Die Schlacht von Trantagossa

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A186)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Google translator: Translate from German to English.
Google translator: Přeložte z němčiny do češtiny.
Google translator: Vertalen van Duits naar Nederlands.
Google translator: ドイツ語から日本語への翻訳
Google translator: Traduire de l'allemand vers le français.
Google translator: Traduzir do alemão para o português.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 186)
A186 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 13/47)
Titel: Die Schlacht von Trantagossa
Untertitel: Die Maahks greifen an – und drei Todfeinde begegnen einander
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Atlan, Amarkavor Heng, Magantilliken, Vreena, Kiran Thas, Tharmiron Obos
Handlungszeitraum: 2. Prikur 10.498 da Ark (8023 v. Chr.)
Handlungsort: Trantagossa
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 25

Kurz­zusammen­fassung

Atlan gibt sich mit dem von der Arkonidin Gajana erhaltenen Ausweis als Geheimdienstler aus, um auf Magantillikens Spur zu kommen. Jedoch kommt ihm bald der echte Geheimdienst auf die Schliche, so dass er wieder flüchten muss. Zugleich nähert sich Magantilliken unaufhaltsam Amarkavor Hengs Versteck.

Zu diesem Zeitpunkt greifen 17.000 schwere Maahk-Raumschiffe Trantagossa an. Aufgrund seiner Paranoia hat Heng den Spielraum der arkonidischen Schiffe auf ein Minimum reduziert. Zugleich reagiert die positronikgesteuerte Abwehr durch seinen Missbrauch der Kapazität zu Überwachungszwecken mit Verzögerung. Die Maahks verursachen schwere Schäden im ganzen System.

Auf Enorketron rettet Atlan dem Offizier Tharmiron Obos, der den Transport der Varganen-Körper überwacht hat, das Leben. Von dem Offizier erfährt er, dass sich bei den Körpern auch Geräte befunden haben. Atlan vermutet, dass Magantilliken bereits bei Heng ist, und stellt sich, in der Hoffnung, so automatisch zu Heng und damit auch zu Magantilliken zu gelangen. Tatsächlich stimmt seine Annahme. Als Magantilliken den Namen Atlan nennt, ist Heng nur noch darauf aus, den Kristallprinzen zu töten.

Vorerst behält Magantilliken die Kontrolle und nimmt Atlan und Heng mit auf das SKORGON, das von dem Planeten startet.

Handlung

Atlan befindet sich in der Identität des Vregh Brathon auf dem Planeten Enorketron. Von der Arkonidin Gajana hat er eine ID-Karte erhalten, um sich in den Freien Zonen des Kriegsplaneten relativ gefahrlos bewegen zu können. Einer genauen Überprüfung durch den Geheimdienst wird die Karte aber nicht standhalten.

Der Kristallprinz muss Magantilliken, den »Henker der Varganen«, finden. Nur dieser hat die größten Aussichten, das Trantagossa-System zu verlassen und Ischtar zu finden. Der Vargane muss sich Informationen über Amarkavor Heng, den Stützpunktkommandanten, beschafft und dabei in den Vergnügungsstätten Spuren hinterlassen haben. So trifft Atlan in einem Lokal auf Vreena und Thiendris, denen der Vargane bekannt ist. Doch Vreena verrät Atlan an Agenten des Geheimdienstes. Noch bevor die beiden Agenten Atlan verhaften können, entzieht sich dieser durch Flucht in einen Wartungsschacht der Festnahme.

Amarkavor Heng beobachtet mit seinen Robotern von seiner Zentrale aus das Geschehen auf Enorketron. Seine Furcht, dass der verschwundene wiedererwachte Tote ihm nach dem Leben trachtet, wird immer größer. Er bewaffnet sich mit zwei Impulsstrahlern und aktiviert einen Schutzschirm um seinen Sessel, den er nur dann ausschaltet, wenn ihn die Roboter füttern, denn er legt die beiden Waffen nicht mehr beiseite.

Atlan erreicht einen Saal, der für den Empfang hochgestellter Persönlichkeiten dient, und gelangt sodann zu einer Transportstation, die er mit einer der Transportkapseln verlässt. Bald hält das Fahrzeug an, und Atlan schwebt mit zahlreichen anderen Personen in einem Antigravschacht in die Tiefe. Plötzlich erschallen Alarmsirenen. Walzenschiffe der Maahks sind im Trantagossa-System aufgetaucht und greifen auch Enorketron mit atomaren Sprengkörpern an. Panik bricht aus. Atlan wird gegen die Schachtwand gedrückt, wo er sich an einer der Haltestangen festhält. Nun setzt auch noch das Antigravfeld aus. Schreiend stürzen viele Arkoniden ungebremst in die Tiefe. Obwohl sie von Prallfeldern aufgehalten werden, kommen viele zu Tode und werden unter Hunderten von auf sie prallenden Körpern erschlagen.

Mühsam und unter Aufbietung all seiner Kräfte gelingt es Atlan, sich an den weit auseinanderliegenden Haltestangen bis zum oberen Rand des Schachtes zu ziehen. Endlich wieder auf sicherem Boden, versucht er, zwei weitere Arkoniden, die sich wie er an den Stangen festklammern, mit einem Kabel, das er in den Schacht hinabgleiten lässt, zu retten. Zuerst zieht der Kristallprinz den Offizier Tharmiron Obos aus dem Schacht. Dann bringen sie einen zweiten, schwerverletzten Mann, in Sicherheit. Obos und Atlan marschieren über den Raumhafen zu einer Transportstation. Dabei hält der junge Offizier mit seiner Meinung über den Stützpunktkommandanten Amarkavor Heng nicht hinter dem Berg. Er glaubt, dass dieser durch seinen Verfolgungswahn und die Nutzung der Einrichtungen Trantagossas für seine eigenen Belange den Stützpunkt in große Gefahr begeben hat. Als Atlan sein Handfunkgerät, das er dem Agenten Shelon abgenommen hat, aktiviert, um sich Informationen über den Verlauf des Kampfgeschehens zu holen, weckt er das Misstrauen des Offiziers. Über den Bildschirm flimmert zunächst Magantillikens Gesicht und kurz darauf jenes von Vregh Brathon. Der Kommentator spricht von der Flucht Brathons und den bisher ergebnislosen Versuchen, seiner habhaft zu werden. Obos spricht die verblüffende Ähnlichkeit seines Lebensretters mit dem Gesuchten an. Atlan entfernt die Bioplaststreifen, die ihm die Arkonidin Gajana aufgeklebt hat. Gleich darauf fordert er Tharmiron Obos auf, ihn dem Geheimdienst auszuliefern, damit die Karriere des Offiziers nicht gefährdet ist. Dadurch könnten die Maahks möglicherweise zurückgeschlagen und ihnen eine Niederlage bereitet werden.

Obos kann den Gedankengängen Brathons nicht ganz folgen. Atlan erzählt ihm von seiner Vermutung, dass die BARGONNA nicht nur zwölf tote Körper nach Enorketron gebracht hat, sondern wahrscheinlich auch einige technische Gerätschaften. Mit den technischen Mitteln und den Waffen dieses Volkes, dem auch der gesuchte Fremde angehört, sollte es möglich sein, die Maahks zu vernichten.

Tharmiron Obos versucht, Vregh Brathon von seinem selbstmörderischen Plan abzubringen. Doch Brathon bedroht ihn mit der kleinen Strahlwaffe aus Shelons Besitz, um seiner Forderung Nachdruck zu verleihen. Brathon bemerkt einen Schatten und gibt Tharmiron einen Wink. Die beiden Männer pressen sich gegen die Kuppelwand und ziehen die Köpfe ein. In diesem Augenblick explodiert eine Bombe der Maahks in ihrer Nähe. Ein arkonidisches Raumschiff stürzt ab und vergeht in einer gewaltigen Explosion. Die Gefährten überleben das Inferno. Sie bahnen sich ihren Weg durch Trümmer zu einem unterirdischen Schacht. Auch hier gibt es große Zerstörungen. Tote liegen überall herum, Verletzte durchstreifen die Gänge. Tharmiron bringt Brathon in ein Büro der Geheimpolizei. Kiran Thas übernimmt den Geflohenen. Tharmiron fordert den Sektionschef auf, Brathons Wunsch nach einer Kontaktaufnahme mit dem verschwundenen Fremden zu entsprechen. Thas antwortet mit einem Schuss aus dem Paralysator. Tharmiron geht zu Boden. Noch bevor Atlan verhört werden kann, empfängt Kiran Thas eine Videobotschaft von Amarkavor Heng, dass Vregh Brathon unversehrt an einem bestimmten Ort abzuliefern ist.

Unterdessen arbeitet sich Magantilliken immer näher an Amarkavor Hengs Versteck heran. Der Henker findet eine der gut ausgerüsteten Zentralen des Stützpunktkommandanten. Dort sieht er auf den Bildschirmen die Schlacht zwischen Arkoniden und Maahks. Der Überfall der Methanatmer stört seine Pläne. Nun wird er gezwungen sein, Heng mit an Bord des SKORGONS zu nehmen, denn das Schiff zu steuern und gleichzeitig die Geschütze zu bedienen, wird für eine Person zu viel sein. Auf einem anderen Bildschirm kann Magantilliken feststellen, wo sich Heng derzeit aufhält.

Auch der Stützpunktkommandant wird vom Angriff der Maahks überrascht. Es vergeht kostbare Zeit, ehe Amarkavor Heng begreift, dass er Befehle erteilen muss, damit die arkonidischen Schlachtschiffe endlich in den Kampf eingreifen können.

Magantilliken erreicht den Stützpunktkommandanten. Bevor er dessen Zentrale betritt, baut er vorsorglich einen Schutzschirm auf. Unbeeindruckt von Hengs Abwehrfeuer aus Impulsstrahlern, schreitet er auf den Arkoniden zu, der am ganzen Körper vor Angst zittert. Magantilliken fordert das SKORGON. Auf einem der Bildschirme erkennt der Henker Vregh Brathon und fordert den Stützpunktkommandanten auf, den Mann holen zu lassen. Heng versteht nicht, was der Vargane von einer so unwichtigen Person wie Brathon eigentlich will. Erst als Magantilliken Brathon bei seinem richtigen Namen nennt, nämlich Atlan, fällt es Heng wie Schuppen von den Augen. Jetzt ist ihm plötzlich klar, warum ihm dieser Mann so bekannt vorkommt. In seinen Gedanken taucht der Befehl des Imperators auf: »Bringt mir seinen Kopf!« Kiran Thas erhält die Order, Brathon zum Kommandanten zu schicken.

In Begleitung mehrerer getarnter Geheimdienstmänner macht sich Atlan auf den gefahrvollen Weg durch die verängstigten Menschenmassen. Über verborgene Gänge, Schotts und einen mit Fallen gespickten Antigravschacht erreichen sie einen kleinen Gleiterhangar. In halsbrecherischem Flug geht es über das in Dunkelheit liegende Feld des Raumhafens weiter, der nur von den zuckenden Energiebahnen der sich bekämpfenden Schiffe und dem Glühen von Bombenkratern erhellt wird.

Der Gleiter wird von den Ausläufern eines von einem Maahk-Schiff abgefeuerten Strahlschusses getroffen, beginnt zu torkeln und nähert sich dem Belag des Raumhafens mit beängstigender Geschwindigkeit. Der Pilot baut eine Bruchlandung, die alle Passagiere heil überstehen. Über eine dreckverschmierte, endlos lange Metalltreppe geht es in die Tiefe. In der herrschenden Finsternis fallen einige Geheimdienstleute einem unbekannten Schützen zum Opfer. Atlan entreißt einem seiner Bewacher die kleine Strahlwaffe und wirft sie in die Tiefe, wo sie explodiert. Als nur noch ein Agent am Leben ist, flammt das Licht auf. Atlan befindet sich in einem Hangar. Vor ihm steht das SKORGON auf seinen ausgefahrenen Landestützen. Drei Kampfroboter mit aktivierten Waffen erwarten die beiden Männer. Atlan folgt der Aufforderung, die Treppe hinabzusteigen, während der Geheimdienstmann auf ihr stehen bleibt. Zwei der Maschinen zerstrahlen den unteren Teil der Treppe mitsamt dem Agenten. Der dritte Roboter geleitet Atlan aus dem Hangar.

Amarkavor Heng und Magantilliken warten auf die Ankunft Atlans. Als der Henker dahinter kommt, dass der den Kristallprinz eskortierende Roboter einen umständlichen und weiten Weg auf Hengs Befehl hinnehmen soll, reagiert er wütend. Er zwingt den Arkoniden, den Fluchtschacht zum Hangar zu nehmen. Am Ende des Tunnels wartet Atlan, von dem Roboter bewacht. Magantilliken kommt ebenfalls dort an und sieht, wie der Stützpunktkommandant seine Waffe auf Atlan abfeuert. Der Henker packt Amarkavor Heng an den Schultern, wodurch der Energiestrahl abgelenkt wird und den Kristallprinzen verfehlt. Der Vargane entwaffnet mit einigen kraftvollen Griffen den Schützen und veranlasst Heng, dem Roboter den Befehl zu erteilen, Atlan gehen zu lassen.

Die drei Männer gehen an Bord des SKORGONS. Das kleine, aber gut ausgerüstete Raumschiff startet von dem leidgeprüften Planeten Enorketron, mit drei Männern in seinem Innern, die sich gegenseitig belauern und dem jeweils anderen den Tod wünschen.

Innenillustrationen