Py

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Py war eine Spezialistin der Nacht. Sie war die Gefährtin Olws.

Erscheinungsbild

Sie war praktisch unsterblich und mit 2,50 m Größe etwas kleiner als gewöhnliche Zgmahkonen. Weitere Unterschiede waren ein größerer Kopf, das Fehlen von Schwimmhäuten unter den Armen und zwischen den Fingern, die kürzere Schnauze und eine silbrig glänzende Haut. Ihre Augen waren erikarot.

Besondere Fähigkeiten

Wie alle Spezialisten war Py eine Wesensspürerin. Mit dieser Fähigkeit konnte sie im Verbund mit den anderen elf Spezialisten sogar Schwarze Löcher manipulieren und generieren. (PR 744, PR 745)

Charakterisierung

Wie alle Spezialisten der Nacht war sie ausgesprochen friedliebend. (PR 727)

Geschichte

Unfreiwillige Helferin des Konzils

Wie alle Spezialisten der Nacht war auch Py ein künstlich geschaffenes Lebewesen. Galkon Erryog schuf sie unter dem Einfluss der Koltonen, die geplant hatten, die Körper der Spezialisten zu übernehmen. (PR 744)

Py war in der Lage, fünf- und sechsdimensionale Vorgänge zu erkennen und zu verstehen. Mit dieser allen Spezialisten eigenen Fähigkeit des Wesensspüren konnte Py Schwarze Löcher manipulieren. (PR 727)

Zu einem unbekannten Zeitpunkt, kurz vor dem Sturz Grojockos in ein Schwarzes Loch, wurde auf Galkon Erryog ein Mordanschlag verübt. Im Verlauf des Anschlags tötete Pys Gefährte Olw einen der Angreifer und musste sich dafür vor Gericht verantworten. Er wurde zum Tode verurteilt und konnte der Vollstreckung nur durch das Eingreifen der Koltonen entgehen. Kurze Zeit später gelang es Galkon Erryog, gemeinsam mit Py und den anderen Spezialisten den Planeten Grojocko sicher in den Dakkardim-Ballon des Schwarzen Loches zu überführen. (PR 727)

In den nächsten fünf Jahren sicherten die Spezialisten der Nacht unter der Führung Olws das Überleben der Zgmahkonen im Dakkardim-Ballon. Py und die anderen Spezialisten wurden von Bassok, der unter dem Einfluss der Koltonen stand, gestürzt und in Tiefschlaf versetzt. Nach 50 Jahren wurde Py und die anderen weiblichen Spezialisten von Bassok geweckt und gezwungen, einen Dimensionstunnel in die Galaxie der Hyptons zu öffnen, die in der Folge das zweite Hilfsvolk der Zgmahkonen wurden. Zu diesem Zeitpunkt hatten die weiblichen Spezialisten keine Kenntnisse über das Schicksal der männlichen Artgenossen. Sie vermuteten, dass Bassok die Männer weiterhin im Tiefschlaf hielt. Umso überraschter waren die Frauen, als sie auf eine Expedition der Männer trafen, die die Laren unterworfen hatten. Nach erfolgreicher Unterwerfung der Laren und der Hyptons versetzte Bassok die Spezialisten erneut in Tiefschlaf. (PR 727)

Angeblich 50.000 Jahre später wurden Py und die anderen Spezialisten erneut geweckt.

Anmerkung: Die Zeitangabe war nicht überprüfbar, weil die Geschichte der Zgmahkonen inzwischen nicht wiedererkennbar verändert worden war. Laut Olw hätten auch nur 5000 Jahre vergangen sein können.

Der Diktator Arautymen bot Olw seine Nachfolge an. Im Gegenzug verlangte er, dass die Spezialisten der Nacht weitere Dimensionstunnel öffnen sollten. Olw wollte nicht an der Unterdrückung weitere Volker mitschuldig sein und lehnte das Angebot ab. Die Spezialisten der Nacht wurden aber von Qwogg verraten, der einen Dimensionstunnel zur Galaxie der Greikos öffnete. Den anderen Spezialisten gelang es, sich dem Zugriff Arautymens zu entziehen und die Verfolgung Qwoggs aufzunehmen. Sie entdeckten ihn in der Galaxie der Laren und befreiten den inzwischen geläuterten Spezialisten aus der Gefangenschaft der Zgmahkonen. Erneut wurden sie in Tiefschlaf versetzt. (PR 728)

Nach der Integration der Mastibekks in das Konzil gewährte man den Spezialisten der Nacht völlige Bewegungsfreiheit. Olw, der während einer Wachphase von einem Mastibekk übernommen wurde und vom drohenden Untergang der Kelosker wusste, überzeugte seine Geschwister davon, den Keloskern zu helfen. Die Spezialisten erreichten Balayndagar durch einen Dimensionstunnel. In den nächsten 20 Jahren unterstützten sie die Kelosker bei der Konstruktion des Altrakulfth. Nach erfolgreicher Rettung der Kelosker kehrten sie in den Dakkardim-Ballon zurück. Dort mussten sie erkennen, dass Qwogg sie erneut verraten hatte, und eine Flotte bereitstand, um die Kelosker in das Konzil einzugliedern. (PR 728)

Py und die restlichen Spezialisten wurden wiederum in Tiefschlaf versetzt, diesmal jedoch alle auf verschiedenen Planeten, Py anfangs auf Grojocko (PR 728), später wurde sie nach Lennyth verlegt. (PR 729)

Flucht mit den Terranern

Gucky und Alaska Saedelaere befreiten Olw im Januar 3581 aus seinem Gefängnis auf Dreitgsisch und brachten ihn an Bord der SOL. (PR 726) Dort schloss er sich den Terranern an und unterstütze sie im Kampf gegen die Zgmahkonen. Er bat Perry Rhodan darum, seine Gefährtin Py auf Lennyth zu befreien. Nachdem Rhodan dem Plan zugestimmt hatte, begleitet Olw das Kommandounternehmen nach Lennyth. Dort war jedoch eine Falle durch die Zgmahkonen vorbereitet worden. Py war geweckt worden und man hatte eine genetische Seqenz aktiviert, die alle Lebewesen in ihrer Nähe lähmte. Um ihre möglichen Retter nicht in Gefahr zu bringen, verließ Py den Planeten. (PR 729)

Sie fand im Erbfolger Jatton einen willigen Helfer, da er hoffte, die Nullbewahrer erpressen zu können. Er versteckte sie im Dimensionstunnel, der zur Galaxie der Greikos führte. Zwar konnten die Zgmahkonen Py orten, ihr jedoch aufgrund der schwierigen Raumbedingungen nicht folgen. Sie aktivierten daraufhin die Apathiestrahlung, weswegen alle Zgmahkonen im weiteren Umkreis handlungsunfähig wurden. Py versuchte daraufhin, in ein zgmahkonisches Wrack überzuwechseln, in der Hoffnung, hier ein Mittel zur Flucht zu finden. Sie wurde jedoch von dem Kriminellen Stroovmitter überrascht, der durch einen Schutzschirm vor der Apathiestrahlung bewahrt wurde. Er nahm sie gefangen und suchte danach auf Jattons Schiff nach einem Projektor, der angeblich die Strahlung auslöste. Dabei wurde er von Alaska Saedelaere unterbrochen, der ihn in ein Feuergefecht verwickelte. Stroovmitter wurde getroffen und der Schutzschirm brach zusammen. Alaska wollte mit Py zur MARIACHI zurückkehren, doch damit wurde die Lethargie der Mannschaft verursacht. Romeo und Julia schlugen vor, Py zu operieren. Dies gelang, kurz bevor der Dimensionstunnel wieder mit Energie geflutet wurde. Die MARIACHI überstand dies im Gegensatz zu Jattons Schiff unbeschadet und kehrte zur SOL zurück. (PR 730) Zusammen mit Olw begleitete sie auf der MORGEN eine Mission in die Galaxie der Laren, um das Beraghskolth zu stehlen. Olw und sie waren in erster Linie für die Steuerung des Schiffes zuständig, da die Terraner dies nur begrenzt konnten. Die Mission wurde ein voller Erfolg (PR 731) und Py war neben Dobrak und Olw hauptverantwortlich für den Einbau der gestohlenen Maschine. (PR 742, PR 743)

Danach wollte man die restlichen zehn Spezialisten der Nacht befreien, die in der Festung Carmionth-Krol auf Kernoth gefangen gehalten wurden. In dieser Zeit erfuhren Olw und Py davon, dass eigentlich die Koltonen ihre Schöpfer gewesen und sie die ganze Zeit in deren Sinne manipuliert worden waren. Dies erklärt vielleicht auch die Wut, mit der Olw auf Kernoth vorgehen ließ. Er bildete mit den restlichen Spezialisten einen Parablock und entfesselte mit ihnen ein Chaos, bei dem auch einige Atomreaktoren in die Luft gingen. Eine Flucht über einen Transmitter scheiterte jedoch vorerst. (PR 744) Kurze Zeit später wurden sie jedoch von einem Rettungsteam der SOL vom Planeten abgeholt. (PR 745)

An Bord schlossen sich die Spezialisten zu einem Parablock zusammen und kreierten ein Mini-Black-Hole, durch das sie die SOL verließen. Man hörte nie wieder von ihnen. (PR 746)

Quellen

PR 726, PR 729, PR 730, PR 731, PR 742, PR 743, PR 744, PR 745, PR 746