Experimente auf Skrantasquor

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 192)
A192 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 19/47)
Titel: Experimente auf Skrantasquor
Untertitel: Flug zum Stützpunkt der Maahks – Atlan auf der Spur des Molekularverdichters
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Grek 1, Grek 3, Crysalgira da Quertamagin, Atlan, Ischtar, Ra
Handlungszeitraum: 4. Prikur bis 26. Coroma 10.498 da Ark (8023 v. Chr.)
Handlungsort: Skrantasquor
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 27

Kurz­zusammen­fassung

Die CERVAX wird zum Maahk-Stützpunkt Skrantasquor gebracht. Nachdem die Maahks feststellen, dass weibliche Arkoniden auch nicht logischer denken als ihre männlichen Artgenossen, wird Crysalgira der Strahlung des Molekular­verdichters ausgesetzt. Der Erfinder der Waffe, ein Grek 3, ist nämlich bei einem Selbst­versuch verschwunden. Auch Crysalgira schrumpft zunächst und verschwindet dann ganz aus dem normalen Raum-Zeit-Kontinuum, was die Maahks nur durch ein Verschwinden ihrer Masse feststellen.

Ischtar fliegt Skrantasquor an und lässt Atlan mit einem Keruhm zum Stützpunkt fliegen. Bei dem Keruhm handelt es sich um eine Schutzvorrichtung, die ihre Energie von Ischtars Schiff erhält und somit sehr leistungsfähig ist. In seiner Eifersucht sabotiert Ra die Energieversorgung, als Atlan gerade im Stützpunkt ist. Dadurch gerät er in Gefangenschaft. Als er erfährt, dass eine arkonidische Prinzessin verkleinert worden ist, meldet er sich freiwillig, um die Prinzessin und den Grek 3 zu retten, wenn er dafür bei erfolgreicher Rückkehr seine Freiheit zurückerlangt. Die Maahks stimmen zu und schicken Atlan in den Mikrokosmos.

Ischtars Schiff wird nach Atlans Gefangennahme entdeckt, erweist sich jedoch als unüberwindbar. Nachdem die Maahks 200 Schiffe verloren haben, nehmen sie Kontakt mit Ischtar auf. Die Varganin kann sich von Atlan noch bestätigen lassen, dass er sich freiwillig gemeldet hat, bevor er zu klein wird. Sie beschließt, mit ihrem Schiff vor Skrantasquor auf seine Rückkehr zu warten.

Handlung

Grek 1 kehrt mit seinem Führungsschiff zur maahkschen Stützpunktwelt Skrantasquor zurück. Bei der Schlacht um den arkonidischen Flottenstützpunkt Trantagossa hat das Schiff zwei schwere Treffer einstecken müssen. Trotz der Schäden kann das Schiff auf dem Raumhafen aufsetzen. Bei der folgenden Besprechung wird über die gelungene Aktion gegen die »Gefühlsdenker«, wie die Arkoniden von den Maahks genannt werden, berichtet. Es fällt dem Kommandanten auf, dass Grek 3 nicht anwesend ist. Einer der Maahks schildert sodann einen Vorfall mit dem Molekularverdichter. Grek 3, der Konstrukteur der neuartigen Waffe, hat einen Selbstversuch unternommen, ist immer kleiner geworden und schließlich verschwunden. Auch der eingesetzte Massedetektor konnte den Wissenschaftler nicht mehr anmessen. Grek 1 ordnet an, weitere Experimente durchzuführen, damit der Molekularverdichter erfolgreich gegen die Gefühlsdenker eingesetzt werden kann.

Der Kommandeur eines kleinen Verbandes von neun Walzenschiffen meldet sich auf Skrantasquor. Er hat ein arkonidisches Raumschiff mit einem weiblichen Besatzungsmitglied im Schlepptau. Grek 1 erteilt den Befehl, das Raumschiff nach Skrantasquor zu bringen. Hier kann die Arkonidin am besten untersucht werden.

Prinzessin Crysalgira ist entsetzt, als sie feststellen muss, dass drei Maahks in die CERVAX eingedrungen sind. Sie beginnt zu schreien und sinkt in ihrem Kontursessel zusammen. Einer der Methans bedeutet ihr, den Druckhelm zu schließen. Crysalgira springt aus ihrem Sessel, wird vom Maahk zurückgehalten und schließt mit ihrem Leben ab. Doch der Maahk schließt nur ihren Druckhelm und entwaffnet die Prinzessin. Als die CERVAX in die Atmosphäre des riesigen Stützpunktplaneten der Methans einfliegt, beginnt das Schiff zu stampfen und zu rütteln. Die Maahks machen der Prinzessin mit Bewegungen ihrer Tentakelarme klar, dass sie sich im Kontursessel anschnallen soll. Einer der Maahks aktiviert den Prallschirm der CERVAX. Trotzdem erschüttern Sturmböen das Schiff so sehr, dass ein Maahk mitsamt einem Kontursessel, an den er sich geklammert hat, durch die Zentrale fliegt. Die Landung auf dem Raumhafen des Stützpunkts gelingt, und die CERVAX wird in unterirdische Hangars transportiert. Das Schiff wird sofort von ganzen Heerscharen von Robotern umschwirrt, untersucht und teilweise zerlegt. Crysalgira wird gegen ihren Willen von den drei Maahks gepackt und aus dem Schiff gebracht.

Die Prinzessin wird in eine Druckkammer gebracht, die bald von zahlreichen Maahks umringt wird, die die Arkonidin interessiert beobachten. Geschüttelt von Entsetzen, fasst die Prinzessin den Plan, sich das Leben zu nehmen. Sie versucht, sich ein kleines Vibratormesser ins Herz zu stoßen. Geistesgegenwärtig reagiert Grek 1 und befiehlt, das Antigravaggregat für die Unterdruckkammer abzuschalten. Crysalgira bricht unter der nun voll auf sie einwirkenden Schwerkraft des Riesenplaneten zusammen. Zwei Maahks dringen in die Druckkammer ein und entkleiden die Prinzessin. Danach wird die Schwerkraft wieder auf für Arkoniden erträgliche Werte abgesenkt. Crysalgira protestiert heftig, fordert ihre Kleidung zurück und unterstellt den Maahks die Absicht, sie vergewaltigen zu wollen. Die Methanatmer sind erstaunt über die jeder Logik entbehrenden Beschuldigung, zumal sie die Prinzessin als äußerst abstoßend empfinden.

Crysalgira beginnt zu schreien und zu toben. Die Auswertung der Positronik über das Verhalten der Arkonidin löst bei den Maahks eine der selten empfundenen Emotionen aus. Sie kommen zu dem Schluss, dass weibliche Arkoniden völlig unfähig sind, logisch zu denken, und sich stark von ihren Gefühlen leiten lassen.

Da die Gefangene für die Methans anscheinend nutzlos ist, schlägt der neue Grek 3, der die Stelle des verschwundenen Wissenschaftlers eingenommen hat, vor, die Arkonidin für ein Experiment mit dem Molekularverdichter zu verwenden. Grek 1 ist einverstanden. Schon bald nach Beginn der Versuche schrumpft die Prinzessin auf die halbe Körpergröße. Ihre ursprüngliche Masse bleibt wie erwartet unverändert.

In der Zwischenzeit fliegt das Doppelpyramidenschiff der Varganin Ischtar, mit Atlan und Ra an Bord, den Planeten Skrantasquor an. Die Goldene Göttin will außerhalb der Reichweite der maahkschen Ortungsgeräte bleiben und sich auf keinen Fall aktiv in den Krieg zwischen Arkoniden und Maahks einmischen. Aus diesem Grund ist das Verhältnis zwischen Atlan und Ischtar etwas unterkühlt. Ra versucht, die Situation für sich auszunutzen, und wirbt immer wieder um die Gunst seiner Göttin. Doch diese weist ihn brüsk zurück, was den Stolz des Barbaren verletzt.

Ischtar zaubert mit den überragenden Ortungsanlagen ihres Schiffes genaue Bilder des maahkschen Hauptstützpunkts auf Skrantasquor auf die Bildschirme. Dabei entdeckt Atlan ein kleines arkonidisches Raumschiff, das in einem unterirdischen Hangar steht. Der Kristallprinz bittet die Varganin, ihm die notwendigen technischen Mittel zur Verfügung zu stellen, um eventuell gefangene Arkoniden aus der Gewalt der Maahks zu retten. Ischtar stellt ihn vor die Wahl, entweder die Konstruktionsunterlagen des Molekularverdichters zu beschaffen oder Arkoniden zu befreien, die es vielleicht gar nicht gibt. Atlan sieht ein, dass der Molekularverdichter wichtiger ist.

Der Schrumpfungsprozess der arkonidischen Prinzessin geht unterdessen stetig weiter. Bald ist sie nur mehr durch Hochleistungsmikroskope zu sehen. Von einem Augenblick zum nächsten ist Crysalgira verschwunden. Auch die Massedetektoren messen nichts mehr an – genau so wie bei Grek 3. Das Experiment der Maahks ist gescheitert.

An Bord des varganischen Schiffes gelingt es Atlan mit viel Charme, Ischtar zu bewegen, ihn mit einer speziellen Ausrüstung nach Skrantasquor zu schicken. Er erhält einen goldfarbenen Schutzanzug und ein Keruhm als Transportmittel. Nach einigen Stunden Raumflug und einem Zwischenaufenthalt auf einem der Monde Skrantasquors, auf dem er die Reste von Bauwerken einer längst vergangenen Zivilisation entdeckt, erreicht Atlan die Atmosphäre des Riesenplaneten. Er wird ziemlich stark durchgeschüttelt und verliert sogar kurzfristig das Bewusstsein. Auch auf dem Stützpunktplaneten selbst überfliegt Atlan im Schutz der Energieblase des Keruhm Ruinen einer verschwundenen Zivilisation. Ein landendes Walzenschiff der Maahks weist dem Kristallprinzen den Weg zum Raumhafen. Der Arkonide ist gezwungen, sich vor einem gigantischen Energiesturm in Sicherheit zu bringen. Er schafft es, im Schutze des eng anliegenden Energiefeldes des Keruhm in die unterirdische Station der Maahks einzudringen. Er schafft es, in den Hangar, in dem die CERVAX liegt, vorzudringen. Das kleine arkonidische Schiff ist jedoch leer. Auf der Suche nach der Besatzung gelangt er in eine Schaltstation, in der sich etwa zwanzig Maahks aufhalten.

Auf dem Schiff der Varganin geschieht Unvorhergesehenes. Ra schleicht sich in die Energiestation des Keruhm und schaltet die Energieversorgung aus. Bei der nächsten notwendigen Aufladung wird Atlans Keruhm mangels Energie versagen.

Atlan bewegt sich ungezwungen zwischen den Methanatmern, da er auf seine Unsichtbarkeit und den Schutz des Energiefeldes des Keruhm vertraut. Er wird erst stutzig, als sich immer mehr Augen der anwesenden Maahks auf ihn richten. Atlan hört das charakteristische Singen von Lähmstrahlern und bricht zusammen. Während der Arkonide von den Maahks weggetragen wird, kreisen seine Gedanken um den Ausfall des Keruhm. Eigentlich kann nur Ra, der Barbar, dafür verantwortlich sein. Atlan wird das Keruhm abgenommen und der Schutzanzug ausgezogen. In einer Unterdruckkammer wird er von Grek 1 verhört. Dabei gibt der Arkonide bewusst die Positionsdaten des Doppelpyramidenschiffs preis, um die Maahks zu einem Angriff zu verleiten.

Die Maahks setzen 330 Großkampfschiffe in Marsch. Ischtar wird vom ausgelösten Alarm aus ihrem Schlaf geweckt. Da es unmöglich ist, dass die Maahks ihr Schiff geortet haben können, muss ihnen jemand die Position verraten haben – und das kann nur Atlan gewesen sein, der den Methans in die Hände gefallen sein muss. Dies kann aber nur geschehen sein, wenn das Keruhm versagt hat – und dies wiederum kann nur dann passieren, wenn jemand die Energieversorgung sabotiert hat. All diese Indizien deuten auf Ra als Täter. Ischtar droht dem Barbaren, sich an ihm zu rächen, sollte es ihr nicht gelingen, Atlan zu retten.

Die Vorhut der Maahks, bestehend aus 30 Einheiten, feuert auf das Varganenschiff. Die Energien der Strahlschüsse verpuffen wirkungslos im Schutzschirm des Doppelpyramidenschiffes. Ischtar feuert keinen einzigen Schuss zurück. Nun beginnen die restlichen Maahk-Walzen, im Salventakt zu feuern. Erst jetzt wehrt sich Ischtar. Zwei Drittel der Maahk-Großkampfschiffe vergehen im Feuersturm der varganischen Kanonen. Der Rest wendet sich zur Flucht. Die Maahk-Raumer bilden eine weitgezogene Kette in sicherer Entfernung und beschränken sich auf die Beobachtung des varganischen Schiffes.

In einer Ecke seiner Druckkammer findet Atlan eine wertvolle Brosche mit Kushulun-Diamanten, die nur eine Dame aus der allerhöchsten Adelskreisen des Großen Imperiums getragen haben kann. Von Grek 1 erfährt Atlan, dass sich Prinzessin Crysalgira vor dem Kristallprinzen in der Unterdruckkammer aufgehalten hat. Auf Atlans Drängen hin gibt der Maahk zu, Crysalgira der Strahlung des Molekularverdichters ausgesetzt zu haben. Atlan erzählt Grek 1 von seinem Sturz in den Mikrokosmos. Die Maahks glauben ihm nicht. Atlan bietet an, sich für ein weiteres Experiment zur Verfügung zu stellen. Als Preis verlangt er die Freilassung für sich und die Prinzessin, wenn er die Arkonidin und Grek 3 aus dem Mikrokosmos zurückholen kann. Grek 1 erklärt sich einverstanden.

Ein Hyperfunkanruf Ischtars erreicht Grek 1. Die Varganin verlangt die Freilassung Atlans innerhalb von zehn arkonidischen Stunden. Der Maahk berichtet von dem mit Atlan abgeschlossenen Handel. Um der Varganin zu beweisen, dass er nicht die Unwahrheit spricht, sorgt Grek 1 dafür, dass Ischtar mit dem Kristallprinzen sprechen kann. Atlan bestätigt die Angaben des Methanatmers. Die Goldene Göttin verspricht, auf Atlans Rückkehr zu warten.

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