Parrakhon

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Der Parrakhon-Sternenhaufen, gelegentlich auch Parrakhon-Wolke, liegt in der Großen Magellanschen Wolke in unmittelbarer Nähe des Tarantelnebels.

Übersicht

Die Entfernung zum Orientierungspunkt Navo-Nord beträgt 7780 Lichtjahre, zu Sol 163.183 Lichtjahre. Er hat einen Durchmesser von circa 150 Lichtjahren und besteht aus circa 300.000 Sternen.

Bekannte Sonnensysteme

Geschichte

7 Mio. v. Chr.

Vor etwa 7 Millionen Jahren diente der Parrakhon-Sternenhaufen als Außenposten der Schutzherren von Jamondi in der GMW. Der Dom von Parrakh war neben dem Dom Rogan das zweite Zentrum des Schutzherrenordens, in dem neue Schutzherren geweiht werden konnten.

6.999.265 v. Chr. versuchte der Schutzherr Gon-Orbhon nach dem Krieg von ES gegen STROWWAN den auf Parrakh abgestürzten Nocturnenstock Satrugar zu retten. Der Plan scheiterte - Gon-Orbhon ging im Nocturnenstock auf, und daraus entstand ein negatives Wesen, das sich als Gott Gon-Orbhon verstand.

6.999.133 v. Chr. sagte sich Gon-Orbhon vom Schutzherrenorden los und gründete im Parrakhon-Sternenhaufen das Imperium Orbhon. Kurze Zeit später begann er, das 6-D-Juwel (die Leiche der Superintelligenz ARCHETIM in der irdischen Sonne) anzuzapfen und Krieg gegen die Schutzherren zu führen.

Während des Krieges zwischen Gon-Orbhon und dem Schutzherrenorden flohen die Cortezen vor Gon-Orbhons Einfluss. Ein Teil der Cortezen, die Vorfahren der Gurrads, siedelte sich in der GMW an, die übrigen zogen sich auf den Planeten Aon zurück.

6.999.037 v. Chr. schloss ES insgesamt zwölf Sternenhaufen in Hyperkokons ein, darunter den Parrakhon-Sternenhaufen. Der Zeitablauf im Parrakhon-Haufen schien gegenüber dem Standarduniversum ähnlich stark verlangsamt zu sein wie im Sternenozean von Jamondi.

Unmittelbar nach der Einschließung des Sternenhaufens fiel Gon-Orbhon in ein Koma. Die im Parrakhon-Sternenhaufen für die Eroberung der Milchstraße bereitstehenden Flotten begannen sich gegenseitig zu bekämpfen. Im Zuge dieser Schlacht wurden die Helix-Sprengköpfe aktiviert.

14. Jahrhundert NGZ

Am 23. Januar 1332 NGZ fiel der Parrakhon-Haufen vollständig in den Normalraum zurück. Etwa zur selben Zeit, möglicherweise auch etwas früher, erwachte Gon-Orbhon aus seinem Koma und begann erneut, das 6-D-Juwel anzuzapfen.

In der Folgezeit versuchten die Gurrads, den Parrakhon-Sternenhaufen zu erkunden. Jedes ihrer Forschungsschiffe fiel jedoch den Helix-Sprengköpfen zum Opfer.

Am 12. Januar 1333 NGZ entdeckte die RICHARD BURTON im Zuge der Operation Kristallsturm den Parrakhon-Sternenhaufen.

Am 29. Januar 1333 NGZ wurden, wahrscheinlich, alle Helix-Sprengköpfe durch eine Aktion Gon-Orbhons vernichtet (PR 2264), dabei wurde die RICHARD BURTON erneut schwer beschädigt.

Nachdem die Ahandaba-Karawane die Lokale Gruppe verlassen hatte, übernahmen die Gurrads sukzessive das Gebiet um Parrakh.

Quellen

PR 2248, PR 2249, PR 2299 u. a.