Der Götterberg

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 133)
A133 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Das Erbe der Bernaler (Band 7/8)
Titel: Der Götterberg
Untertitel: Sie wohnen über den Wolken – und verbreiten Angst und Schrecken
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: Montag, 22. April 1974
Hauptpersonen: Atlan, Lelle Salgouz, Bata Cysher, Gaongh, Tuusik, Bilfnei Gloddus
Handlungszeitraum: Mitte Februar 2843
Handlungsort: Toulminth
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurzzusammenfassung

Atlan und Lelle Salgouz fliegen mit 400 USO-Schiffen nach Toulminth. Mit der Space-Jet TOLKIEN wird der Planet erkundet. Die Hauptbevölkerung wird von den primitiven Nachfahren der Bernalern gebildet, die den Übergang in das Zeitflimmern nicht mitgemacht haben. Durch die Eingeborenen erfahren die USO-Leute von Dämonen. Tatsächlich bekommen sie es immer wieder mit beeinflussenden Feldern und anderen Phänomenen zu tun. Ein Panik-Feld sorgt dafür, dass die Crew der TOLKIEN Atlan und Salgouz zurücklässt und mit der Space-Jet in den Bergen zerschellt. Die beiden Überlebenden werden von den Bernalern in eine verfallene Stadt geführt, wo sie in die Gefangenschaft der Dämonen geraten. Es handelt sich um Bernaler, die aus dem Zeitflimmern zurückgefallen sind, durch den Aufenthalt aber den Verstand verloren haben. Als sie Atlan und Salgouz hinrichten wollen, werden sie von den Truppen Bilfnei Gloddus' niedergemetzelt, die überraschend auftauchen. Der Negativ-Kontakt lässt die beiden als Gefangene auf sein Schiff bringen.

Handlung

Einige Tage nach den Ereignissen um den Zeitnomaden Shankoon Faskern startet Lordadmiral Atlan mit einem USO-Verband aus 400 Schiffen und geführt von dem Superschlachtschiff SENECA zum Ovendeno-System mit dem Planeten Toulminth, der Ursprungswelt der Bernaler. Die Schiffe treffen dort am 16. Februar 2843 ein. Während die Flotte am Rand des Systems zurückbleibt, schwenkt die SENECA in einen Orbit um die Sonne ein. Atlan lässt die Space-Jet TOLKIEN ausschleusen. Sie steht unter dem Kommando von Captain Bata Cysher und bringt den Arkoniden sowie Lelle Salgouz auf die verlassen wirkende Welt. Atlan, Salgouz und Captain Cysher verlassen das unter einem Deflektorschirm verborgene Beiboot. Herrlicher Vogelgesang empfängt die Männer. Ein Ado Idaigh wird als Quelle des betörenden Gesangs ausgemacht.

Von weitem nähert sich eine Gruppe Humanoide. Es handelt sich eindeutig um Nachkommen von Bernalern, die den Sprung ins Zeitflimmern aufgrund geistiger und seelischer Defekte nicht mitgemacht haben und in die Primitivität gesunken sind. Die drei Männer stehen vor dem Deflektorschirm und warten, bis die Bernaler näherkommen. Mit primitiven Speeren werden sie angegriffen. Mit einigen Schritten sind sie hinter das unsichtbar machende Energiefeld getreten. Verwirrt stoppen die Eingeborenen ihren Angriff. Lediglich der Anführer wird vom Schwung über die Barriere getragen und ist ziemlich erstaunt, als die drei Männer plötzlich wieder vor ihm stehen.

Die Bernaler werden paralysiert. Der Anführer wird in die Steuerkanzel der Jet mitgenommen. Es kommt zur Verständigung mit Gaongh, dem Häuptling der Siedlung Bap Gaongh, der dem Zauberer Atlan einiges über heilige Plätze, Berge der Dämonen, Fluss ins Totenreich und mehr erzählt. Er weist Atlan die Richtung zum Fluss Okner und damit zu den Bergen der Dämonen. Gaongh verlässt die Space-Jet. Kurz darauf startet die TOLKIEN und nimmt Kurs nach Norden.

Die Jet fliegt über eine Sand- und Geröllwüste mit vierzig Meter durchmessenden Steinkreisen. Rund um diese Kreise werden die Emotionen der Schiffsbesatzung hochgeschaukelt. Sie fallen in depressive Stimmung, die aber im Innern der Steinkreise verfliegt. Vermutlich diente das Wirkungsfeld dazu, die einstigen Bewohner der Steinkreise an der Flucht ins umgebende Land zu hindern.

Der Flug geht weiter und führt über ein Gebiet mit Seen und Urwäldern. Atlan verlässt die Jet, da er am Ufer eines Sees ein einfaches Boot, einen Einbaum, ausgemacht hat. Durch den Gesang eines Ado Idaigh werden bei Atlan so starke Gefühle geweckt, dass er an einen Baum gelehnt zu weinen beginnt. Leutnant Hyam Fantac feuert mit seinem Strahler in die Luft. Der Ado Idaigh verstummt, und Lordadmiral Atlan erlangt die Kontrolle über seine Gefühlswelt zurück.

Atlan, Lelle Salgouz, Captain Cysher und Leutnant Goy-U-Santio wollen das nächstgelegene Eingeborenendorf aufsuchen. Die TOLKIEN soll ihnen im Schutz des Deflektorfeldes folgen. Um die Bernaler zu beeindrucken, lässt Atlan über die Außenlautsprecher der Space-Jet eine Nachricht ausstrahlen, die vom großen Zauberer Atlan berichtet. Zur Unterstreichung seiner Fähigkeiten entwurzelt die TOLKIEN mit ihrem Traktorstrahler zahlreiche Bäume. Atlan selbst aktiviert sein Flugaggregat und hebt vom Boden ab. Er schwebt in etwa zehn Zentimetern Höhe auf die Eingeborenen zu, die sich vor ihm zu Boden werfen. Mit einem Psychostrahler erteilt er den Befehl, ihm zu gehorchen und ihn und seine Diener ins Dorf zu bringen. Atlan bemerkt ein seltsames Flimmern in der Luft. Vermutlich handelt es sich um unsichtbare Dämonen, die von den Eingeborenen gefürchtet werden. Am nächsten Morgen, die Nacht haben die Kameraden in hohlen Bäumen verbracht, die von den Bernalern als Unterkunft verwendet werden, meldet sich die TOLKIEN nicht mehr.

Mit dem Flugaggregat begeben sich Atlan und Captain Cysher zum letzten ihnen bekannten Standort der Jet. Diese befindet sich, unsichtbar im Schutz des Deflektorschirms, noch tatsächlich dort. Caroline Marsh versucht verzweifelt, Funkverbindung mit den Kameraden im Dorf aufzunehmen. Atlan meldet sich, und er und Cysher begeben sich an Bord der TOLKIEN. Plötzlich verschwindet das Eingeborenendorf mitsamt den dort zurückgelassenen Kameraden und schließlich der ganze Dschungel. Das Antigravtriebwerk fällt aus, die Impulstriebwerke laufen an, um das Schiff auf Position zu halten. Gelblich-graues Wallen umgibt die Jet. Lelle Salgouz meldet sich. Die TOLKIEN ist in die normale Umgebung zurückgekehrt. Das Phänomen der peripher angelegten Parallelitätsannäherung auf fünfdimensionaler Basis ist zusammengebrochen.

Als die Besatzung der TOLKIEN wieder vollzählig an Bord des Schiffes versammelt ist und von den Eingeborenen Tuusik, Lela und Paokung begleitet wird, bricht die Space-Jet zu den nahen Bergen der Dämonen auf.

Im Bergland der Dämonen landet die TOLKIEN in einem Talkessel, um eine merkwürdig geformte Senke zu inspizieren, in der sich eigentlich das Utylman befinden soll. Doch die Senke ist leer. Atlan, Salgouz und die Eingeborenen verlassen die Jet und vernehmen den Gesang eines Ado Idaigh. Sie erliegen dem Gefühlssturm und müssen nach Ende der Melodie feststellen, dass die TOLKIEN spurlos verschwunden ist. Atlan hinterlässt eine Nachrichtenspule. Dann beginnt der Fußmarsch zum Fluss Okner.

In einer Felshöhle suchen sie vor den eisigen Temperaturen Schutz für die Nacht. Auf einem geglätteten Teil der Höhlenwand ist ein Relief erkennbar, das Atlan schon in der Stufenpyramide von Sakkara auf Terra gesehen hat. Das Bild zeigt König Djoser, der den Zeremoniellen Kreis durchschreitet. Der Vogel über seinem Kopf ist der göttliche Falke mit dem Lebenssymbol.

Am nächsten Morgen wollen der Arkonide und Salgouz ihre Flugaggregate benutzen, um schneller voranzukommen. Doch die Geräte versagen den Dienst. Auch die Energiewaffen funktionieren nicht mehr.

Nach dem beschwerlichen Abstieg aus den Bergen erreichen sie den Okner. Atlan und Salgouz überqueren den Fluss mit ihren Flugaggregaten, die wieder funktionieren. Die Eingeborenen kehren um und machen sich auf den langen Weg in ihr Heimatdorf.

Atlan und Salgouz erreichen die Überreste der am Flussufer liegenden Stadt der alten Bernaler. Atlan wird vom Trugbild einer Frau genarrt. Der Arkonide zieht seinen Impulsstrahler. Plötzlich ist die Frau verschwunden, und an ihrer Stelle erscheint Lelle Salgouz. Auf dem Weitermarsch werden die beiden Männer immer wieder von Geisterbildern getäuscht. In einer Mulde finden sie das Utylman, aus dessen Pupille zwölf Bernaler in silbrigen Kampfanzügen auftauchen. Diese Bernaler sind keineswegs degeneriert, dafür aber uralt und zudem mit Waffen ausgerüstet, die sie auf Atlan und Salgouz richten. Die beiden Männer werden entwaffnet und auf die Oberfläche des Utylman gebracht. Atlan, Salgouz und die Bernaler verschwinden im schwarzen Fleck und materialisieren auf dem Hochplateau des Tafelbergs Pokjen. Atlan fühlt sich in den Olymp der griechischen Mythologie versetzt. Die beiden Männer werden in eine Art Arena gebracht, in der, ihre Bewacher eingeschlossen, etwa 80 Bernaler auf Bänken sitzen. Die vier Stunden dauernde Unterhaltung kann nur Lelle Salgouz verfolgen. Atlan versteht kein Wort. Die Bernaler haben die beiden Menschen zum Tode verurteilt.

Bei den Bernalern vom Pokjen handelt es sich um Angehörige dieses Volkes, die aus verschiedensten Gründen aus dem Zeitflimmern nach Toulminth zurückgekommen sind und versuchen, eine neue Zivilisation aufzubauen. Doch durch den langen Aufenthalt im Zeitflimmern sind sie verrückt geworden. Bei den Eingeborenen treten sie als mächtige Dämonen auf und verbreiten Angst und Schrecken.

Die Bernaler besprühen Atlans und Salgouz' Kampfanzüge mit einer klebrigen Masse. Sodann schütten sie Vogelfedern darauf, die fest an den Anzügen haften. Nun werden die Männer zum Rand des Hochplateaus getrieben, wo sie den Steilhang hinabsegeln und den »großen Vogelflug« antreten sollen.

Plötzlich werden die Bernaler beschossen. Auch die Siedlung wird unter heftiges Feuer genommen. Landetruppen sichern den Berg Pokjen. Es handelt sich um Blues und Terraner. Bilfnei Gloddus ist auf Toulminth eingetroffen. Im Innern einer violett leuchtenden Energieblase schwebt er auf Atlan zu. Der Negativ-Kontakt hat sein Schiff und die Stadt auf dem Tafelberg unter ein Anti-Ortungsfeld gelegt, so dass der USO-Verband nichts feststellen kann. Er teilt auch mit, dass die TOLKIEN abgestürzt und ihre Besatzung umgekommen ist. Der Arkonide und Lelle Salgouz werden in Handschellen abgeführt.