Irrfahrt ins Nichts

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 189)
A189 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 16/47)
Titel: Irrfahrt ins Nichts
Untertitel: Atlan auf Entdeckungsreise – in unbekannte Bereiche des Mikrokosmos
Autor: Conrad Shepherd
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Atlan, Brägatz Ovrosi, Olra, Quandd, Danju, Occy
Handlungszeitraum: 10.498 da Ark (8023 v. Chr.)
Handlungsort: Mikrokosmos
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 26

Kurz­zusammen­fassung

Atlan wird gefangen und nach Su-Ra gebracht, die die Festung des Vorschwebers Brägatz Ovrosi, des Mannes-mit-den-zwei-Namen, umgibt. Auf dem Weg zum Vorschweber wird dem Arkoniden die Leiche eines Maahks gezeigt, der offenbar in die Wirkung des Zwergenmachers geraten und von den Dnofftries tot in den Strömungen gefunden worden ist. Daraus folgert Atlan, dass irgendwo noch zahlreiche Arkoniden leben müssen.

Mit Ovrosi kann sich Atlan sich arrangieren. Der Kristallprinz bildet die Leibgarde unter dem Kommando des Dnofftries Oira in Kampftechniken aus. Zugleich sichert er durch seine Anwesenheit Ovrosis Macht, da es zu Machtwechseln nur durch Duelle kommt, für die Stellvertreter genannt werden können. Dagegen muss sich Atlan eines Attentats durch Anhänger Logatzois erwehren, des Dnofftries, der Atlan zuerst gefunden und an die Piraten verloren hat.

Nach einigen Wochen hat Ovrosi den großen Segelschweber TOPTAN-KAU fertigstellen lassen, der auch Atlans übergroße Masse tragen kann. Mit Quandd als Schiffskapitän soll er zum Ende der Ebene reisen. Nach Gefahren wie Piraten, Monstern und einem Gravitationssturm stürzt die TOPTAN-KAU auf das Tiefe Land ab. Außer Atlan und Quandd überleben lediglich die Dnofftries Danju und Occy.

Atlan erreicht nach mörderischen Strapazen alleine das Ende der Ebene. Dabei handelt es sich um eine Grenzschicht zwischen Mikro- und Makrokosmos. Ein Riss in der Grenze entsteht, als mehrere Arkoniden, die dem Zwergenmacher zum Opfer gefallen sind, in den Mikrokosmos einbrechen. Durch den Riss wird Atlan zurück in das normale Universum gerissen und erlangt dabei seine Originalgröße zurück.

Handlung

Kristallprinz Atlan befindet sich an Bord eines Gravoseglers einer Flotte Des-Mannes-mit-den-zwei-Namen auf dem Weg nach Su-Ra. Die ROBA-SUR, an deren Heck Atlan an einer Leine hängt, nähert sich einem riesigen Gravitationszyklon. Die Schiffe steuern einen Kurs in den Randgebieten des Zyklons. Atlan erlebt die Geburt von Lichtwürmern mit. Gravo-Echsen tauchen auf, die auf der Jagd nach diesen Würmern sind. Die Echsen sind zu weit entfernt, um den Schiffen gefährlich werden zu können.

Nach einigen Stunden Flug erreicht die Flotte Su-Ra. Atlan wird von einer Abordnung Dnofftries zum wuchtigen Portal der Festung des Vorschwebers Brägatz Ovrosi geleitet. Hinter dem Tor erstrecken sich Wege und Plätze einer gepflegten Gartenanlage. Während Atlan durch das Labyrinth geführt wird, bemerkt er eine Gestalt, die in einem wuchtigen Sessel Platz genommen hat. Erschreckt muss er feststellen, dass es sich um einen Maahk handelt. Ohne weiter zu überlegen, zerreißt er seine Fesseln und ringt die Wachen nieder. Er entreißt einem der Gardisten des Vorschwebers eine Lanze und schleudert die Waffe mit aller Kraft auf den Maahk. Die Lanze durchdringt den Körper des Methanatmers und bleibt im Sessel stecken. Erst jetzt bemerkt der Kristallprinz, dass der Maahk schon längst tot ist. Er hätte in der für ihn giftigen Atmosphäre ohne Druckanzug auch keinesfalls überleben können. Widerstandslos ergibt sich Atlan den Dnofftries.

Atlan wird vor den Vorschweber geführt, der dem Arkoniden im Beisein der Schweber anbietet, seinen Wächtern Kampftechniken beizubringen. Der Arkonide ist einverstanden, nicht zuletzt durch Einflüsterungen seines Extrasinns.

Atlan beginnt, die Gardesoldaten zu unterrichten. Brägatz Ovrosi führt den Kristallprinzen in seine Schatzkammer und zeigt ihm die annähernd hundert Lichtwürmer, die dort lagern. Atlan wird urplötzlich von wechselnden Gravitationsfeldern mitten zwischen diese Prachtexemplare befördert. Unter seinem hohen Gewicht zerplatzen die meisten der Lichtwürmer. Ovrosi ist außer sich. Atlan beteuert seine Unschuld und drückt dem Vorschweber mit blumigen Worten sein Bedauern aus. Der Führer der Dnofftries beruhigt sich wieder. Dadurch dass Atlan sich bereit erklärt hat, seine Wachen auszubilden, hat er alle Fäden in seinem Reich fest in der Hand, bedingt durch den seltsamen Verhaltenskodex seines Volkes.

Atlan bemerkt während des Trainings, dass ihm die Auszubildenden wenig Vertrauen entgegenbringen. Ihnen ist der Umgang mit dem neuen Vertrauten des Vorschwebers unangenehm. Auf Atlan wird sogar ein Überfall geplant. Der Kristallprinz kommt jedoch den Verschwörern auf die Schliche und überrascht sie, noch ehe sie zuschlagen können. Während Atlan auf die Dnofftries zusteuert, bricht unter ihm die steinerne Galerie in den Dockanlagen einer Schiffswerft zusammen. Der Arkonide wehrt sich mit wilden Hieben seines scharfen gezackten Schwerts und fügt den Dnofftries arge Verletzungen zu. Doch Atlan droht, der erdrückenden Übermacht zu erliegen. Zu seinem Glück taucht die Leibwache des Vorschwebers auf und drängt die Verschwörer zurück. Atlan wird von Oiras Männern in die Festung in Sicherheit gebracht.

Nach etwa zwanzig Tagen wird Atlan zu Ovrosi gerufen. Der Vorschweber hat einen Auftrag für ihn. Brägatz Ovrosi hat eine Expedition ausrüsten lassen, die zum Ende der Ebene reisen soll. Die TOPTAN-KAU ist startbereit. Der Große Strom trägt den Gravosegler rasch seinem Ziel entgegen. Bald macht Quandd, der Steuermann der TOPTAN-KAU, ein schwarzes Schiff aus, das ihnen folgt. Atlan empfiehlt, ein zweites Segel zu setzen. Mit einer Steinschleuder feuern die Piraten auf die TOPTAN-KAU. Atlan schleudert sein Schwert mit aller Kraft und durchtrennt damit das Hauptsegel des Piraten. Mit ihren zwei Segeln ist die TOPTAN-KAU nun nicht mehr einzuholen.

Tage später durchfliegt die TOPTAN-KAU eine Nebelbank, aus der sich ein Tentakel auf den Steuermann herabsenkt. Weitere gierige Münder auf Tentakeln recken sich durch den Nebel. Die riesige Gravo-Echse wird sichtbar. Die Besatzung des Schiffes bringt sich unter Deck in Sicherheit. Die wütende Echse zerstört die Aufbauten und Segel des Schiffes. Nur ein steuerloses Wrack bleibt übrig. Die TOPTAN-KAU gerät in den Einflussbereich eines Gravitationssturms. Das Schiff stampft und schüttelt sich in den wechselnden Schwerefeldern. Atlan ist nicht wie die Dnofftries bereit, sich dem Schicksal zu ergeben. Er lässt die Dnofftries mit Tauen aneinander und sich selbst an den Rest des Hauptmastes binden. Der Sog zieht die TOPTAN-KAU ins Zentrum des Gravitationssturms hinein. Die Fliehkräfte werden so stark, dass der Gravosegler ausbrechen kann. Nach Stunden ruhigen Flugs gerät die TOPTAN-KAU in eine der gefürchteten Neutralen Zonen und sinkt dem Tiefen Land entgegen. Der Gravosegler setzt auf dem Boden der Ebene auf. Nur drei der Dnofftries, Quandd, Occy und Danju, überleben die Bruchlandung.

Atlan sucht Ausrüstungsgegenstände und Nahrungsmittel zusammen. Gemeinsam mit den drei Dnofftries will er weiter zum geheimnisvollen Ende der Ebene marschieren. Die Gruppe wird von blaubepelzten Dnofftries auf wendigen Gleitblättern angegriffen. Atlan eröffnet ein Feuerwerk mit Steinbrocken auf die Angreifer. Die Blattgleiter drehen ab und verschwinden.

Nach zehn Tagesmärschen sinkt die Temperatur spürbar. Atlan fertigt sich einen Umhang aus Segeltuch an. Die Dnofftries sind unempfindlich gegen die Kälte. Auch der Wind hebt sich und treibt Eiskristalle vor sich her. Es wird dunkler, und der Boden steigt an. Es beginnt zu schneien. Während einer Ruheperiode nimmt Atlan den Dnofftries die Waffen ab und zerstört diese oder wirft sie weit weg. Er will eventuell erfolgende Angriffe auf sein Leben verhindern. Die drei Dnofftries werden von einem Gravitationssog erfasst und über die Ebene davongezogen. Atlan ist nun allein.

Auch der Kristallprinz beginnt sich gegen seinen Willen und trotz seines großen Gewichts über die Ebene zu bewegen. Er wird immer wieder hochgewirbelt und auf den Boden zurückgeschleudert. Der auf der Ebene liegende Schnee dämpft seinen Aufprall. Als der Sog von einem Augenblick zum anderen aufhört, findet sich Atlan vor einer dunklen Wand wieder, die die Ebene abgrenzt. Die schwarze Wand ist das Ende des Mikrokosmos. Auf Anraten seines Extrasinns überschreitet Atlan das Ende der Ebene. Ein gewaltiger Energieschock trifft den Arkoniden. Er sieht Körper, die vom Makro- in den Mikrokosmos gerissen werden. Die Körper gehören Arkoniden! Sie sind während der Schlacht um Trantagossa von der Strahlung des Zwergenmachers getroffen worden. Atlan wird auf den Spalt, durch den die Arkoniden eingedrungen sind, zugetrieben. Der Kristallprinz wird immer größer, bis er schließlich seine ursprüngliche Körpergröße erreicht hat. Wohltuende Bewusstlosigkeit umfängt Atlan.