Stab der Macht

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 241)
A241 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Der Held von Arkon
Unterzyklus: Akon-Akon (Band 21/33)
Titel: Stab der Macht
Untertitel: Auf den Spuren der Meister – eine Welt im Bann eines Robotgiganten
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Erstmals erschienen: 1976
Hauptpersonen: Akon-Akon, Atlan, Fartuloon, Die Zentrale Autorität, Dirikdak
Handlungszeitraum: 10.499 da Ark
Handlungsort: Oskanjabul
Zusätzliche Formate: E-Book, enthalten in Blauband 37

Kurz­zusammen­fassung

Akon-Akon erreicht mit seiner Gefolgschaft den Planeten Oskanjabul. Die drei Arkoniden Leeron, Tamirot und Astalaph werden von Akon-Akon losgeschickt, um sich den Kerlas-Stab – ein Zeichen der Macht – aushändigen zu lassen. Das Trio wird jedoch getötet. Ihre Gebeine werden von einem Roboter beim Transmitter abgeliefert.

Als Nächstes werden Atlan und Fartuloon ausgesandt. Sie stellen fest, dass sich auf Oskanjabul eine Gesellschaft von Robotern entwickelt hat. Nachdem sie einen Angriff von Robotern abgewehrt haben, schickt die Zentrale Autorität einen Roboter als Vermittler, den Atlan nach einem sagenhaften Vogel Dirikdak nennt.

Das Duo wird in einen Untersuchungsraum geführt. Die Zentrale Autorität geht jedoch von der falschen Voraussetzung aus, dass Atlan und Fartuloon Roboter seien. Als Sonden in sie eindringen wollen, zerstören sie die Analysemaschine. Dafür sollen sie vernichtet werden. Alle Roboter werden aus dem Raum abgezogen, bevor dieser zum Einsturz gebracht wird.

Jedoch hat Atlan gegenüber Dirikdak Akon-Akon erwähnt. Der Roboter erkennt im Gegensatz zum Großrechner die beiden als Abgesandte der Meister an und hilft ihnen, aus dem eingestürzten Raum zu entkommen. Atlan und Fartuloon lassen sich von Dirikdak zur Zentralen Autorität führen. Unterwegs erfahren sie, dass der Rechner irgendwann neue Städte hat bauen lassen, anstatt die schon vorhandenen Städte zu erhalten. Fartuloon vermutet, dass eine Pflanze namens Zweitausendjahresdorn verantwortlich ist, die extrem selten blüht, dann aber extrem wächst. Tatsächlich hat das Zentralgebäude durch eine Pflanzenwurzel, die inzwischen durch den hohen Druck kristallisiert ist, Schieflage. Fartuloon zerstört die Wurzel an einer Stelle, damit sie im Lauf der nächsten Jahre zerfällt.

Im Gebäude werden Atlan und Fartuloon von Robotern angegriffen, können jedoch trotzdem den Kerlas-Stab bergen. Mit dem Zeichen der Macht können sie die Roboter vertreiben. Die Zentrale Autorität prüft ihre Handlungen und schaltet sich zur Selbstreparatur größtenteils ab. Über Dirikdak gibt Atlan den Robotern den Befehl, die meisten Aktivitäten einzustellen.

Mit dem Kerlas-Stab geht Akon-Akons Gruppe mit einem neuen Ziel durch den Großtransmitter.

Handlung

Atlan und seine Gefährten materialisieren nach dem Durchgang durch das Schwarze Tor von Kledzak-Mikhon in einer riesigen Halle. Der Transport muss über eine große Entfernung gegangen sein, was die starken Schmerzen zu beweisen scheinen. Akon-Akon sucht drei Männer aus, die die Halle verlassen sollen, um ihm den Kerlas-Stab zu bringen, der in einem hohen Gebäude aufbewahrt werden soll. Vier fünfeckig angelegte Plätze, verbunden durch eine geradeaus führende Straße, sind zu passieren. Dann liegt am Ende der von rechts einmündenden Straße ein Gebäude, das alle anderen überragt. Im obersten Stockwerk ist der Kerlas-Stab zu finden. Leeron, Astalaph und Tamirot machen sich auf den Weg. Die Männer kämpfen sich durch das überall anzutreffende Pflanzendickicht. Als sie den vierten Platz passieren und nach rechts abbiegen, wird die Funkverbindung zu den in der Transmitterhalle wartenden Kameraden unterbrochen. Atlan und Fartuloon tragen ihre Bitte vor, den drei Männern zu Hilfe kommen zu dürfen. Akon-Akon lehnt ab. Der Junge ist davon überzeugt, dass seine Gehilfen in absoluter Sicherheit seien und will die ihnen zugestandene Zeit von zwei Stunden abwarten.

Plötzlich öffnet sich das große Tor der Halle, ein schüsselförmiges Radfahrzeug rollt heran und entleert den Inhalt der Mulde: die Gebeine dreier Arkoniden! Im Gespräch mit Atlan und Fartuloon räumt Akon-Akon ein, dass sich einiges verändert hat, seit die Meister ihm sein Wissen gegeben haben. Trotzdem besteht er auf der Heranschaffung des Kerlas-Stabes. Die beiden Arkoniden sollen ihn holen.

Atlan und Fartuloon bewegen sich auf jenem Pfad vorwärts, den ihre drei getöteten Kameraden in das Dickicht geschlagen haben. Auch sie werden von Robotern mit großen Greifklauen attackiert. Die Männer wehren sich mit ihren Energiestrahlern und feuern in die Dornbüsche. Zwei Explosionen setzen die trockenen Pflanzen in Brand. Die Angreifer erhalten Unterstützung. Atlan und Fartuloon ziehen sich in ein halb verfallenes Gebäude, das mehr als 30 Stockwerke in die Höhe ragt, zurück. Im sechzehnten Stock richten sie sich zur Verteidigung ein. Flugfähige Roboter nähern sich aus der Luft, während andere Maschinen in das Innere des Bauwerks eindringen. Die Roboter erleiden schwere Verluste. Im Zuge der Kampfhandlungen droht das Gebäude einzustürzen. Mit ihren Flugaggregaten erreichen die Männer das Freie, während hinter ihnen das Gebäude zusammenbricht.

In einer weiteren Ruine, die in Richtung des angepeilten Zieles liegt, machen Atlan und Fartuloon Halt. Hier treffen sie auf Dirikdak, der mit ihnen Kontakt aufnimmt. Der Roboter bringt die Männer in eine mit Vertiefungen im Boden ausgestattete Halle.

Atlan und Fartuloon legen sich in je eine dieser Vertiefungen. Die Zentrale Autorität versucht, mit Mikroströmen, die sie durch die Körper der beiden Männer leitet, herauszufinden, in welche Kategorie Roboter sie Atlan und Fartuloon einordnen soll. Als sie keine messbare Reaktion zeigen, wird ein kastenförmiger Roboter aktiviert, der Mikroproben entnehmen soll. Damit sind die Freunde selbstverständlich nicht einverstanden und schießen die Maschine über den Haufen.

Atlan erwähnt gegenüber Dirikdak Akon-Akon. Der Metallvogel identifiziert das »Große Befehlswort« und erkennt den Kristallprinzen als Meister an. Er entfernt sich zunächst von den Männern, die es mit herabfallenden Trümmerstücken zu tun bekommen, die schlussendlich einen kreisförmigen Wall um sie bilden. Dirikdak, der sich den Befehlen der Zentralen Autorität zu widersetzen beginnt, gräbt sich mit seinem Schnabel durch die Schuttmassen und bringt die beiden Meister über Schleichpfade durch das Dickicht in einen kleinen Raum, wo er ihnen einen Überblick über die Geschichte Oskanjabuls gibt.

Dirikdak führt die Männer zum Sitz der Zentralen Autorität, wo sie von Heerscharen von Robotern erwartet werden. Die Zentrale Autorität lässt nun alle Rücksichtnahme fallen und Atlan und Fartuloon ins Dickicht des Zweitausendjahresdorns treiben, das in Brand gesteckt wird. Mit tatkräftiger Unterstützung des Vogelroboters finden die Gefährten einen unterirdischen Eingang zur Zentralen Autorität. Dort stellen die Männer fest, dass der gigantische Maschinenkoloss von einem Trieb des Zweitausendjahresdorns aus der Verankerung gehoben worden ist und diese Schieflage die Verwirrung der Zentralen Autorität bewirkt hat. Fartuloon behandelt einen kleinen Abschnitt des unter dem gewaltigen Druck der Anlage kristallisierten Strunks, der irgendwann zerbröseln wird. Dadurch kann die Zentrale Autorität in ihre ursprüngliche Lage zurückkehren, was die Verwirrung der Anlage höchstwahrscheinlich beseitigen wird.

Doch zunächst müssen sich die beiden Freunde vor Hunderten anrückender Roboter ins Innere der Zentralen Autorität zurückziehen. Ein Sog reißt sie in die Höhe. Der Antigravschacht endet auf der metallischen Abdeckplatte der Maschine. Tief unter den Männern rumoren die Roboter. Ein flugfähiger, wie ein Rochen geformter Robot schwebt über die Plattform. Nun weiß die Zentrale Autorität wieder, wo sich die unbotmäßig verhaltenden Fremden befinden. Die mechanische Armee nähert sich unaufhaltsam. Fartuloon eröffnet das Feuer.

Atlan erblickt auf einem Rundgang über ihm den gesuchten Kerlas-Stab. Er ergreift ihn und hält ihn den Robotern entgegen. Die Maschinen stellen die Angriffe ein und verlassen das Gebäude. Mit ihren Flugaggregaten schweben Atlan und Fartuloon auf den Boden der Halle. Unbehelligt können sie in die Transmitterhalle zurückkehren. Akon-Akon erhält den Kerlas-Stab und aktiviert sogleich den Transmitter. Durch das sich öffnende Portal der Halle hüpft Dirikdak. Er benötigt nach Einstellung der Tätigkeit der Zentralen Autorität Atlans Rat, wie sich die führungslos gewordenen Roboter nun verhalten sollen. Der Kristallprinz ordnet an, dass sich die Maschinen lediglich auf die Erhaltung der Städte und Anlagen beschränken sollen. Nun können die Arkoniden Oskanjabul verlassen.