Psiphrenie

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Psiphrenie ist eine schwere Form von Wahnsinn, die durch unkontrolliert deflagrierenden Paratau hervorgerufen wird.

Anmerkung: In PR 1370, S. 9, 52 wird der durch den Entzug von Paratau bei langjährigen Nutzern des Stoffes auftretende Wahnsinn von Dao-Lin-H'ay ebenfalls als Psiphrenie bezeichnet.

Allgemeines

Deflagrierender Paratau setzt psionische Energie frei. Bei einer unkontrollierten Deflagration einer hinreichend großen Menge kann diese Energie den Geist von intelligenten Lebewesen schädigen. (PR 1345)

Je nach Empfindlichkeit der jeweiligen Lebewesen und der freigesetzten Energiemenge führt dies zu Kopfschmerzen, Ohnmacht, Psiphrenie oder sogar zum Tod. Psiphrenie geht bei Betroffenen meist mit dem totalen Verlust ihrer Persönlichkeit einher. Auf ihre Umgebung können sie verschieden reagieren. Die Bandbreite reicht von völliger Apathie bis hin zu Amokreaktionen.

Soweit bekannt, ist Psiphrenie unheilbar. (PR 1337)

Geschichte

Nach dem Eintritt der NARGA SANT in das Standarduniversum reagierte das Kosmonukleotid DORIFER, indem es im Jahre 50.027 v. Chr. die Psi-Konstante in seinem Einflussbereich erhöhte. Infolgedessen entwickelte der von den Nocturnenschwärmen ausgeschiedene Paratau vorübergehend besondere zusätzliche Eigenschaften. Er wurde zu einem Psichogon, das ab einer bestimmten Konzentration eine Tendenz zur spontanen Deflagration zeigte. (PR 1309, PR 1348)

Die daraus entstehenden Psi-Stürme stellten eine fortwährende Bedrohung für die Nocturnenstöcke dar, einige verfielen in Psiphrenie. Daher nutzte der Weise von Fornax die Gelegenheit, als die Kartanin auf Erkundungsmission nach Fornax kamen, und vereinbarte mit Oogh at Tarkan ein Abkommen zur Entsorgung des Parataus. (PR 1349)

Einer der bekanntesten Fälle von Psiphrenie ereignete sich, als Oogh at Tarkan versuchte, Nocturnenstöcke als Informationsspeicher auf der NARGA SANT anzusiedeln. Nahe der Sonne Zyklop lockten die Kartanin riesige Nocturnenschwärme an, die in kürzester Zeit enorme Mengen Paratau freisetzten. Der ausgelöste Psi-Sturm entwickelte bisher ungekannte Ausmaße. Die Kartanin verloren ihre gesamte Ernteflotte samt ihren Espern. Psiphrenie griff auf den im Zyklopsystem beheimateten Altstock über, der in Zukunft als Narr von Fornax bekannt wurde. (PR 1349)

Seit der Entdeckung der Tränen N'jalas war auch unter den Ardustaar-Kartanin das Phänomen der Psiphrenie bekannt. In den Reihen ihrer Esper kam es regelmäßig vor, dass jemand die Kontrolle über den ihm anvertrauten Paratau verlor.

Esper, die im Alter aufgrund des langen Kontaktes mit Paratau ihre Kräfte verloren, suchten manchmal auf diese Art den Tod. Wenn ihr Vorhaben aber scheiterte, überlebten sie – als geistiges Wrack in Psiphrenie bis an ihr Lebensende. (PR 1337)

Am 31. Januar 447 NGZ kam es zu einer Katastrophe im Bereich des Tarkaniums: Reginald Bull traf mit einer 12.000 Einheiten großen Flotte der Elfahder dort ein. Als die Raumschiffe das Psionische Netz verließen, zogen sie Schwärme von Ephemeriden mit in den Normalraum. Die dadurch entstehenden psionischen Kräfte entzündeten den gesamten Vorrat der im Bereich des Tarkanium gelagerten Tränen N'jalas und lösten so unbeabsichtigt einen Psi-Sturm zuvor nicht bekannter Stärke aus. Direkt führte dies zum Tod hunderter Esper, und eine weit größere Zahl verfiel der Psiphrenie. Indirekt wirkten die freigesetzten Kräfte auf das Kosmonukleotid DORIFER, was zu dem Transfer des ersten Teils der Galaxie Hangay führte. (PR 1349)

Quellen

PR 1309, PR 1337, PR 1345, PR 1348, PR 1349