Die Verschwörer von Arkon

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 179)
A179 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 6/47)
Titel: Die Verschwörer von Arkon
Untertitel: Tod dem Imperator! – Atlan berichtet von dem Komplott gegen seinen Vater
Autor: Harvey Patton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Atlan, Fartuloon, Gonozal VII., Orbanaschol III., Sofgart, Offantur, Psollien, Amarkavor Heng
Handlungszeitraum: 18. Ansoor 10.498 da Ark (8023 v. Chr.) / 10.483 da Ark (8040 v. Chr.)
Handlungsort: Erskomier, Sogantvort
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 17 und Blauband 24

Kurz­zusammen­fassung

Während Atlan mit Chapat festsitzt, erzählt er ihm, wie sein Vater von Orbanaschol III. ermordet worden ist:

Fartuloon ist der Leibarzt von Gonozal VII. Mehrere Vorfälle – darunter ein misslungener Überfall auf ihn – deuten für ihn auf eine Verschwörung gegen den Imperator hin, wobei er auch dessen Bruder Orbanaschol verdächtigt. Gonozal will jedoch von Vorwürfen gegen seinen Bruder nichts wissen und auch nicht auf den jährlichen Jagdausflug des Imperators verzichten. Tatsächlich plant Orbanaschol mit Oberbeschaffungsmeister Sofgart, seinem Ersten Diener Offantur, dem Offizier Amarkavor Heng und dem Jagdführer Psollien den Tod seines Bruders.

Mit seinem Flaggschiff TONDON fliegt Gonozal nach Erskomier, wo er und andere hochstehende Adelige in kleinen Gruppen mit primitiven Waffen auf die Jagd gehen. Spezielle Kristalle, die Orbanaschol Gonozal schenkt, mindern seine Wachsamkeit weiter. Mit Psollien als Jagdführer wird Gonozal in eine Fallgrube gelockt. Jedoch bleibt er mit viel Glück unverletzt.

Am nächsten Tag starten die Verschwörer einen weiteren Versuch. Amarkavor Heng übernimmt persönlich den Überwachungsraum seines Schlachtkreuzers PERKANOR, der zur Überwachung der Jagdgesellschaft abgestellt ist. Offantur nimmt wegen angeblicher Krankheit an der Jagd nicht teil, während Sofgart Fartuloon mit einem fingierten Notruf von Gonozal und Orbanaschol weglockt. Dann lauern Sofgart und Offantur den beiden auf. Zu dritt töten die Verschwörer Gonozal, indem sie in einem kleinen Engpass an den Teufelsfelsen Felsbrocken auf ihn schleudern. Ein Strahlschuss Gonozals blendet Sofgart, bevor ein von Offantur geschleuderter Felsbrocken Gonozal VII. den Kopf zerschmettert.

Auf der PERKANOR wird der Techniker Romikur zufällig Zeuge, wie Amarkavor Heng die Aufzeichnungen verschwinden lässt. Er kann einen Speicherkristall verstecken, der später über Umwege in die Hände von Vertrauten Fartuloons gerät. Fartuloon durchschaut das Spiel. Er nimmt Mascaren-Atlan und Merikana mit auf ein Beiboot der TONDON, das ihn der Kommandant Teschkon stehlen lässt. Fartuloons Vertraute auf Arkon verwischen Atlans Spuren und löschen sogar die Aufzeichnungen seiner Individualdaten. Seitdem lässt Orbanaschol nach seinem Neffen, der ihm als Einziger von der Erbfolge her den Thron streitig machen kann, und Fartuloon suchen.

Handlung

Auf dem Planeten Sogantvort warten Atlan und sein ungeborener Sohn Chapat in einem alten Stützpunkt der Varganen auf Hilfe. Außerhalb der Station hält sich Magantilliken, der Henker der Varganen, auf und versucht, in die vom Sand verschüttete Pyramide einzudringen.

Um sich die lange Zeit des Wartens auf Ischtar zu vertreiben, erzählt Atlan von seinem Vater, Imperator Gonozal VII.

Fartuloon, Bauchaufschneider und persönlicher Vertrauter Seiner Erhabenheit Gonozal VII. betritt wie jeden Morgen den Kristallpalast, um den Gesundheitszustand des Imperators zu überprüfen. Um in die Privatgemächer Gonozals zu gelangen, benutzt er einen abseits gelegenen und daher nicht sehr frequentierten Antigravschacht. Auf dem Weg dorthin grübelt er über eine ihm zugetragene Information über eine Verschwörung gegen den Imperator. Der Bauchaufschneider wird von drei vermummten Männern angegriffen. Obwohl die Angreifer Impulsstrahler bei sich haben, feuern sie die Waffen nicht ab, sondern verwenden sie lediglich als Hiebwaffen. Einem der Angreifer bricht Fartuloon mit einem Dagor-Griff das Genick. Die beiden anderen Männer flüchten unerkannt. Von der alarmierten Palastwache wird der Tote als Tertavion identifiziert. Fartuloon erstattet dem Imperator Bericht über den Anschlag.

Die drei wichtigsten Mitglieder der Verschwörung, Orbanaschol, Sofgart und Amarkavor Heng beraten über den missglückten Anschlag auf Fartuloon. Bei dieser Besprechung wird das Schicksal der beiden entkommenen Attentäter besiegelt. Trotz des Orbtans der POGIM, Belkanor, der den Verschwörern angehörte und die Spuren verwischte, konnten es sich die Männer um Orbanaschol nicht leisten, die Attentäter am Leben zu lassen. Der Plan, den Imperator bei seinem Jagdausflug auf Erskomier zu beseitigen, wird weiterverfolgt und präzisiert.

Fartuloon erzählt während der Untersuchung des Imperators von Funkgesprächen, die seine Leute aufgefangen haben. Darin wird der bevorstehende Jagdausflug und zweimal die Worte »Unfall und Tod des Imperators« erwähnt. Der fehlgeschlagene Mordversuch an Fartuloon passt genau in das Umsturzkonzept. Auch wird in den Gesprächen Orbanaschol, der Bruder Gonozals, erwähnt.

Der Imperator reagiert gereizt und erklärt, dass Orbanaschol über jeden Verdacht erhaben sei. Er zweifelt daran, dass ihm tatsächlich nach dem Leben getrachtet wird. Doch Fartuloon lässt nicht locker und erzählt von Funkimpulsen, die per Nadel-Richtstrahler aus dem Altaschonak-System gekommen sind und von einer mobilen Hyperfunkanlage im Kristallpalast beantwortet wurden, obwohl im Palast keine privaten Nachrichtengeräte eingesetzt werden dürfen.

Yagthara, die Gemahlin des Imperators, besucht mit ihrem gemeinsamen Sohn Mascaren, ihren Mann. Der künftige Kristallprinz ist vier Jahre alt. Der Junge ist von Fartuloon auf die Welt gebracht worden. Gleich nach seiner Geburt ist zwischen Gonozal VII. und Yagthara ein Streit ausgebrochen. Seine Mutter wollte ihn unbedingt »Atlan« nennen, während sein Vater für das Kind den Namen »Mascaren« vorgesehen hatte. Der Imperator hat seinen Willen durchgesetzt, doch der Junge wird von seiner Mutter meist trotzdem »Atlan« genannt. Merikana, die Schwester Yagtharas, kümmert sich um die Erziehung des Prinzen. Fartuloon ist um das Leben des kleinen Atlan besorgt, sollte seinem Vater etwas zustoßen.

Während der nächsten Tage ist Fartuloon auf ganz Arkon I im Auftrag des Imperators unterwegs. Einen Tag vor dem Start der TONDON nach Erskomier kehrt er zum Kristallpalast zurück. Auch Yagthara und der Kristallprinz sollen den Jagdausflug mitmachen. In Begleitung von zwanzig Kreuzern unter Führung der PERKANOR fliegt die TONDON nach Erskomier. Während der Imperator mit seinen Gästen und seiner Gemahlin auf Erskomier landet, ist Fartuloon gezwungen, auf der PERKANOR im  Wikipedia-logo.pngOrbit um den Planeten zurückzubleiben. Der junge Kristallprinz Atlan entwischt seinem Kindermädchen Lesena und kommt zu Fartuloon in dessen Kabine.

Nach der Landung verlässt der Imperator mit seinem Gefolge die TONDON, begleitet vom ohrenbetäubenden Getöse eines Naat-Orchesters. Die riesigen Musiker intonieren den Marsch der Imperatoren in einer eigenen Version, so dass sich Gonozal beeilt, den Kommandanten des Raumhafens, Orbtan Binoschol, der mit einer Abordnung angetreten ist, so schnell wie möglich zu erreichen. Augenblicklich verstummt die Musik, und die gequälten Ohren des Imperators können sich wieder erholen. Gonozal, begleitet von Fartuloon, begibt sich in die vorbereitete luxuriöse und bestens klimatisierte Unterkunft.

In der Nacht treffen sich die Verschwörer Orbanaschol, sein Diener Offantur und Sofgart. Der Anschlag soll am zweiten Tag der Jagd stattfinden.

Der erste Tag der Jagd bricht an. Gonozal rüstet sich mit einem Schwert und einer Lanze aus. Er will einen Kepar erlegen. Fartuloon kleidet sich in einen zerbeulten Brustharnisch, setzt einen stählernen Helm auf und gürtet sich ein breites Kurzschwert um. Dann steigen die beiden Männer in einen bereitstehenden Gleiter. Mit an Bord waren drei Naats und der Jagdhelfer Psollien. Misstrauisch beäugt Fartuloon den ihm unbekannten Jagdhelfer. Das Fahrzeug startet und fliegt durch eine Strukturlücke des den Raumhafen umspannenden Schutzschirms in den Dschungel.

Orbanaschol befindet sich ebenfalls mit seinem Führer Burkotsch auf der Jagd. Für ihn ist ein Gurbosch in einer Fallgrube gefangen worden. Das ansonsten angriffslustige Tier hat sich bei seinen Befreiungsversuchen schon verausgabt und wartet auf den Todesstoß durch Orbanaschols Lanze. Dann wird der Kadaver von drei Naats aus der Grube geholt und auf die Ladefläche des Gleiters geworfen. Befehlsgemäß huldigen die Naats dem Bruder des Imperators und beglückwünschen ihn zur erfolgreichen Jagd. Offantur und Burkotsch haben nur ein verächtliches Lächeln auf den Lippen.

Auch den anderen Gästen und dem Imperator ist das Jagdglück hold. Gonozal erlegt einen außergewöhnlich großen Kepar, doch der Star des Tages ist Bonaschaga mit dem Abschuss eines riesigen Tischtans. Der Imperator zieht sich abends auf die TONDON zurück.

Am nächsten Morgen kehrt Gonozal VII. in das Hotel auf Erskomier zurück. Es soll der letzte Tag seines Lebens werden. Gonozal fliegt mit seinem Jagdführer Psollien und Fartuloon auf eine Hochebene, wo sich ein Gelege von Werans befindet. Etwa 200 Meter von der Mulde mit den Eiern entfernt, muss der Gleiter landen. Der Imperator ist gezwungen, das letzte Stück zu Fuß zurückzulegen, um das Tier nicht aufzuschrecken. Argwöhnisch beobachtet Fartuloon Psollien, doch dieser bleibt mit dem Bauchaufschneider beim Gleiter zurück und ist damit zu weit entfernt, um Gonozal eventuell gefährlich werden zu können. Vorsichtig nähert sich der Imperator dem Gelege. Trotzdem kann er nicht verhindern, dass der Boden unter seinen Füßen nachgibt. Gonozal wird von zum Glück lockerem Erdreich verschüttet. Mit übermenschlicher Anstrengung gelingt es ihm, wieder an die Oberfläche zu kommen. Er stellt fest, dass er in eine Fallgrube gestürzt ist, die mit Stämmen mit einer Spitze aus Arkonstahl gespickt ist. Seine Gürtelschnalle hat ihn davor gerettet, von einem der Pfähle aufgespießt zu werden. Über der Grube taucht der Gleiter auf. Mit einem Zugprojektor wird der Imperator an Bord geholt. Fartuloon verdächtigt Psollien, doch er hat keine Beweise, dass der Jagdführer in den Unglücksfall verwickelt ist.

Gonozal fliegt zur medizinischen Untersuchung zurück ins Hotel. Dort sucht ihn Orbanaschol auf, der seine Enttäuschung, dass der Imperator am Leben ist, beinahe nicht verbergen kann. Gonozal will bald wieder aufbrechen und bei den Teufelsfelsen einen der Werans erlegen. Orbanaschol bietet sich an, den Imperator zu begleiten. Gonozal stimmt zu.

Nach dem Mittagessen brechen Gonozal, Orbanaschol und Fartuloon mit einem Gleiter zu den Teufelsfelsen auf. Ihnen folgt in einigem Abstand eine weitere Maschine mit Sofgart und Offantur an Bord.

Im Gleiter des Imperators wird ein Notruf aufgefangen. Sofgarts Fluggerät ist angeblich von einem Tischtan angegriffen worden. Gonozal schickt Fartuloon, der heftig protestiert, mit dem Gleiter zu Sofgart. Der Imperator und sein Bruder verlassen den Gleiter. Fartuloon fliegt ab.

Gonozal und Orbanaschol marschieren durch einen schmalen Pfad zwischen den Teufelsfelsen hindurch. Plötzlich poltern drei große Steine auf den Imperator herab. Sofgart und Offantur haben sich angeschlichen, die Steine gelockert und auf die Reise geschickt. Einer der Felsen zertrümmert die linke Schulter des Herrschers. Gonozal erkennt Sofgart, der damit beschäftigt ist, weitere Steine auf den Imperator zu lenken. Gonozal wird durch seinen Extrasinn darauf aufmerksam gemacht, dass Fartuloons Bedenken durchaus berechtigt gewesen sind und eigentlich nur Orbanaschol als Drahtzieher der Verschwörung in Frage kommt. Der Imperator zieht seinen Impulsstrahler und schießt auf Sofgart. Offantur schleudert einen nicht allzu großen Stein, der den Herrscher am Kopf trifft und diesen zerschmettert.

An Bord der PERKANOR verfolgt Amarkavor Heng den Tod des Imperators über von automatischen Sonden übertragen Bildern. Sofort löst er Alarm aus und rast mit einem Beiboot zur Unglücksstelle. Der Techniker Romikur ist wie auch die übrigen Besatzungsmitglieder der PERKANOR erschüttert und zutiefst traurig über den Verlust des beliebten Herrschers. Er sieht sich die Bildaufzeichnung an und muss zu seinem Entsetzen feststellen, dass Gonozal Opfer eines Mordanschlags geworden ist. Da Heng aber von einem Unglücksfall gesprochen hat, muss er mit den Mördern unter einer Decke stecken.

Um sein eigenes Leben zu schützen, nimmt Romikur den Speicherkristall an sich und macht keine Meldung über seine Entdeckung. Erst viel später wird der Kristall in den Besitz Fartuloons gelangen und so die tatsächlichen Vorgänge um den Tod Gonozals enthüllen.

Auf Erskomier angekommen, erweist Amarkavor Heng Orbanaschol seine Anteilnahme am Tod des Bruders, informiert die Wachflotte und hält eine Trauerrede. Dann erklärt Heng, dass nun Orbanaschol die Geschicke des Reiches leiten werde. Noch während der Leichnam weggebracht wird, erteilt Orbanaschol Amarkavor Heng den Befehl, einige unliebsame Personen, allen voran Fartuloon, zu beseitigen, um seine Position zu festigen.

Der Bauchaufschneider befindet sich im Anflug auf die Teufelsfelsen, als er Hengs Ansprache empfängt. Fartuloon reagiert sofort und rast mit Höchstgeschwindigkeit zum Raumhafen. Unverzüglich begibt er sich an Bord der TONDON. Er unterrichtet Kommandant Teschkon, dass er wahrscheinlich gezwungen sein werde, ein Beiboot zu stehlen. Fartuloon fordert Yagthara auf, ihm Mascaren zu überlassen. Sein Vorhaben wird von Merikana befürwortet. Schweren Herzens lässt Yagthara ihren Sohn ziehen. Fartuloon, Merikana und Mascaren starten mit einem voll ausgerüsteten Beiboot. Eine Strukturlücke im Energieschirm um den Raumhafen wird geöffnet, und auch die Wachflotte verhält sich passiv.

Fartuloons schnelle Flucht hat Orbanaschol überrascht, der nun bestrebt ist, seinen Neffen töten zu lassen. Doch dazu muss er ihn zuerst einmal finden, zumal es Fartuloons Vertrauten gelingt, die Individualdaten Mascarens aus der großen Positronik auf Arkon I zu löschen.

Damit endet Atlans Erzählung aus der Vergangenheit. Das Warten auf Hilfe geht weiter.