Läander

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Die Läander – auch Prä-Zwotter genannt – waren die Vorfahren der Zwotter. Vor circa 1,2 Millionen Jahren beherrschten sie das Sternenreich Arla Mandra, welches die Sonnensysteme der späteren Dunkelwolke Provcon-Faust umfasste.

PR0941.jpg
Heft: PR 941
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

Erscheinungsbild und biologische Besonderheiten

Die äußere Erscheinung der Läander war identisch mit der der Zwotter.

Läander waren zweigeschlechtlich, wobei sie willkürlich zwischen dem männlichen (Animus) und dem weiblichen Geschlecht (Anima) wechseln konnten. Der Wechsel vollzog sich in bestimmten Situationen auch unbewusst, um auf das Geschlecht einer geliebten Person zu reagieren. Bekannt ist, dass Tezohr und Khara bei ihren Zusammentreffen das »passende« Geschlecht zum jeweils anderen einnahmen. Bei Läandern war häufig entweder das männliche oder weibliche Geschlecht dominierend. So bezeichnete sich Tezohr als »im Sternbild des Mannes« geboren. (PR 940)

Paragaben

Läander wiesen darüber hinaus eine Reihe von Paragaben auf, die im Einzelnen nicht mehr bekannt sind. Sie waren wohl Teleporter; ihre Methode, kraft ihres Willens innerhalb Arla Mandras von Planet zu Planet zu reisen, bezeichnete Tezohr als »durch den Tunnel gehen«. (PR 940)

Charakterisierung

Sie waren eine Zivilisation, die eine lange Entwicklung hinter sich hatten. Sie waren über den Punkt hinaus gekommen, noch die Technik zu benötigen und lehnten sie deshalb ab. Außerdem waren sie sehr naturverbunden. Sie lehnten jegliche Gewaltanwendung ab. Auch indirekt wollten sie nicht für den Tod anderer Lebewesen verantwortlich sein. (PR 940)

Bekannte Läander

Geschichte

Über die Geschichte der Läander bis zur Zeit des Großen Galaktischen Krieges gegen die Horden von Garbesch vor circa 1,2 Millionen Jahren ist lediglich bekannt, dass sie in ferner Vergangenheit vermutlich eine hoch stehende, auf technischer Basis beruhende Zivilisation aufwiesen. (PR 940)

Zur Zeit des Großen Galaktischen Krieges hatten die Läander dagegen die technische Phase ihrer Evolution hinter sich gelassen, um im Einklang mit der Natur zu leben. Ihr Reich Arla Mandra umfasste 22 Sonnensysteme, von denen vier bewohnbare Planeten aufwiesen, die mit einem Netz von immateriellen Brücken verbunden waren. Raumfahrt wurde nicht betrieben; der Einsatz von Maschinen war verpönt. Die vier bewohnbaren Planeten waren die gleichen wie zur Zeit der Provconer bzw. Terraner: Ailand (Zwottertracht), Geevon (Gäa), Tho-Thoum (Tekheter) und ... (Vincran), wobei Tho-Thoum streng genommen nur ein Mond war. (PR 940)

Anmerkung: In PR 970 wird dem entgegen behauptet, dass die Läander noch Raumfahrt betrieben, zumindest wird ein Raumschiff der Läander beschrieben.

Zum entscheidenden Wende- bzw. Endpunkt der Entwicklung wurde die durch die Petronier initiierte Bildung der Dunkelwolke um Arla Mandra, durch die die Horden von Garbesch zumindest aufgehalten werden sollten. Parallel zur Schaffung des materiellen Bestandteils der Dunkelwolke durch die Petronier unter Verwendung Thotons, des dritten Planeten der Sonne Thoto, offenbarte sich den Läandern in einer Vision, dass sie die Phase ihrer körperlichen Existenz beenden müssten, um ihren Geist in der Dunkelwolke aufgehen zu lassen. (PR 940)

Nachdem eine Million Läander diesen Schritt der Vergeistigung vollzogen, zeigte sich, dass das hiermit verfolgte Ziel der Schaffung eines kosmischen Leuchtfeuers nicht erreicht wurde. Um die verbliebenden Läander an das Ziel der Vergeistigung zu mahnen, schufen die Läander mit ihrer Entkörperlichung die Psychode. Entgegen diesem Zweck führten die Psychode und die durch die Anwesenheit der vergeistigten Läander in der Dunkelwolke gebildete paraplasmatische Sphäre zu einem intellektuellen Niedergang des Volkes, da sie degenerierten. (PR 940)

Auch wenn der Übergang zwischen Läandern und Zwottern fließend ist, lässt sich am ehesten mit diesem Ereignis von dem Ende der Läander und dem Anfang der Zwotter sprechen, da zu diesem Zeitpunkt die für die Zwotter wesentlichen Charakteristika auftauchten.

Quelle

PR 940, PR 970