Herr der versunkenen Welt

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 208)
A208 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Die Varganen (Band 35/47)
Titel: Herr der versunkenen Welt
Untertitel: Sie suchen Atlan – und geraten in die Falle des Rebellen
Autor: Harvey Patton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1975
Hauptpersonen: Ischtar, Fartuloon, Corpkor, Eiskralle, Küllsannimont
Handlungszeitraum: 10.498 da Ark
Handlungsort: Tiripont, Ysath'Thor
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 29

Kurz­zusammen­fassung

Ischtar wird des Wartens bei Skrantasquor müde. Als die Maahks ihre Forderung ablehnen, sie und ihr Schiff in den Mikrokosmos zu schicken, fliegt sie nach Kraumon. Dort ist der Stützpunkt inzwischen ausgebaut worden. 4000 Anhänger und drei Schwere Kreuzer gehören mittler­weile zur Rebellion. Durch Atlans lange Abwesenheit geht es jedoch allmählich mit der Moral bergab.

Fartuloon, Eiskralle und Corpkor gehen mit einer Auswahl an Tieren auf Ischtars Schiff, um mit ihr Atlan zu suchen. Dazu wollen sie einen varganischen Umsetzer beschaffen, mit dem sie in den Mikrokosmos fliegen können. Zuerst fliegen sie die Versunkene Welt Tiripont an, auf der sie jedoch nur die sterblichen Überreste eines Varganen finden.

Danach steuert Ischtar die Versunkene Welt Ysath'Thor an. Der hiesige Vargane Küllsannimont hat vor etwa einem Jahr einen Notruf des Varganen Nabankhor empfangen, der von Magantilliken gejagt worden ist. Seitdem hat Küllsannimont einen Verfolgungswahn entwickelt. Ischtars Schiff wird von seinen Verteidigungsanlagen zur Landung im Meer gezwungen und dort lahmgelegt.

Corpkor und Fartuloon nutzen dank Corpkors Fähigkeit einheimische Tiere, die Amphis, um sich zum Stützpunkt tragen zu lassen. Dort kämpfen sie sich gegen diverse Züchtungen und Roboter zur Zentrale durch, in der sie die Blockierung von Ischtars Schiff aufheben. Ischtar findet in Küllsannimonts Unterlagen die Daten zu weiteren Varganen auf Versunkenen Welten: Daquomart auf Noghmura, Helltajocken auf Tonkh IV, Haitaschar auf Kryrot und Drockmaider auf Stempoolten. In einem unbeobachteten Moment aktiviert Küllsannimont die Selbstzerstörung des Stützpunkts. Ischtar, Corpkor, Fartuloon und Eiskralle können jedoch rechtzeitig mit Ischtars Schiff entkommen.

Handlung

Ischtar kreist mit ihrem Doppelpyramidenschiff noch immer um den Planeten Skrantasquor. Ihr Geliebter, Kristallprinz Atlan, ist vom Zwergenmacher der Maahks verkleinert worden und in den Mikrokosmos gestürzt. Seit diesem Zeitpunkt wartet die Goldene Göttin auf dessen Rückkehr.

Ihre Bitte, von den Maahks ebenfalls in den Mikrokosmos versetzt zu werden, wird von Grek 1 entschieden abgelehnt. So verlässt die Varganin mit ihrem Schiff den Orbit und fliegt nach Kraumon.

Auf der Stützpunktwelt der Rebellen befindet sich die Moral im Sinkflug. Die lange Abwesenheit Atlans lässt seine Anhänger am Sinn ihrer Mission zweifeln. Bei einer Versammlung gelingt es Corpkor, mit einer flammenden Rede die Rebellen wieder wachzurütteln, als die Meldung der Ortungszentrale über ein anfliegendes unbekanntes Raumschiff den Schlachtruf »Für Atlan und Arkon! Auf Leben und Tod!« verstummen lässt. Alarm wird ausgelöst. Doch bald stellt sich heraus, dass Ischtar eingetroffen ist, allerdings ohne Atlan und Ra. Der Barbar hat es vorgezogen, die Goldene Göttin zu verlassen und in den Weiten der Milchstraße auf Abenteuersuche zu gehen.

Die Varganin überbringt die traurige Botschaft, dass Atlan erneut im Mikrokosmos verschollen ist. Sie erzählt Fartuloon, dass es auf einer der Versunkenen Welten einen varganischen Umsetzer geben muss, mit dem die Absolute Bewegung ausgeführt werden kann und der so den Zugang zum Mikrokosmos ermöglicht. Der Bauchaufschneider, Eiskralle und Corpkor mitsamt einer Auswahl aus seiner Tierarmee begeben sich an Bord des Doppelpyramidenschiffes, das unverzüglich zum Planeten Tiripont startet.

Bereits während des Anfluges wird ein Ruinenfeld ausgemacht, wo sich eigentlich der alte varganische Stützpunkt befinden soll. Nur auf der Südspitze der Insel steht noch ein Palast, der aber auch schon vom Verfall schwer gezeichnet ist. Ischtar und Fartuloon unterziehen das Gebäude einer Untersuchung. Über eine schmale Treppe gelangen sie in die erste Etage. Sie entdecken eine Metalltür, die von verschlungenen Ornamenten bedeckt ist und über eine Klinke verfügt, die von einem großen Auge aus glitzernden Edelsteinen verziert wird. Dieses Auge stellt eine Sicherungseinrichtung dar, die den unaufmerksamen Besucher in eine hypnotische Starre versetzt. Fartuloon richtet das Skarg auf das Auge. Energetische Entladungen zucken zwischen dem Auge und dem Skarg hin und her. Die Edelsteine verlieren ihre funkelnde Pracht. Die Schutzeinrichtung ist verschwunden.

Im hinter der Tür liegenden Raum sitzt in einem Kontursessel vor einer nicht funktionsfähigen Instrumentenwand ein Skelett, das Fartuloon einwandfrei als das eines männlichen Varganen identifiziert. Vor dem Toten liegt eine mit einer Botschaft beschriftete Folie. Der Vargane namens Kontrot hat bereits vor etwa drei Jahrzehnten Selbstmord begangen. Der erhoffte Umsetzer ist auf Tiripont nicht vorhanden. Das nächste Ziel Ischtars ist Ysath'Thor.

Schon beim Anflug auf diese Welt werden starke Energieemissionen geortet. Das deutet darauf hin, dass die varganische Station bemannt sein muss. Erschreckt bemerkt Ischtar auf den Ortungsschirmen die Reflexe zahlreicher Fernlenkraketen, die unaufhaltsam dem Schiff entgegen streben. Die Goldene Göttin aktiviert die mehrfach gestaffelten Schutzschirme und schickt Abwehrraketen auf die Reise. Die anfliegenden etwa zehn Meter langen Geschosse stellen eine große Gefahr für das Raumschiff dar. Sie sind mit Energiesaugern bestückt, die die Schutzschirme anzapfen und deren Energie in den Hyperraum absaugen. Auf diese Weise entsteht eine Strukturlücke, durch die das Geschoss bis zur Hülle des Raumers vordringen kann. Dort explodiert eine atomare Fusionsladung und brennt ein Loch in die Hülle. Gleich darauf detoniert eine zweite Ladung, die das Schiff zerstört.

Die Abwehrraketen schalten alle angreifenden Lenkwaffen aus – bis auf eine. Deren Sprengköpfe können von den Bordgeschützen zerstrahlt werden. Der übriggebliebene Rest der Rakete mit dem intakten Energiesauger trifft auf die Schutzschirme, erzeugt eine Strukturlücke, durchschlägt dann die Bordwand des Doppelpyramidenschiffes und kommt knapp vor dem Hauptenergieverteiler zum Stillstand. Bevor der Energiesauger seine Tätigkeit einstellt, zapft er die Vragon-Schirmfelder an und bringt sie zum Erlöschen. Es kommt zum totalen Energieausfall auf dem Schiff. Obwohl Ischtar sofort die Servoautomaten aktiviert, die sich an die notwendigen Reparaturen machen, beginnt sich das Raumschiff immer schneller dem Planeten Ysath'Thor zu nähern. Erst im letzten Moment kann der drohende Absturz ins Meer abgefangen werden. Knapp vor dem Aufprall können die Bremstriebwerke und die Antigravprojektoren aktiviert werden. Ischtar fährt die Landestützen aus. Sekunden später landet das Schiff und wird dabei von einem harten Stoß durchgeschüttelt. Das Doppelpyramidenschiff weist keine Beschädigungen auf.

Das Schiff wird von der Küste aus mit Energiestrahlen unter Feuer genommen. Die Schutzschirme werden bis aufs Äußerste belastet und drohen zusammenzubrechen. Ischtar startet die Triebwerke und geht auf Tauchfahrt. In einer Tiefe von etwa 500 Metern setzt die Varganin ihr Raumschiff auf dem Meeresboden auf. Eiskralle und Corpkor kommen in die Zentrale. Der ehemalige Kopfjäger ist von einem in Panik geratenen Mordschuden gebissen und schwer verletzt worden. Fartuloon versorgt den Gefährten, der durch die Verwendung varganischer Medizintechnik bald wieder auf den Beinen ist.

Die Goldene Göttin nimmt Funkkontakt mit Küllsannimont auf, der ihr jedoch nicht glaubt, eine Rebellin wie er zu sein, und sie für Magantilliken hält, der einen weiblichen Körper übernommen hat. Der Vargane unterbricht die Verbindung. Durch den Einsatz von Kalter Energie hindert er das Doppelpyramidenschiff an der Flucht. Zusätzlich erzeugt er einen Energieschirm, der sich in einer Höhe von nur einem Meter über der Wasseroberfläche stabilisiert und weit ins offene Meer reicht. Damit ist es Ischtar unmöglich, ihr Schiff mit einem Fahrzeug zu verlassen.

Corpkor sieht eine Möglichkeit, mit den delfinähnlichen Amphis in Kontakt zu treten. Die mit einer gewissen Intelligenz ausgestatteten Tiere verständigen sich mit dem Tiermeister durch eine ihnen eigene Sprache. Um allerdings einen echten Kontakt zu den Amphis herzustellen, verlässt Corpkor das Schiff in einem Raumanzug. Die Amphis reagieren hervorragend auf den Tiermeister, der bald darauf mit Fartuloon das Raumschiff verlässt. Im Schutz einer Herde dieser Tiere gelangen die beiden Männer, unbemerkt von Küllsannimont, an Land und erreichen den Stützpunkt. Ein mit einem Impulsschloss gesichertes Schott hält den Vorstoß nur kurz auf. Ein kleiner Insektenschwarm erweist sich als äußerst hilfreich: Die Tiere legen das Schloss lahm, so dass die Männer in die Station eindringen können.

Im Innern des Stützpunkts stoßen sie auf eine große Anzahl von Tiergehegen, in denen die unglaublichsten Exemplare der Züchtungen des varganischen Bioingenieurs verwahrt werden. Angrenzend an die Käfige mit etwa 300 größtenteils monströsen Wesen befindet sich ein Labortrakt, in dem die Züchtungen aus Protoplasma hergestellt werden. Die Überwachungspositronik entdeckt die Eindringlinge und löst Alarm aus. Küllsannimont gerät in Panik. Als sich die erste Aufregung legt, schickt er Roboter los, um die Station nach den Eindringlingen zu durchkämmen. Sechs seiner Homunkuliden wählt er als Leibgarde und rüstet sie mit Schockstäben aus, die schmerzhafte Elektroschocks abgeben können. Er wagt es nicht, seine Privatgemächer zu verlassen. Auch von hier aus kann er den gesamten Stützpunkt kontrollieren. Bevor alle Zugänge geschlossen werden können, gelingt es Fartuloon und Corpkor den geschützten Bereich zu betreten. Auf dem Weg zu Küllsannimont müssen sich die beiden Männer Angriffe von veränderten Pflanzen erwehren. Fartuloon zündet eine Thermoladung, um eine verschlossene Tür aufzuschmelzen. Roboter schaltet er rücksichtslos mit Sprengladungen aus. Küllsannimont, der die Vorgänge auf seinen Bildschirmen verfolgt, ist überzeugt, in Fartuloon den Henker erkannt zu haben, der seinen Körper abermals gewechselt haben muss. Jetzt liegt es an den sechs Leibwächtern, für seine Sicherheit zu sorgen. Fartuloon schaltet die sechs Pseudovarganen mit Betäubungsgas aus. In den Gemächern Küllsannimonts finden der Bauchaufschneider und der Tierbändiger den inzwischen dem Wahnsinn verfallenen Varganen vor einem Kontrollpult sitzend vor. Noch einmal klärt sich Küllsannimonts Verstand, und er feuert seinen Energiestrahler ab, verfehlt Corpkor aber. Fartuloon entreißt dem Varganen die Waffe und schlägt ihn kurzerhand bewusstlos. Während der Bauchaufschneider beginnt, die Schalttafel zu studieren, starten die Roboter einen Angriff auf die Wohnräume. Wahllos drückt Fartuloon eine Taste. Daraufhin wird die Hauptpositronik außer Funktion gesetzt, die Abwehranlagen werden desaktiviert, und auch der Energieschirm über der Meeresoberfläche fällt in sich zusammen. Die Roboter stellen ihren Angriff ein.

Ischtar landet das Doppelpyramidenschiff zwischen den Anlagen des Stützpunkts. Küllsannimont wird aufgeweckt. Bei Ischtars Anblick beginnt er, wild um sich zu schlagen, und will sich auf die Goldene Göttin stürzen. Mit einem Dagorgriff kann Fartuloon den Tobenden überwältigen. Küllsannimont wird an einen Sessel gefesselt. Aus ihm sind keine Informationen herauszuholen. In einem Archivraum findet Ischtar Unterlagen, die eindeutig belegen, dass es auf Ysath'Thor keinen der gesuchten Umsetzer gibt. Dafür findet sie aber die Namen und Aufenthaltsorte von fünf varganischen Rebellen: Kontrot auf Tiripont, Daquomart auf Noghmura, Helltajocken auf Tonkh IV, Drockmaider auf Stempoolten und Haitaschar auf Kryrot.

In der Zwischenzeit ist es Küllsannimont gelungen, seine Fesseln zu lösen und in den Tiefen des Stützpunkts zu verschwinden. Wahllos beginnt er, die Einrichtungen auf seinem Weg zu zerstören. Als er von Fartuloon entdeckt wird, bringt es der Bauchaufschneider nicht über sich, den Varganen zu erschießen. Küllsannimont aktiviert die Selbstzerstörungsanlage des Stützpunkts. In einem kurzen lichten Moment warnt er Fartuloon vor der drohenden Vernichtung. Der Bauchaufschneider, Corpkor, Eiskralle und Ischtar starten ihre Flucht aus dem Stützpunkt. Dabei werden sie von schweren Explosionen eingeholt. Mit knapper Not können sie entkommen. Doch vor dem rettenden Schiff wartet eine Überraschung auf die vier Gefährten. Die Biomonstren belagern das Doppelpyramidenschiff. Der Chretkor greift die Bestien mit bloßen Händen an. Dank seiner unglaublichen Fähigkeit zersplittern die Monstren zu kleinen Eisbrocken. Corpkor greift in den Kampf ein. Mit seltsamen Lauten sorgt er für Ruhe. Die Biowesen öffnen eine Gasse und lassen die vier Freunde zum Schiff durch. In der Zentrale angekommen, aktiviert Ischtar die Schutzschirme, fährt die Triebwerke hoch und vollführt einen Alarmstart von Ysath'Thor. Unter dem Schiff vergeht der Stützpunkt in gewaltigen Detonationen.

Das nächste Ziel der Goldenen Göttin steht fest – Noghmura.