Der Kriegsplanet

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 161)
A161 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Skanmanyon (Band 9/9)
Titel: Der Kriegsplanet
Untertitel: Atlan und Skanmanyon auf der Geheimwelt der Akonen – das Psi-Fieber bricht aus
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Atlan, Terrania Skeller, Bortschack Keddeck, Orgettu Ran Taak, Fertless-Ton-Svass
Handlungszeitraum: September 2843
Handlungsort: Ametigo-Phart
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Atlan und Terrania Skeller rematerialisieren auf dem Planeten Ametigo-Phart, wo ein Akone namens Fertless-Ton-Svass eine eigene Flotte aufbaut, um ohne Wissen des Großen Rates der Akonen einen Krieg zwischen dem Akonischen Reich und dem Solaren Imperium zu provozieren. Der Lordadmiral kann einen gefangenen USO-Spezialisten namens Bortschack Keddeck befreien, der jedoch bei dem Versuch, die übrigen Gefangenen zu befreien, ums Leben kommt. Atlan selbst gerät in Gefangenschaft, bis Terrania-Skanmanyon die Akonen beeinflusst. So kann der Arkonide fliehen und Svass mit einem zweiten Psi-Angriff drohen. Er fordert die Freigabe der terranischen Gefangenen und ein Fluchtschiff, das jedoch von den Akonen präpariert wird. Bei der Übergabe versuchen die nicht terranischen Gefangenen einen Ausbruch und stehlen das Fluchtschiff, das mit ihnen explodiert. In dem Chaos tötet Atlan Fertless-Ton-Svass und kann mit den fünf terranischen Gefangenen mit einem anderen Schiff fliehen. Terranias Körper ist inzwischen endgültig gestorben. Atlan setzt sie im Weltraum bei, ohne zu wissen, ob die Reste von Skanmanyon in ihr neue Psi-Energie sammeln können. In der Nähe eines USO-Stützpunkts können die Ausbrecher Kontakt mit einem USO-Kreuzer aufnehmen, worauf Atlan eine Flotte zu dem akonischen Planeten beordert.

Handlung

Die Teleportation von Archalon auf einen zunächst unbekannten Planeten im Zentrumsgebiet der Milchstraße fühlt sich für Lordadmiral Atlan wie eine Transition an. Als er sich von den furchtbaren Schmerzen einigermaßen erholt hat, findet er sich auf einer Schotterhalde wieder. Er macht das Mädchen Terrania Skeller mit dem psionischen Potenzial von Skanmanyon ausfindig und bringt sie in eine augenscheinlich sichere Höhle. Sodann bricht der Zellaktivatorträger zu einer Erkundung auf.

Schnell steht für Atlan fest, dass er sich auf einer Welt der Akonen befindet. Der hiesige Stützpunkt muss eine Geheimstation sein, und es gilt, Vorsicht walten zu lassen. Der Lordadmiral versucht, unbemerkt den Raumhafen nahe der Stadt Fertless-City zu erreichen. Es muss der 1. September 2843 sein, als er am Rand des Raumhafens Gefangene bemerkt, die von Akonen bewacht werden. Dabei handelt es sich um sieben Terraner, Ertruser, Springer, Arkoniden, Antis und einen Blue. In der Nacht startet der Arkonide eine schwere Baumaschine, um die Wachen abzulenken. Es gelingt ihm, zu den gefangenen Terranern vorzudringen. Unter ihnen befindet sich Bortschack Keddeck, ein USO-Spezialist. Atlan verlässt mit Keddeck das Gefangenenlager. Die übrigen Terraner bleiben zurück, auf das Versprechen des Lordadmirals vertrauend, sie später abzuholen. Die beiden Männer entwenden aus der Unterkunft der Wächter Waffen, Ausrüstungsgegenstände und Nahrungsmittel. Auch einen Gleiter eignen sie sich an. Als die Akonen die Baumaschine endlich unter ihre Kontrolle gebracht haben, sind Atlan und Keddeck mit dem Gleiter bereits über alle Berge. Sie holen die mehr tot als lebendige Terrania aus ihrem Versteck und fliegen etwa einhundert Kilometer weit, wo sie in einer Höhle Quartier beziehen.

Keddeck berichtet, dies sei Ametigo-Phart, 27.120 Lichtjahre von Sol entfernt. Der befehlshabende Akone heiße Fertless-Ton-Svass und betreibe das so genannte »Projekt«, das ohne Wissen des Großen Rates auf einen Krieg gegen das Solare Imperium ziele. Die anderen Gefangenen sind wie er selbst zufällig hierher und in Gefangenschaft geraten, nur in Bezug auf den Blue, den sie Orgettu Ran Taak nennen, ist der USO-Spezialist sich nicht sicher.

Atlan hat vor, ein kleines Raumschiff zu stehlen, die Gefangenen zu befreien und mit ihnen Ametigo-Phart zu verlassen. Am nächsten Tag wird der Plan in die Tat umgesetzt. Es gelingt den beiden Männern, unbemerkt in die Stadt Fertless-City einzudringen Mit dem Gleiter fliegen sie Scheinangriffe auf wichtige Gebäude der Stadt wie das Verwaltungsgebäude und das Konstruktionsbüro der Raumschiffswerft. Dann wenden sie sich ihrem eigentlichen Ziel zu, dem Gefangenenlager. Das Fahrzeug landet auf dem Dach der Unterkunft. Atlan und Keddeck stürmen eine schmale Treppe hinunter und schalten die Wachen mit ihren Paralysatoren aus. Die Akonen beginnen, das Lager mit Roboterunterstützung zu umstellen. Der USO-Spezialist deaktiviert Schirmfelder, öffnet positronisch gesicherte Schlösser und fordert die Gefangenen auf, ihm zu folgen und in den Gleiter zu steigen.

Die Akonen ziehen den Einschließungsring schnell enger. Keddeck sprintet zu den durch Paralysatortreffer bewegungsunfähigen Wachen und sammelt einige Waffen ein, die er an die Gefangenen verteilt. Die Roboter feuern nun mit tödlichen Strahlwaffen. Die Gefangenen versuchen, das Dach ihrer Unterkunft, auf dem der Gleiter auf sie wartet, zu erreichen. Doch kurz vor dem Ziel legt sich ein Schutzschirm über die Ausgangstür. Der Blue Orgettu Ran Taak hat die Männer verraten und eine Schaltung betätigt, die zusätzlichen Alarm auslöst. Gitter aus Terkonitstahl versperren alle Zugänge, Decken und Wände werden von Energiefeldern überzogen.

Bortschack Keddeck unternimmt einen verzweifelten und sinnlosen Ausbruchsversuch. Er stürmt auf die Barriere aus Robotern, Gleitern und einem Raumschiff zu, das einer Space-Jet ähnelt. Atlan und die bewaffneten Gefangenen versuchen verzweifelt, ihm Feuerschutz zu geben. Ein schlanker Akone zielt mit seinem Strahler auf den Terraner und drückt ab. Der Energiestrahl trifft Keddeck in die Brust und schleudert ihn gegen einen Gleiter. Noch im Fallen verwandelt Keddeck den Akonen in eine lodernde Fackel. Dann weicht das Leben aus dem USO-Spezialisten.

Atlan und die Gefangenen ergeben sich. Der Lordadmiral wird von Fertless-Ton-Svass erkannt und zum Verhör abgeführt. Im Gleiter, der zum Quartier des Akonen unterwegs ist, erzählt Atlan, dass er zufällig auf Ametigo-Phart gestoßen sei. Im Gespräch gibt der Akone zu, für einen Krieg gegen das Solare Imperium zu rüsten. Auch der Zellaktivator des Arkoniden würde ganz gut in seine Pläne passen. Dieses Gerät würde ihm zusätzliche Zeit bei der Verwirklichung seiner Absichten verschaffen.

Im riesigen Wohnraum spricht der Lordadmiral davon, mit einem Schiff auf Ametigo-Phart gelandet zu sein. Seine bestens ausgerüstete und von Mutanten unterstützte Mannschaft würde bald die Suche nach ihm aufnehmen. Der Bluff zeigt bei Fertless-Ton-Svass volle Wirkung. Der Akone wird nervös und befiehlt, nach dem Schiff zu suchen. Fertless-Ton-Svass hält weiter an seiner Absicht fest, Lordadmiral Atlan den Zellaktivator abzunehmen. Bald melden die Suchtrupps das Aufspüren von psionischer Strahlung. Nun weiß auch Atlan, dass Skanmanyon noch existiert und sich nicht verflüchtigt hat. Der Arkonide wird in einem leerstehenden Lagerraum inhaftiert. Eine Wand des Raums besteht aus einer dicken Glasscheibe. Kisten, Verpackungsmaterial und der Torso eines Roboters liegen herum. Atlan stellt fest, dass bei einem eventuell durchgeführten Ausbruch eine Höhendifferenz von etwa zehn Metern zu überwinden sein wird.

Am nächsten Morgen bemerkt Atlan an den Akonen der Stadt ein seltsames Verhalten. Er kommt zu dem Schluss, dass Skanmanyon auf die Annäherung des Suchkommandos reagiert hat und Fertless-City mit parapsychischen Impulsen überschüttet. Das Psi-Fieber bricht aus.

Eine Weile beobachtet Atlan das durch die Psi-Impulse Skanmanyons hervorgerufene Schauspiel. Dann konzentriert er sich darauf, aus seinem Gefängnis zu entkommen. Er wirft den Robotertorso mehrmals gegen die Glasscheibe, bis diese endlich bricht. Dann lässt er einige Kisten in die Tiefe gleiten. So verringert er die Entfernung zum tiefergelegenen Boden. Endlich kann er auf den Kistenstapel springen, der zusammenbricht. Unverletzt übersteht der Arkonide den Sturz und bemächtigt sich eines in der Nähe geparkten Gleiters. Überall tanzen Akonen, die die Planetenbahnen nachvollziehen. Atlan organisiert Waffen, Funkgeräte und Konserven aus einem Haus und bringt alles an Bord des Gleiters. Dann startet er das Fahrzeug und rast zur Höhle, in der die sterbende Terrania Skeller auf ihn wartet, während in der Stadt das Psi-Fieber wütet.

Kurz vor der Höhle muss Atlan zur Kenntnis nehmen, dass das akonische Suchkommando schneller gewesen ist. Die Akonen tragen das Mädchen aus der Höhle und bringen es zu einem ihrer insgesamt vier Gleiter. Atlan bleibt nicht viel mehr, als die folgenden Vorgänge aus sicherer Entfernung zu beobachten. Als die Gleiter starten, folgt ihnen der Arkonide in gebührendem Abstand. Die Akonen fliegen zum planetaren Nordpol. In der Eis- und Schneelandschaft landen die Maschinen. Unter Skanmanyons Einfluss beginnen die Akonen mit Strahlwaffen würfelförmige Blöcke aus dem Eis zu schneiden. Sie bringen Terrania aus dem Gleiter und mauern das Mädchen mit den Eisblöcken geradezu ein. Die Psi-Quelle versucht auf diese Weise, wie auf dem Planeten Schneeball sich durch Kälte zu konservieren. Nach getaner Arbeit ziehen die Akonen ab. Atlan sieht die Gelegenheit gekommen, und nähert sich dem Iglu. Mit seiner Waffe löst er einen Teil des Iglus auf, um ins Innere zu gelangen. Er nimmt Terrania an Bord seines Gleiters mit. Der Arkonide nimmt Kurs auf den Raumhafen von Fertless-City, um mit einem Raumschiff von Ametigo-Phart zu flüchten.

Skanmanyons Plan, in der Kälte der Polregion neue Psi-Energien sammeln zu können, hat sich durch Atlans Eingreifen in Nichts aufgelöst. Er ist enttäuscht, den Arkoniden nicht unter seine Kontrolle bringen zu können.

Noch während des Fluges bemerkt Atlan, dass sich die Verhältnisse auf Ametigo-Phart wieder zu normalisieren beginnen. Beunruhigt sieht er nach Terrania. Das Mädchen ist eiskalt. Sie ist tot. Ein weiteres Opfer der Psi-Quelle, deren Weg durch die Milchstraße von Leichen gepflastert ist. Doch Skanmanyon existiert noch immer.

In der Siedlung schaltet Atlan die Außenlautsprecher des Gleiters ein und fordert Fertless-Ton-Svass auf, sich bei ihm zu melden. Als dieser der Forderung nachkommt, verlangt Atlan brüsk die Freilassung der terranischen Gefangenen und ein Raumschiff. Der Lordadmiral erklärt sich auch als Verursacher des immer mehr abklingenden Psi-Fiebers. Er droht dem Akonen mit einem erneuten Aufflammen des Phänomens, sollte er nicht seinen Wünschen entsprechen. Atlan versteckt sich mit seinem Gleiter unmittelbar vor dem Landefeld des Raumhafens und wartet auf den anbrechenden Morgen.

Inzwischen trifft Fertless-Ton-Svass seine Vorbereitungen. Er befiehlt, ein älteres Raumschiff startklar zu machen und die Gefangenen in der Nähe des Schiffes zu postieren. Das Schiff soll zwar in den Weltraum vorstoßen können, darf das System jedoch auf keinen Fall verlassen. Denn Atlan würde auf schnellstem Weg den Großen Rat von Akon informieren. Dies würde das Ende des »Projekts« bedeuten.

Atlans Erfahrung und sein Extrasinn bestätigen ihn in der Meinung, dass der Akone das Schiff sicherlich präpariert hat. Ein Ausbruch der übrigen Gefangenen, die versuchen, das Raumhafengelände zu stürmen, sorgt für einige Aufregung unter den Akonen. Atlan nutzt die Verwirrung und rast mit dem Gleiter auf Fertless-Ton-Svass zu. Er bedroht den Akonen mit seinem Strahler und will ihn zwingen, mit an Bord des bereitstehenden Schiffes zu kommen. Kurz vor dem Schiff treffen sie auf die heranstürmenden von dem Blue angeführten Gefangenen. Fertless-Ton-Svass gelingt es zu entkommen. Atlan befiehlt den fünf terranischen Gefangenen ein anderes Schiff zu suchen und an Bord zu gehen. Dann sprintet er direkt auf Fertless-Ton-Svass zu, der ihn mit Energieschüssen empfängt. Ein heftiges Feuergefecht entbrennt.

Orgettu Ran Taak und seine Männer erreichen das bereitstehende Raumschiff. Nachdem der letzte Gefangene im Schiff verschwunden ist, startet das Schiff mit aufheulenden Maschinen. Als es den Rand der Atmosphäre erreicht und in den Weltraum eintaucht, detoniert das Raumschiff und reißt die 50 Gefangenen in den Tod.

Ein Schuss trifft Fertless-Ton-Svass in die Brust und tötet den Akonen. Atlan wendet sich nun der Funkstation, die mit einer riesigen Hyperfunkantenne ausgestattet ist, zu. Per Hyperfunk sendet der Lordadmiral einen Funkspruch an den Großen Rat der Akonen und berichtet von den Machenschaften des Fertless-Ton-Svass. Den auf Band gesprochenen Funkspruch lässt er in einer Endlosschleife mit höchster Sendeleistung abstrahlen.

Atlan zieht sich aus der Funkstation zurück und zerschmilzt das Türschloss. Er findet das von den Terranern besetzte Raumschiff und geht an Bord. Das alte Schiff hebt ab und strebt mit schlingernden Flugbewegungen dem Weltraum zu. Atlan übergibt dem Piloten die Koordinaten eines kleinen Industrieplaneten in etwa 3000 Lichtjahren Entfernung, auf dem sich auch ein USO-Stützpunkt befindet. Doch bevor das Schiff die Transition durchführt, begibt sich Atlan in den kleinen Laderaum, in dem der Gleiter mit Terranias Leichnam steht. Geschützt durch einen Kampfanzug betritt er mit dem Körper des Mädchens die Schleuse und öffnet das Außenschott. Atlan übergibt Terrania Skeller und mit ihr Skanmanyon dem Raum. Der Körper verschwindet zwischen den Sternen.

Nun haben die Terraner und der Arkonide Zeit, sich bekannt zu machen. Atlan berichtet ihnen von seinen Erlebnissen mit Skanmanyon.

Mit einer Transition überwindet das Schiff die Entfernung zum USO-Stützpunkt. Auf Funkrufe Atlans antwortet die PHARAO DELTA. Der Lordadmiral fordert eine Flotte von 1500 Einheiten an und schickt sie ins Phart-System. Die Werft auf Ametigo-Phart soll besetzt, die Akonen verhaftet und auf einen akonischen Außenplaneten deportiert werden. Die technischen Anlagen sollen zerstört werden. Vier moderne Raumschiffe eskortieren das altersschwache akonische Schiff. Atlan und die fünf Terraner haben das Solare Imperium wieder erreicht.

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