Der Kopfjäger

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 108)
A108 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Atlans erste Abenteuer (Band 6/16)
Titel: Der Kopfjäger
Untertitel: Die Armee der Tiere greift an – der Kristallprinz soll das Opfer sein
Autor: Klaus Fischer
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1973
Hauptpersonen: Atlan, Fartuloon, Tirako Gamno, Eiskralle, Morvoner Sprangk, Corpkor
Handlungszeitraum: 18. Tedar 10.497 da Ark (8023 v. Chr.)
Handlungsort: Kraumon
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 18

Kurz­zusammen­fassung

Der Kopfjäger Corpkor, ein sechzigjähriger Arkonide, der mit einem 60-Meter-Kugelraumer und einer abgerichteten Tierarmee operiert, erhält von Orbanaschol III. den Auftrag, den Kristallprinzen Atlan zu fassen. Durch alte Unterlagen Fartuloons entdeckt er Hinweise auf Kraumon, den geheimen Stützpunkt des Bauchaufschneiders, und spürt den Planeten schließlich dank der Explosion auf, mit der dieser die „Geister“ in das normale Universum zurückholt.

Corpkor täuscht eine Notlandung vor, nur um seine Tierarmee den Stützpunkt angreifen zu lassen. Beide Seiten erleiden hohe Verluste an Tieren bzw. Robotern. Corpkor kann Atlan und Morvoner Sprangk mit der Hilfe der Tulh-Falter, die über Hypno-Ornamente auf ihren Flügeln verfügen, gefangen nehmen. Im Gegenzug schießen Fartuloons Flugroboter den Kugelraumer flugunfähig.

Schließlich befreit sich Atlan und besiegt Corpkor in einem Zweikampf. Danach gelingt es ihm, den Kopfjäger davon zu überzeugen, dass der Imperator der Mörder seines Vaters ist. Der Kopfjäger tritt daraufhin der Widerstandsbewegung Atlans bei.

Handlung

Corpkor, der Kopfjäger, befindet sich mit seinem Raumschiff im Anflug auf den Planeten Kraumon. Er arbeitet im Auftrag des Imperators Orbanaschol III., um den Kristallprinzen Atlan und dessen Ziehvater Fartuloon zu finden. An Bord führt er seine Tierarmee mit, die er meisterlich zu führen versteht.

Kristallprinz Atlan und seine vier Gefährten sind mit Unterstützung von Robotern dabei, die von der zwischen den Dimensionen gependelten »Geisterarmee« verursachten Schäden am Stützpunkt auszubessern. Von den Ortungsanlagen wird Corpkors Raumschiff entdeckt und Alarm ausgelöst.

Unter Vortäuschung eines Triebwerksschadens landet Corpkor nahe dem Stützpunkt. Er sendet Clizz aus, die nach ihrer Rückkehr Informationen vom Stützpunkt bringen. Auf den in den Gehirnen der Clizz gespeicherten Bildern sind Eiskralle, Fartuloon und Atlan deutlich zu erkennen. Steinwürfe und Felsknacker werden vom Tierbändiger in Marsch gesetzt und warten in ihren Stellungen auf den Einsatzbefehl.

Die Steinwürfe und Felsknacker arbeiten sich zu den Gebäuden vor und dringen in den Stützpunkt ein. Zwergschuden in großer Zahl drängen sich zwischen den Bauwerken. Morvoner Sprangk versucht, sie aufzuhalten. Als Stelzkatzen zur Unterstützung kommen, gelingt es Atlan, eine Schneise in die Leiber der Zwergschuden zu schießen und so Sprangk die Gelegenheit zu geben, zu ihm zu gelangen. Mitten in einen Angriff von Ragwue-Parden platzt Fartuloons Hilferuf, der von diversen Schuden-Arten, Hammerschlangen und Speispinnen bedrängt wird. Schwere Zerstörungen sind angerichtet worden. Atlan erkennt das gelandete Raumschiff als Quelle der Angriffe.

Atlan und Sprangk versuchen, sich zum Zentralgebäude des Stützpunkts durchzukämpfen. Hautsegler, Zamuccs und Kraauss starten unaufhörlich Angriffe auf die beiden. Morvoner Sprangk kann Atlan aus dem Netz einer Schleuderspinne befreien. Die große Zentralkuppel wird von riesigen Raubechsen, unter denen sich Kegelschuppen-Echsen und Weiotostans befinden, belagert. So bleibt den beiden Arkoniden nur die Flucht in eine Lagerhalle. Doch das Gebäude ist nicht zu halten und sie müssen sich über einen unterirdischen Tunnel, in dem sie von Mordschuden angegriffen werden, zum Hauptgebäude zurückziehen. Doch das weitere Vordringen wird ihnen durch schwere Zerstörungen und einen Tunneleinbruch verwehrt. So bleibt ihnen nur mehr der Rückweg. Auf der Planetenoberfläche angekommen, werden Atlan und Sprangk von Hautseglern attackiert.

Corpkor hat sich indessen einen Stützpunkt in einer Höhle angelegt. Sein Schiff ist gestartet und umkreist Kraumon in einem stationären  Wikipedia-logo.pngOrbit. Damit hat er es vor schwer bewaffneten Flugrobotern gerettet, die von Fartuloon ausgeschickt wurden, um es zu vernichten. Über Monitore beobachtet Corpkor das Kampfgeschehen, dessen Bilder von Clizz direkt übertragen werden. Er kann Eiskralles Kampf gegen Ayuak genau verfolgen. Das Lyaunko-Weibchen wird vor seinen Augen von Kampfrobotern getötet.

Corpkor zieht die kleineren Tiere zurück. Die zweite Angriffswelle besteht aus riesigen Sauriern, Zamuccs und 'Issch'aas'. Geleitet werden die Tiere von Weio. Bluthornissen stürzen sich in einem riesigen Schwarm auf den Stützpunkt herab. Den Verteidigern bleibt angesichts der drückenden Übermacht nur der Rückzug in die noch heilen Gebäude. Atlan gelingt es, die Königin der Insekten zu zerstrahlen. Ziellos streben die mörderischen Insekten in alle Richtungen davon. Ein Teil der ohne Führung nicht mehr zwischen Freund und Feind unterscheiden könnenden Bluthornissen stürzt sich auf die Saurierherden. Chaos bricht unter den Tieren aus.

Ein Schwarm Tulh-Falter fliegt über Atlan und Sprangk hinweg, die fasziniert die schillernden Ornamente auf den Flügeln betrachten. Sie erliegen dem hypnotischen Einfluss der Falter und werden von 'Issch'aas' gefangen. Kampfroboter können Morvoner Sprangk befreien. Atlan wird jedoch entführt und zu Corpkor gebracht.

Der Tierbändiger identifiziert den Sohn Gonozals VII. und gibt sich als Kopfjäger zu erkennen, der Fartuloon und Atlan zu Orbanaschol III. bringen soll. Dafür würde er hohe Prämien erhalten.

Atlan versucht, Corpkor für sich zu gewinnen, und begibt sich dabei auf gefährliches Terrain, denn der Kopfjäger ist durch die lange Einsamkeit und die enge Verbundenheit mit seinen Tieren unberechenbar geworden. Der Kristallprinz wird in eine Nebenhöhle von Corpkors Stützpunkt gebracht und von drei Mordschuden bewacht.

Corpkor bemerkt, dass die Reste seiner Tierarmee aus eigenem Antrieb auf dem Weg zurück zu ihm sind. Der Tierbändiger ruft sein Raumschiff zurück und schleust die an Bord befindlichen Tiere aus. Fartuloons Flugroboter eröffnen aus schweren Desintegratoren das Feuer auf das Schiff. Aus Rücksicht auf die Tiere, die um das Schiff herum stehen, kann Corpkor keinen Schutzschirm errichten und auch das Impulsgeschütz nicht einsetzen. Die Roboter schießen das Raumschiff flugunfähig. Ohne sich um Corpkor und seine Tiere zu kümmern, drehen die Maschinen ab.

Atlan gelingt es, in seinem Gefängnis eine Klammerratte zu erlegen. Er wirft das Nagetier einem der Mordschuden zum Fraß vor. Den zweiten Schuden besprüht er mit dem säurehaltigen Urutex 4/7. Das geblendete Tier rast gegen die Felswand und tötet sich damit selbst. Der dritte Mordschude kann von Atlan mit einem Tritt gegen das Kinn getötet werden. Dem mit dem Verzehr der Ratte beschäftigten Raubtier bricht der Arkonide mit einem Handkantenschlag das Genick. Der Weg aus dem Höhlenstützpunkt ist frei.

Atlan bemerkt Corpkor, dessen Gesicht von Rache für den Verlust seiner Tiere gezeichnet ist. Mit einem animalischen Schrei setzt er die Tierarmee in Bewegung. Ziel ist erneut Fartuloons Stützpunkt.

In einem harten Zweikampf kann Atlan den Tierbändiger bezwingen. Einige der verletzt zurückgebliebenen Tiere kommen ihrem Herrn zu Hilfe. Ein Cingk-Töter setzt dem Kristallprinzen ziemlich zu. Trotz des auf ihn gerichteten Energiestrahlers geht Corpkor unaufhörlich auf sein Raumschiff zu. Erst als Atlan droht, die Tiere zu töten, hält Corpkor an. Der Kristallprinz versucht erneut, Corpkor umzustimmen und für seinen Kampf gegen Orbanaschol zu gewinnen. Erst als Atlan verspricht, für seine Tiere zu sorgen, lässt sich der Kopfjäger auf den Handel ein. Er stoppt den Angriff auf den Stützpunkt.

Es wird lange dauern, bis die Verwüstungen und Schäden beseitigt sind. Doch Atlan hat einen neuen Kampfgenossen gewonnen.

Innenillustrationen