Porquetor, der Stählerne

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 309)
A309 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Porquetor, der Stählerne
Untertitel: Der gefahrvolle Weg zur Feste Grool
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1977
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Fenrir, Porquetor, Troton, Dadan
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 42 bis 45 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (Blutdschungel)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Während Atlan und Razamon sich entlang des Dschungelrandes zur Feste Grool hin vorarbeiten, begegnet ihnen ein seltsamer Ritter, der nicht auf Anrufe reagiert und sein Gesicht nicht zeigt. Razamon scheint ihn dennoch zu erkennen und kann seine Wut nur mühsam bezähmen. Er beantwortet Atlans Fragen nach dessen Identität jedoch nicht. Später begegnet ihnen der Mann noch mehrfach in verschie­denen Maskierungen (in Kleidern der Renaissance auf einem primitiven Motorrad fahrend, mit einer Moto-Cross-Ausrüstung auf entsprechendem Motorrad fahrend, als Astronaut der Zeit der ersten Mondlandung, als Antigravstreiter und als Henker des spätmittelalterlichen Frankreichs). Razamons Hass und seine Hilflosigkeit ihm gegenüber werden immer deutlicher, doch er kann und will nicht darüber sprechen.

Eine Weile später finden sie Balduurs Wolf Fenrir, der einem der einem Riesenkäfer aus dem Blutdschungel in die Falle gegangen ist. Sie töten das Rieseninsekt und befreien den Wolf, der daraufhin bei ihnen bleibt. Sie operieren den Skerzaal-Bolzen, der noch immer in seinem Rachen steckt, heraus, versorgen seine Wunde und geben ihm zu fressen; Fenrir bleibt fortan bei ihnen. Die Nacht verbringen sie auf einem Hügel, wo sie einigermaßen sicher vor Riesenlurchen und anderen gefährlichen Tieren sind. Am nächsten Tag begegnen die Freunde im Dschungel Porquetor, doch auch dieser zeigt keine Reaktion auf ihre Anwesenheit. Sie folgen ihm durch einen künstlich geschaffenen Tunnel mit Panzerschott-Toren zu einem Höhlensystem, in dem sie auf das Volk der Paarlen treffen. Es ist ein primitives Volk, das in die Höhlen unter dem Blutdschungel gezogen ist, in der Hoffnung, das Erbe jener uralten Zivilisation antreten zu können, die dort der Sage nach einmal geherrscht hat. Was sie dort finden, benutzen sie jedoch, ohne den Sinn dahinter zu verstehen. Unter anderem betreiben sie ein riesiges Geschütz, mit dem sie harmlose Geschosse auf die Feste Grool abschießen. Doch dieses Mal scheint es dem Herrn der Feste zu viel zu werden: Kurz nachdem Atlan und Razamon die Paarlen verlassen haben, richtet der Stählerne ein Blutbad unter ihnen an.

Atlan und sein pthorischer Freund stoßen indessen auf ein Feld voller Windmühlen, die Stromgeneratoren unterhalb der Feste antreiben. Das Gebiet wird von Dalazaaren bewacht. Sie werden überrascht und gefangen genommen, doch der Paarle Troton befreit sie und bringt sie zurück in die Höhle. Erst jetzt erfahren Atlan und Razamon von der Tragödie, und mit Unverständnis verfolgen sie, dass die Paarlen erneut auf die Feste schießen. Als Porquetor wiederum in die Höhle eindringt, kann nur schnelles Verstecken sie retten. Nachdem der Stählerne wieder verschwunden ist, deaktivieren Atlan und Razamon das Tor, durch das der gerüstete Mann stets kommt. Nun gelingt dem Stählernen das Eindringen nicht mehr, und alle anderen Zugänge sind zu schmal für ihn. Die Paarlen können nun sicher leben, solange sie in den Höhlen bleiben.

Damit die Paarlen das Tor jedoch in gefahrlosen Momenten auch wieder öffnen können, will Atlan eine Zeichnung der notwendigen Schaltung anfertigen, ehe sie zur Feste Grool weiterreisen. Der Dalazaar Dadan schließt sich ihnen an, da Porquetor einst einen Bruder getötet hat. Sie versuchen, das benötigte Schreibmaterial von den Dalazaaren zu stehlen, müssen zuerst aber Napham suchen, um damit die um die Gebäude ausgestreuten Skorpionwürmer zu betäuben. Wähernd sie eindringen, wird ein Panzerstier von einem Skorpionwurm gestochen; sein Todesschrei alarmiert die Dalazaaren, und sie werden erneut gefangen genommen. Dadan wird verprügelt und ebenfalls eingesperrt, denn aufgrund der Spuren haben sie herausgefunden, dass er sich den drei Eindringlingen angeschlossen hatte.

Dieses Mal verursachen sie bei ihrem Ausbruch einen Brand, der bald das halbe Windmühlenfeld erfasst und ihre Häscher vorerst beschäftigt hält. Porquetor stellt sich ihnen jedoch entgegen, und nur durch einen Zufall gelingt es Atlan, ihn zu besiegen und scheinbar zu töten. Während sie danach versuchen, den leblosen Körper des Stählernen zur Festung zu bringen, bricht die Rüstung bei einem Sturz auf und gibt den Blick auf ihr Inneres frei, das lediglich aus Drähten und Bauteilen besteht. Der Stählerne war ein ferngesteuertes Gerät, dessen Lenker zweifelsohne in der Festung sitzt. Erneut versuchen die Dalazaaren, Atlan und Razamon aufzuhalten, doch die Freunde können sie zurückschlagen. Dabei stirbt jedoch Dadan, der einen Skorpionwurm falsch ins Blasrohr einlegt. Als sie schließlich vor der Feste stehen, taucht plötzlich im Tor eine wie ein maskierter Henker gekleidete Gestalt mit einem großen Henkersschwert auf. Erneut zeigt Razamon beim Anblick des rätselhaften Fremden eine seltsame Reaktion feindseliger Hilflosigkeit, und Atlan kommt ein Verdacht.

Anmerkung

  • Als Atlan und Razamon die Dalazaaren am Windmühlenfeld entdecken, können sie sie nicht als solche identifizieren. Erst nach geraumer Zeit erinnert sich Razamon an den Namen dieses Volkes. Dabei wurden sie von fünf Dalazaaren überfallen, als sie an der Stahlquelle waren; drei von ihnen mussten sie sogar töten, und Landerkoor erklärte ihnen später, um wen es sich dabei gehandelt hatte.

Innenillustration