Herrscher im Mikrokosmos

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Überblick

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© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Serie: Atlan-Heftserie (Band 200)
Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 27/47)
Titel: Herrscher im Mikrokosmos
Untertitel: Sie sind Wanderer zwischen den Universen – Atlan ist in ihrer Gewalt
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Atlan, Crysalgira, Vargo, Mamrohn, Kreton, Kandros, Magantilliken
Handlungszeitraum: 10.498 da Ark
Handlungsort: Mikrokosmos, Eisige Sphäre, Milchstraße
Risszeichnung: »USO-Spezialist für Kosmo-Kriminalistik Major Sinclair M. Kennon mit Vollprothese«
von Rudolf Zengerle
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 28

Kurz­zusammen­fassung

Atlan und Crysalgira werden am Treffpunkt der Kreuzzugs-Flotte auf die Gefühlsbasis gebracht. Dort werden sie von einer varganischen Erinnye erwartet, die sie an eine Lernmaschine anschließt, die ihnen die Geschichte der Varganen vermittelt:

In ferner Vergangenheit lebt das Volk der Tropoythers im Mikrokosmos. Der Wissenschaftler Vargo hat den Umsetzer entwickelt, mit dem durch die Absolute Bewegung ein Übergang in den Makrokosmos möglich ist. Vargo wird von dem Politiker Mamrohn ausgenutzt, der die Erfindung für die Errichtung eines Imperiums im Makrokosmos benutzen möchte, mit dem man den Mikrokosmos in der Hand hätte. Zu Ehren von Vargo, den Mamrohn als Initiator vorschiebt, nennen sich die Tropoythers der Expeditionsflotte fortan Varganen. Aufgrund von politischen Veränderungen muss Marohn selbst am Aufbruch der 2000 Doppelpyramidenraumer teilnehmen. Im Makrokosmos gründen die Varganen Stützpunkte in verschiedenen Sektoren der Milchstraße, angefangen auf dem Planeten Dopmorg.

Ein knappes Jahr nach ihrer Ankunft stellen die Varganen fest, dass sie durch die Absolute Bewegung des Übergangs nicht mehr altern, aber auch steril geworden sind. Als Folge dieser Erkenntnis erlahmt der Enthusiasmus der Varganen beim Ausbau ihrer Stützpunkte. Der Wissenschaftler Kreton ruft auf Dopmorg eine Bewegung ins Leben, die eine Rückkehr in den Mikrokosmos fordert. Mamrohn kehrt mit seiner neuen Gefährtin Ischtar nach Dopmorg zur Abstimmung zurück und wird klar überstimmt. Die Varganen, die im Makrokosmos bleiben wollen, werden Rebellen genannt. Noch vor dem Abflug wird Mamrohn gefangen genommen, um im Mikrokosmos verurteilt zu werden. Vargo befreit ihn jedoch aus Respekt, so dass Mamrohn im Makrokosmos zurückbleibt. Neben weiteren Rebellen bleiben die konservierten Körper von Varganen zurück, die den Freitod gewählt haben oder auf eine spätere Heilung der Sterilität hoffen. Den Rebellen stehen 200 der 2000 Schiffe zur Verfügung.

Mit der Rückkehr der Varganen in den Mikrokosmos entsteht die Eisige Sphäre. Die Schiffe sind in dem Bereich gefangen, in dem die Temperatur unter den Nullpunkt fällt und einem Riss zum Makrokosmos regelmäßig Masse zugeführt werden muss. Die Varganen sind durch den Übergang an die niedrige Temperatur angepasst.

Durch die neue Situation gewinnen die Techniker an Macht. Der Techniker Kandro tritt neben Kreton an die Stelle der Führung. Die 1800 Schiffe werden zu einem Pulk verbunden, um Energie zu sparen. Erst als der Techniker Barraton entdeckt, dass die Varganen jetzt mit ihrem Bewusstsein ihren Körper verlassen können, ist zumindest ein geistiges Verlassen der Sphäre möglich. Vargo übernimmt einen konservierten Tropoyther-Körper und stellt fest, dass sämtliche Welten der Tropoythers inzwischen Ödwelten sind. Lediglich zahlreiche konservierte Körper finden sich in Stationen auf den Kolonien, die von den Varganen übernommen werden können.

In der Zwischenzeit ist Magantilliken in seinem echten Körper auf der Gefühlsbasis eingetroffen. Nach seinem jüngsten Versagen bei der Jagd auf Ischtar ist er dem reibungslosen Ablauf des Kreuzzugs zugeteilt worden.

Als die Varganen auf ihrer ehemaligen Kolonie Darkhos eine Expedition der Tejonther entdecken, gelingt es ihnen, diese zu übernehmen und nach Yarden zu bringen. Mit dem Schiff können sie von außen eine Schleuse zur Eisigen Sphäre errichten und diese endlich wieder verlassen. Von da an errichten sie Gefühlsbasen und übernehmen damit die Kontrolle über ihre Heimatgalaxie. Bei der Errichtung einer Gefühlsbasis im Tollork-System wird das Verschwinden von 17 Sternen beobachtet. Da ein Riss zum Makrokosmos beobachtet wird, vermuten die Varganen einen Angriff Mamrohns. Daher wird der Techniker Magantilliken, der wegen Mordes nur einmal im Jahr in die Sphäre zurückkehren darf, zum Henker bestimmt. Er soll als Vorsichtsmaßnahme sämtliche Rebellen im Makrokosmos töten.

Auf der Gefühlsbasis verrät Magantilliken den beiden Arkoniden, dass die Varganen an ihnen interessiert sind, weil Atlan und Ischtar ein gemeinsames Kind haben. Damit hoffen sie, ihre Rasse wiederbeleben zu können. Magantilliken erzählt von der Anfangszeit seines Auftrags:

Nach der Hinrichtung von drei Rebellen macht er Mamrohn ausfindig. Dieser lebt zurückgezogen und heruntergekommen in primitiven Verhältnissen. Sein Schiff ist längst von Pflanzen überwuchert. Mamrohns Hinrichtung stellt für den Henker eine schwere Belastung dar. Danach wird es schwerer für ihn, da immer mehr Rebellen von ihm hören. Als Hilfe entwickeln die Varganen in der Sphäre ein System, um mit Magantilliken kommunizieren zu können, sowie die Erinnyen, die auch im Makrokosmos operieren können.

Auf der Gefühlsbasis unternehmen Atlan und Crysalgira einen Fluchtversuch. Nachdem dieser an den Erinnyen scheitert, steckt Magantilliken Atlan einen Strahler zu. Als die beiden Arkoniden an Bord eines Tejonther-Schiffes nach Yarden fliegen sollen, überwältigt Atlan mit dem Strahler die Crew unter dem Kommando des Tejonthers Warquel, wobei er zwei Tejonther tötet. Der Kristallprinz zwingt die Tejonther, die Kreuzzugs-Flotte zu verlassen.

Handlung

Die Kreuzzugsflotte der Tejonther, und damit auch das Schiff, in dem sich Kristallprinz Atlan und Prinzessin Crysalgira aufhalten, erreicht die als erstes Etappenziel angeflogene Gefühlsbasis. Der Flug hat zwei Tage in Anspruch genommen. Atlan und Crysalgira erhalten zwei Schutzanzüge und Atemmasken. Gemeinsam mit zwei bewaffneten Tejonthern verlassen sie das Schiff und betreten die Oberfläche des kleinen Asteroiden. Atlan und Crysalgira werden zu einer Schleuse, die den Eingang ins Innere des Asteroiden bildet, gebracht. Als sich das Schott hinter den beiden Arkoniden schließt, drehen sich die Tejonther um und kehren zu ihrem Raumschiff zurück.

Atlan und die Prinzessin betreten die Gefühlsbasis. Wie angewurzelt und völlig sprachlos bleibt Atlan stehen. Eine Erinnye nähert sich ihnen. Atlan sind diese Roboter der Varganen bekannt, die seinen Sohn Chapat entführt haben. Allerdings ist das im Makrokosmos geschehen! Seine Gedanken überschlagen sich. Bevor er diese neue Erkenntnis verarbeiten kann, fordert die Erinnye sie auf, ihr zu folgen. Atlan und Crysalgira gelangen in einen Raum, in dem muldenförmige Vertiefungen im Boden eingelassen sind. Sie legen sich in je eine Mulde. Eine kugelförmige Konstruktion beginnt, sich auf Atlan und die Prinzessin herabzusenken. Den Gefährten steht eine gedankliche Zeitreise in die Vergangenheit bevor.

Der geniale Wissenschaftler Vargo wird von sechs Gegnern des von ihm forcierten Projekts zur Anwendung des Umsetzers entführt. Viele Wissenschaftler fürchten eine Katastrophe für diesen Teil des Mikrokosmos. Sie sind der Ansicht, dass der Umsetzer die Grenzen zwischen den beiden Existenzebenen zusammenbrechen lassen und den Sektor der Tropoythers dabei vernichten wird. In einem kleinen, fensterlosen Raum steht er Mamrohn gegenüber. Dem Wissenschaftlichen Ersten Rat sind Vargos Ziele nicht weit genug gesteckt. Mamrohn will mit 2000 Doppelpyramidenschiffen in den Makrokosmos durch die vom Umsetzer ermöglichte Absolute Bewegung vordringen, Stützpunkte errichten und damit die Herrschaft in dieser Existenzebene an sich reißen. Durch die Beherrschung des Makrokosmos wird Mamrohn seiner Theorie nach auch den Mikrokosmos kontrollieren können. Doch nicht Mamrohn soll die Invasionsflotte in den Makrokosmos führen, sondern Vargo. Die Expeditionsteilnehmer werden sich in Anlehnung an den Namen des Wissenschaftlers »Varganen« nennen.

Durch politische Änderungen auf Tropoyth nimmt schlussendlich Mamrohn ebenfalls an der Expedition teil. Der Umsetzer wird von seinen Anhängern gestohlen und ins Weltall gebracht. Die Absolute Bewegung versetzt die Flotte problemlos in den Makrokosmos und die Expeditionsteilnehmer beginnen sofort, geeignete Stützpunktwelten ausfindig zu machen. Mamrohn und Vargo fliegen mit der GENDROT und 26 anderen Doppelpyramidenschiffen den Planeten Dopmorg an.

Bald stellen die Varganen fest, dass ihr Alterungsprozess gestoppt wurde und sie somit die relative Unsterblichkeit erlangt haben. Als Wertmutstropfen sind sie aber auch unfruchtbar geworden. Dadurch, dass den Varganen nun alle Zeit des Universums zur Verfügung steht, stehen sie nicht mehr unter Druck, so dass der Ausbau der Stützpunkte langsamer voranschreitet. Zwar halten die Stationen untereinander mit den Doppelpyramidenschiffen eine Verbindung aufrecht, doch die Kontakte werden immer seltener. Es fällt auch bald auf, dass Vargo von seinen Artgenossen gemieden wird. Eines Tages sucht ihn sein ehemaliger enger Mitarbeiter Kreton auf und spricht mit ihm über Dinge, die die Varganen bewegen. Es sind schon genügend Sonnensysteme erobert worden. Durch Unglücksfälle kamen zahlreiche Varganen ums Leben. Nun ist ein Punkt erreicht, an dem Tropoythers gebraucht werden, wenn neue Systeme unterworfen und kolonisiert werden sollen. Da es den Varganen durch die Unfruchtbarkeit nicht möglich ist, für Nachwuchs zu sorgen, fehlt der Anreiz, Eroberungsfeldzüge abzuhalten. Sie sind mit dem bisher Erreichten zufrieden. Eine Expansion ist nicht mehr möglich. Die Varganen sehen den Eroberungsfeldzug als gescheitert an und wollen in ihre angestammte Heimat, den Mikrokosmos, zurückkehren. Vargo soll ihnen dabei helfen.

Nach einer zweijährigen Reise durch die von den Varganen beherrschten Sonnensysteme kehrt Mamrohn schwer gezeichnet in Begleitung der noch jungen wunderschönen Ischtar nach Dopmorg zurück. Bei der Diskussion mit Kreton und den Wissenschaftlern bezieht Kreton eindeutig Stellung gegen Mamrohn. Kreton übernimmt die Führung der Varganen. Mamrohn und seine Anhänger werden zu Rebellen erklärt. Der ehemalige Wissenschaftliche Erste Rat von Tropoyth wird gefangen genommen. Die Wissenschaftler fordern die Vernichtung der Stationen im Makrokosmos. Dies wird von Kreton aber abgelehnt. Etwa 1800 Doppelpyramidenschiffe werden für den Rückflug in den Mikrokosmos zusammengezogen. Vargo fordert die Freilassung Mamrohns. Kreton ist dagegen und will ihn vor ein Gericht auf Tropoyth bringen.

Vargo schleicht sich an Bord des Raumschiffes, in dem Mamrohn inhaftiert ist. Er dringt bis zum Tropoyther vor. Dabei muss der Wissenschaftler einen Wächter betäuben. Mamrohn nimmt die Waffe des Wächters an sich und erschießt den Bewusstlosen. Auch Vargo wird attackiert und bewusstlos geschlagen. Noch zwei Männer fallen Mamrohn zum Opfer, dann verschwindet er.

Die Varganen führen ihr Vorhaben durch und gelangen durch die Absolute Bewegung zurück in den Mikrokosmos. Beinahe schlagartig beginnt die Temperatur an Bord der Einheiten der Flotte unter den Gefrierpunkt zu sinken. Während die Raumschiffe mit einiger Mühe funktionsfähig gehalten werden können, leidet die Besatzung überhaupt nicht unter der herrschenden Kälte. Der neuerliche Übertritt in eine andere Existenzebene scheint sie unempfindlich gemacht zu haben. Eine von Nebel erfüllte Blase im Mikrokosmos wird angemessen. In ihrem Innern befinden sich die 1800 Doppelpyramidenschiffe. Die Eisige Sphäre ist infolge einer fehlerhaften Masseverschiebung entstanden. Die aus dem Makrokosmos zurückgekehrten Varganen haben einen Teil ihrer Masse in den Mikrokosmos mitgenommen, was zu einer Instabilität in dieser begrenzten Region geführt hat. Vargo wird zur Untersuchung des Phänomens hinzugezogen. Drei robotgesteuerte Beiboote werden ausgesandt, um die Grenzen der Eisigen Sphäre zu überwinden. Doch alle drei Boote explodieren. Vargos Hoffnung, dass die Tropoythers das seltsame Phänomen erkunden und dabei auf die zurückgekehrte Flotte stoßen werden, erfüllt sich nicht. Der Wissenschaftler wagt gegenüber Kreton die Vermutung zu äußern, dass das Volk der Tropoythers vielleicht gar nicht mehr existiert.

Im Laufe der Zeit kommt es an Bord einiger Schiffe zu Aufständen. Techniker lösen die Wissenschaftler in der Führung dieser Schiffe ab. Kreton wird vom so genannten Erneuerungsrat entführt. Der Techniker Kandro stellt Bedingungen zur Freilassung Kretons. Die Doppelpyramidenschiffe sollen zum Zweck der Einsparung kostbarer Energie zu einem Pulk versammelt werden. Drei Schiffe erzeugen für den gesamten Pulk die notwendigen Energien. Wenn ihre Reserven erschöpft sind, sollen drei neue Schiffe an ihre Stelle treten. Zwei oder drei Einheiten sollen nicht in den Pulk integriert werden, um die Eisige Sphäre durchqueren zu können. Die Forderung wird in die Tat umgesetzt. Kreton wird freigelassen und bildet nun mit Kandro die neue Führung der Varganen.

Nach Fertigstellung des Pulks eröffnet sich den Varganen ein neues Problem. Infolge mangelnder Perspektiven und immer mehr um sich greifender Langeweile kommt es zu 18 Selbstmorden und Aggressionen zwischen den Varganen. Vargo erhält den Auftrag, Forschungs- und Arbeitsprojekte zu entwickeln, um die Varganen zu beschäftigen. Doch der Schwierigkeiten nicht genug, taucht ein weiteres Problem auf. Zwei Männer, Barraton und Perlock, werden in ihren Kabinen in einer todesähnlichen Starre gefunden. Die Körper sind zwar völlig funktionsfähig, doch der Geist scheint den Körper verlassen zu haben. In den nächsten Tagen fallen weitere 43 Varganen in die körperliche Starre. Nach sieben Tagen der Starre erwacht Barraton wieder und behauptet, außerhalb der Eisigen Sphäre gewesen zu sein. Diese Aussage lässt genügend Raum für Fantasien. Allein durch Gedankenkonzentration ist es seinem Geist gelungen, den Körper zu verlassen. Er ist in den konservierten Körper eines toten Tropoythers eingedrungen und hat den Körper unter seine Kontrolle gebracht und einen Streifzug durch die unterirdische Station unternommen. Dabei ist Barraton auf etwa 200 Behälter gestoßen, in denen tote Körper lagen. Kandro ist von den Schilderungen des Technikers nicht überzeugt. Kreton und Vargo glauben dem Mann. Vargo unternimmt einen Selbstversuch. Er konzentriert sich in seiner Kabine auf die Loslösung seines Bewusstseins von der körperlichen Hülle.

Vargo kontrolliert einen weiblichen Körper. Die subplanetarische Anlage scheint ziemlich alt zu sein. Nach Stunden wagt er es, den Raum mit der langen Reihe von Behältern, in denen die konservierten Körper toter Tropoythers liegen, durch ein Tor zu verlassen. Über eine steile Treppe gelangt er in eine transparente Kuppel. Außerhalb der Kuppel ist die Oberfläche einer atmosphärelosen Ödwelt zu sehen. Eine Inschrift über einem Schleusentor weist zweifelsfrei darauf hin, dass sich Vargo auf Tropoyth befindet. Der Wissenschaftler verliert die Kontrolle über sich und sinkt schreiend vor der Schleuse zusammen. Die Zivilisation der Tropoythers existiert nicht mehr.

Atlan und Crysalgira legen eine Pause ein. Die Erinnye gibt auf einige Fragen Auskunft. So erfährt Atlan, dass sie nach Beendigung der Übermittlung der Geschichte der Varganen in die Eisige Sphäre gebracht werden sollen. Auf dem Weg in den Ruheraum der Gefühlsbasis begegnen sie einem hochgewachsenen Varganen – Magantilliken! Der Henker befindet sich in seinem wirklichen Körper. Er ist mit der Organisation der Kreuzzüge nach Yarden beauftragt worden. Magantilliken führt die beiden Arkoniden in den Ruheraum. Nach einer Erholungsphase werden Atlan und Crysalgira von der Erinnye abgeholt. Der Ausflug in die Vergangenheit geht weiter.

Vargo unternimmt mit einem Schutzanzug einen Ausflug auf die Oberfläche seiner ehemals blühenden Heimatwelt. Dabei trifft er auf Kandro, der ebenfalls einen tropoythischen Körper übernommen hat. Durch die neu erworbene Fähigkeit der Bewusstseinsteleportation verfügen die Varganen nun die Möglichkeit, nach einem Weg zu suchen, von außen in die Eisige Sphäre eindringen zu können. Doch die Varganen finden nur Ödplaneten vor. Auf keiner der ehemaligen Kolonialwelten wird ein Raumschiff gefunden.

Doch dann kommt der Zufall den schon zu resignieren beginnenden Varganen zu Hilfe. Auf Darkhos treffen sie auf ein Schiff der Tejonther. Vargo, Kreton, Kandro und 50 andere Varganen übernehmen die in der tropoythischen Station liegenden konservierten Körper. Vargo wird ausgewählt, Kontakt mit den Fremden herzustellen. Der Wissenschaftler legt einen Schutzanzug an, geht auf das rötlich schimmernde Raumschiff zu und schlägt mit den Fäusten gegen das Schleusenschott. Kurz darauf verlassen bewaffnete Tejonther ihr Schiff und bringen Vargo an Bord. Sieben Tejonther begleiten Vargo in die tropoythische Überlebensstation. Die fremden Raumfahrer werden überwältigt. In den Raumanzügen der Tejonther täuschen die Varganen eine Flucht aus der Kuppelstation vor und dringen schnell und problemlos in das Raumschiff ein. Die Besatzung wird gefangen genommen. Mit dem Schiff der Tejonther fliegen die Varganen in die Eisige Sphäre. Es gelingt den Varganen, eine Energieschleuse zu installieren, durch die die Doppelpyramidenschiffe in die Galaxie im Mikrokosmos fliegen können.

Die Varganen beginnen mit der Rückeroberung ihrer Heimatgalaxie. Gefühlsbasen werden errichtet, um die verschiedenen Völker zu kontrollieren. Es dauert nur 100 Jahre, um diesen Teil des Mikrokosmos zu beherrschen. Die Eisige Sphäre wird von den Völkern der Mikrogalaxie Yarden genannt. Ein beinahe tödlicher Fehler der Varganen ist es, die im Makrokosmos zurückgebliebenen Rebellen zu vergessen.

Bei der Errichtung einer Gefühlsbasis auf Tollork-2 kommt es zu einem seltsamen Ereignis. In der Nähe des Sonnensystems verschwinden plötzlich siebzehn Sterne. Von dem unerklärlichen Vorfall beunruhigt wird die Expedition vom Erneuerungsrat in die Eisige Sphäre zurückgerufen. Wissenschaftler an Bord eines Doppelpyramidenschiffes in der Nachbarschaft der verschwundenen Sonnen haben den Beginn der Manifestierung einer neuen Eisigen Sphäre beobachtet. Der Erneuerungsrat fürchtet, dass Mamrohn und seine Rebellen versuchen, in den Mikrokosmos zurückzukehren. Um das zu verhindern, soll Magantilliken in den Makrokosmos geschickt werden, mit dem Auftrag alle Rebellen zu töten. Durch die Fähigkeit der Bewusstseinsteleportation kann er konservierte Körper im Makrokosmos übernehmen und Jagd auf die Rebellen machen. Erst wenn alle Rebellen tot sind, wird ihm der Erneuerungsrat die Rückkehr in die Eisige Sphäre erlauben.

Die Erinnye unterbricht erneut die Wissensvermittlung über die Vergangenheit der Varganen. Magantilliken hilft Atlan und Crysalgira aus den Bodenmulden. Die Arkoniden werden in den bereits bekannten Ruheraum gebracht, wo ihnen der Henker seine weitere Geschichte erzählen will. Atlan und Crysalgira haben bei den Varganen einen gewissen Stellenwert erlangt, da es möglich gewesen ist, dass Ischtar von Atlan einen Sohn, Chapat, empfangen hat. Das könnte auch zwischen anderen Varganen und Crysalgira funktionieren. Doch zuvor erzählt der Henker seine Geschichte.

Magantilliken hat bereits drei der Rebellen zur Strecke gebracht, als er auf die Welt findet, auf der sich Mamrohn aufhält. Eine von Robotern bediente Strahlenkanone vernichtet das Doppelpyramidenschiff des Henkers. Auf einer Lichtung im Dschungel findet Magantilliken ein von Pflanzen überwuchertes varganisches Schiff. Vor dem Raumschiff liegt Mamrohn in einer bequemen Liege. Er ist nur mit einem Lendenschurz bekleidet. Sein Haupt ist kahl. Noch ehe Mamrohn aus seiner schweren Strahlwaffe einen Schuss abfeuern kann, wird er von Magantilliken entwaffnet. Der Henker teilt Mamrohn das von der varganischen Regierung ausgesprochene Todesurteil mit. Nach einer längeren Unterhaltung, während der Magantilliken daran zu zweifeln beginnt, dass Mamrohn hinter dem Versuch der Rebellen, in den Mikrokosmos einzudringen, stehen soll, hebt der Henker seine Strahlwaffe und erschießt Mamrohn.

In der Folgezeit fallen dem Henker immer mehr Rebellen zum Opfer. Doch sein Auftrag wird noch lange nicht beendet sein, da die Varganen im Makrokosmos immer vorsichtiger werden.

Magantillikens vordringlichste Aufgabe besteht nun darin, Atlan und Cyrsalgira nach Yarden zu bringen. Die Prinzessin soll den Unsterblichen als Mutter zahlreicher varganischer Kinder dienen, die sich dann untereinander wieder fortpflanzen können. Als Vorsichtsmaßnahme, um durch den Transmittertransport etwaige körperlichen Schäden zu vermeiden, wird nicht der Weg per Transmitter über die Gefühlsbasen gewählt, sondern der Flug mit einem Schiff der Tejonther im Rahmen des Kreuzzugs nach Yarden. Atlans Versuch, den Henker umzustimmen und auf seine Seite zu ziehen, schlägt fehl. Atlan und Crysalgira fliehen über Lüftungsschächte aus ihrem Quartier. Sie werden von der Erinnye wieder eingefangen. Magantilliken erwartet die beiden. Nachdem die Erinnye den Raum verlassen hat, händigt der Henker Atlan eine kleine Strahlenwaffe aus. Dann verlässt auch der Vargane das Quartier.

Einige Tage später erscheinen zwei Erinnyen in der Gefühlsbasis und geleiten die Arkoniden an Bord eines Kreuzzugschiffes. Das tejonthische Schiff startet und gliedert sich in die wartende Flotte ein. Atlan gelingt es, zwei Tejonther zu überwältigen, die sich nach den Wünschen der beiden Arkoniden erkundigt haben. Warquel führt Atlan und Crysalgira in den Aufenthaltsraum des Schiffes. Bald befinden sich alle Besatzungsmitglieder in Atlans Gewalt. Die Raumfahrer werden in einem großen Vorratsraum eingesperrt. Atlan zwingt Warquel, mit dem Schiff aus der Formation auszuscheren. Doch für Atlan ist klar, dass sie über kurz oder lang nach Yarden fliegen müssen, um dort den Umsetzer benutzen zu können, die anscheinend einzige Verbindung in die Heimat.