Paol Haines

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Leutnant Paol Haines war ein Besatzungsmitglied der CREST IV. Im September 2436 hatte er intensiven Kontakt mit den Elstern des Planeten Homeside in M 87. (PR 368, S. 9)

Erscheinungsbild

Er war ein typischer Terraner. ( PR 368)

Charakterisierung

Haines war in der Lage, die hypnotische Ausstrahlung der Elstern zu erkennen und sich allein durch seine Vorstellungskraft davon zu befreien. Das bewahrte ihn vor dem Tod. (PR 368, S. 14)

Nachdem der Leutnant erst einmal Gespräche mit den Elstern aufgenommen hatte, steigerte er sich so in seine Aufgabe hinein, dass er völlig überrascht wurde, als Perry Rhodan zum Aufbruch blies. (PR 368, S. 27)

Geschichte

Am 11. September 2436 landete die CREST IV auf dem Planeten Homeside, um Paratronkonverter in die begleitenden Haluterraumer einzubauen. Während der Arbeiten bekamen Leutnant Haines, Sergeant Mainart und die Korporale Ofar und Phillip den Auftrag, dem Todesfall eines Terraners nachzugehen, der eine Kopfwunde aufwies. Die Wunde wurde durch den vergifteten Schnabel eines unbekannten Vogels herbeigeführt. (PR 368, S. 6–11)

Bei der Suche nach solchen Vögeln wurden Mainart, Ofar und Phillip von einem großen Exemplar überrascht, und nach einer kurzen Auseinandersetzung stahl dieses Ofars Blaster. Von nun an wurden diese Vögel Elstern genannt. Auf der Suche nach weiteren Exemplaren wurden Haines und seine Kameraden von etwa 100 der großen Flugwesen angegriffen. Der Angriff konnte abgeschlagen werden, doch die beiden Korporale wurden durch Schnabelhiebe vergiftet und verstarben. Bei der Begutachtung der abgeschossenen Elstern stellten die Terraner fest, dass sie eher mit irdischen Fledermäusen als mit Vögeln vergleichbar waren. Als sich Leutnant Haines mit einer verwundeten Elster befasste, konnte er auch feststellen, dass die Elstern eine Sprache hatten. (PR 368, S. 11–16)

Im weiteren Verlauf stellten die Elstern die Angriffe ein und brachten der CREST IV Geschenke, unter anderem den gestohlenen Blaster. Leutnant Haines bekam den Auftrag, bewaffnet mit einem Translator, Gespräche mit den Elstern zu führen. Dabei kam er in Kontakt mit Illht, dem Berater des Königs der Elstern. Dieser klärte ihn über viele Dinge der Elstern auf - deren Herkunft blieb jedoch im Dunkeln. Ominös blieben auch die »Kii-jiöh-rrhaal« (Rrhaal) - was so viel hieß wie »die über uns schweben« - von denen die Elstern Befehle bekamen. Als die Paratronkonverter schließlich eingebaut waren, traf Haines ein letztes Mal mit Illht zusammen. Noch bevor sich der Leutnant verabschieden konnte, vermutete die Elster, dass Haines nun nach Hause fliegen wolle. Illht konnte das eigentlich nicht wissen, doch das fiel Haines erst auf, als er zurück auf der CREST IV war. (PR 368, S. 20–31)

Am 19. September, die CREST IV hatte ihren weitesten Punkt im Leerraum erreicht, wurde das Raumschiff geräumt. Während eines letzten Kontrollgangs stieß Sergeant Mainart in einer Kammer auf eine Elster, mit der er sofort in ein Handgemenge geriet. Er bekam einen Schnabelhieb quer über das Gesicht, konnte jedoch der Elster noch den Hals umdrehen. Auf dem Weg aus dem Raumschiff brach er zusammen und wurde von Leutnant Haines gefunden, der ihn sofort medizinisch behandeln ließ. Als Haines den Tatort betrat, fand er die misshandelte Elster und stellte fest, dass es Illht war. Der röchelte ihm noch »Kii-jiöh...« zu und verstarb. Leutnant Haines ergänzte Illhts letzte Worte zu »Kii-jiöh-rrhaal«, mit denen Illht in Verbindung gestanden zu haben schien. Das stärkte die Haines' Aufmerksamkeit. (PR 368, S. 36–39)

Leutnant Haines und Major Lansbury verließen als letzte die CREST IV, als längliche, hausgroße Felsstücke auf das Raumschiff zusteuerten. Sie feuerten mit Blastern auf die Felsen und bemerkten, dass diese ausweichen, sich jedoch auch zerstören lassen konnten. Haines stellte aber auch fest, dass sich die Felsen mit einer Art Lähmstrahlung wehren konnten. Er setzte einen Hilferuf an die Haluterschiffe ab und bekam Unterstützung von fast 5000 Terranern, die wieder ausbooteten. Schließlich konnte der Invasion Einhalt geboten werden, als eine Gruppe Terraner unter Roi Danton die Geschütze der CREST IV bemannte und durch einen Feuerschlag einen Großteil der Felsen zerstörte. (PR 368, S. 39–47)

Bei der folgenden Untersuchung von Gesteinsbrocken, an der auch Leutnant Haines teilnahm, stellte sich heraus, dass es sich dabei um eine mineralische Intelligenz handelte, die wohl mit den Rrhaal identisch war. Auch Illht wurde seziert und man fand an der Basis seines Gehirns ein damit verbundenes Gesteinsstück, dass operativ eingesetzt worden war. Illht schien erst durch diese Operation intelligent geworden zu sein. Nach Abschluss dieser Arbeiten wurde die CREST IV zum Dilatationsflug in Fahrt gesetzt und die Haluterraumer setzten zur Milchstraße über. (PR 368, S. 47–54)

Am 20. September erreichte Leutnant Haines zusammen mit fast 5000 Terranern und Halutern die Milchstraße und in den ersten Stunden des 21. September erreichten sie einen Dschungelplaneten, auf dem sie notlanden mussten. Die beiden Haluterraumer hatten sich selbstständig gemacht und flogen nach M 87 zurück. Die Gestrandeten richteten sich dort, soweit es ging, häuslich ein und warteten auf Rettung. (PR 368, S. 54–62)

Quelle

PR 368