Plantagoo

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Plantagoo ist das Zentrum der Mächtigkeitsballung der Superintelligenz Wechselbalg.

Astrophysikalische Daten: Plantagoo
Katalogbezeichnung: NGC 5949
Entfernung zur Milchstraße: 26,5 Mio. Lichtjahre
Typ: Spiralgalaxie Typ Sc
Bekannte Völker
Adlaten, Galornen, Kroogh, Mocksgerger, Paradea, Tasch-Ter-Man, Zentrifaal
Verkehrssprache: Goo-Standard (PR 1815)
Mächtigkeitsballung: Wechselbalg (Zentrum)

Übersicht

Plantagoo ist eine sehr dünn besiedelte Galaxie. Bis vor etwa zehntausend Jahren haben die Galornen permanent Krieg geführt und dadurch eine Entwicklung im normalen Umfang behindert. Dies ist auch der Grund dafür, dass alle Völker außer ihnen nur Transitionstriebwerke benutzen. Deren geringe Reichweite ist einer der Hauptgründe für die nur langsame Kolonisierung Plantagoos.

Bis vor der Erhöhung der Hyperimpedanz haben die Galornen die anderen Völker Plantagoos an interstellaren Kriegen gehindert. Dies geschah mittels des Shiftings oder dessen Androhung. Besonders die aggressiven Zentrifaal haben unter diesem erzwungenen Frieden gelitten.

Wie sich die Situation seit dem Jahrtausend der Kriege und der Erhöhung der Hyperimpedanz verändert hat, ist unbekannt.

Bekannte Sonnensysteme

Bekannte Planeten, Monde und kleinere Himmelskörper

Geschichte

Frühe Geschichte

Etwa 45.000 v. Chr. waren die Galornen die inoffiziellen Herrscher Plantagoos. Überall wurden sie wegen ihrer überlegenen Technologie und militärischen Schlagkraft gefürchtet. Selbst ihre Sprache, das Goo-Standard, zwangen sie der Galaxie auf. Es gab jedoch auch Widerstand einzelner Völker wie der Mocksgerger: Sie versuchten die Galornen in einem Abnutzungs- und Guerillakrieg zu zermürben. In dieser Absicht betätigten sie sich als Raumpiraten und überfielen besonders Galornenfrachter.

Etwa 33.000 v. Chr. entwickelten die Galornen eine neue Kriegsschiff-Generation: die schwarzen Sternenschiffe. Mit diesen Schiffen sollte endgültig jeglicher Widerstand gegen die Hegemonie der Galornen militärisch gebrochen werden. Das erste Schiff dieser Klasse war die KEMPEST. Sein erster Befehlshaber wurde der Kommandant Erster Klasse Pool Tammen. Pool Tammen war ein genialer Stratege und vernichtete das Reich der Mocksgerger und verstreute ihr Volk über ganz Plantagoo.

Pool Tammen erkannte auch die Gefahr einer langfristigen Degeneration der Galornen. Also initiierte er im gelangweilten, aber auch kampflustigen Volk einen Bruderkrieg.

Etwa 25.000 v. Chr. festigte Gea Reden, eine direkte Nachfahrin Pool Tammens, diese Philosophie, als sie in einem öffentlichen Duell ihren Lebenspartner herausforderte und tötete. Unter Gea Redens Protektion züchtete auch der galornische Genetiker Dinn Zentri das Volk der Zentrifaal. Sie sollten in zehntausenden Jahren als Kriegerrasse einen formidablen Gegner der Galornen darstellen.

Aber die Galornen waren blind geworden in ihrem permanenten Blutrausch. Sie griffen jeden an, der auch nur ansatzweise als Gegner dienen konnte. Dies waren hauptsächlich andere Galornen, in seltenen Fällen auch andere Völker Plantagoos.

Etwa 8500 v. Chr. war Londa Dad die Kommandantin KEMPESTS. Sie erkannte, dass ihr Volk durch die ständigen Kriege nicht nur stagnieren, sondern sich auch langfristig selbst zerfleischen würde. Durch einen glücklichen Zufall stieß sie auf den Planeten Tasch-Term und seine erstaunlichen Bewohner: die Tasch-Ter-Man.

Die Tasch-Ter-Man produzierten die Botenstoffe Schoudam und Kasch-Phee. Diese sorgten dafür, dass die Galornen friedlich wurden. Langsam aber sicher wurden immer mehr Galornen friedlich. Dies hatte zwei Gründe: Zum einen waren auch die aggressiven Galornen sozial und wollten nicht alleine sein, zum anderen rotteten sich die aggressiven Galornen langsam aber sicher gegenseitig aus.

Etwa 5500 v. Chr. wurde auf Galorn der erste Drache gebaut. Nun war es möglich, den Galornen im Serienbetrieb die Aggression zu nehmen. Die Entwicklung hin zum friedliebenden Volk wurde unaufhaltsam. Kurze Zeit später gab es keine aggressiven Galornen mehr und die schwarzen Sternenschiffe wurden auf Tribath in der Pentrischen Wolke eingemottet.

Die Völker Plantagoos konnten nun aufatmen. Sie waren endlich frei, sich nach Belieben zu entwickeln. Sofort begannen sie damit ihre Interessensphären auszudehnen und gegeneinander Krieg zu führen. Dies sollte jedoch nicht lange währen. Schon etwa tausend Jahre später nahmen die Galornen wieder ihren Sonderstatus wahr und nahmen für sich das Privileg in Anspruch, nach Belieben jegliche interplanetare Kriegsanstrengung zu verhindern oder zu sabotieren. Zu diesem Zweck entwickelten sie das Shifting.

Thoregon

Etwa 3500 v. Chr. kontaktierte ein Heliote auf Galorn am Pilzdom Tiis Methare. Er wurde der erste, der vom neuen Schicksal der Galornen erfuhr. Sie sollten in Zukunft als Teil einer Koalition Frieden verbreiten. Tiis Methare war begeistert: Sein Volk hatte wieder eine Aufgabe! Er wurde zum ersten Zweiten Boten von Thoregon ernannt und erhielt ein Passantum.

In den folgenden Jahrtausenden hatte nur der jeweilige Zweite Bote von Thoregon Kontakt mit den anderen Thoregon-Völkern. Der Rest des Volkes verstärkte seine Anstrengungen in Plantagoo für Frieden zu sorgen und arbeitete ansonsten als Ingenieure an den mysteriösen Heliotischen Bollwerken. Besonders der Bote von Thoregon Ce Rhioton trat für dieses Vorgehen ein.

Erst seine designierte Nachfolgerin Kaif Chiriatha beendete diese strikte Informationspolitik und informierte ihr Volk, was Thoregon bedeutete. Trotzdem gab es praktisch keinerlei Kontakte zu Mitgliedern anderer Thoregon-Völker.

Im Jahr 1288 NGZ kam es zu mehreren umwälzenden Ereignissen: Die Zentrifaal planten einen Krieg gegen die Kroogh, und auf dem Planeten Galorn brachte ein Adlat ein Galornenschiff in seine Gewalt. Als man ihn auf Tasch-Term festnehmen konnte, gab er an, er verfolge zwei Mörder und heiße Foremon. Kurz darauf floh er wieder mit seinem Schiff.

Er und die beiden Verdächtigen wurden auf Helter Baaken schließlich von den Galornen festgesetzt. Es stellte sich heraus, dass Foremon der Wächter des Pilzdoms von Galorn war. Die beiden Fremden stammten aus einer anderen Galaxie und hießen Perry Rhodan und Reginald Bull. Das Passantum an Perry Rhodans Handgelenk erklärte, es wäre nicht gestohlen worden, sondern hätte sich von Perry Rhodan tragen lassen, weil er ein zukünftiger Bote Thoregons wäre. Das Testament Ce Rhiotons enthielt ein Passantum für Foremon und die Anweisung, er solle zum Rat von Thoregon aufbrechen und dort die Nachricht überbringen, er wäre tot und Kaif Chiriatha seine Nachfolgerin.

Ausbruch der Drachen

Nachdem Perry Rhodan von Kaif Chiriatha als Bote Thoregons akzeptiert worden war, flogen er, Reginald Bull, und Foremon zurück nach Galorn. Dort wollten sie über die Brücke in die Unendlichkeit in die Milchstraße zurückkehren. Sie hatten jedoch kaum den Orbit erreicht, als eine starke psionische Hass-Strahlung sie alle an den Rand des Wahnsinns brachte.

Perry Rhodan und Reginald Bull beschlossen mit einer Rettungskapsel zu landen und drangen in das Herz der Galornenstadt, nach Herz-5 vor. Dort untersuchten sie den Drachen und fanden heraus, dass die Lebenserhaltungssysteme für die Biomasse sabotiert worden waren. Sie fanden dort auch die entstellte Leiche des Zentrifaal-Saboteurs. Wie sich viel später herausstellen sollte, war er von einer Nano-Kolonne befallen gewesen. Perry und Bully nahmen von der Biomasse und von der Leiche jeweils Zellproben. Als sie wieder in der PEGOOM bei Foremon waren, hörten sie einen Zentrifaal-Notruf, in dem von einem schwarzen Galornenschiff die Rede war. Also war nicht nur der Drache von Galorn manipuliert worden, sondern auch die von Bushtam, Pondor und in der Pentrischen Wolke.

In der Pentrischen Wolke erlagen die Galornen binnen zwei Tagen der Aggressionsstrahlung. Sie wurden unter ihrer Kriegsherrin Kaif Chiriatha zu einer Kriegergesellschaft umgeformt. Nach weiteren Tagen ließ sie die schwarzen Galornenschiffe bemannen. Zuerst wurde eine Flotte der Zentrifaal vernichtet und danach zogen die meisten schwarzen Schiffe aus, um nach Belieben zu verwüsten. Der Rest kehrte in die Pentrische Wolke zurück.

Perry, Bully und Foremon flogen also zum einzigen anderen Ort, an dem man über die Mittel verfügte, die Zellproben genau zu untersuchen: nach Zentrifaal-Zentrum. Dort ergaben sich keine überraschenden Erkenntnisse, aber ein Tasch-Ter-Man namens Ton-Gabbeth erkannte den genetischen Kode der Drachen-Biomasse in einer Zeichnung wieder, die er als Kind in einer verlassenen Sumpfstation gesehen hatte. Perry, Bully, Foremon, Ton-Gabbeth und der Clan A-Califorms wollten also mit der PEGOOM nach Tasch-Term fliegen, wurden aber unterwegs von einem schwarzen Galornenschiff abgeschossen.

Kurz bevor ihr Wrack in die Sonne stürzte wurden sie von der SCARVANKEN, einem weißen Galornenschiff, gerettet. Mit dessen Beiboot, der SCARV-3, flogen sie nach Tasch-Term, wo sie auch bald die Sumpfstation fanden. Die Besatzung eines Tasch-Ter-Man-Würfelschiffes ließen sie, ausgehend von der wieder entdeckten Wandzeichnung, neue Drachen-Biomasse herstellen.

Die SCARVANKEN wurde in der Zwischenzeit von aggressiven Galornen geentert. Dadurch erfuhren sie vom Plan die Pentrische Wolke zu shiften und konnten die friedlichen Galornen rechtzeitig vernichten.

Zuerst reparierten Perry Rhodan, Reginald Bull und A-Caliform und dessen Clan den Drachen von Galorn. Um am schwarzen Galornenschiff in der Umlaufbahn vorbeizukommen, inszenierten sie einen Raumschiffsabsturz. Kurz darauf brachen zwei weitere Zentrifaal-Teams nach Bushtam und nach Pondor auf. Die Reparatur des Drachens von Helter Baaken war jedoch relativ schwierig. Aus Ce Rhiotons Arsenal barg Foremon die THOREGON ZWEI. Mit ihr wurden die schwarzen Galornenschiffe in einer Raumschlacht bei Laune gehalten, während sich das Reparaturteam mit der SCARV-3 nach Helter Baaken schleichen konnte. Binnen eines Tages hatten alle Galornen wieder ihre Aggressivität verloren.

Kaif Chiriatha erklärte, die Galornen hätten eine Kollektivschuld auf sich geladen und würden für immer in Perry Rhodans Schuld stehen. Die Galornen würden in ganz Plantagoo beim Wiederaufbau helfen, Zugeständnisse an die Unabhängigkeitsbestrebungen der Zentrifaal machte sie jedoch nicht.

Jahrtausend der Kriege

Im Jahrtausend der Kriege fielen unbekannte extragalaktische Invasoren in Plantagoo ein. Die Zentrifaal kämpften zwar mit ihrer ganzen Wut, letztendlich waren die Galornen aber gezwungen, ihre schwarzen Schiffe zu reaktivieren, um die Invasoren vertreiben zu können.

Quellen

PR 1814 bis PR 1875