Berg der Magier

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 301)
A301 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Berg der Magier
Untertitel: Ein Ungeheuer verbreitet Angst und Schrecken
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1977
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Efoluzzio, Gemonio, Hammroon, der Steinerne
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 2 bis 7 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (Panyxan, Skolion)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Pthor, dem sagenhaf­haften Neuen Atlantis, machen sich verschiedene Wesen daran, ihre Essens­vorräte aufzubessern. Die Guurpel, ein Volk von Fischmenchen das vor allem vom Fischfang lebt, haben bisher nicht viel Glück in den Gewässern der neuen Welt, und bald findet Gemonio, der geschickteste Jäger des Dorfes Panyxan, den Grund dafür heraus: Er macht auf sehr unangenehme Weise Bekanntschaft mit dem Schutzschirm, der alle Materie vor der unabsichtlichen Berührung des dahinterliegenden Paratronschirmes bewahren soll. Er schleppt sich zum Ufer zurück und will dort abwarten, bis die letzten Rückstände der daraus folgenden Lähmungserscheinungen abgeklungen sind. Dort findet er zwei bewusstlose nackte Menschen, die das Meer angespült hat. Er untersucht sie und nimmt einen merkwürdigen Gegenstand an sich, den einer der Männer trägt; das Parraxynt. In diesem Moment wird er selbst zum Ziel eines Nahrungssuchenden: Der Eskirte Hammroon nutz die Gunst der Stunde, die ihm einen einzelnen Guurpel beschert hat, und schleppt den schmackhaften Fischmenschen samt seinem Fund fort in seine Höhle auf dem nahen Berg Skolion.

Als Atlan und Razamon erwachen, können sie anhand der Spuren rekonstruieren, was geschehen ist und wie das Parraxynt verschwunden ist. Die Freunde des entführten Guurpel finden die beiden jedoch, ehe sie etwas unternehmen können, und nehmen sie zunächst einmal gefangen und bringen sie nach Panyxan. Efoluzzio, der Häuptling der Fischmenschen, lässt sie aber sofort wieder frei, denn er hält Atlan für einen Göttersohn. Die Versuche Atlans und Razamons, eine Rettungsaktion für den verschleppten Guurpel zu organisieren, scheitern jedoch zunächst an der Furcht der Fischmenschen und ihres Häuptlings. Als einige junge Guurpel dennoch mit den beiden ziehen, löst der Eskirte zur Abwehr einen Steinschlag aus, der das Dorf verwüstet. Nun schlägt die Haltung der Guurpel endgültig in Feindschaft um, und Atlan und Razamon müssen fliehen und alleine versuchen, das Parraxynt zurückzuerhalten. Efoluzzio wurde ebenfalls vertrieben und schließt sich ihnen an.

Gemonio hat indessen bereits einen misslungenen Fluchtversuch hinter sich und hat die Hoffnung verloren, die Freiheit zu erlangen, ehe der Hunger des Eskirten ihn das Leben kostet. Doch Atlan und Razamon kommen noch rechtzeitig. Sie befreien den Guurpel, und während Razamon Hammroon ablenkt, dringt Atlan in die Höhle ein. Neben dem Parraxynt findet er auch einige andere interessante Gegenstände, von denen einer sich als wirksame Waffe gegen den Eskirten herausstellt. Er tötet den Eskirten mit einem Blaster, und nach dem Tod des Monsters wird der Kadaver auf einen Schlitten verfrachtet, um den Guurpeln den Tod ihres Erzfeindes beweisen zu können. Früh am nächsten Morgen macht man sich auf den Rückweg.

Da der Aufstieg, über den sie gekommen sind, zu steil ist für die Trage, beschließt die Gruppe, einen anderen Weg nach unten zu suchen. Nebel kommt auf, und schnell sind alle desorientiert. Immer wieder wird der Weg von steilen Kluften versperrt. Später hören sie eine Art Flöte, und schnell stellt sich heraus, dass dieser Flötenklang im Zusammenhang steht mit einer Gruppe riesiger Vögel, die davon kontrolliert werden. Die Vögel greifen schließlich an, können jedoch von Atlan und Razamon zurückgeschlagen werden. Während Razamon die Vögel weiter in Schach hält, macht Atlan sich auf die Suche nach dem Ursprung der Flötenklänge und findet einen alten Mann vor. Er überwältigt diesen und nimmt ihm die Flöte ab, worauf hin die Vögel von ihrem Angriff ablassen. Der Alte erklärt, ein Magier zu sein, und behauptet, der Angriff sei aus einem Missverständnis heraus erfolgt. »Der Steinerne«, wie er sich selbst nennt, erklärt sich bereit, mit der Gruppe zu ziehen.

Weiter wird nach einem Weg hinunter zum Guurpel-Dorf gesucht, aber die Wanderung zieht sich hin. Während einer Pause erbietet sich der Magier, etwas zur Unterhaltung auf seiner Flöte zu spielen. Obwohl misstrauisch, sehen Atlan und Razamon doch keine unmittelbare Gefahr darin und erlauben es. Der Mann setzt das Flötenspiel jedoch zu einer hypnotischen Beeinflussung ein, und beinahe gelingt es ihm, die Gruppe dazu zu bringen, sich selbst in den Abgrund zu stürzen. Doch in einem Moment des Atemholens reißt Atlan sich lange genug aus dem Bann, um einen Stein nach dem Alten zu schleudern, der diesem den Schädel spaltet und ihn in den Abgrund wirft. Ein Stück des Kopfes, das an der Kante der Schlucht zurückgeblieben ist, wirkt wie aus Stein anstatt aus Knochen und Fleisch.

Die Gruppe zieht weiter, doch die Nacht bricht herein, ehe sie das Dorf erreicht. In der Felswand taucht plötzlich eine Tür auf, hinter der Licht zu brennen scheint. Alle treten nacheinander durch die Tür, doch jeder findet sich dahinter alleine in einer anderen Umgebung wieder, die direkt seine Erwartungen oder Wünsche widerspiegelt. Am nächsten Morgen finden sie sich alle wieder vor der Felswand, in der nichts mehr von einer Tür zu erkennen ist. Doch noch immer ist Atlan nicht bereit, etwas auf das Gerede von Magie zu geben, mit dem die Guurpel die Ereignisse erklären.

Am nächsten Morgen tauchen zwei Raben auf, die sich zunächst auf Atlans Schultern niederlassen und dann die Gruppe durch den Nebel führen. Zum ersten Mal erfährt Atlan, dass die Sagen um Odin und die nordischen Götter hier auf Pthor ihren Ursprung haben könnten, wo anscheinend einige von ihnen leben oder gelebt haben. Endlich erreicht die zusammengewürfelte Gruppe das Dorf. Der alte Häuptling wird wieder eingesetzt, und es wird ein großes Fest ausgerichtet, um den Tod Hammroons zu feiern.

Am nächsten Morgen landet plötzlich ein Gleiter, und einige Männer steigen aus. Sie fangen an, die noch halb schlafenden und vom Fest benommenen Guurpels aufzuscheuchen und herumzutreiben. Als Atlan und Razamon dazwischengehen wollen, werden sie kurzerhand geschockt und mitgenommen. Sie sind nun Gefangene der Technos.

Innenillustration