Hexenkessel der Transmitter

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 237)
A237 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Akon-Akon (Band 17/33)
Titel: Hexenkessel der Transmitter
Untertitel: Das Erbe der Ahnen beherrscht ihre Welt – und das Todesspiel bestimmt ihr Dasein
Autor: Dirk Hess
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1976
Hauptpersonen: Snayssol, Rassafuyl, Tamoyl, Kenyol, Hover-Maracul, Akon-Akon, Ra
Handlungszeitraum: 10.499 da Ark
Handlungsort: Kledzak-Mikhon
Besonderes:

Leserrisszeichnung „Forschungsraumschiff der Varganen“ von Dietmar Kovar, „Leichter Kombistrahler“ von Werner Schütz und „Varganischer Kleinstraumer und Atmosphärengleiter“ von Peter Krauskopf in der 2. Auflage

Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 36

Kurz­zusammen­fassung

Die ISCHTAR schwebt über dem Planeten Kledzak-Mikhon, der von dem Volk der Loghanen bewohnt wird. Der Loghane Snayssol stößt bei der Jagd nach einem Morgo-Morgon, das er als Reittier nutzen will, auf eine Gruppe von Ausgestoßenen, die das herrschende Triumvirat stürzen wollen. Dabei handelt es sich um transmitter-geschädigte Loghanen, genannt die Opfer der Schwarzen Tore, die von Hover-Maracul angeführt werden, der seine Anhänger nur ausnutzt. Es kommt zum Kampf zwischen Snayssol und der Gruppe, bei dem er durch einen Transmitter flüchtet. Bei ihm ist Hover-Maracul, der im Tumult von seinen eigenen Leuten tödlich getroffen worden ist. Im Sterben erzählt er Snayssol, dass er wie Snayssol ein »Erbe« und damit ein Anwärter auf den Posten eines Obmanns ist. Da sein Intelligenzquotient mit 190 Darts zehn Punkte höher ist als der des Obmanns Rassafuyl, müsste er eigentlich zum herrschenden Triumvirat gehören. Durch eine Intrige Rassafuyls ist er jedoch verhaftet und später durch eine Transmitter-Manipulation zu einem Ausgestoßenen geworden.

In der Nähe der Stadt Poal-To nimmt Snayssol an einem verbotenen Ed-Schun-Spiel teil. In einem Zweikampf auf Leben und Tod besiegt er einen Loghanen und erbt so dessen gesamten Besitz. In der Wohnung seines Kontrahenten sucht Snayssol vor allem nach alten Speicherkristallen, die Informationen über die sagenumwobenen Ahnen der Loghanen enthalten könnten. Dabei wird er verhaftet und wegen der Teilnahme am Ed-Schun-Spiel und wegen seines Interesses an den Ahnen angeklagt. Das herrschende Triumvirat, bestehend aus Tamoyl, Kenyol und Rassafuyl, gibt ihm aufgrund seines Status als Erbe und seiner hohen Intelligenz eine Überlebenschance, indem er am Spiel der Schwarzen Tore teilnehmen darf, anstatt einfach zum Tode verurteilt zu werden.

Bei den Spielen werden 3000 Loghanen von Transmitter zu Transmitter geschickt. Bei jeder Zwischenstation wird das Teilnehmerfeld durch Fallen und angreifende Bestien dezimiert. In einer Arena kommt es zum Endkampf unter den Überlebenden. Snayssol sieht in völliger Erschöpfung seine einzige Chance darin, den Transmitter in der Arena auf den in den Gewölben der Opfer der Schwarzen Tore umzuprogrammieren. Bevor er selbst durch den Transmitter flüchten kann, wird er von Polizeikräften überwältigt.

Für seinen Regelverstoß soll er sterben. Tamoyl zeigt ihm zuvor ein Bild der Ahnen. Zu Snayssols Entsetzen zeigt das Bild ein humanoides Wesen, das nichts mit den Loghanen zu tun hat. Danach soll Snayssol mit der zweiten Hälfte der Teilnehmer erneut am Spiel teilnehmen, was in seinem Zustand seinen sicheren Tod bedeuten würde.

Von der ISCHTAR aus beobachten die Arkoniden die Spiele. Akon-Akon verachtet die Loghanen, scheint aber geistig abwesend. Ra nutzt diese Ablenkung Akon-Akons, um mit einem Beiboot zur Oberfläche zu fliegen und Snayssol zu retten.

Handlung

Auf dem Planeten Kledzak-Mikhon bereitet sich der Loghane Snayssol auf das bevorstehende Ed-Schun-Spiel vor. Dazu will er aber noch ein Morgo-Morgon einfangen. Es gelingt ihm tatsächlich, das prächtige Leittier einer kleinen Herde unter seine Kontrolle zu bringen. Das Tier akzeptiert seine Niederlage und gehorcht jedem Befehl seines Reiters.

Auf dem Rückweg nach Poal-To stößt er mitten im Dschungel auf die Ruinen einer ehemaligen Kuppelstation. Snayssol wird unvermittelt vom Schetankopf angegriffen. Doch noch bevor sich der »Erbe« vom Schrecken erholen kann, ist der Angreifer verschwunden. Snayssol widmet sich der Erforschung der Kuppeln. In der Dunkelheit stürzt er beinahe in einen finsteren Schacht. Ein rundes Eisengitter, das zur Abdeckung gedacht ist, liegt neben der Öffnung. Der Schetankopf startet eine neue Attacke. Die beiden Kontrahenten stürzen in den Schacht. Der Aufprall Snayssols wird vom Körper des Angreifers abgemildert. Eine Fackel spendet ein wenig Licht. Schetankopf ist tot. Snayssol nimmt die Druckluftwaffe des Toten an sich und dringt in einen Gang vor, der von Fackeln erhellt wird.

Nach einiger Zeit stößt er auf eine Versammlung grotesk anzusehender Wesen, die von Hover-Maracul angeführt werden. Hover-Maracul stachelt seine Anhänger auf, die bereit sind, ihm bedingungslos zu folgen und für ihn auch in den Tod zu gehen. Die Gruppe begibt sich in eine Halle, in der ein Schwarzes Tor steht. Mit theatralischen Worten stellt er den Missgebildeten in Aussicht, beim Durchgang durch das Schwarze Tor wieder ihren früheren Körper zurückzuerhalten. Hover-Maracul bezeichnet sich selbst als »Erbe« und damit als einen der Auserwählten, die der Bedienung der Schwarzen Tore mächtig sind. Ein Opfer der Schwarzen Tore schleppt sich in die Halle. Der violett gefärbte Loghane ist mit einem kleineren weißhäutigen Loghanen verschmolzen. Er meldet den Tod des Schetankopfes. Der Violette hat die Leiche und auch Spuren eines Fremden gefunden. Hover-Maracul eröffnet die Jagd auf den Eindringling in die Station.

Während seine Anhänger die Station durchkämmen, programmiert Hover-Maracul den Transmitter. Ein grüner energetischer Torbogen entsteht, in dessen Mitte ein schwarzes Loch gähnt. Hover-Maracul lässt sich vom Transmitterfeld abstrahlen. Snayssol nutzt die sich ihm bietende Gelegenheit und stürmt auf den aktivierten Transmitter zu. Die Verformten werden auf den Loghanen aufmerksam. Ein Dolch wird nach dem Jäger geworfen, verfehlt ihn jedoch und verschwindet im Transmitterfeld. Als die grüne Färbung des Transportfeldes schwächer zu werden beginnt, wirft sich Snayssol mit einem Satz in das schwarze Loch. Hinter ihm bricht das Feld zusammen.

Snayssol rematerialisiert in einem oberirdischen Gebäude. In einem Nebenraum findet er Hover-Maracul, dem sich der Dolch in die Brust gebohrt hat. Der Anführer der Opfer der Schwarzen Tore hat der Waffe, die von der Sogwirkung des Schwarzen Tores stark beschleunigt wurde, nicht mehr rechtzeitig ausweichen können. In seinen letzten Minuten erzählt Hover-Maracul von Rassafuyl, der ihn bei der Bewerbung um den Posten im Triumvirat von Kledzak-Mikhon hereingelegt hatte. Hover-Maracul verweigert Snayssol die von diesem geforderten Informationen über die Ahnen der Loghanen. Der Herr über die Opfer der Schwarzen Tore nahm sein Wissen mit ins Grab. Snayssol verlässt die Station und reitet auf seinem Morgo-Morgon zur Lichtung im Dschungel vor Poal-To, wo das Ed-Schun-Spiel stattfinden soll.

Snayssol stellt sich dem Grauhaarigen zum Kampf. Die flinken Morgo-Morgons der Kämpfer rasen mit ihren Reitern aufeinander los. Der Grauhaarige kann einen schmerzhaften Peitschenhieb erzielen. Dann schwingt er sich behände vom Rücken seines Morgo-Morgons um dem Horn von Snayssols Reittier zu entgehen. Der Jäger kann dem Grauhaarigen einen wuchtigen Tritt versetzen, der ihn meterweit zurückschleudert. Ruhig erwartet er den nächsten Angriff Snayssols und schleudert ihm eine Fieberblüte entgegen. Der Morgo-Morgon stoppt seinen Lauf und Snayssol fliegt über den Hals des Tieres auf den Boden, wo er sich geschickt abrollt und sofort wieder auf den Beinen ist. Der Grauhaarige blendet seinen Gegner für Sekunden mit einer Handvoll Erde, die er Snayssol ins Gesicht schleudert. Gleichzeitig zieht er eine Strahlwaffe und feuert einen Schuss ab. Snayssol entgeht den Feuerstößen. Mit der Waffe des Schetankopfes schießt Snayssol einen Druckluftpfeil ab. Das Geschoss explodiert und zerfetzt den Grauhaarigen.

Snayssol entlässt seinen Morgo-Morgon in die Freiheit. Gleiter einer Patrouille des Triumvirats nähern sich der Kampfstätte. Der Erbe beschafft sich den Schlüssel zur Wohnung des Grauhaarigen vom Wettmeister und verschwindet im Dschungel.

In der Wohnung des Grauhaarigen im Zentrum von Poal-To trifft Snayssol auf eine Loghanin, die zierliche Gefährtin des Grauen. Es kommt zu einem Disput über das verbotene Ed-Schun-Spiel, nach dessen Regeln die Loghanin nun in den Besitz Snayssols übergehen soll. Doch die Frau weigert sich. Sie ist schwanger und erwartet vom Grauhaarigen ein Junges. Damit ist sie für Snayssol tabu. Die Wohnung wird von Polizeigleitern abgeriegelt. Vor der Tür versammeln sich Polizisten. Snayssol gibt mit seiner Waffe einen Schuss ab. Die Explosion reißt die Tür aus dem Rahmen. Snayssol zerstört eine Glasscheibe und springt in einen Korb, mit dem Fensterreiniger des Wohnturms unterwegs waren. Während der Korb an den Führungsschienen in die Tiefe rast, decken die Polizisten aus einem Gleiter den Erben mit einem Hagel giftiger Pfeile aus ihren Blasrohren ein. Snayssol wird getroffen und ist bewegungsunfähig.

Der Erbe wird vor das Triumvirat gebracht. Rassafuyl verlangt die Todesstrafe für die Teilnahme am Ed-Schun-Spiel und den Tod des Grauhaarigen. Snayssol fordert Rassafuyl durch die Erwähnung Hover-Maraculs heraus. Geschickt kann Rassafuyl das Gespräch in eine andere Richtung lenken. Ungewollt unterstützt ihn dabei Snayssol, als dieser sich dazu bekennt, dem Wissen über die Ahnen auf der Spur zu sein, trotz dem vom Triumvirat erlassenen Verbot, die Vergangenheit der Loghanen zu erforschen. Das Triumvirat verurteilt den Erben zur Teilnahme am Spiel der Schwarzen Tore.

Es gelingt Snayssol die tödlichen Gefahren, die ihn bei jedem Durchgang durch eines der Schwarzen Tore erwartet, durch Geschick und Anwendung seiner überragenden Intelligenz zu meistern. Auch eine Eisbestie auf dem Nordkontinent kann ihn nicht aufhalten. Als einziger seiner Gruppe erreicht er die riesige Arena, in der bereits heftige Kämpfe zwischen den anderen Überlebenden des Spiels der Schwarzen Tore toben. Snayssol versucht, sich aus den Kampfhandlungen so gut es geht herauszuhalten. Er fasst den Plan, den Transmitter, der noch immer auf Empfang geschaltet ist, umzuprogrammieren. Das ist ihm möglich, da es sich bei dem Gerät um ein so genanntes »Zweiwegtor« handelt, das manuell geschaltet werden kann. Und Snayssol versteht es, die Symbolgruppen der Steuerung zu verändern. Der Energiebogen leuchtet grün auf. Alarmsirenen beginnen zu heulen. Die Schiedsrichter haben Snayssols Machenschaften bemerkt. Polizeigleiter bewegen sich auf ihn zu. Doch der Erbe wartet zunächst ab und lässt seine Mitkämpfer durch das Schwarze Tor gehen, das auf den Stützpunkt der Opfer der Schwarzen Tore programmiert ist. Snayssol will ihnen erst im letzten Moment folgen. In Gedanken malt er sich die Ereignisse im Stützpunkt der Missgestalteten aus, die sicherlich mit äußerster Brutalität gegen die Eindringlinge vorgehen werden. Endlich hält Snayssol den rechten Moment für gekommen und stürmt auf das schwarze Entstofflichungsfeld zu. Doch ein Betäubungspfeil, abgeschossen aus einem Blasrohr eines Polizisten, stoppt seinen Sturmlauf. Snayssol bricht bewusstlos zusammen.

Erneut steht Snayssol vor dem Triumvirat. Ehe über ihn ein Urteil gesprochen wird, erweisen ihm Tamoyl und Kenyol die Gnade, ein Bild eines der Ahnen des loghanischen Volkes betrachten zu dürfen. Snayssol verliert beim Anblick des haarlosen Gesichts mit den dunklen Augen und der samtbraunen Haut die Fassung. Er kann nicht akzeptieren, dass die Loghanen von einem derartig fremden Wesen abstammen sollen. Rassafuyl lässt ihn abführen. Snayssol soll wieder zum Schwarzen Tor von Poal-To gebracht werden und das Spiel der Schwarzen Tore noch einmal aufnehmen. Das bedeutet den sicheren Tod des Erben. Snayssol geht durch das Tor von Poal-To.

Völlig entkräftet sucht er bei einer Felsengruppe Schutz. Die Mitglieder seiner Gruppe bemerken am Himmel ein fremdes Raumschiff. Ra ist mit einem Beiboot der ISCHTAR gekommen, um den Eingeborenen, auf den er über die Fernbeobachtung aufmerksam geworden ist, an Bord zu nehmen. Mit Paralysestrahlen werden die Grünpelze außer Gefecht gesetzt. Ra öffnet die Schleuse und winkt Snayssol zu. Erst als Polizeigleiter auftauchen, ist Snayssol bereit, das kleine Raumschiff zu betreten. Da an Bord kein Translator vorhanden ist, ist eine Kommunikation mit dem Loghanen nicht möglich. Ra bereitet Snayssol eine ausgiebige Mahlzeit zu. Dann kehrt das Beiboot zur ISCHTAR zurück.