Hammer des Todes

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 318)
A318 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Hammer des Todes
Untertitel: Chaos über Moondrag, der Stadt ohne Gesetz
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1977
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Fenrir, Kull-Koll Harxt, Fengo-P, Troot, Pan-pank, Harvall
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 81 bis 83 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (Moondrag)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan und Razamon erreichen ohne Waffen, Geld oder Vorräte Moondrag. Sie werden jedoch von den Wächtern der befestigten Stadt erst eingelassen, als sie versprechen, den Mechanismus zu reparieren, der das Tor öffnet. Danach hindert sie niemand mehr am Betreten der Stadt. Fenrir bleibt allerdings vor den Toren. Moondrag ist ihm offensichtlich nicht geheuer. Die Freunde überlegen, auch weiter ihr Geld mit Reparaturen zu verdienen. Zunächst haben sie jedoch erst einmal noch nichts, womit sie für Essen oder Unterkunft bezahlen könnten. Sie begegnen jedoch einem jungen Dalazaaren, der sie in seiner Hütte übernachten lassen will und auch sein Essen mit ihnen teilt.

Inzwischen hält der blinde Kull-Koll Harxt, der sich selbst als Magier bezeichnet, eine flammende Rede vor seinen Anhängern. Er berichtet von geheimen Schaltanlagen im Untergrund von Moondrag, und dass ihnen die Herrschaft darüber zustünde. Um sie bedienen zu können, will er einige Technos aus der Senke der verlorenen Seelen entführen lassen. Doch dazu brauchen sie Dadare, dromedarähnliche Reittiere, und weil sie diese nicht freiwillig bekommen, stehlen ein paar Männer unter dem Kommando von Fengo-P neun davon von einer einflussreichen, aber skrupellosen, stets schwarz vermummt auftretenden Frau. Der Diebstahl wird entdeckt und die Flüchtenden verfolgt. Diese brechen auf der Flucht durch die engen Gassen durch die dünne Holzwand einer der Hütten, in der gerade Atlan und Razamon dabei sind, dem jungen Dalazaaren beizubringen, wie man mit einfachen Mitteln technische Geräte herstellen kann. Atlan und Razamon werfen sich und den jungen Mann je auf eines der Reittiere, da die Verfolger der Flüchtenden keinen Unterschied darin machen, auf wen sie schießen.

So gelangen sie in die Halle des blinden Sehers und seiner Anhänger, und der selbsternannte Magier erklärt Atlan für einen Göttersohn. Er und Razamon sollen ihnen helfen, in die Schaltanlagen unter der Stadt einzudringen, doch zuvor müssen sie sich am »Auge des Stadtjuwels« – einer simplen visuellen Überwachungsanlage – registrieren lassen. Das Stadtjuwel beherrscht von einer durch einen Energieschirm geschützten Kuppel aus die Stadt. Mittel seiner Herrschaft sind der achtbeinige Sleipnir, auf dem das Juwel zu reiten scheint, und der Hammer Mjöllnir, mit dem der Herrscher tödliche Blitze auf die wirft, die gegen seine Regeln verstoßen. Während Atlan und Razamon im Stadtzentrum vor eine Kamera treten und registriert werden, sehen sie zum ersten Mal diese Instrumente der Macht. Sleipnir reitet aus, und sein Reiter schleudert einen Blitz auf die Kuppel des Magiers und sein Haus, als Strafe für die Rede vor seinen Anhängern. Denn Harvall, das Stadtjuwel, und Kull-Koll Harxt sind die einzigen noch lebenden Mitglieder des Volkes, das einst die Schaltanlagen unter der Stadt bediente, bevor sie von den Herren der FESTUNG stillgelegt wurden. Der angebliche Magier verrät im Sterben jedoch, dass der Einstieg zu den Schaltanlagen direkt unter seiner Hütte liegt. Während der Feuerbestattung Harxts wird heimlich der Einstieg freigelegt, doch nach einem kurzen Gang stehen Atlan und Razamon bereits vor einem Panzerschott.

Draußen sind inzwischen die Anhänger des Magiers von den Leuten der bestohlenen Frau überfallen worden, der die Bestrafung durch Mjöllnir als Rache nicht reichte. Die Männer der Schwarzen besetzen nun die Hütte und sie verlangt, dass das Schott geöffnet wird. Das Stadtjuwel scheint inzwischen die Gefahr zu erkennen, die von der Anwesenheit der beiden Fremden ausgeht, und versucht, sie ebenfalls mit Mjöllnir zu töten. Ein zum Faradayschen Käfig umfunktionierter Drahtkäfig, in dem der später anscheinend doch in die Stadt geschlichene Fenrir eingefangen worden ist, rettet die zwei. Atlans Status als vermeintlicher Göttersohn wird dadurch untermauert, was die machtbesessene vermummte Frau eifersüchtig macht. Sie befiehlt das Schott öffnen zu lassen, und bei dem aussichtslosen Unterfangen, den richtigen Code zu finden, während die Anhänger der Frau Sprengstoff heranschaffen, bekommt Harvall ein Signal wegen dieses Eindringversuches. Da die Anlagen so präpariert sind, dass sie sich zerstören, wenn unbefugt daran hantiert wird, muss Harvall die beiden Fremden töten. Erneut schickt das Stadtjuwel Sleipnir mit neuer Einstellung noch einmal aus: Statt einem Blitz verschießt Mjöllnir jetzt Energiestrahlen. Dieses Mal befinden sich jedoch nicht Atlan und Razamon im Käfig, sondern die Anführerin, die ihr ramponiertes Ansehen wieder herstellen will; sie bezahlt dies mit ihrem Tode. Der Energiestrahl hat auch den Sprengstoff zur Zündung gebracht, und der Eingang zu den Schaltanlagen liegt jetzt frei. Pan-pank, einst glühender Verehrer Harxts, entwickelt Machtgelüste und will die Anlagen für sich in Besitz nehmen. Er lässt es sich nicht nehmen, Atlan zusammen mit einer Hundertschaft von Anhängern in die Tiefe zu begleiten.

Sie finden viele abgeschaltete Anlagen, von denen sie nur einige identifizieren können. Das Stadtjuwel wirft ihnen auf ihrem Streifzug alle Roboter entgegen, die es zur Verfügung hat, doch diese können nichts ausrichten, da sie nur für Wartungszwecke vorgesehen sind. Schließlich macht der Stadtherrscher sich selbst auf Sleipnir und mit Mjöllnir, dessen Energiezelle fast erschöpft ist, auf den Weg, um die Eindringlinge auszuschalten. Bei dem folgenden Kampf kommt es zu folgenschweren Beschädigungen der unterirdischen Anlagen, und der ganze Komplex beginnt zusammenzustürzen. Atlan und Razamon können mit einigen wenigen Überlebenden entkommen, Harvall wird von herabstürzenden Steinen getötet. Sie müssen jetzt aber fliehen, denn die ganze Stadt wurde durch die unterirdischen Explosionen in starke Mitleidenschaft gezogen. Zumindest in den ärmeren Gebieten stürzen fast alle Häuser ein oder fallen den Flammen zum Opfer, und man macht die beiden Fremden dafür verantwortlich. Nachdem sie Stunden durch Moondrag geirrt sind, führt sie Troot zu einem Dadar, mit dem sie die Stadt verlassen können, doch der Pfeil des fanatisch gewordenen Pan-pank, der eigentlich Atlan töten sollte, erschießt das Tier vor Erreichen des Stadttores.

Wieder sind Atlan und Razamon ohne Waffen und ohne Ausrüstung, als sie den nächsten Abschnitt ihres langen Weges durch Pthor antreten.

Anmerkungen zum Roman

  • Wieder einmal wurden hier zwei Begriffe verwechselt: Harvalls fähigster Roboter Kurziell wird als Robotbürger bezeichnet, obwohl er laut Beschreibung eindeutig ein Robotdiener ist.
  • Die Lebenserwartung von Harxt und Harvall muss ein Vielfaches dem eines normalen Pthorers betragen, sonst wäre dieser Roman nicht schlüssig.
  • Der Grund, warum die Herren der FESTUNG die Anlagen unter Moondrag stilllegen ließen, ist unbekannt.

Innenillustration