Im Dienst Orbanaschols

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 195)
A195 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 22/47) / (Lebo Axton 3)
Titel: Im Dienst Orbanaschols
Untertitel: USO-Spezialist Kennon im Kristallpalast – unter Freunden und Todfeinden des Imperators
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Lebo Axton, Gentleman Kelly, Bure Fernstel, Gun Epprik, Orbanaschol III.
Handlungszeitraum: 10.498 da Ark (8023 v. Chr.)
Handlungsort: Arkon I
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 32

Kurz­zusammen­fassung

Der Geheimdienstler Bure Fernstel sucht Lebo Axton auf und beauftragt ihn, Gun Epprik des Verrats zu überführen. Bei Epprik handelt es sich um einen Günstling Orbanaschols, der für den Bau des späteren Robotregenten zuständig ist. Um Epprik kennenzulernen, soll Axton ein Fest aufsuchen. Dies ruft das Misstrauen von Ophma Talhud auf den Plan. Talhud ist ein alter Gonozal-Anhänger und ist gezwungen worden, einen Teil seines Vermögens an Orbanaschol abzutreten, um nicht völlig seine Stellung zu verlieren. Nun befürchtet er, dass Axton ihn stürzen soll.

Durch plumpe verbale Angriffe gegen Axton gerät er in Schwierigkeiten. Axton setzt ihn unter Druck und bringt ihn dazu, Informationen über Avrael Arrkonta zu beschaffen, in dem Axton einen möglichen Verbündeten sieht.

Auf dem Fest hilft Axton Epprik bei einem Strategiespiel mit hohem Geldeinsatz und freundet sich so mit ihm an. Epprik zeigt ihm die Baustelle des Robotregenten auf Arkon III. Als Axton dabei einen Saboteur entdeckt, der auf der Flucht so erschossen wird, dass nur er ihn mit Hilfe von Aufzeichnungen Gentleman Kellys identifizieren kann, wird ihm klar, dass Bure Fernstel seine Loyalität testen will.

Mit zwei Einbrüchen bei Epprik erbeutet Axton Informationen und erfährt so, dass dieser im Auftrag Orbanaschols das Senktron-System an die Maahks ausgeliefert hat. Eine dabei geplante Falle hat anscheinend versagt. Weiterhin entdeckt er, dass Epprik treuer Gonozal-Anhänger ist, was Fernstel genügen würde. Bei dem zweiten Einbruch wird Axton von Epprik erwischt. Er kann ihn von seinen lauteren Absichten überzeugen und macht ihm klar, dass sie Fernstel ausschalten müssen.

Von Talhud erfährt Axton, dass Epprik und Arrkonta gute Freunde sind, seit Epprik Arrkonta bei dem Maahk-Angriff auf das Senktron-System gerettet hat. Arrkonta besitzt Firmen für Positronik-Teile, die auch an den Robotregenten geliefert werden.

Beim Verlassen dieses Treffens stürzt Axtons Gleiter durch Sabotage ab. Der Kriminalist sucht daraufhin Arrkonta auf und macht ihn verantwortlich, beschwichtigt ihn jedoch zugleich. Arrkonta erzählt, dass Fernstel und Orbanaschol einen Offizier namens Aliz Tagbor erwarten, der von den Maahks manipuliert worden ist, den Imperator zu töten. Anstatt ihn zu stoppen, soll Fernstel ihn lediglich mit einer leeren Waffe ausstatten, damit sie Tagbors Familie in Misskredit bringen können. Bei dem Treffen mit Tagbor soll auch Epprik anwesend sein.

Axton lässt Epprik Antigrav-Aggregate in Kelly einbauen und bittet ihn um Informationen zum Palast. Damit dringt er am fraglichen Tag in den Palast ein und manipuliert die Waffe Tagbors, so dass sie doch funktioniert. Im entscheidenden Moment rettet er Orbanaschol und macht Fernstel für das Attentat verantwortlich. Bevor dieser sich rechtfertigen kann, wird er von einem Kampfroboter erschossen.

Handlung

Lebo Axton wird vom arkonidischen Geheimdienst engagiert. Bure Fernstel beauftragt ihn, Beweise dafür zu finden, dass Gun Epprik, der Leiter des Projekts zum Bau der später als Robotregent bekannt werdenden Positronik, ein Verräter sei. Axton soll auch vor einer Manipulation dieser Beweise nicht zurückschrecken. Um in den höchsten Kreisen des Großen Imperiums recherchieren zu können, wird er mit Vollmachten, technischer Ausrüstung und Barmitteln ausgestattet. In einer ihm zur Verfügung gestellten Wohnung erhält Axton einen Videoanruf von Ophma Talhud, der ihn davor warnt, in den Privatangelegenheiten derjenigen hochgestellten Arkoniden herumzuschnüffeln, die er anlässlich der Teilnahme an einem Empfang kennenlernen wird.

Beim Empfang taucht auch Ophma Talhud auf, der von Axton wissen will, wen er als Verdächtigen einstuft. Der Verwachsene wirft dem Arkoniden seine Sympathien für Gonozal VII. öffentlich vor und zieht sich damit Talhuds Zorn zu.

In einem Hinterzimmer frönen zahlreiche Arkoniden ihrer Spielleidenschaft. Auch Gun Epprik spielt mit einem Gast Trimmon und verliert dabei hohe Geldbeträge. Wie beiläufig erwähnt Axton die Schlacht von Siethold. Epprik schnappt den Hinweis auf und kann das verloren geglaubte Spiel doch noch gewinnen.

Gun Epprik bedankt sich und gemeinsam mit Avrael Arrkonta führen die Männer ein interessantes Gespräch. Auch der Bau der Großpositronik auf Arkon III, die später Robotregent genannt werden wird, wird erwähnt. Epprik lädt Axton zu einer Besichtigung der Baustelle ein, die dieser gern annimmt.

Am nächsten Morgen meldet sich überraschend Ophma Talhud bei Axton und drängt diesen zu einem Treffen. Kurze Zeit später wird Lebo Axton mit einem Gleiter abgeholt. Im Gespräch warnt Talhud den Terraner vor Bure Fernstel. Als Zeichen dafür, dass Talhud tatsächlich gewillt ist, Axton helfen zu wollen, verlangt dieser vom Arkoniden Informationen über Avrael Arrkonta. Talhud legt sofort Protest dagegen ein, denn er will Arrkonta, der Lebo Axton eigentlich höflich behandelt hat, nicht in Misskredit bringen. Erst als ihm Axton zu verstehen gibt, dass Avrael Arrkonta keinesfalls das Ziel seiner Ermittlungen ist, begreift Talhud und ist bereit, dem Verwachsenen zu helfen.

Lebo Axton fliegt mit Gun Epprik nach Arkon III. Bei der Baustelle für die Riesenpositronik fällt ihm ein Arkonide auf, der in der Baugrube herumschleicht. Axton informiert Gun Epprik, der sichtlich nervös auf eine mögliche Sabotageaktion reagiert. Schließlich trifft die Meldung ein, dass der unbekannte Mann gefunden worden ist – erschossen und mit unkenntlich gemachtem Gesicht. Der Terraner ist überzeugt, dass ihm Bure Fernstel eine Falle gestellt hat, um seine Loyalität gegenüber Orbanaschol III. zu testen. Gentleman Kelly hat nämlich eindeutige Bild- und Tonaufzeichnungen des unbekannten Toten angefertigt. Jetzt steht Axton vor dem Problem, entweder den mutmaßlichen Saboteur zu decken, was ihn als Feind des Imperators brandmarken wird. Lüftet er die Identität des Saboteurs, so beweist er seine positive Einstellung zu Orbanaschol. Es stellt sich jedoch die Frage, wie Bure Fernstel zum Imperator steht.

Nach dem Ende der Besichtigung erfährt Axton, dass Fernstel erwartet wird. Der Terraner verabschiedet sich von Epprik und rast mit einem Gleiter zum nächstgelegenen Raumhafen, wo ein Schiff nach Arkon I startet, noch ehe Fernstel den Kriegsplaneten betreten hat.

Axton stattet der Wohnung Eppriks in Arethoquon-Don einen Besuch ab. Die Sperren stellen für ihn kein Hindernis dar. In der persönlichen Positronik des Ingenieurs findet Axton eine Datei mit der Bezeichnung »Methankontakte«. Darin findet er Aufzeichnungen über Verhandlungen mit den Maahks über die Auslieferung des Senktron-Systems. Da die Zeit bereits weit fortgeschritten ist, beseitigt Axton alle verräterischen Spuren und fliegt in seine Wohnung zurück.

Ophma Talhud trifft sich erneut mit Axton. Er teilt dem Terraner mit, dass Arrkonta wichtige positronische Bauteile des Robotgehirns auf Arkon III herstellt und liefert. Der Terraner erfährt auch von der Freundschaft zwischen Epprik und Arrkonta. Der Ingenieur hat den Offizier mit seiner Privatyacht aus dem Senktron-System geflogen, noch ehe die Maahks das System angriffen. Axton beschäftigen einige Ungereimtheiten in Bezug auf Epprik und das Senktron-System. Wenn ein so unbedeutender Mann wie Ophma Talhud an Informationen über Epprik und Arrkonta herankommen konnte, so müssen unweigerlich auch andere Personen über die beiden Arkoniden Bescheid wissen. Warum hat Gun Epprik überhaupt das System an die Maahks ausgeliefert? Wollte etwa Orbanaschol den Maahks dort eine Falle stellen, was aber augenscheinlich nicht funktioniert hat? Welche Rolle spielt eigentlich Bure Fernstel?

Axton bricht erneut in Gun Eppriks Wohnung ein und findet weitere den Ingenieur belastende Aufzeichnungen, aus denen eindeutig hervorgeht, dass Epprik ein Anhänger Gonozals VII. ist und behauptet, dass der Imperator nicht das Opfer eines Jagdunfalls, sondern heimtückisch ermordet wurde. Auch tritt er dafür ein, dass eigentlich Kristallprinz Atlan rechtmäßiger Thronfolger des Großen Imperiums ist.

Plötzlich nähern sich mehrere Personen dem Arbeitszimmer des Ingenieurs. Axton erkennt eindeutig Orbanaschols Stimme. Hastig schaltet er die Positronik aus und versteckt sich in einem kleinen Wandschrank. Ein Zipfel seiner Jacke ragt aus dem Schrank und weckt das Interesse eines kleinen sechsbeinigen Schoßtieres einer Arkonidin. Endlich gelingt es Axton, dem Tier den Jackenzipfel zu entreißen. Ein Mann lehnt sich gegen den Schrank und drückt die Tür mit einem Faustschlag zu. Als sich die Gäste entfernt haben, holt Gun Epprik den Terraner aus seinem Gefängnis. Axton konfrontiert den Arkoniden mit den entdeckten Daten aus der Positronik. Zu Eppriks großer Überraschung bezeichnet Axton den Kristallprinzen Atlan als Freund. Außerdem eröffnet er ihm, dass er nur auf Arkon I ist, um Atlan den Weg zum Thron zu ebnen. Axton warnt Epprik vor Bure Fernstel, der durch die Ermittlungen gegen den Ingenieur prüft, ob Axton loyal gegenüber Orbanaschol ist. Die beiden Männer vereinbaren zusammenzuarbeiten und Fernstel auszutricksen.

In Axtons Wohnung wartet bereits der Geheimdienstmann und will Resultate über Axtons Ermittlungen haben. Doch dieser verweigert einen Bericht, so lange die Untersuchungen nicht abgeschlossen sind. Der Verwachsene sagt Fernstel den Mord an dem Saboteur auf Arkon III auf den Kopf zu. Dem Arkoniden gefällt Axtons Kaltschnäuzigkeit. Fernstel gibt sich damit zufrieden, dass Axton in einigen Tagen den Abschlussbericht abgeben wird und verlässt die Wohnung.

Mit einem Gleiter macht sich Axton auf den Weg zu Avrael Arrkonta, von dem er sich Informationen über Fernstel erhofft. Mitten im Flug explodiert das Triebwerk. Axton steigt auf den Rücken Gentleman Kellys und verlässt mit dem Roboter den Gleiter. Sie prallen hart auf die Oberfläche eines Sees auf. Als Axton das Bewusstsein wiedererlangt, ist ein Arzt um ihn bemüht. Der Mediziner bringt Axton in dessen Wohnung. Zuvor hat Kelly das Antigravaggregat untersucht und Sabotage festgestellt. Mit einer neuen Maschine erreichen sie nun die Wohnung Arrkontas. Der Industrielle ist sichtlich nervös. Axton trifft mit seiner Vermutung, dass Ophma Talhud Arrkonta über ihn informiert hat, ins Schwarze. Die Manipulation des Gleiters geht auf das Konto Avrael Arrkontas. Der Industrielle erzählt dem Verwachsenen von einem Plan, den Orbanaschol und Fernstel ausgeheckt haben, um die Familie von Aliz Tagbor um einen unter ihrer Kontrolle befindlichen Planeten zu erleichtern.

Lebo Axton beginnt unverzüglich mit der Entwicklung von Gegenmaßnahmen. Er bedient sich der Positronik Gun Eppriks, um ein Programm zu schreiben, das in die Hauptpositronik auf dem Hügel der Weisen eingegeben werden soll, um ihm und Epprik vollständige Bewegungsfreiheit im Kristallpalast, auch in den verbotenen Zonen, zu gewähren. Axtons Anwesenheit beim Empfang Tagbors wird von Epprik bei einem kurzen Besuch beim Imperator angekündigt.

Der Verwachsene betritt auf dem Rücken seines Roboters Gentleman Kelly mit Gun Epprik den Kristallpalast. Axton dringt in das astrobiologische Informationsbüro ein. In einem Safe findet er unter anderem eine Akte über Gun Epprik. Er tauscht die darin enthaltenen Folien gegen leere aus. Bei einer der vier im Tresor liegenden Strahlwaffen ist die Energieanzeige manipuliert. Sie zeigt ein halbvolles Magazin an, während es in Wirklichkeit leer ist. Axton installiert ein kleineres Magazin in dem eigentlichen Magazin der Waffe. Nur kann ein einziger Schuss abgefeuert werden. Nun zieht sich Axton aus dem Büro zurück.

Bure Fernstel rüstet Aliz Tagbor mit der präparierten Waffe aus. Lebo Axton wird auf dem Weg zum Imperator von einem Kampfroboter aufgehalten. Er diskutiert mit der Maschine, dass die Waffe entgegen dem Plan Orbanaschols doch geladen ist. Axton befiehlt dem Roboter, den Verantwortlichen zu töten – und das ist Bure Fernstel. Der Verwachsene hetzt an der Seite Kellys und des Kampfroboters in den Empfangssaal. Orbanaschol und Fernstel blicken überrascht auf Axton. Aliz Tagbor zieht seine Waffe und legt auf den Imperator an. Gentleman Kelly springt den Attentäter an. Der Offizier kann die Waffe abfeuern. Der Strahl streift Orbanaschol am Oberarm. Der völlig überraschte Bure Fernstel erfasst in Sekundenbruchteilen die Lage. Doch noch bevor nur ein Laut über seine Lippen kommt, stirbt er im Energiegewitter von sechs Energiestrahlern, die der Kampfroboter auf ihn abfeuert.

Nachdem wieder einigermaßen Ruhe eingekehrt ist, unterhält sich Imperator Orbanaschol III. mit Lebo Axton, der ihm von der unerschütterlichen Loyalität Gun Eppriks erzählt. Bure Fernstel wird als Verräter abgestempelt. Der Imperator wird Axton für seine Dienste belohnen.

Innenillustrationen