Parillyon

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Parillyon war ein Yiker.

A686 1.JPG
Atlan 686
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Er war 180 cm groß, sein Kopf fast exakt kugelförmig. Parillyon hatte dichtes, langhaariges, schwarzes Fell, durchzogen von silberfarbenen Streifen und Schattierungen. Das erweckte den Anschein eines alten, weisen Wesens, doch er war jung und intelligent. Das Fell an seinen Händen war kurz, das Gesicht –- von den Brauen abgesehen – völlig haarlos und von einer gleichmäßig braunen Hautfarbe. Unter der knolligen Nase war der Mund mit wulstigen Lippen. Das Haupthaar war lang und struppig, ein Gemisch aus allen denkbaren Farben, und stand kreuz und quer ab. Atlan hatte unwillkürlich eine Assoziation an Struwwelpeter. (Atlan 686)

Er trug zwei zehn Zentimeter breite, blaue Armreife mit allerhand technischen Spielereien; unter anderem war er damit gegen hypnosuggestive Beeinflussung immun.

Charakterisierung

Er hatte eine dunkle, raue Stimme und war ein ausgezeichneter Kämpfer. Er zeichnete sich nicht bloß durch Mut und Stärke, sondern auch Intelligenz aus.

Geschichte

Im Jahre 3818 (=231 NGZ) war er einer der letzten lebenden Yiker. Seine Heimatwelt war von Gentile Kaz weitgehend zerstört worden, weshalb er sich den Rebellen von Ordardor unter Tess anschloss.

Bei einer Mission wollte er Zulgea von Mesanthor als Unterstützerin ihrer Rebellion gewinnen. Auf dem Planeten Puurk heuerte er Pjik und Tatzo an. Gemeinsam machten sie sich an Bord eines Frachters nach Crynn auf. Um unerkannt den Planeten betreten zu können, paralysierte Parillyon seine beiden Kumpane und dann sich selbst, um eventuelle Telepathen nicht aufmerksam zu machen. Die Frachtkiste, in der sich die Gelähmten aufhielten, wurde entladen. (Atlan 685)

In der Spelunke Zur rostigen Raumfähre auf Crynn erfuhr Parillyon einige Details über die Integrale, Zulgea von Mesanthor und das Pyramidon. (Atlan 685)

Mit einem Mietgleiter flog er mit seinen beiden Kumpanen zum Berg Mauntenn. Als er sich einem Berg näherte, prallte die Maschine gegen eine unsichtbare Mauer und wurde schwer beschädigt. Tatzo gelang eine Notlandung. Zwei plötzlich auftauchende Integrale erschossen Tatzo und Pjik. Parillyon wurde von Zopp bewusstlos geschlagen, da er sich als wichtiger Bote ausgab, der unbedingt mit Zulgea sprechen musste. (Atlan 685)

Er wurde in einer Kabine im Pyramidon eingesperrt. Dort wurde er von Atlan, Arien Richardson und Flora Almuth befreit. Er schloss sich den Gefährten an. Der Yiker hielt sich dezent im Hintergrund. Als vor Flora Almuth eine perfekte Kopie der Celesterin auftauchte, erkannte Atlan das Täuschungsmanöver und stürmte los. Parillyon riss Hiljar zur Seite, der sich dem Arkoniden in den Weg stellen wollte. Atlan warf die Kopie über ein Geländer in die Tiefe. In einer heftigen Explosion verging die Doppelgängerin. (Atlan 685)

Die Gruppe wurde bald darauf von Integralen angegriffen. Eine neue Doppelgängerin Floras verging im Strahlfeuer der Integrale. Kjord verlor die Beherrschung und feuerte ohne auf Deckung zu achten, wild um sich. Ein Schuss beendete sein Leben. (Atlan 685)

Parillyon und seine Freunde erreichten die Halle, in der Zulgea von Mesanthor residierte. Dort erlebte der Yiker den Tod der Facette hautnah mit. Als Flora Almuth deren Rolle einnahm, wollte Parillyon mit den Celestern und Atlan nach New Marion gehen. (Atlan 685)

Er überzeugte Atlan, dass er bei seiner Mission wesentliche Informationen auf Hondyrtkart, dem Planeten der Weisen, erhalten würde. Nach einigen Tagen auf New Marion startete die ANIMA mit ihm und Atlan an Bord nach Kippelkart. Während Atlan allein eine unterirdische Station besuchte, deren Position ihm der Yiker gegeben hatte, blieb Parillyon an Bord zurück. (Atlan 686)

Anstatt von dem entdeckten Transmitter nach Hondyrtkart abgestrahlt zu werden, wurde Atlan durch eine perfekte Kopie ersetzt, die die Fähigkeiten und Erinnerungen Atlans, aber die Gesinnung von Parillyon hatte. (Atlan 686)

Nach der Rückkehr von Atlans Kopie machte Parillyon dem Arkoniden den Kampf gegen die Facette Gentile Kaz schmackhaft. Zunächst wies Atlan den Plan als undurchführbares Hirngespinst zurück, erklärte aber sogleich, dass nur er und sein Extrasinn ein wirksames Vorgehen planen könnten. (Atlan 686)

Die ANIMA brach nach Neu-Kardoll auf, wo die Kaz-Fresser als Verbündete gewonnen werden sollten. Im System von Neu-Kardoll traf die ANIMA auf die KARDOLLS ENDE, die das Feuer eröffnete. Während der Kontaktaufnahme ließ Jirriigs den Beschuss sofort einstellen. (Atlan 686)

Nach dem Treffen mit Tess brachte Atlan dem Führer der Kaz-Fresser seinen Plan zur Kenntnis, die in der Zwischenzeit auf Neu-Kardoll gelandete ORDARDOR zu erobern. Parillyon, Crell, Serk Porrjan, Big, Bog, Jerriigs und Atlan kaperten einen Gleiter der ORDARDOR und gelangten an Bord des Flaggschiffes. ANIMA hatte bereits kurz zuvor einen Ableger auf die ORDARDOR schmuggeln können. Mit Gas wurde die Besatzung ausgeschaltet. Die außerhalb der ORDARDOR wartenden Rebellen wurden an Bord geholt. Das Schott zur Zentrale wurde aufgesprengt. Ein riesiger Kampfroboter erschoss Serk Porrjan, ehe die Maschine ausgeschaltet werden konnte. Schlussendlich konnte die ORDARDOR erobert werden. (Atlan 686)

Als acht Raumschiffe des Leuchtenden im System erschienen, wurde ihnen die ORDARDOR entgegengeschickt. Parillyon, Atlan und Tess beobachteten den Einsatz von Bord der KARDOLLS ENDE aus. (Atlan 686)

Nach der Rückkehr nach Neu-Kardoll kam es zu Zerwürfnissen unter den Rebellen. Während Tess und Atlan eine Evakuierung als unbedingt notwendig erachteten, stellte sich Jerriigg offen gegen Tess. Der Führer der Kaz-Fresser erschoss Jerriig vor zahlreichen Zuschauern. Nur Atlan befürwortete das Vorgehen des Vogelwesens. Nun richtete sich der Zorn der Rebellen gegen Parillyon, der Atlan nach Neu-Kardoll gebracht hatte und in dem sie den Grund für die Veränderung in Tess' Verhalten sahen. Der Yiker starb durch ein Vibratormesser, das sein Herz durchdrang. (Atlan 686)

Quellen

Atlan 685, Atlan 686