Parjasthina

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Der Illochim Parjasthina stand im Range eines Doviaten.

Erscheinungsbild

Über den beiden lidlosen Augen waren einige tiefe waagrecht verlaufende Narben zu erkennen. (Marasin 3)

Charakterisierung

Wenn es galt, die Interessen der Illochim durchzusetzen, kannte er keine Rücksichtnahme. Unter seinem Befehl wurden ganze Planeten vernichtet und Völker ausgerottet. (Marasin 2)

Geschichte

Zupfsporen

Er war ausgewählt worden, Unti mit einem Raumschiff zu verlassen und auch Trikrik Zupfsporen zu befruchten. Gemeinsam mit den 21 anderen Doviaten sollte er die Vermehrung und Ausbreitung seines Volkes vorantreiben. (Marasin 2)

Auf Trikrik kümmerte sich der Illochim um drei Zupfsporen. Mit seinen Kollegen Thopoclarc und Githamainen beobachtete er die Entwicklung der Pollen. Nachdem die Kanarves ausgewachsen waren, verließen Parjasthina und Thopoclarc Trikrik mit einem Raumschiff und flogen nach Pel'ton. (Marasin 2)

Vor kurzem hatte Parjasthina zahlreiche Kanarves nach Pel'ton geschickt, um den Bau von Raumschiffen zu forcieren. Diese Schiffe erforschten die umliegenden Sektoren der Restegalaxie Marasin. (Marasin 2)

Parjasthina und Thopoclarc übernahmen von Operlanx acht Frachtraumer, die die neue Illochim-Generation von Trikrik abholten und auf drei neuen Welten absetzte. (Marasin 2)

Entstehung eines Sternenreiches

Nach etwa 100 Jahren hatten die Illochim unter Führung der Doviate Dutzende Sonnensysteme kolonisiert und das Reich der Umshap eingeschlossen. Die Doviate kamen überein, den Umshap einen Besuch abzustatten. Doch durch die Lethargie und die alleinige Beschäftigung mit der Katastrophe fühlten sich die Doviate nicht wohl. Der Navigator Poluffle wurde zurückgelassen, um eine Verbindung zwischen den beiden Völkern aufrechtzuerhalten. (Marasin 2)

Die Einsetzung des Navigators auf Umshap verschaffte Parjasthina jederzeit Kenntnis über die Handlungen der Umshap. Die Doviate setzten nun Navigatoren auf zahlreichen Welten ein. (Marasin 2)

Der Zwischenfall im System des Planeten Culu verursachte ein Umdenken der Doviate. 24 Kampfschiffe unter der Führung der MISTANNEN wurden ausgeschickt, um den Planetariern von Culu eine Lehre zu erteilen. (Marasin 2)

Eroberung einer Galaxie

Nach dem Vergeltungsschlag gegen Culu hielt sich Parjasthina immer länger auf der MISTANNEN und deren Nachfolgeschiff, der MISTANNEN II, auf. Die Doviate kamen überein, dass der Einflussbereich der Illochim ganz Marasin abdecken sollte. Dazu wurde der Ausbau der Raumflotte vorangetrieben. Zusätzlich wurde ein Transmittersystem installiert, um die bewohnten Planeten untereinander zu verbinden. Widerstand wurde im Keim erstickt. Das Reich der Unmasse entstand. (Marasin 2)

Jahrhunderte vergingen. Parjasthina hielt sich mehr an Bord der MISTANNEN III auf, als auf bewohnten Planeten. Er verfolgte die Absicht, eine Welt zu finden, die das geistige, intellektuelle und kulturelle Zentrum des Reiches der Illochim werden sollte. Auch wollte er eine Zentralwelt, auf der die Doviate ihre immer spärlicher gewordenen Zusammenkünfte abhalten konnten. Das Projekt Kamsporn und Lupenchoi wurde in Angriff genommen. (Marasin 2)

Der Begleiter

Als Kommandant Juristhan die Hohrugk entdeckte, wurde die Kontrolle des Sternenreiches für die Illochim um einiges erleichtert. Er wählte den Züchter Karainis zu seinem ständigen Begleiter und pflegte mit diesem zahllose Konversationen, obwohl er den Hohrugk immer als Tier bezeichnete. Eines Tages begleitete Karainis den Doviat an Bord der MISTANNEN III. Dort erhielt Parjasthina Kunde von einem Aufstand der Wexloten. Thopoclarc entsandte eine Flotte, um die Rebellion niederzuschlagen. (Marasin 2)

Parjasthina gewöhnte sich an die Anwesenheit von Karainis. Er wurde gewissermaßen süchtig nach den Pheromonen, die der Züchter durch seinen Gesang bei der Geburt eines Hohrugk freisetzte. Diese Pheromone enthielten eine höherdimensionale Komponente, die die Doviate spüren, riechen und atmen konnten. (Marasin 2)

Durch die Hohrugk war es nicht mehr notwendig, Raumschiffe zu benutzen, um von einem Ort zu einem anderen zu gelangen. Die Illochim benutzten die Hohrugk als lebende Transmitter. Die Schwarmwesen züchteten spezielle Hohrugk, die jederzeit auf Abruf bereitstanden und ohne Zeitverlust Doviate, Navigatoren und Kanarves innerhalb Marasins versetzen konnten. (Marasin 2)

Monument der Macht

Als es beim Prestigeobjekt Lupenchoi zu Unregelmäßigkeiten kam, statuierte Parjasthina an dem verantwortlichen Baumeister Shinchen ein Exempel. Er tötete den Washiden und ernannte kurzerhand dessen Stellvertreter zum neuen Baumeister. (Marasin 2)

Einige Jahrtausende nach der Fertigstellung von Lupenchoi mussten die Illochim erkennen, dass der Zweck dieses leuchtenden Fanals nicht erfüllt worden war. Die Völker Marasins erkannten die Überlegenheit der Illochim trotzdem nicht immer an. Es kam weiter zu Rebellionen gegen das bestehende System. Die FAVA bereitete ihnen die größten Sorgen. Parjasthina ließ Informationen einholen und versetzte die Flotte der Illochim in Alarmzustand. (Marasin 2)

Rebellion

Eines Tages schlug die FAVA zu. Das Reich der Unmasse wurde von den Raumschiffseinheiten der Organisation überrannt. Parjasthina verließ die MISTANNEN XIII mithilfe zweier speziell gezüchteter Hohrugk und reiste nach Lupenchoi. Bei der dortigen Zusammenkunft der überlebenden zwölf Doviate berichtete Parjasthina von seinem Plan, sich vorerst auf eine noch zu bestimmende Welt innerhalb Marasins zurückzuziehen, um dann gestärkt wieder zurückzukehren und die Feinde für ihren Frevel bluten zu lassen. Als Transportmittel sollten die Hohrugk dienen. (Marasin 2)

Verbannung

Parjasthina und Karainis verließen Kamsporn als letzte. Doch der Doviat musste erkennen, dass der Transport anders als üblich ablief. Der Sog wurde immer stärker. Parjasthina erkannte, dass er blind in die von dem Hohrugk gestellte Falle gegangen war. Er materialisierte in der Milchstraße. Die speziell gezüchteten Hohrugk erwiesen sich als Bestandteil der Rebellion gegen die Illochim. Sie hatten sich geopfert, um die Schwarmwesen in die Verbannung zu schicken. (Marasin 2)

Eine neue Heimat

Die Illochim siedelten sich auf Ornotijania an. Hunderte von Jahren nutzten sie, um Kanarves heranzuziehen und ihre Raumflotte aufzurüsten. Parjasthina ließ aber auch nach den Hohrugk suchen, doch die ehemaligen Verbündeten blieben verschwunden. Auch das Geheimnis des unbekannten Volkes, die den Hohrugk geholfen hatten, konnte er nicht lösen. (Marasin 3)

Er gab dem Drängen seines Freundes Githamainen nach, die genetischen Forschungen voranzutreiben. Die Experimente auf Tarjhaliim erwiesen sich jedoch als Fehlschlag. Trotzdem bildeten sie die Grundlage für das Projekt Sujadin. Githamainen war jedoch nicht bereit, die Leitung des Unternehmens zu übernehmen. Damit wurde Thopoclarc beauftragt. (Marasin 3)

Parjasthina beließ die letzten beiden verbliebenen Zupfsporen streng bewacht auf Ornotijania, um die in ihnen wohnende Lebenskraft nicht unnötig zu vergeuden. Es hatte sich nämlich herausgestellt, dass die Lebenserwartung der Illochim sprunghaft angestiegen war. (Marasin 3)

Die Entdeckung von Arrachieda und die daraus erfolgte Produktion von Sheed lösten Probleme mit dem Alter. Der Doviat leitete nur geringste Mengen der Substanz in seinen Schwimmtank auf der MISTANNEN XVI ein. Die belebende Wirkung war sofort spürbar. Der Fall Malotuffok zeigte ihm, wie gefährlich eine Überdosis Sheed sein konnte. (Marasin 3)

Experimente

Githamainen legte den zwölf übrigen Doviaten seinen Plan vor Wesen zu züchten, die die Funktion der Hohrugk übernehmen sollten, einen Durchgang nach Marasin zu schaffen. Parjasthina billigte den Plan. Doch der gewünschte Erfolg blieb aus. Githamainen änderte die Zielrichtung seines Projekts. Die Züchtungen sollten nun in der Lage sein, die Hohrugk aufzuspüren. Jahrzehnte später konnte Githamainen den Doviaten auf Ornotijania Lalia Bir präsentieren, eine geborene Jägerin mit unglaublichen Reflexen, enormer Kraft und physischer Robustheit. (Marasin 3)

Parjasthina hatte Zweifel über die Einsatzfähigkeit des Schemawesens. Githamainen war bereits mit der Züchtung von Nolan Iki, Seraton Ük, Delikar Dört, Andemir Bes, Hethimakim Alti und Tirmik Yedi beschäftigt. Auch das achte Wesen reifte schon im Bruttank heran. (Marasin 3)

Der Doviat musste auch akzeptieren, dass die Kanarves nicht so wie die Navigatoren und die Doviate auf das Sheed ansprachen. Eine Überalterung des Volkes der Illochim drohte immer mehr. Die Doviate lehnten es aber ab, die letzten beiden verbliebenen Zupfsporen einzusetzen. (Marasin 3)

Das kleine Sternenreich der Illochim umfasste inzwischen etwa 50 Planeten. Die Flottenstärke belief sich auf rund 7000 Diskusschiffe. Viel mehr Schiffe konnten nicht bemannt werden. Ein Konflikt mit den Sternenreichen in der Milchstraße konnte nicht riskiert werden. Besonders das Solare Imperium und die USO wurden zum bestimmenden Machtfaktor in der Galaxis. (Marasin 3)

Im Jahre 3066 entstieg Trilith Okt ihrem Bruttank. Ihre Ausbildung überwachte der Navigator Kajatumpek. Während dieser Zeit beschäftigte sich Githamainen bereits mit der Züchtung des neunten Schemawesens, Ashron Dok. (Marasin 3)

Parjasthina schickte Trilith Okt zum Abschluss ihrer Ausbildung mit der GAHENTEPE auf eine unbewohnte Dschungelwelt. Doch auch diesen Test unter erschwerten Bedingungen absolvierte die Frau mit Bravour. Schwierigkeiten taten sich erst auf, als das Schemawesen in den Besitz eines Zellaktivators gelangte. Trilith Okt sollte das wertvolle Gerät zu Parjasthina bringen, der es von Githamainen und seinen Wissenschaftlern untersuchen lassen wollte. Der Zellaktivator stellte vielleicht eine Möglichkeit dar, das Leben der Doviate zu verlängern. Doch die GAHENTEPE reagierte nicht mehr auf die Steuerimpulse der Illochim. Trilith Okt wendete sich gegen ihre Schöpfer. (Marasin 3)

Alte Bekannte

Nach diesem Rückschlag zog ein lang ersehnter Duft durch die Galaxis. Die Hohrugk waren gefunden. (Marasin 3)

Im Juli 3114 hielt sich Parjasthina über dem Planeten Charastinte an Bord der MISTANNEN XVI auf. Auf dieser Welt hatte alles begonnen. Nun waren die Illochim nach Jahrtausenden ihres Leidensweges wieder an den Ausgangspunkt zurückgekehrt. Am 13. Juli landete das Diskusschiff auf Charastinte. Mit an Bord waren vier Navigatoren, die in der zweiten Phase der Eroberung Marasins die Heere der Kanarves befehligen sollten, sowie die Schemawesen Nolan Iki, Seraton Ük und Hethimakim Alti. Suchkommandos wurden ausgeschickt, um Karainis zu finden. (Marasin 3)

Die Schemawesen stellten Duale Emissionssplitter fest, wodurch Parjasthina klar war, dass die GAHENTEPE auf Charastinte gewesen ist. (Marasin 3)

Karainis, der sich nun Innis nannte, wurde in die Zentrale der MISTANNEN XVI gebracht. Der Züchter bezeichnete Parjasthina immer noch als böses und hasszerfressenes Wesen. Doch der Doviat ließ sich nicht von der Absicht abbringen, nach Marasin zurückzukehren und die Restegalaxie zu erobern. Githamainen war mit den anderen Doviaten nach Charastinte unterwegs und brachte die Hohrugk mit, um einen Übergang nach Marasin zu öffnen. Talhostunis unterbrach das Gespräch und meldete die Aufbringung eines fremden Raumschiffes, das von den Illochim kampfunfähig gemacht worden war. Die beiden Überlebenden, ein Springer und ein junger Ertruser wurden an Bord der MISTANNEN XVI gebracht. Parjasthina erzählte ihnen die Geschichte der Illochim. (Marasin 3)

Dann ließ er Karainis zu den anderen Hohrugk bringen, die von den Illochim nach Charastinte gebracht worden waren. Die einstigen Helfer der Schwarmwesen sollten ein Tor nach Marasin öffnen, das groß genug war und lange genug bestehen bleiben sollte, um es der MISTANNEN XVI zu ermöglichen, die Restegalaxie zu erreichen. (Marasin 3)

Parjasthina bat die zwölf Doviate an Bord der MISTANNEN XVI, wo sie im Daijkar die Insemination mitmachen sollten. Für die Doviate war es eine Geste von hohem symbolischem Wert, da die Insemination nicht nur ein emotional extrem intensives Erlebnis, sondern auch mit einem außergewöhnlich hohem körperlichem Wohlbehagen verbunden war. (Marasin 3)

Karainis und mehr als 100 Hohrugk, unterstützt von Nolan Iki, Seraton Ük und Hethimakim Alti, begannen, den Durchgang nach Marasin zu öffnen. Über Charastinte bildete sich scheinbar eine künstliche Sonne, die kurz nach ihrer Entstehung zerplatzte. Zurück blieb ein kreisrunder Umriss, der sich zu einem rotierenden Tunnel stabilisierte. (Marasin 3)

Invasion

Die Doviate hatten mit einem leisen Singsang begonnen. Die MISTANNEN XVI nahm Fahrt auf und tauchte in den Tunnel ein. Der Diskusraumer schwebte über der Tastra-Ebene auf Lupenchoi. Die MISTANNEN XVI schleuste zwei Silberkugeln aus, die über die Oberfläche Lupenchois rasten. Die Kugeln hatten die beiden Pole des sichelförmigen Ozeans Kamsporns als Ziel, der Celemen begrenzte. Sie tauchten in das Meer ein. Auf dem Grund des Ozeans entließen sie zwei Zupfsporen. Kurze Zeit später explodierten die Fleischkugeln und setzten stecknadelkopfgroße Lebewesen in einer riesigen Zahl frei, die mit großer Geschwindigkeit zu wachsen begannen. Bald überschwemmten die Larven das Festland und absorbierten jede organische Materie. (Marasin 3)

Innerhalb nur einer einzigen Stunde hatten die Larven eine Fläche von mehreren hundert Quadratkilometern bedeckt und leer gefressen. Die Wesaren, der Bürgermeister von Chamenspall, der Präfekt von Lupenchoi und andere hochrangige Würdenträger verließen das Ionkost-System. Sie gaben Lupenchoi und Kamsporn auf. Chaos brach aus. Jeder Bewohner schien aus dem Ionkost-System flüchten zu wollen. Parjasthina stellte sich Trilith Okt, die versuchte, mit ihrer Paragabe den Doviat zu besiegen. Parjasthina erklärte der Psi-Kämpferin, dass sie ein von den Illochim geschaffenes Werkzeug wäre, über das die Schwarmwesen Gewalt hätten und sie auch wieder zerstören konnten. Der Doviat stimmte ein Lied an, das das Schemawesen kampfunfähig machte. (Marasin 3)

Niederlage

Der Paladin traf ein und belegte Parjasthina mit Dauerfeuer aus seinen Strahlwaffen. Gleichzeitig brachte Harl Dephin Atlan und Trilith Okt aus der Schusslinie. Den Schutzschirm des Illochim konnten die Waffen des Kampfroboters nicht durchbrechen, er wurde allerdings etwas zurückgetrieben. Das ermöglichte Trilith Okt, einen neuen Angriff zu starten. Sie versuchte sinusmodifizierten Infraschall auszustoßen und auf den Illochim zu fokussieren. Parjasthina und die Illochim-Larven zeigten bald erste Reaktionen. Das Antigravaggregat des transparenten Schutzanzuges Parjasthinas fiel aus. Von der MISTANNEN ausgeschickte Jagdmaschinen mit seitlich angebrachten Strahlenkanonen zur Unterstützung des Doviat explodierten. Trilith Okt gelang es, die Modulation der Schallschwingungen auf jene Frequenz einzustellen, die nur auf die Illochim und deren Technik Auswirkungen hatte. Parjasthina stürzte mitten zwischen die herumwimmelnden Larven. Zehntausende winziger Illochim machten sich über die vermeintliche Beute her. Das Material des Schutzanzuges konnte keinen Widerstand bieten. Mit ungläubigem Blick verschwand der reglose Körper des Doviats zwischen den Larven, die ihn bei lebendigem Leibe auffraßen. (Marasin 3)

Quellen

Marasin 2, Marasin 3