Die vier Seelenlosen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 320)
A320 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die vier Seelenlosen
Untertitel: Die Herren der FESTUNG senden ihre Häscher aus
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Horst Hoffmann (1 x)
Erstmals erschienen: 1977
Hauptpersonen: Koy der Trommler, Jastall Gornd, Xaart, Spolko, Drove, Pjut, Dagrissa, Uphtor
Handlungszeitraum: 1. September 2648 (Tag 83 bis 90 Pthor-Eigenzeit)
Handlungsort: Pthor (Taamberg, Regenfluss, Waches Auge)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Anmerkung: Dieser Roman ist die Fortsetzung des Handlungsstrangs mit Koy dem Trommler aus Atlan 316.

Koy der Trommler reist mit Heimdalls Truvmer zunächst zum Regenfluss, wo er in die Hände von Flusspiraten gerät. Er kann jedoch deren Anführer Uphtor durch Einsatz seiner Fähigkeit der Psi-Detonation töten, ihr Schiff in Brand stecken und sich damit befreien. Als er mit seinem geliehenen Fahrzeug weiterreisen will, findet er darin, ähnlich wie es zuvor einmal Heimdall mit ihm erging, einen unerwarteten Passagier vor. Es handelt sich um Elkohr, einen Roboter mit besonderen Fähigkeiten, der Koy eine Weile begleiten will.

Gemeinsam fahren sie zurück zum Taamberg-Massiv, wo Koy den Truvmer in einem Versteck zurücklassen will. Koy entdeckt jedoch einen Stormock, von dem er annimmt, dass er einem alten Konkurrenten aus der Familie Knyr gehört. Tatsächlich erscheinen nach einer Weile einige der Berserker im Tal, und Koy ist sicher, dass weitere oberhalb des Tales warten, um sie anzugreifen. Bevor der Kampf beginnt, beweist Elkohr jedoch seine besonderen Fertigkeiten, indem er die Berserker mit der Bösen Stimme dazu bringt, das Tal als verflucht anzusehen. Nun ist das Versteck, das Koy sich für Heimdalls Truvmer ausgesucht hatte, sicher. Der Roboter geht seiner Wege, und Koy macht sich auf den Weg zur Eiszitadelle, in der er die Fremden vermutet, die Pthor betreten haben sollen.

Inzwischen ist Jastall Gornd, der Oberbefehlshaber im Wachen Auge eifrig dabei, mit den Ortungsmöglichkeiten der Anlage nach Koy suchen zu lassen, denn er ist bei den Herren der FESTUNG in Ungnade gefallen, weil der Jäger nicht mehr geortet werden kann. Die Herren vermuten, dass Koy sich bereits mit den Fremden getroffen und die Seite gewechselt hat. Als es gelingt, den Jäger zu orten, wird jedoch nicht Gornd mit dessen Gefangennahme betraut, sondern Spolko, Xaart, Pjut und Drove, vier Dellos, die mit allen Vollmachen ausgestattet direkt aus der FESTUNG ankommen. Es gelingt ihnen, Koy zu stellen und seine Psi-Kräfte durch Lähmung seiner Broins zu unterbinden. Sie bringen ihn zum Wachen Auge und verhören ihn, ohne ihm aber die bisher noch unverfängliche Wahrheit zu glauben. Sie gehen davon aus, dass er sich bereits mit den Fremden verbündet hat, und erwarten ein entsprechendes Geständnis.

Als ihre Foltermaßnahmen nicht zum gewünschten Ergebnis führen, wollen sie ihn unter Druck setzen, indem sie drohen, ein Monster aus den Horden der Nacht auf seine Mutter Dagrissa loszulassen, die er zum ersten Mal seit seiner frühesten Kindheit zu sehen bekommt. Sie ist eine alte, kranke, schwache Frau, die vermutlich nur noch kurze Zeit zu leben hat. Koy kann ihr zwar mit seiner blockierten Psi-Fähigkeit nicht helfen, diese hat sich jedoch ein anderes Ventil gesucht und dabei in einem gewissen Umkreis alles organische Denken gestört. Nur die androiden Dellos bemerken dies zunächst nicht. Während Jastall Gornd die Anweisung, eine Projektion der Bestie in den Verhörraum zu schalten, an seine stark beeinträchtigten Untergebenen weiter gibt, begehen diese Fehler, und es kommt zu einem Ausbruch des Monsters, das erhebliche Verwirrung stiftet. Dabei kann Koy mit Dagrissa entkommen.

Draußen begegnet er den beiden Pfisters Peynch und Gauzor, die ihn gesucht haben, und übergibt ihnen seine Mutter, während er eine andere Richtung einschlägt, um die Verfolger abzulenken. Es gelingt ihm auch, doch er wird dabei wieder gefangen. Dieses Mal erhält er jedoch Unterstützung von Drove, der ebenfalls nichts mehr mit den Herren der FESTUNG zu tun haben will, seit er erkennt, dass sie nicht davor zurückschrecken, Unbeteiligten wie Dagrissa Leid zuzufügen, um ihre fragwürdigen Ziele durchzusetzen. Er hilft Koy bei einem zweiten Fluchtversuch, bei dem Pjut, Xaart und Spolko getötet werden, und bringt ihn zu einem Zugor, mit dem der Trommler fliehen kann. Damit er nicht sofort wieder von den Ortungsanlagen erfasst und danach gestellt wird, dringt Drove in die Steuerzentrale des Wachen Auges ein und richtet mit seinem Blaster schwere Schäden an den Geräten an, bevor es gelingt, ihn zu töten.

Während Dagrissa auf der Flucht zu fiebern beginnt und schließlich an Schwäche stirbt, fliegt Koy, so schnell er kann, zur Eiszitadelle. Er hofft, dort anzukommen und den Zugor deaktivieren zu können, ehe wieder jemand seine Peilung aufnehmen kann. Als er die Zitadelle bereits sieht, kollidiert er mit einer Eisnadel und stürzt ab. Koy ist unverletzt, doch der Zugor kann nicht mehr gestartet werden. Der Trommler macht sich nun zu Fuß auf die Suche nach der sagenumwobenen Festung.

Die Ereignisse der letzten Tage waren eine schwere Niederlage für Jastall Gornd, und so überrascht es ihn nicht, als er von Dellos abgeholt wird, um in die FESTUNG gebracht zu werden. Seinen Nachfolger, Vergan Deiselt, bringen sie auch gleich mit. Jastall hofft, dass er mehr Glück haben wird, als er es hatte.

Anmerkungen

  • Die Innenillustration zeigt die seit Band 300 eingeschlagene Reiseroute von Atlan und Razamon. Leider ist diese Route teilweise sowie einige eingezeichnete Punkte völlig falsch. Im Detail:
    • Schloss Komyr liegt nördlich der Straße der Mächtigen, nicht südlich.
    • Die Stahlquelle liegt weiter in Innern des Blutdschungels.
    • Die Insel Tschuuhrt im Dämmersee wurde nicht vom West-, sondern vom Südufer erreicht.
    • Die Senke der verlorenen Seelen wurde nicht durchquert (es wimmelt dort nur so von Technos!). Nach einem kurzen Abstecher an den Südrand der Senke kehrten sie um zum Regenfluss und wanderten dann entlang des Westrandes der Senke.
    • Die Kartaperator-Baustelle liegt vermutlich etwas weiter im Südwesten.
    • Atlan und Razamon reisten nicht am Küstenrand der Eisküste entlang, sondern im südlichen Teil.
  • Optimal wäre es auch noch gewesen, die Reiseroute von Koy dem Trommler einzuzeichnen.
  • Einen Fauxpas leistete sich der Autor indem er behauptete, Koy habe in Heimdalls Schatzkammer den Pietroasa-Ring gesehen und hätte dessen Runen lesen und auf Pthora übersetzen können. Dieser Ring müsste demnach doppelt existieren, da er in einem Museum in Bukarest ausgestellt ist, und demnach beim Auftauchen Pthors sich nicht auch noch dort befunden haben kann. (Seite 20)

Innenillustration