Peepsies

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Die Peepsies sind ein auf dem Planeten Heeninniy in der Milchstraße beheimatetes Volk.

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Heft: PR 72
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild

Peepsies sind von humanoider Gestalt und erreichen eine Körpergröße von zwei bis 2,3 Metern. Die Statur wirkt dürr, beinahe ausgemergelt, weshalb sie für Terraner extrem zerbrechlich wirken. Ihr haarloser Schädel wölbt sich, ähnlich einem Zuckerhut, spitz in die Höhe. Die Augen sind relativ groß, die Lider sind wie der Schädel haarlos. Die Nase ist im oberen Bereich knochig und im unteren Bereich auseinandergebogen. Der Mund ist recht breit und schmallippig. Die Arme erreichen eine Länge von anderthalb Metern und enden in klauenartigen, sechsfingrigen Händen.

Die Sprache der Peepsies erinnert an das laute Fiepen von Ratten. Diesem Umstand verdanken sie auch ihren irdischen Namen. Für die Kommunikation zwischen einzelnen Volksgruppen und Fremdvölkern bedienen sich die Peepsies Translatoren.


Bekannte Peepsies

Gesellschaft

Die offizielle Regierungsform der Peepsies ist die Demokratie. Allerdings hat der amtierende Präsident-König seine Macht durch Sonderklauseln und die Bestechung des Regierungsrats zu einer Diktatur ausgebaut. Er unterhält eine Geheimpolizei und lässt oppositionelle Arbeit offiziell verbieten.

Die Architektur ist für menschliche Gemüter sehr fremdartig. Die allgemeine Bauform sind hohe Türme von 400 bis 600 Metern Höhe. Diese Bauwerke wirken wie aus einzelnen Bruchsteinen aufgeschüttet. Brücken und Laufgänge verbinden die einzelnen Türme zu einem vielschichtigen Irrgarten.

Technik

Ihre Technologie entspricht in etwa dem terranischem Niveau vor dem Kontakt mit den Arkoniden. In einigen Bereichen, etwa der Agrarkultur, haben sie größere Fortschritte erzielt. Als Energiequelle nutzen sie noch Kernspaltungsreaktoren mit dampfbetriebenen Generatoren. Da sie noch keine Hypertechnologie entwickelt haben, basiert ihre restliche Technik auf der Anwendung von Elektrizität und elektromagnetischen Wellen. So nutzen sie Normalfunk zur Nachrichtenübertragung. Für interplanetarische Kommunikation werden starke Richtstrahlantennen verwendet. Typische Handwaffen basieren auf der Emission von Ultraschall. Die an ein Megaphon erinnernden Waffen haben eine lähmende Wirkung und können bei Kopftreffern lebensgefährliche Verletzungen hervorrufen.

Raumschiffe

Die Raumflotte der Peepsies ist recht klein und besteht aus einem Dutzend interplanetarischer Raumschiffe. Die Schiffe selbst sind raketenförmig und etwa 100 m hoch. Ihre Maximalgeschwindigkeit liegt bei rund 300 km/s.

Anmerkung: Laut Risszeichnung beträgt die Höchstgeschwindigkeit 420 km/s.

Darstellung

Risszeichnung: »Raumschiff der Peepsies« (PR 106 V – LKS) von Jörg Heusel


Geschichte

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Heft: PR 66
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Um 2041 standen die Peepsies aufgrund einer extremen Überbevölkerung am Rand des Kollapses. Mehr als drei Milliarden von ihnen bevölkerten ihre Heimat. Selbst ihre fortschrittliche Landwirtschaft und die Nutzung eines Großteils der Oberfläche für den Anbau änderte nichts an der Tatsache, dass es bald zu einer Hungersnot kommen musste. So wurde die Entsendung der Raumflotte Richtung Weelie-Wee beschlossen, um dort mit dem Getreideanbau zu beginnen.

Das ankommende Raumschiff fand den Planeten von Fremdwesen bewohnt vor. Sie konnten die terranischen Kolonisten überwältigen und zur Arbeit verpflichten. Die Kolonisten konnten den Spieß umdrehen und nahmen die Raumfahrer gefangen. Ein nachfolgendes Raumschiff wurde von ihnen mit einer improvisierten Atombombe später gesprengt.

Im selben Jahr erreichte eine Gesandtschaft von Aurigel die Peepsies. Schnell durchschauten sie die Gesandten als eine List der Siedler. Das Erscheinen von einigen Einheiten der Solaren Flotte verhinderte Gegenmaßnahmen seitens der Peepsies.

Anmerkung: Über das weitere Schicksal der Peepsies nach Errichtung eines terranischen Flottenstützpunkts auf Gray Beast und der Zerstörung des Planeten durch arkonidische Einheiten ist nichts bekannt.


Quellen

PR 66, PR 72