Der Jäger und der Göttersohn

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 316)
A316 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der Jäger und der Göttersohn
Untertitel: Ein ungleiches Paar im Kampf gegen Dämonen
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1977
Hauptpersonen: Heimdall, Koy der Trommler, Kröbel, Knarder
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 75 bis 77 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (Taamberg-Massiv, Lettro)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Während Heimdall die Flussräuber vertreibt, die ihn in einen Hinterhalt gelockt haben, schleicht Koy der Trommler sich in das Innere des Gefährtes des Odinssohns. Heimdall zeigt sich überrascht, als er ihn sieht, doch die freundliche Art des kleinen Fremden hält ihn davon ab, ihn einfach zu vertreiben. Koy hilft ihm bei der Reparatur seines Fahr­zeugs, des Truvmers, und schließlich nimmt der Göttersohn ihn mit.

Als sie Heimdalls Heim Lettro erreichen, bemerkt der Göttersohn gleich, dass etwas nicht stimmt. Er lässt Koy im Gefährt zurück und nähert sich dem Tor mit der Khylda in der Hand. Als er den Eingang zu seinem Heim öffnet, bricht ein Steinquader aus dem Torsturz, und ein herabfallender Balken betäubt Heimdall fast. Nun kommen einige durchscheinende Gestalten aus dem Schatten. Koy tritt aufs Gas, und während Heimdall sich unter dem Gefährt festhält, fährt er einfach durch das zu schmale Tor hindurch zum eigentlichen Haus. Im Inneren verbarrikadieren sie die Türen und gehen dann auf die Suche nach Heimdalls einzigem Mitbewohner, dem Magier Kröbel. Nachdem sie diesen aus einem Butterfass geborgen und von seinen Fesseln befreit haben, tritt erst einmal ein Moment der Ruhe ein. Doch er ist nicht von Dauer: Ein lauter Krach zeigt an, dass jemand ins Haus eingedrungen ist. Heimdall eilt mit Kröbel und Koy im Schlepptau zur Kammer der Schätze, wo er mehrere Bruchteile des Parraxynts verwahrt, die er von seinem Vater Odin geerbt hat. Er erklärt Koy, dass die Techno-Sippe Gordy hinter den Bruchstücken her ist. Sie können sie jedoch nicht stehlen, da er zu stark für sie ist. Daher versuchen sie, ihn mit allen Mitteln zu terrorisieren, bis er sie freiwillig herausrückt. Auf irgend eine Weise können Mitglieder ihrer Sippe zu »Geistern« werden, die durch Wände gehen und ihn und Kröbel überall im Haus belästigen können. Dies tun sie nun schon seit einiger Zeit. Doch dieses Mal ist etwas anders.

Auf einem Feld nahe der von den Gordys beherrschten Siedlung Gleidruss beobachtet ein Bauer einige Technos, die seltsame Geräte aufgebaut haben und benutzen. Diese Geräte machen die Gordys geisterhaft und transportieren sie zu Heimdalls Heim. Doch plötzlich kommt Unruhe auf. Eine Botschaft ist eingegangen, dass der Kartaperator zerstört wurde und Artol Forpan Selbstmord verübt hat. Alle Wissenschaftler und alles technische Gerät haben sofort zurückzukehren. Ohne einen Gedanken an ihre „vergeistigten“ Sippenmitglieder zu verschwenden, schalten die Technos alles ab, packen ein und reisen ab.

Heimdall und seinen Helfern bietet sich ein schrecklicher Anblick: Mitten in den Wänden der Schatzkammer materialisieren drei der eingedrungenen Gordys. Auch die anderen Gordys verstofflichen wieder und vermuten in Heimdall den Schuldigen für den Tod ihrer Sippenbrüder. Obwohl sie damit den Zorn der Herren der FESTUNG auf sich ziehen werden, greifen sie Heimdall in der Absicht an, ihn zu töten, doch er kann die Angreifer von den Parraxynt-Stücken fernhalten. Als Koy schließlich auf einen der Angreifer sein Psi-Talent anwendet, fliehen die anderen entsetzt. Der Angriff ist beendet. Koy hilft noch bei den Aufräumarbeiten, doch nach einer Nacht der Ruhe bricht er auf, um weiter seiner Suche zu folgen, die einerseits seiner Mutter, andererseits aber auch den beiden Fremden gilt, die er als mögliche Verbündete sieht. Längst schon hat er seine Loyalität gegenüber den Herren der FESTUNG endgültig aufgegeben. Zu viele Dinge geschehen in ihrem Reich, hinter denen Koy keinen anderen Sinn und Zweck mehr sieht als den, Wesen zu quälen. Heimdall leiht Koy seinen Truvmer, und Kröbel schenkt dem Trommler ein »Elixier, das selbst Tote weckt«.

Auf dem Weg nach Nordwesten sieht Koy mehrere Yrkans über einer bestimmten Stelle kreisen. Als er dort eintrifft, findet er den Ausgestoßenen Knarder im Sterben, dem die Begegnung mit dem Trommler von einem rätselhaften Wesen, dem Kramolan, vorhergesagt worden war. Hier wendet der Trommler das Elixier an – es kann Knarder nicht retten, ermöglicht ihm aber einen schmerzfreien Tod. Dann wird er von Koy begraben. Koys Neugier ist geweckt, und er selbst sucht ebenfalls den Kramolan auf. Der Seher sieht in seiner Zukunft noch viele Schwierigkeiten und eine tiefe Erniedrigung, ehe er den Fremden begegnen wird. Als Gegenleistung für den Blick in die Zukunft gibt Koy dem Kramolan die Information, dass Heimdall eine große Menge der Parraxynt-Bruchstücke besitzt. Dann setzt er seine Reise fort.

Anmerkung

  • Dieser Roman ist die Fortsetzung des Handlungsstrangs mit Koy dem Trommler aus Atlan 313 und wird in Atlan 320 fortgesetzt.

Innenillustration