Projekt Mirkandol (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Mirkandol (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Perry Rhodan-Heftserie (Band 1921)
PR1921.jpg
© Pabel-Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Der Sechste Bote
Titel: Projekt Mirkandol
Untertitel: Die Pläne des Kristallimperiums – Atlan befürchtet den Arkonidensturm
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Alfred Kelsner
Erstmals erschienen: Dienstag, 16. Juni 1998
Hauptpersonen: Atlan, Sargor da Progeron, Lengor, Gelarim, Solder Brant, Cistolo Khan
Handlungszeitraum: April 1290 NGZ
Handlungsort: Thantur-Lok, Solsystem, Scarfaarusystem
Clubnachrichten:

Ausgabe 292

Computer: Fragen
Glossar: Antigravgleiter / Paola Daschmagan / Deflektorschirm / Energiekuppel / Humanidrom / Cistolo Khan / Medo-Center / Methanwelt / Nonggo / Ortungsschatten der Sonne / RICO / Robotsonde
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Der nichtadlige Arkonide Lengor gilt als genialer Baumeister und ist seit Jahren am Mirkandol-Projekt beteiligt. Dieses wird unter größter Geheimhaltung aufgezogen, weshalb schon mancher Arkonide auf eine Strafwelt abgeschoben wurde. Eine solche veranlasst jetzt Sargor da Progeron, der Geheimdienstchef von Arkon I, im Fall von Lengor, der auf den Strafplaneten Trankun abgeschoben wird.

Anfang April 1290 NGZ landet Atlan mit seiner RICO auf Terra. Nach den Plänen NATHANS ist Terrania inzwischen zur Baustelle geworden, um die Spuren der Dscherro-Invasion zu beseitigen. Das HQ-Hanse und das HQ des TLD sind nach Luna verlegt worden, die Pläne für einen neuen Regierungssitz sind noch nicht konkret. Da aber am 4. bzw. 8. Januar die Faktordampf-Barrieren erloschen sind, soll Terrania-Süd auf jeden Fall zu einer Gedenkstätte der Dscherro-Opfer werden. Der Arkonide erfährt von Cistolo Khan weiterhin, dass gegen die Erste Terranerin Paola Daschmagan schwere Vorwürfe erhoben worden sind. Deshalb sind für den 18. August Neuwahlen ausgeschrieben und einer der Gegenkandidaten ist Solder Brant, der Vorsitzende der Liberalen Einheit. Die LFT und das Forum Raglund sind sich inzwischen einig darüber geworden, dass Lokvorth, das seit kurzem mit der LFT assoziiert ist, Sitz des neuen Galaktikums werden soll. Schlussendlich hält es der LFT-Kommissar um des Friedens willen für notwendig, dass Camelot sich öffnet. Das lehnt Atlan aber vorerst ab, die Entscheidung soll Perry Rhodan mittragen.

Die TURAKO-PRENK, eine 200 Meter lange Springerwalze unter dem Kommando des Arkoniden Trondar, der Agent der IPRASA ist, landet auf Arkon I, wo das Geheimnis des Projekts Mirkandol gelüftet werden soll. Trondar trifft sich mit da Progeron, dem er ein Perlamarin beschafft hat, eine sehr kostbare Perle, deren Handel verboten ist. Gegenüber dem Geheimdienst-Chef der Tu-Ra-Cel im Rang eines Cel'Mascanten erklärt Trondar, er könne eine gewisse Statue, die ein Baumeister bei ihm bestellte, nicht abliefern. Der Baumeister, natürlich Lengor, meldet sich nicht. Da Progeron tut unwissend, und später bespricht sich Trondar mit seinem Stellvertreter Gelarim. Anschließend lassen sie ihre Quellen aktiv werden.

Atlan berichtet Khan von IPRASA-Agenten, die Informationen aus dem Dunstkreis von Tai Moas Bostich I. erhalten haben. Dabei gehe es um das Projekt Mirkandol. Außerdem habe es den Anschein, dass der Imperator gar nicht mehr die Marionette der vergangenen Jahre sei und immer ambitionierter werde.

Später besucht Atlan noch Bré Tsinga und den Nonggo Genhered Zensch Meved. Dieser hat einmal mehr seinen Lebensmut verloren, weil ihm sein SBS-Chip fehlt und er keinen Kontakt zum Meso-Neuron des Museums in Kalkutta-Nord bekommt.

Gelarim, der die Gottheit Mennothyorion vom Planeten Lanthod verehrt, bringt in Erfahrung, dass Lengor in der Wüste Khoukar gearbeitet hat. Es ist ein riesiges Areal, das hinter einem Deflektorschirm verborgen liegt. Auch weitere Bau-Ingenieure sollen auf Strafplaneten wie Trankun verschleppt worden sein.

Die RICO empfängt eine Nachricht der Agenten Trondar und Gelarim, die Atlan auf Lokvorth treffen wollen. Die Kommandantin Gerine informiert den Arkoniden, der mit dem GILGAMESCH-Modul zum Scarfaaru-System startet.

Auch Brant befindet sich auf Lokvorth und betreibt Wahlkampf. Er wird dabei von seinem Assistenten Georg Zima unterstützt. Unerwartet wird Brant von Lokvorthern entführt, die Geld aus seinem Wahlkampffonds erpressen wollen. Doch er wird von dem Wirtschaftsmagnaten Joskar Jankinnen, genannt »J.J.«, befreit. Jankinnen gilt als extrem nationalistisch und arkonfeindlich. Er bietet Brant und seiner Partei finanzielle Unterstützung an, ohne vorerst irgendwelche Gegenleistungen zu fordern. Brant geht darauf ein.

Trondar und Gelarim begegnen Atlan und berichten. Der Arkonide will Trankun anfliegen, doch zuvor trifft er noch auf Brant. Dieser versucht ihn herauszufordern, doch der Unsterbliche lässt ihn abblitzen.

Auf Arkon I erfährt da Progeron von der neuen Führung des Forums Raglund. Es sind die Jülziish Zio Trytun, Ruenzi Malayjat und Kükük Yppenk. Kurz darauf vermuten einige seiner Untergebenen, Trondar könne Agent der IPRASA sein. Da Progeron weist dieses zurück.

Am 11. April steht die RICO über der Methanwelt Trankun am Rande Thantur-Loks. Mit einer Space-Jet gelingt Hermon da Ariga, der hier selbst einsaß, die Befreiung des Baumeisters Lengor. Doch es geschieht zu spät, sein Gedächtnis ist schon gelöscht worden.

Atlan lässt nun einige Fakten des Projekts Mirkandol Brant und J.J. zukommen. Diese reagieren fast umgehend und verbreiten in der Öffentlichkeit, Arkon betreibe Kriegsvorbereitungen.

Am 14. April ist es Bostich I. höchstselbst, der verkündet, das Kristallimperium betreibe keine Kriegsvorbereitungen, sondern bereite den Frieden vor. Das Projekt Mirkandol umfasse den Bau einer Palaststadt, die Sitz des Galaktikums werden solle. Doch ist Mirkandol wirklich ein friedliches Projekt, oder sollen dort alle Galaktiker auf Schritt und Tritt überwacht werden?