Die Todesmelodie

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A168)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 168)
A168 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Der Stein der Weisen (Band 14/15)
Titel: Die Todesmelodie
Untertitel: Duell der Todfeinde – der Kristallprinz trifft auf den Mörder des Imperators Gonozal
Autor: Dirk Hess
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1974
Hauptpersonen: Atlan, Der Blinde Sofgart, Fartuloon, Corpkor, Morgonol, Hectavor, Parseener, Parvenool, Mervin
Handlungszeitraum: 35. Eyilon bis 1. Hara 10.498 da Ark (8023 v. Chr.)
Handlungsort: Glaathan
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 23

Kurz­zusammen­fassung

Die KARRETON fliegt im Gewaltflug in das Glaathan-System, wo das Schiff erst einmal Reparaturen nötig hat. Daher fliegt Atlan alleine mit einem Beiboot zum Glaathan-Kometen, nachdem Corpkor ihm ein Vurgizzel als Beschützer mitgegeben hat. Eine kleine Flotte Sofgarts hat sich um eine fünfzehn Kilometer durchmessende Raum­kugel versammelt. Atlan folgt lieber erst einem Beiboot, das einen Planetoiden in der Nähe anfliegt.

Auf dem Planetoiden wird der Kristallprinz niedergeschlagen und verliert wertvolle Zeit. Als er wieder aktiv wird, findet er mehrere Alte vor, die einst aus dem Raumgefängnis Torren-Box entkommen sind und nun von den Kralasenen gejagt werden. Auf dem Planetoiden haben sie sich eingerichtet, weil sie durch den Kometen angenehme Träume vermittelt bekommen. Nachdem Atlan gegen Kralasenen gekämpft hat, helfen ihm die letzten fünf Alten, die nicht gefangen worden sind.

Mit einem Kralasenen-Boot fliegen sie die Flotte an und finden nur Tote und Sterbende vor, die an einer Metamorphose-Seuche leiden. Zu seinem Entsetzen entdeckt Atlan das Wrack eines Beiboots der KARRETON.

Die Raumkugel entpuppt sich als varganisch. In ihr hat Sofgart Fartuloon, Corpkor, Ra und Eiskralle gefangen. Inzwischen hat er den Quaddin-Körper aktiviert und dafür seine komplette Kralasenen-Mannschaft verfüttert. Der fertige Körper ist ein großer Protoplasma-Klumpen, in den sich Sofgart zurückziehen kann. Ableger des Klumpen können einzelne Personen überwachen und kontrollieren, was oft zu deren Metamorphose führt.

Sofgart nimmt die Anwesenden gefangen und zwingt sie, auf die KARRETON zu fliegen, weil er ein Schiff braucht. Durch eine Schutzaura Ischtars erkennt er Atlan nicht. Von dem Quaddin-Körper weiß Sofgart, wo er nach dem Stein der Weisen weitersuchen muss. Nach Transitionen ist der Quaddin-Körper geschwächt. Da Atlan wegen der Schutzaura von den Quaddins nicht behelligt wird, steigt die Zentralecrew nach der zweiten Transition aus. Atlan nimmt den Kampf gegen Sofgart auf. Als seine Niederlage droht, verbraucht sich Ischtars Schutzaura in einem einzigen Energiestrahl, der Sofgart tödlich verletzt. Von dem Sterbenden erfährt Atlan, dass außer Sofgart und Orbanaschol III. noch drei weitere Männer an dem Mord an seinem Vater beteiligt gewesen sind. Danach vernichtet Atlan den Quaddin-Körper, um seine von Quaddins befallene Crew zu retten.

Nach dem Abenteuer bringt die KARRETON die fünf Alten ins Glaathan-System zurück. Atlan gibt ihnen die Koordinaten von Kraumon, falls sie seiner Rebellentruppe doch noch beitreten wollen.

Handlung

Die KARRETON hat in einem Gewaltflug mit siebzehn Transitionen das Glaathan-System erreicht. Das Kühlleitungssystem ist ausgefallen. Ebenso der Hyperwandler, wodurch das Schiff das System nicht mehr verlassen kann. Fartuloon hofft, das wichtige Aggregat mit Bordmitteln reparieren zu können.

Atlan brennt darauf, den leuchtenden Kometen, der einen weiteren Hinweis zum Stein der Weisen liefern soll, zu untersuchen. Der Kristallprinz ist nach der Liebesnacht mit der Varganin Ischtar verändert. Er will die Erkundung des Systems allein durchführen und lehnt alle Einwände, die seine Freunde vorbringen, schroff ab. Er hofft insgeheim, die faszinierende Frau zu finden und in ihren Armen wieder aufregende Stunden zu verbringen.

Mit einem Beiboot verlässt Atlan die KARRETON. Zu seinem Schutz hat ihm Corpkor ein Vurgizzel mitgegeben. Als sich Atlan mit dem Beiboot dem Kometen nähert, ortet er ein kleines Raumschiff arkonidischer Bauart, das den Kometenschweif verlässt und Kurs auf drei Planetoiden nimmt, die in exakter Dreiecksformation augeordnet sind. Atlan folgt dem Kleinraumschiff zum mittleren der drei Planetoiden. Beim Vorbeiflug am Kometen stellt er ein fünfzehn Kilometer durchmessendes Objekt und weitere neun mit 500 Metern Durchmesser fest.

Der Zielplanetoid wird von einem Energienetz eingehüllt. Atlan findet eine Lücke und landet das Beiboot in der Wüste. Mit einem Blaster, einem Vibratordolch, einem Kunststoffseil und Hydrotabletten wegen der extremen Trockenheit der Luft ausgerüstet, verlässt der Kristallprinz mit dem Vurgizzel auf seiner Schulter das Boot. Er wandert bis zu einer Ansammlung primitiver Hütten aus Raumschiffsteilen, der Station der Träume. Plötzlich beginnt das Vurgizzel zu heulen und dehnt sich zu einer Spirale aus. Atlan erhält einen heftigen Schlag in den Nacken und versinkt in Bewusstlosigkeit.

Als er wieder erwacht, verspürt er einen starken Sonnenbrand. Seine Waffen sind ihm nicht abgenommen worden. Das Vurgizzel hat sich auch wieder beruhigt. Mit dem Blaster schweißt er die Metalltür der nächstgelegenen Hütte auf, um dem Sonnenlicht und der Hitze zu entkommen. Das Vurgizzel beginnt erneut zu heulen. Ein zerlumpter Greis kriecht aus einer dunklen Ecke. Hinter Atlan tauchen vier weitere Männer auf. Es kommt zum Kampf. Atlan behält die Oberhand. Die Greise sind entflohene Gefangene von Torren-Box. Während sich Atlan mit den heruntergekommenen Gestalten unterhält, nähern sich drei Männer der Ansammlung der Hütten. Sie tragen Raumanzüge und sind mit einem schweren Strahlenkarabiner, einem Nadler und einem automatischen Fangnetz bewaffnet, obwohl es auf diesem Trümmerbrocken keinerlei jagdbare Tiere gibt. Es handelt sich um Kralasenen, die erbarmungslosen Häscher des Blinden Sofgart. Die Greise verstecken sich in der Hütte. Das Vurgizzel steigert seine Heulerei bis zur Unerträglichkeit. Gleichzeitig rotiert es um die eigene Achse und erzeugt Luftwirbel, die Atlans Gestalt für die Kralasenen zu einem Schemen werden lassen. Mit angeschlagenen Waffen fordern sie den Kristallprinzen auf, das Geheul abzustellen. Das Fangnetz wird abgefeuert. Atlan reagiert rechtzeitig und feuert. Der Netzwerfer wird tödlich getroffen. Mit dem zweiten Schuss trifft Atlan das Energiemagazin des Strahlenkarabiners. Die Explosion reißt den Kralasenen in den Tod.

Auch der dritte Kralasene muss einen Blasterschuss einstecken und stirbt. Das Vurgizzel stellt den Höllenlärm ein und springt auf Atlans Schulter. Die fünf Greise kommen aus ihrem Versteck und bieten Atlan, den sie nun nicht mehr für einen Kralasenen halten, ihre Freundschaft an. Sie stellen sich vor als Morgonol, Hectavor, Letron Parseener, Parvenool und Abrogaal Mervin. Auch Atlan stellt sich vor und muss erkennen, dass die fünf Männer noch nie von ihm gehört haben. Ein seltsames Licht hüllt den Planetoiden ein. Die Greise sind völlig aus dem Häuschen. Auch Atlan überkommt ein eigenartiges Gefühl. Er erlebt eine Halluzination, in der er in einem Farbenmeer zu ertrinken scheint. Der Extrasinn zwingt Atlan, die Augen zu öffnen und aus dem Traum zu erwachen. Auch die Greise kehren wieder in die Wirklichkeit zurück. Die fünf Männer machen sich auf den Weg zum Kleinraumschiff der Kralasenen. Atlan strahlt einen kurzen Funkspruch an die KARRETON ab, wartet aber vergeblich auf Antwort.

Atlan und seine neue Crew starten zum Kometen. Je tiefer das Schiff in den Schweif des Kometen eintaucht, desto größer wird das Verlangen der Männer, sich den Suggestivträumen hinzugeben. Das kleine Schiff legt an der unteren Polschleuse eines der Kralasenenschiffe an. Niemand scheint sich an Bord des voll einsatzbereiten Schiffs aufzuhalten. Über den Treppenschacht dringen sie weiter ins Raumschiff vor. In einem Korridor finden sie den Kadaver eines Vogers. Mit schleifenden Geräuschen und Klagelauten nähern sich mehrere dieser Tiere dem Standort der Männer.

Die Tiere weisen seltsame körperliche Veränderungen auf. Das Vurgizzel wird nervös und beginnt aufzuheulen. Übelkeit erregender Gestank ist wahrzunehmen. Ein schrecklich anzusehendes Ungeheuer betritt den Korridor. Vor Schreck lässt Letron Parseener sogar seinen Blaster fallen. Es scheint, als seien fünf Voger verschmolzen worden. Fünf Köpfe erheben sich auf dem raupenförmigen Körper, der von zwanzig Beinen getragen wird. Etwa zwanzig dieser Monstren beginnen, Atlan und die alten Männer zu bedrängen. Der Kristallprinz löst mit Blasterfeuer das größte Ungeheuer vollständig auf. Ein deformierter Voger hat sich mit Saugnäpfen an der Korridordecke festgehalten und stürzt sich nun auf Abrogaal Mervin. Atlan stößt ihn zur Seite und vernichtet den schleimigen Klumpen.

Die Greise sind mit den Nerven am Ende. In einem düsteren Gang liegt der angenagte Körper eines Kralasenen. Ein deformierter Voger kann sein Festmahl nicht mehr beenden. Atlan zerstrahlt den Toten. Der Antigravschacht zur Polschleuse des Raumschiffes wird von entstellten Vogermonstren blockiert. Mit ihren Strahlwaffen beseitigen die Männer das Hindernis und schweben zur Schleuse hinab. Das Kleinraumschiff löst die Verankerung und fliegt durch den Kometenschweif zum nächsten Schiff der Kralasenen. Während des Fluges hoffen Mervin und seine Kameraden, einen neuerlichen Suggestivtraum erleben zu können. Die Greise brauchen die Träume – sie sind mit ihnen alt geworden.

Die Orter stellen ein Beiboot der KARRETON fest. Das Schiff ist nur noch ein Wrack. Ein Strahlschuss hat die Hülle aufgerissen und schwere Zerstörungen angerichtet. Niemand befindet sich mehr an Bord.

Atlan fliegt nun die riesige Kometenkugel an. Die mutlos gewordenen alten Männer wollen zur Station der Träume zurückkehren, fügen sich jedoch Atlans Willen, seine Freunde – falls sie noch am Leben sind – zu retten.

In der anscheinend fugenlosen schwarzen Oberfläche der Kugel macht Morgonol schließlich eine leicht vorgewölbte Fläche von drei Metern Durchmesser aus. Das kleine Raumschiff wird neben der runden Schleuse verankert. Die Männer befestigen Sicherheitsleinen an ihren Raumanzügen und grübeln darüber, wie die Schleuse geöffnet werden könnte. Einer der Alten lässt sich auf die Schleuse zutreiben. Plötzlich erstrahlt um ihn herum ein milchiges Leuchten, und der Mann verschwindet. Seine Gefährten werden gegen die runde Fläche gerissen und entmaterialisieren ebenfalls. Atlan und seine Gefährten finden sich im Innern der Kometenkugel wieder. Die Luft ist atembar. Das Vurgizzel tritt in Aktion, die in leichtem Violett glühenden Wände absorbieren jedoch den Lärm. Ein körperlich stark veränderter Kralasene ist aufgetaucht. Nur wenige Meter vor den Männern bricht er zusammen und stirbt.

Atlan entdeckt an der Decke eines runden Raumes ein goldenes Symbol, das ein Doppelpyramidenschiff der Varganen darstellt. Nun kennt der Kristallprinz die Erbauer der Kugel. Kurz danach geraten die Gefährten in eine wilde Auseinandersetzung zwischen veränderten Kralasenen und vier normal gebliebenen. Die Deformierten treffen das Energiemagazin eines Blasters und werden von der Explosion getötet. Die vier normal gebliebenen Kralasenen sind durch Strahlschüsse ums Leben gekommen.

Unter den zahlreichen Toten sind auch Bulgiviir und Mantra Zairee, zwei ehemalige Sträflinge von Torren-Box. Einige Räume weiter findet Atlan seine Freunde Fartuloon, Ra, Corpkor und Eiskralle, von einem Fesselfeld zur Bewegungslosigkeit verurteilt. Der Kristallprinz schaltet den Projektor aus, und seine Freunde sind wieder frei.

Sie sind auf der Suche nach Atlan von den Kralasenen abgefangen und an Bord der Kometenkugel gebracht worden. Seiner Untergebenen beraubt, hat der Blinde Sofgart das Fesselfeld aktiviert. Danach ist er in das Innere eines seltsamen Quallenwesens gestiegen und im Podest in der Mitte der Halle verschwunden.

Plötzlich erhebt sich auf dem Podest ein hässlichess Plasmawesen und stößt mit der Stimme des Blinden Sofgart Drohungen gegen die Männer aus. Der Kralasenenführer wird im Innern des Wesens sichtbar. Mit einem kleinen Gerät blockiert er die Strahlwaffen. Als Fartuloon zum Skarg greift, leuchtet ein blauer Überladungsblitz auf und trifft ihn schmerzhaft in die Hüfte. Triumphierend erzählt Sofgart, dass seine Kralasenen das Zentralorgan aktivieren konnten, dabei aber einer Metamorphose unterworfen wurden, an deren Ende der Tod stand.

Um sich und seinen Freunden ein ähnliches Schicksal zu ersparen, fordert Atlan sie auf, schleunigst den Raum zu verlassen. Das Vurgizzel stimmt sein bekanntes Heulkonzert an. Die hohen Frequenzen stören die Funktion der positronischen Sehhilfe Sofgarts und bereiten ihm starke Schmerzen. Er lässt das Schaltkästchen fallen. Atlan befördert es mit einem Tritt aus der Reichweite des Kralasenenführers. Das Plasmawesen beginnt, die Öffnung zu schließen und den Blinden vollständig einzuhüllen.

Atlan, Fartuloon, Corpkor, Ra, Eiskralle und die Alten machen sich auf den Rückweg zur Schleuse der Kometenkugel. Trotz des Extrasinns und des fotografischen Gedächtnisses ist es Atlan nicht möglich, im Wirrwarr der Gänge und Korridore den Weg zu rekonstruieren.

Kleine Protoplasmaklumpen schweben hinter den Männern her. Letron Parseener zerstrahlt einen der Quaddins. Ein mächtiger telepathischer Schrei ertönt in den Gehirnen der Gefährten. Noch bevor sie das Feuer auf die heranrückenden Quaddins eröffnen können, werden ihnen die Waffen von starken Magnetfeldern entrissen und kleben an der Decke des Korridors fest. Je eine Plasmakugel heftet sich in den Nacken der Männer und übernimmt die geistige Kontrolle. Nur Atlan bleibt verschont. Ihn trifft ein Paralysatorstrahl.

Sofgart scheint es unmöglich zu sein, den Kristallprinzen wiederzuerkennen, obwohl er ihm bereits auf Ganberaan begegnet ist und mit ihm eine teuflische Variante Garrabo gespielt hat. Atlan dürfte ein unsichtbarer Schutz der Goldenen Göttin umgeben, der seine wahre Identität verschleiert.

Inzwischen haben sich die Schleimklumpen von den Männern gelöst, noch bevor eine Metamorphose in Gang gesetzt wird. Sofgart steigert sich in einen Rederausch und berichtet von der Entstehung des Quaddin-Körpers. Nur er allein kennt den Weg zum Stein der Weisen. Atlan und seine Freunde sollen ihm als Hilfsmannschaft dienen, um die KARRETON zum ersehnten Ziel zu steuern. Wenn der Stein der Weisen in seinem Besitz sein wird, wird sich der Blinde Sofgart zum Herrscher über die Milchstraße aufschwingen – so lauten zumindest seine Pläne. Die Mannschaft der KARRETON wurde geschockt und wartet nur noch auf die Befehle Sofgarts.

Mit dem kleinen Schaltkasten, den er sich wieder angeeignet hat, öffnet der Blinde Sofgart einen Schacht. Ein starker Sog reißt die Männer in die Öffnung. Mit hoher Geschwindigkeit werden sie quer durch die varganische Kugel transportiert und materialisieren an Bord der KARRETON. Mit seiner Neuropeitsche, die schmerzhafte Schläge austeilt, quält er die Besatzung, um seinen Befehlen Nachdruck zu verleihen. Quaddins lösen sich vom Zentralorgan und schweben in der Zentrale der KARRETON als zusätzliche Drohung. Plötzlich entgleiten drei der Quaddins der Kontrolle des Kralasenenführers, ballen sich zusammen und stürzen sich auf einen Arkoniden. Sekundenschnell steht der Mann unter geistiger Kontrolle des Klumpens. Immer wieder lösen sich kleine Quaddins aus dem Zentralorgan, was Sofgart sichtlich missfällt. Doch langsam scheint der Hunger des Organs zu überwiegen.

Sofgart stößt eine kleine Sonde in den Quaddin-Körper und holt so die Koordinaten für die erste Transition der KARRETON aus dem Zentralorgan. Das Schiff verlässt das Glaathan-System. Der Entzerrungsschmerz hat den Quaddins arg zugesetzt. Sie liegen überall im Schiff auf dem Boden und scheinen sich langsam aufzulösen. Atlan will Fartuloon, Ra, Corpkor, Eiskralle und die fünf Alten in Raumanzügen aus dem Schiff schicken. Dann kann der Blinde Sofgart die KARRETON nicht mehr manövrieren. Die übrige Besatzung ist mit der Aufrechterhaltung der Funktion des reparierten Hyperwandlers beschäftigt und für den Kralasenenführer daher auch keine Hilfe. Das Zentralorgan liegt ebenfalls zuckend auf dem Boden der Zentrale. Die Oberfläche ist undurchsichtig geworden, so dass Sofgart nicht mehr erkennbar ist. Das Gebilde erholt sich aber zusehends, noch ehe die Gefährten die KARRETON verlassen können. Damit der Blinde Sofgart nichts merkt, beordert Atlan die Männer schnell auf ihre ursprünglichen Positionen zurück. Sofgart ist intensiv mit dem Quaddin-Körper beschäftigt und übersieht dabei, dass die Männer Raumanzüge angelegt haben. Fünf Mann der Besatzung werden von den wiedererwachten Quaddins angefallen. Atlan stellt fest, dass die KARRETON 500 Lichtjahre zurückgelegt hat. Sofgart gibt weitere Koordinaten bekannt.

Nach der Rematerialisierung können die Männer das Schiff verlassen. Neuerlich liegen das Zentralorgan und die Quaddins zuckend auf dem Boden. Der Kristallprinz stoppt das Schiff. Einige Minuten später verlässt Sofgart das Zentralorgan und erkennt die Männer auf einem Bildschirm außerhalb des Schiffes im All treibend. Er ist außer sich vor Wut und beordert einige Männer der Besatzung in die Zentrale. Sie werden von Quaddins übernommen. Bei einem der Männer beginnt sofort die Metamorphose. Seine Uniform platzt auf, und der Bedauernswerte stirbt. Die willenlosen Männer richten eine Impulskanone des Schiffes auf den im All treibenden Fartuloon aus. Mit logischen Argumenten kann ihn Atlan davon abhalten, den Feuerbefehl zu erteilen. Sollten die Freunde sterben, wäre die KARRETON manövrierunfähig. Atlan beginnt ein Psycho-Spiel mit dem Blinden Sofgart. Er weigert sich, dem Kralasenen seinen Namen zu nennen. Sofgart will die Quaddins auf den Kristallprinzen hetzen. Das Zentralorgan nähert sich Atlan. Doch die Quaddins heften sich nicht auf Atlan fest. Auch das Zentralorgan hat große Schwierigkeiten, den Arkoniden anzugreifen. Der Blinde Sofgart begreift, dass der vor ihm stehende Mann Kontakt mit einem Varganen gehabt haben muss und so immun gegen dem Quaddin-Körper ist. Atlan holt das Skarg aus einer Ablage. Sofgart feuert den Blaster ab. Atlan kann ausweichen und die Schiebetür des Zentralelifts öffnen. Das Vurgizzel erfüllt die Zentrale mit seinem Heulen und hüpft Atlan auf die Schulter. Die Lifttür schließt sich hinter Atlan.

Sofgart bringt mit den Quaddins die gesamte Besatzung der KARRETON unter seine Kontrolle. Atlan wird bald von zahlreichen Männern bedrängt. Das Vurgizzel bringt die Angreifer durch seine Heulerei durcheinander. Atlan kehrt in die Zentrale zurück. Sofgart verfehlt ihn mit der Neuropeitsche nur knapp. Mit dem Skarg schlägt er dem Folterkönig die Peitsche aus der Hand. Dabei leitet das Skarg die Energien der Neuropeitsche in den Arm Atlans weiter, der nun gefühllos geworden nicht mehr zum Kampf eingesetzt werden kann. Sofgart stößt mit dem Vibratordolch zu. Atlan kann ausweichen und bringt seinen Gegner zu Fall. Das Vurgizzel stimmt mit ungeahnter Intensität seine Todesmelodie an. Sofgart beginnt unter den Schmerzen zu rasen. Er reißt sich seine positronische Sehhilfe vom Kopf. Erschöpft verstummt das Vurgizzel. Der Blinde Sofgart schießt mit dem Blaster um sich. Als Atlan über die Scherben eines Bildschirms kriecht, orientiert sich Sofgart an diesem Geräusch und gibt Dauerfeuer. Atlan versucht das in seiner Nähe liegende Skarg zu erreichen. Doch der Glutstrahl aus der Energiewaffe trifft das Skarg in dem Moment, als Atlan es aufhebt. Die Haut des linken Arms des Kristallprinzen wird bis zum Ellenbogen verbrannt. Der Blasterstrahl nähert sich immer mehr Atlan, der die Besinnung verliert. In seinem Kopf ertönt die Stimme Ischtars. Die Varganin hat ein Schutzfeld posthypnotisch in seinem Bewusstsein verankert. Sollte Atlan in höchste Lebensgefahr geraten, wird sein Geist einen psionischen Schockstrahl aussenden, der seinen Gegner tötet. Und so geschieht es auch. Der Blinde Sofgart wird von dem Energiestrahl durchbohrt und tödlich verwundet. Noch bevor er stirbt, gibt sich Atlan ihm als rechtmäßiger Erbe des Throns des Großen Imperiums zu erkennen. Mit seinen letzten Worten informiert Sofgart Atlan, dass er einer der fünf Männer gewesen ist, die seinen Vater ermordet hatten. Auch Orbanaschol III. war unter ihnen. Ein Blasterschuss Gonozals VII. war für den Verlust seiner Augen verantwortlich.

Atlan holt seine Freunde wieder an Bord der KARRETON. Mit dem Skarg vernichtet er das Zentralorgan des Quaddin-Körpers. Dann bricht er bewusstlos zusammen.

Die KARRETON fliegt zurück ins Glaathan-System. Die fünf Alten werden auf ihren Planetoiden in die Station der Träume zurückgebracht. Atlan lässt ein Beiboot zurück, mit dem sie das System erkunden können. Sollten sie es sich überlegen und den Rebellen von Kraumon beitreten wollen, so können sie mit dem Boot in den Kometenschweif einfliegen und mit einem der verlassenen Schiffe der Kralasenen den Rebellenstützpunkt erreichen. Noch bevor die Greise das Schiff verlassen, dringen aus allen möglichen Verstecken winzige Fellbündel hervor. Das Vurgizzel hat Junge bekommen. Atlan hofft, dass es Corpkor gelingen wird, die Vurgizzel-Plage einzudämmen.

Innenillustration