Pehrtus

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Die Pehrtus sind ein aggressive Gruppe körperloser Gehirne. Sie stammen von dem Planeten Horntol, der um die Sonne Fuehrl in der Galaxie Naupaum kreist. Seit dem Jahr 3581 dürfen die Pehrtus als ausgestorben betrachtet werden.

Charakterisierung

Von jeher waren die Pehrtus ein aggressives Volk. Geistig waren ihnen jedoch Grenzen gesetzt, da sie ein sehr engstirniges und egozentrisches Weltbild besitzen.

Entstehung

Die Urformen der Pehrtus entstanden noch vor dem endgültigen Erkalten der Oberflächenkruste Horntols in der Asthenosphäre des Urplaneten. In kleinen Kapseln, mehrere Zentimeter groß, befanden sich die Grundelemente für chemische Reaktionen. Diese fanden statt, und es bildeten sich primitive Zellen.

Die Pehrtus-Urzellen mussten mit chemischen Reaktionen die anorganischen Verbindungen ihrer Umgebung verdauen. Dafür hielten sie an ihrer Außenfläche sehr aggressive Chlor-Fluor-Verbindungen bereit. Die Zellen wuchsen und fraßen die Nährstoffe ihrer Kapseln auf und griffen dann die Umgebung ihrer Kapselhülle an. Etwa zu der Zeit, in der sich die ersten Lebensformen der Flora und Fauna auf Horntol bildeten, fraßen die Pehrtus-Zellen sich bereits durch die planetare Kruste. Die Pehrtus-Zellen bildeten auch ein erstes Nervensystem, das mit zunehmendem Wachstum zu erstem Instinktverhalten fähig war. Die einzelligen Gehirne erreichten Größen von Hunderten von Metern.

Der Aufbau eines Pehrtus war in dieser Zeit ein Gehirn, das sich weiterhin mit einer schützenden Kruste umgab und noch einige Extremitäten an der Kugelperipherie besaß. Diese Organe dienten der Fortbewegung, der Wahrnehmung von nährstoffreichen Stoffen und der Aufnahme derselben.

Von diesen ersten Pehrtus existierten in der Kruste Horntols mehrere isolierte Exemplare – Fortpflanzung kannten die Pehrtus nie. Eines Tages trafen zwei Pehrtus aufeinander, konnten aber im jeweils anderen nur eine Ansammlung von Nährstoffen entdecken. Diese versuchten sie zu verdauen, wodurch zunächst die Organe der jeweiligen Außenhülle zerstört wurden. Die Gehirnmassen lagen nun ungeschützt da und griffen einander an. Eins der Instinktgehirne konnte den Kampf für sich entscheiden, hüllte die Hirnmasse des Unterlegenen ein und absorbierte sie. Durch die erste Integration in der Geschichte der Pehrtus waren zwei Zellen entstanden.

Der Prozess der Integration ist der wichtigste Prozess der Weiterentwicklung eines Pehrtus. Durch die Integration zweier Instinktgehirne entstand ein intelligentes Pehrtushirn, das die im Kampf verlorenen Organe aus der Gehirnsubstanz nachbildete und mit seiner Intelligenz auch mehrere neue Organe entwickelte. Es erfand einen Schwerkraftmesser sowie ein verbessertes Fortbewegungsorgan, um der Richtung der Schwerkraft zu folgen. Ein schaufelförmiger Fortsatz beförderte aufgenommene Materie durch einen mit Lamellen versehenen Schlauch durch das Körperinnere und verhalf dem Gehirn, sich durch den Boden in Richtung Mittelpunkt Horntols zu graben. Der Anstieg der Temperatur in der Tiefe bewog das Wesen zur Umkehr.

An der planetaren Oberfläche nahm es einige Zeit in Anspruch, bis es gelang, Hör- und Sehorgane auszubilden, um die Anwesenheit anderer Wesen feststellen zu können. Pflanzen und Tiere, die den Weg des riesigen Gehirns kreuzten, wurden einfach einverleibt. Bevor es den gesamten Planeten kahlfressen konnte, kam es zur Begegnung mit einem artgleichen Gehirn. Ein langer, unerbittlicher Kampf entbrannte. Neuerlich kam es zur Integration. Das neue Wesen setzte sich nun aus vier Ur-Zellen zusammen. Es sah die Integration und den Aggressionstrieb als grundlegenden Baustein seiner Existenz an. Es kam zur Ausbildung von Trägerkörpern für die Gehirne. Um die relative Unbeweglichkeit des riesigen Organismus auszugleichen, einigten sich die vier durch eine lose halbtelepathische Verbindung existierenden Einzelgehirne auf die Entwicklung eines neuen Fortbewegungsapparates. Etwa 50 Zentimeter durchmessende Kugeln, aus metallhaltigen Gesteinen geformt, wurden an der Unterseite des Gehirns befestigt. Diese Kugeln wurden zu mehr als der Hälfte von der Körpersubstanz bedeckt. Neu entwickelte Organe produzierten magnetische Felder aus den elektrischen Strömen des Gehirns. Die auf diese Weise magnetisierten Kugeln gerieten in Bewegung und verschafften dem Gehirn eine hohe Geschwindigkeit bei seiner Wanderung über den Planeten. Ein öliges Sekret verringerte die Reibung an der inneren Gleitfläche des Körpers.

Schließlich trafen die letzten zwei intelligenten Pehrtus aufeinander und integrierten sich. Das dadurch entstandene Wesen erkannte schlagartig die Nachteile der bisherigen Lebensweise. Früher oder später würde die Flora und Fauna von Horntol völlig verschlungen sein, und es müsste wieder zur Aufnahme anorganischer Materie zurückgreifen. Irgendwann würde auch der ganze Planet bis auf den heißen Kern verbraucht sein, was das Ende bedeutet hätte.

Um diesem Schicksal vorzubeugen, teilte sich das letzte verbliebene Mammutgehirn auf, um nach dem Vorbild der Tierwelt Horntols eine Gruppe von zahlreichen kleinen Individuen zu bilden. Die Fortpflanzung als Mittel der Reproduktion wurde jedoch verworfen, da der Fortschritt im Sinne der Pehrtus nur durch Kampf und Integration erfolgte. Es entstanden über einer Million kleinerer Gehirne, die durch ein lockeres telepathisches Band miteinander verbunden waren.

Erscheinungsbild

In dieser Periode optimieren die Pehrtus ihr Äußeres. Aus Metallgesteinen formen sie Kugeln, auf denen sie ihre Gehirne befestigen und dann Organe zur Fortbewegung durch Elektromagnetismus. Die fertige Konstruktion ist dann anderthalb Meter groß. Zuunterst befindet sich die Kugel, darüber befinden sich die Organe, die die Metallteile der Kugel steuern. Anschließend kommen zwei Arme - eine grazile Hand für Feinarbeiten und eine derbe Hand für das Grobe - einige Wahrnehmungsorgane und im oberen Drittel, nahezu ungeschützt, der Großteil des Hirns.

Raumschiffe

Geschichte

Vor einigen Jahrmillionen

Die Umformung des Ur-Pehrtus in 1.048.576 Einzelwesen dauerte nur zwei Horntol-Jahre. Da die Pehrtus mit ihren kleineren Körpern und ausgeprägteren Greifwerkzeugen ihre Umwelt gestalten konnten, erschlossen sie zunächst Ackerbau und Landwirtschaft. Die unsterblichen Gehirne alterten nicht, konnten sich aber auch nicht vermehren. Verbrauchte Organe wurden abgestoßen und durch neue ersetzt. Mit der gesicherten Lebensgrundlage erforschten sie dann die Chemie und entdeckten physikalische Naturgesetze. Sie produzierten Aluminiumlegierungen, um bessere Fortbewegungskugeln zur Verfügung zu haben, und errichteten eine Industriegesellschaft auf Horntol. Nicht zweckmäßige Pflanzen- und Tierarten wurden ausgerottet, und der Planet wurde vollends erschlossen. An diesem Punkt stagnierte die technische Entwicklung der Pehrtus, da das Volk kein weiteres Entwicklungspotential sah. Schließlich begannen die Pehrtus, mangels Unterscheidungsmöglichkeit zwischen Gut und Böse, Schönheit und Hässlichkeit, Freude und Leid, die eigene Existenz in Frage zu stellen. Über Monate hinweg kümmerten sich die Gehirne nicht um ihre Heimat und ließen notwendige Arbeiten von robotischen Automaten erledigen.

Just in dieser Zeit landete ein Raumschiff der friedlichen Yulocs, einer beherrschenden Spezies in Naupaum, auf Horntol. Die drei fremden Raumfahrer wurden ohne Zögern von den Pehrtus getötet, ihre Gehirne wurden integriert. Die Pehrtus erfuhren dadurch von dem Konzept der Raumfahrt und von der Größe ihrer Galaxie. Die Pehrtus zogen daraus die Schlussfolgerung, dass im Weltraum eine große Zahl von integrationswürdigen Intelligenzen existierte. Sie verstanden sich als den Yulocs überlegen. Die Pehrtus könnten die wahren Herren über Naupaum sein.

Die Pehrtus bedachten allerdings nicht, dass die Yulocs das Verschwinden ihrer Artgenossen bemerkt hatten. Außerdem hatte das auf Horntol gelandete Schiff einen automatischen Notruf abgestrahlt.

In kürzester Zeit wurde das gelandete Raumschiff analysiert und nachgebaut. Die Pehrtus betrieben Astronomie, entwickelten raumtüchtige Waffen und erkundeten ihr heimatliches Sonnensystem. Als 32 Raumschiffe startbereit waren, begannen sie mit der Eroberung der Galaxie Naupaum. Zunächst griffen sie direkt das Heimatsystem der humanoiden Yulocs an und durchdrangen ungehindert die Wachanlagen der Yulocs, die die Pehrtus-Nachbauten für eigene Schiffe hielten. Die Schiffe der Pehrtus landeten und die Besatzungen begannen mit dem Zerstörungswerk. Die ebenfalls nach dem Vorbild der Yulocs gebauten Roboter fingen einige hundert der friedliebenden Wesen ein und brachten sie in den Frachträumen der Raumschiffe unter. Die Pehrtus mussten sich vor der Übermacht der Yulocs von deren Hauptplaneten zurückziehen. Die Gehirne der Gefangenen wurden integriert, die Körper stellten eine willkommene Nahrungsquelle dar.

Auf Horntol wurden die restlichen Yulocs auf die einzelnen Gehirne verteilt. Jedes Gehirn, das ein Yuloc-Gehirn integriert hatte, kam in ein gesondertes Gebiet, um etwaige Konflikte unter den Pehrtus einzudämmen, bis jeder Pehrtus ein Yuloc-Gehirn zur Integration erhalten hatte.

Von dem Erfolg beflügelt, griff eine Flotte von 100 Schiffen erneut Yuloc-Welten an. Es wurden jedoch nur noch kleinere Stützpunkte gefunden, der Rest der Yulocs war unauffindbar.

Als mehr als 100 Raumschiffe zur Verfügung standen, starteten die Pehrtus einen weiteren Angriff auf eine Welt der Yulocs. Doch die Schiffe kehrten unverrichteter Dinge zurück. Die Welt war verlassen vorgefunden worden.

Die Pehrtus errichteten auf den verschiedensten Welten Naupaums Stützpunkte. Aufgefundene einzelne Yulocs wurden integriert. Doch eines Tages schlugen die Yulocs zurück. Riesige schwerbewaffnete Raumschiffe griffen die Pehrtus erbarmungslos an, wo immer sie diese antrafen. Als Folge entwickelten auch die Pehrtus größere und kampfkräftigere Raumschiffe. Es gelang ihnen, die gesamte Galaxie Naupaum zu unterwerfen. Lediglich die Yulocs fanden sie nicht, bis sie von selbst eines Tages auf den Gedanken kamen, in anderen Galaxien zu suchen.

Die Yulocs hatten Naupaum verlassen. Die Pehrtus brauchten einige Zeit, um die gewaltigen Entfernungen zwischen den Sterneninseln überwinden zu können. In Catron fanden sie die dort in Frieden lebenden Feinde. Die Pehrtus konnten ihren Aggressionsdrang und den beim Anblick der Yulocs auftretenden Angriffsimpuls mit Medikamenten unterdrücken. Zurück auf Horntol entschied die Gemeinschaftsintelligenz, die Welten in Catron anzugreifen.

Alle Pehrtus, bis auf jene etwa 500 Exemplare, die eine Integration mit Yuloc-Gehirnen vollzogen hatten und die geistige Elite des Volkes darstellten, begaben sich an Bord der Schiffe, die auf den Welten der Yulocs landeten. Kampfroboter trieben die gefangenen Yulocs zu ihren gierig wartenden Herren. Doch die Yulocs hatten sich weiterentwickelt und verlagerten den Krieg auf eine geistige Ebene. Jedes Individuum strahlte eine mentale Macht aus, die von den Pehrtus nicht überwunden werden konnte. Obwohl die Yulocs körperlich sichtbar waren, waren sie für die aggressiven Gehirne unerreichbar. In ihrer Gier und Wut vernichteten die Pehrtus die Körper der Yulocs. Die Bewusstseine dieser Wesen zogen sich zusammen und drangen als unsichtbares geistiges Potenzial in die Gehirne der Pehrtus ein und befahl ihnen die Flucht.

Die Flotte der Pehrtus kehrte nach Naupaum zurück. Nur wenige von ihnen blieben als Kundschafter in Catron zurück. Die Pehrtus versuchten, die Entwicklung der Yulocs hin zu geistigen Wesen nachzuvollziehen. Die Organe wurden abgestoßen, sodass nur noch das reine Gehirn übrig blieb. Ein geistiger Impuls konservierte das Gehirn, sobald es das Bewusstsein verlassen hatte. Das Gehirn versteinerte.

Die körperlosen Bewusstseine der Pehrtus vereinigten sich und reisten als geistiges Kollektiv nach Catron. Die versteinerten Gehirne blieben auf den Welten in Naupaum zurück. Die Yulocs fühlten die geballte Macht der Pehrtus und verließen ihre Körper. Die Bewusstseine bildeten einen geistigen Trichter. In wenigen Sekundenbruchteilen war der Kampf entschieden. Die Kollektivintelligenz der Pehrtus spürte, dass sie vernichtet werden würde und versuchte, in die alten Körper zu flüchten. Durch den Schock explodierten viele der versteinerten Gehirne, wodurch ein neuer Schock ausgelöst wurde. Die Pehrtus wendeten sich zur Flucht, sofort von der Yuloc-Intelligenz verfolgt, um ihnen den Todesstoß zu versetzen. Um seine Existenz doch noch zu retten, verteilte sich die geistige Substanz der Pehrtus über alle erreichbaren Räume und Dimensionen. So konnten sie den Yulocs entkommen.

Die körperlich gebliebenen Yulocs starben bald danach. Die Pehrtus verließen ihre Körper. Ihre Gehirne versteinerten, um sich vor dem Wahnsinn zu retten. Es kam nur selten vor, dass ein Pehrtus in sein Gehirn zurückkehrte. Dies geschah, um den Kampf gegen die Yulocs mit aller Vorsicht weiterzuführen. Hilfsvölker führten diesen Stellvertreterkrieg, allerdings mit nur mäßigem Erfolg.

Gehirnodyssee

Die verbliebenen Gehirne in Naupaum wurden in seltenen Abständen von Pehrtus-Einheiten besucht und wiederbelebt. Über Jahrmillionen hinweg steuerte das Pehrtus-Kollektiv dadurch die Entwicklung in Naupaum. Dabei brachten sie der Galaxie etwa die Technologie der Gehirntransplantation. Die Pehrtus-Einheit Furloch konnte auf dem Ursprungsplaneten Horntol Einfluss auf eine Priesterschaft nehmen, so dass diese Furlochs steinernes Gehirn als Gott verehrten.

Während Perry Rhodans Gehirn-Odyssee im Jahre 3457 gelangte er auf den Planeten Horntol. Furloch spürte die Anwesenheit des integrationswürdigen Gehirns und bot ihm die Integration an. Der Terraner lehnte jedoch das für ihn unverständliche Angebot ab, und Furloch brachte bei der versuchten gewaltsamen Übernahme sein Gehirn zur Explosion.

Furloch überlebte den Zwischenfall und kehrte zurück in das geistige Kollektiv der Entität. Dabei nahm er die Gehirnmuster Rhodans mit, um eines Tages ein ähnliches Gehirn orten zu können.

Übergriff auf die SOL

Im Jahre 3582 spürte das Bewusstseinskollektiv der Pehrtus das Gehirn des Terraners im Leerraum zwischen der Milchstraße und dem Mahlstrom der Sterne an Bord der SOL auf. Das Kollektiv streckte seine Fühler aus und das von dem Kelosker Dobrak als Grüne Null bezeichnete Phänomen trat auf.

In Rurik Conic wurde ein idealer Nährboden für die Integration gefunden. Um die Störfaktoren, die die Integration behindern könnte, auszuschalten, wurde der so genannte Dornröschen-Effekt initiiert. Die Besatzung der SOL schlief ein, die Fähigkeiten der Mutanten wurden immer weiter eingeschränkt und der Zeitablauf verlangsamt. Die Zellaktivatorträger konnten länger widerstehen, fielen jedoch schließlich ebenfalls aus.

Dank Rosy Breuer, der Freundin von Rurik Conic, wurde die Besatzung auf den Null-Mutanten aufmerksam. In der direkten Umgebung Ruriks unterlag die Besatzung nicht dem auferzwungenen Schlafdrang.

Dobrak gelang es zunächst mit einem Prytlgzarg, das Pehrtus-Kollektiv zu zwingen, ein Abbild seiner geistigen Urform zu erzeugen. Die Projektion eines versteinerten Gehirns wurde materiell. Perry Rhodan erkannte das versteinerte Gehirn von seiner Odyssee in Naupaum wieder. Der Kelosker versuchte mit dem Uchzplar die brachliegenden Sektoren in Ruriks Gehirn zu beleben, was dem Pehrtus-Kollektiv die Integration erheblich erleichtern sollte.

Der Rechenmeister wendete das Uchzplar auch bei dem versteinerten Gehirn an. Schnell stellte sich ein Erfolg ein. Das Gehirn erwachte. Das Uchzplar wurde abgeschaltet, um dem erwachten Gehirn die Gelegenheit zu geben, seine Gedanken frei entfalten zu können.

Das Gehirn machte Perry Rhodan klar, dass die Integration vollzogen werden würde und niemand es daran hindern könnte. Neuerlich setzte Dobrak das Uchzplar bei Rurik Conic ein. Langsam begann sein Gehirn aktiv zu werden. Auch die Pehrtus-Kollektivintelligenz verstärkte seine Bemühungen, Rurik zu übernehmen. An der Stirn des Solaners endete ein grüner Schlauch. Conic entnahm mit seinen erwachenden Kräften aus dem Bewusstsein von Rosy Breuer die Definitionen für Gut und Böse, gleichzeitig entdeckte er die Gefühlswelt der jungen Frau. Mit den Gefühlen und den Informationen über die letzten Geschehnisse, die er sich aus dem Gehirn Perry Rhodans geholt hatte, begann er den Kampf gegen die Pehrtus. Das in der Kommandozentrale befindliche Pehrtus-Gehirn vergrößerte sich um das Hundertfache. Der grüne Schlauch zu Ruriks Stirn war erloschen. Dunkles Grün verdichtete sich immer mehr um Conics Körper und drang schließlich in diesen ein. Ruriks Körpervolumen verdreifachte sich. Rurik Conic begann seinerseits, das Kollektivwesen zu übernehmen. Er manipulierte das Uchzplar und verwandelte es durch Veränderung der inneren Energiebahnen in eine Waffe. Nach Aktivierung des Shetanmargt-Fragments versteinerte das Pehrtus-Gehirn in der Zentrale der SZ-1, schrumpfte, implodierte und verschwand. Der mentale Kampf gipfelte im Verschwinden Ruriks aus der SOL. Ein neues Geistwesen war entstanden. Es war fähig, Gefühle zu empfinden. Aggression und Integrationswille waren erloschen, Güte und Menschlichkeit waren entstanden.

Quelle

PR-TB 171