Stadt der Roboter (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für weitere Bedeutungen, siehe: Stadt der Roboter (Begriffsklärung).
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 308)
A308 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Stadt der Roboter
Untertitel: Die Karawane der Plünderer in Wolterhaven
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1977
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Herr Moonkay, Herr Geraint, Herr Erek, Gädar Glomp, Iwein, Owein, Ginover
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 40 bis 42 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (Wolterhaven, Küste der Stille)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Endlich erreichen Atlan und Razamon auf ihrem Weg entlang der Straße der Mächtigen die Robotstadt Wolterhaven. Doch das Betreten der Stadt ist nicht so einfach, wie sie sich das vorgestellt haben, denn sämtliche Gebäude liegen auf Plattformen unter­schiedlicher Höhe, und es sind keine Zugänge erkennbar außer den metallenen Säulen, auf denen die Plattformen ruhen. Schließlich wird jedoch der Roboter Iwein auf sie aufmerksam, und für einen Illusionsstein erklärt er sich bereit, ihnen einen der Schächte zu öffnen, die innerhalb der Säulen nach oben führen. Außerdem will er sie, falls die Illusionssteine gute Ware sind, beim höchsten Robotbürger anmelden. Nachdem der Robot den Kristall jedoch erst einmal vor seine Linsen gehalten hat, verfällt er in solche Verzückung, dass er alles andere vergisst und davonschwebt. Durch Zufall erfährt der oberste Robotherr dennoch von den Besuchern und ihren Waren und lässt sie sofort zu sich bringen. Auf dem Weg zur Kuppel des Robotherrn bemerkt Atlan die Statue einer atemberaubend schönen Frau, über die er jedoch nicht mehr in Erfahrung bringen kann, als dass es sich um Ginover, die »Göttin der Nacht«, handelt.

Moonkay, der höchste Robotherr, begutachtet die Kristalle, und ihr Effekt gefällt ihm so sehr, dass er sie an andere Bürger verteilen lässt, um ein Fest zu feiern. Wer keinen der Steine bekommt, kann sich in die Erlebnisse der anderen virtuell einklinken. Darüber vergessen sie auch die Probleme, vor die die Herren der FESTUNG sie gestellt haben, nämlich zum einen die Durchdringung des Paratronschirms, den die Terraner um das Weltenfragment errichtet haben, und zum anderen die Suche nach den beiden Eindringlingen, deren Anwesenheit auf Pthor die Roboter aus den Daten abgeleitet haben, die sie von den Herren erhalten haben. Jeden Verdacht, es könne sich bei den beiden Besuchern aus Orxeya um die Gesuchten handeln, schieben die Bürger beiseite, aus Angst, dass sie um das Vergnügen der Kristalle kommen könnten, wenn sie die beiden ausliefern. Atlan und Razamon bekommen stattdessen ein Quartier zugeteilt und können sich frei in der Stadt bewegen.

Kurz nachdem Atlan und Razamon Orxeya verlassen hatten, machte sich von dort eine Söldnertruppe unter Gädar Glomp auf nach Wolterhaven. Bei einem Überfall der Bropen fielen elf der 93 Kämpfer, ein weiterer erlag den Stichen von Mordwespen aus dem nahe gelegenen Blutdschungel. Nun haben sie sich Wolterhaven auf Sichtweite genähert und warten auf den Beginn des Freudenfestes der Robotbürger. Es ist der perfide Plan von Gäham Lastor, der diesen Trupp ausgeschickt hat, um im Freudentaumel der Roboter Werkzeuge, Juwelen und Quorks zu rauben. Und noch eine ganz besondere Beute wollen sie machen: Ginover! Als am Abend allmählich alle Bewohner von Wolterhaven wie betrunken herumfliegen und torkeln, erklimmen sie mit Haken und Seilen die Plattformen und beginnen ihre Plünderung.

Atlan und Razamon haben das Treiben der Roboter beobachtet und sind zu dem Verdacht gekommen, dass sie aus genau dem Grund nach Wolterhaven geschickt worden sein könnten, um dieses Chaos hervorzurufen. Sie finden ihren Verdacht schnell bestätigt und beschließen, zu versuchen, Wolterhaven zu verteidigen. Während Razamon die Waffen holt, wird er allerdings von Räubern erwischt. Atlan erkennt, dass die Räuber zu zahlreich sind, um sich ihnen alleine und waffenlos entgegenzustellen. Er will jedoch zumindest Ginover suchen und warnen. Er kehrt zu der Statue zurück, um nach einem Hinweis für ihren Aufenthaltsort zu suchen, doch die Statue ist verschwunden – sie selbst war Ginover. Er folgt ihren Spuren und findet sie, und gemeinsam kehren sie zu der Stelle zurück, wo zwei der Räuber Razamon bewachen, während die anderen auf die Suche nach der Göttin gegangen sind. Atlan befreit Razamon, und während Ginover sich weiter versteckt hält, gehen die beiden zu einem der anderen Ziele der Räuber, um es zu verteidigen. Als sie von dort zurückkehren, finden sie Ginover in der Hand eines der Räuber, der jedoch darüber im Streit mit Gädar Glomp liegt. Der Räuber will die Frau für sich, und Glomp greift ihn deshalb an. Atlan und Razamon greifen in den Kampf ein, und auch Ginover kann sich dem Räuber entziehen und tötet ihn mit seinem eigenen Schwert. Atlan und Razamon nehmen den Räuberhauptmann gefangen und zwingen ihn, seine Leute abzuziehen; die bisher gemachte Beute dürfen sie behalten. Ginover bedankt sich für die Hilfe Atlans und verschwindet dann spurlos.

Mittels eines faradayschen Käfigs schafft es Atlan, den Roboter Owein wieder zur Besinnung zu bringen, und dieser alarmiert seinen Herrn Moonkay. Das Fest wird beendet, die restlichen Räuber, die sich noch in der Stadt befinden, werden getötet, und dann kehrt alles langsam wieder zum normalen Leben zurück. Die drei obersten Robotherren – Moonkay, Geraint und Erek – beraten was sie nun mit Atlan und Razamon machen sollen: einerseits sind sie ihnen zu Dank für ihr Eingreifen verpflichtet, andererseits sind sie sich jetzt jedoch sicher, dass sie die gesuchten Eindringlinge sind. Sie versuchen nun, zwei Fliegen mit einer Klappe zu schlagen: Nachdem sie beide vier Tage lang eingesperrt halten, schicken sie Atlan und Razamon aus, um zu helfen, den Schutzschirm zu durchbrechen. Sollte es gelingen, dann haben die Roboter den Herren der FESTUNG einen Erfolg zu vermelden, der über die unrühmlichen Geschehnisse hinweghilft. Es wird ihnen jedoch klargemacht, dass sie im Fall eines Misslingens nicht in die Stadt zurückkehren müssen. Atlan und Razamon reisen auf Yassels und in robotischer Bewachung die Küste der Stille entlang. Sie legen an die 200 km zurück, ehe man sie in ein Boot setzt, mit dem sie zum Schutzschirm gelangen. Sie fahren ein wenig daran längs, scheinbar bemüht, einen Durchlass zu finden, bis es dunkel wird und die Roboter abziehen. Auf dem Weg zurück zur Insel geht dem Boot der Treibstoff aus; man hat ihnen zwar die Flucht ermöglicht, wollte ihnen jedoch kein Boot zur Erkundung ganz Pthors schenken. Sie sind schon so dicht am Ufer, dass sie es watend erreichen können und dort die Nacht verbringen.

Am nächsten Morgen sehen sie, in wessen Nachbarschaft sie das Land wieder betreten haben: Ein Stück weiter östlich von ihnen erhebt sich am Hang der Berge die Feste Grool, die Burg Porquetors des Stählernen. Sie beschließen, ihrem rätselhaften Retter im Kampf gegen die Raubschweine einen Besuch abzustatten.

Anmerkungen

  • Es bleibt ungeklärt, warum die Illusionssteine auch auf Roboter wirken und woher Gäham Lastor diese Information hatte.
  • Erneut wird Atlan als »Göttersohn« bezeichnet, diesmal von Ginover.
  • Rätselhaft bleibt, warum die Söldner nicht den Befehl kannten, mit dem sie die Transportsäulen benutzen konnten. Einige von ihnen sind schon in Wolterhaven gewesen, und Iwein äußerte sich entsprechend gegenüber Atlan und Razamon, warum sie das nicht wüssten, wenn sie tatsächlich Händler aus Orxeya sein wollten.
  • Die Bropen werden als stark affenähnlich beschrieben, was im Gegensatz zu Atlan 306 steht.

Innenillustration