Der Tod von Humarra

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 35)
A035 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: Im Auftrag der Menschheit
Unterzyklus: Die Condos Vasac (Band 35/43)
Titel: Der Tod von Humarra
Untertitel: Der Robotmensch jagt die Fremden von der Lenkzentrale – er will sie lebend fangen
Autor: William Voltz
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Johnny Bruck (nur 1. Auflage)
Erstmals erschienen: 1971
Hauptpersonen: Prof. Dr. Lorb Weytchen (Deckname), Kamla Romo, Gerzschko-1, Gerzschko-37, Gerzschko-101, Trant Amoys, Gelo Raztar, Aigel dell Kahna, Atlan
Handlungszeitraum: Mitte Juli 2408
Handlungsort: Porsto-Pana
Zusätzliche Formate: E-Book

Kurz­zusammen­fassung

Ein Raumschiff der Fremden muss auf Porsto-Pana notlanden. Durch das egoistische Verhalten der Fremden kommt es zu einer Katastrophe, bei der Humarra vernichtet wird. Aykala von Trokhu stirbt ebenfalls bei der Katastrophe. Nachdem die Akonen entweder tot oder durch Transmitter geflohen sind, verbleiben nur Sinclair Marout Kennon mit seinen drei Siganesen und drei überlebende Fremde auf Humarra. Der Siganese Gelo Raztar und zwei der Fremden sterben durch unglückliche Umstände. Der letzte Fremde, Gerzschko-1, wird von Kennon gefangen genommen. Die IMPERATOR entdeckt kurz darauf Porsto-Pana, als sie dem letzten Funkspruch der BISPALO nachgeht.

Handlung

Ein Raumschiff mit 130 Mitgliedern der Lenkzentrale CONDOS VASAC befindet sich im Anflug auf Porsto-Pana. Bei einem Orientierungsmanöver ist das Schiff von acht Kampfschiffen der Springer angegriffen und schwer beschädigt worden. An Bord befindet sich der neue Kommandant von Humarra.

Das 250 Meter lange und 50 Meter dicke Walzenschiff beginnt, auf den Planeten abzustürzen. Sollte es auf der Oberfläche aufschlagen, würde es verheerende Zerstörungen hervorrufen. In Humarra bricht Panik aus. Trotz der Androhung der Todesstrafe versuchen die Einwohner der Stadt, per Transmitter zu fliehen.

Prof. Lorb Weytchen, alias Sinclair M. Kennon, will aus der Stadt fliehen. Er versucht, Aykala von Trokhu dazu zu bewegen, mit ihm zu kommen. Die Akonin lehnt jedoch ab. Sie will in Humarra bleiben. Kennon nimmt die Siganesen Kamla Romo, Gelo Raztar und Trant Amoys in seine Körperhöhle auf. Die Akonin beobachtet ihn dabei und bedroht ihn daraufhin mit einer Energiewaffe. Kennon entwaffnet Aykala von Trokhu und setzt seine Flucht fort.

Das Walzenschiff der Fremden schlägt zwischen den Außenbezirken der Stadt und den nahe gelegenen Raumhafen auf und vergeht in einer gewaltigen atomaren Explosion. Jedes Lebewesen, das sich nicht zufällig in den unterirdischen Forschungsstätten befindet, wird getötet. Die Stadt wird von den Druckwellen der Explosion dem Boden gleichgemacht. Der Tod macht auch vor der Druckkuppel im Zentrum Humarras nicht halt.

Nur drei Fremde, Gerzschko-1, Gerzschko-37 und Gerzschko-101, ist es gelungen, das Walzenschiff mit einem Beiboot zu verlassen. Gerzschko-1 kann das Beiboot etwa 100 Kilometer von Humarra entfernt landen. Nachdem die drei Grossarts das Boot in aller Eile verlassen haben, vergeht es in einer Explosion.

Kennon ist es gelungen, noch vor der verheerenden Explosion des Walzenschiffes einige Kilometer zwischen sich und der Stadt zu bringen. In einer Senke übersteht er die Druckwellen. Er sieht den Absturz des Beibootes und macht sich zur voraussichtlichen Aufschlagstelle auf den Weg.

Die drei Fremden senden einen Hilferuf an die Station Argan-Arga ab. Sie fordern den Kommandanten Regellon Armon auf, sie abzuholen und in die Station zu bringen. Der Ara schaltet jedoch die Funkstation aus und verweigert den Befehl. Er leitet die Evakuierung per Transmitter ein. Die neuerlichen Transmitterschocks verursachen bei den Grossarts wieder starke körperliche Schmerzen.

Kennon gelangt bald in die Nähe der Fremden. Er glaubt zunächst, Maahks vor sich zu haben, bis er einige Unterschiede erkennt. Er schickt Amoys und Romo zur genaueren Erkundung aus. Auch Gelo Raztar lässt es sich nicht nehmen, seinen Gefährten zu folgen, obwohl er keinen Kampfanzug zur Verfügung hat. Dieser übertriebene Heldenmut wird ihm auch bald zum Verhängnis. Er wird von einem Voolgat angegriffen. Das Insekt wird von seinen siganesischen Freunden in Brand geschossen und stürzt auf Raztar. Er erliegt seinen schweren Verletzungen.

Auch Gerzschko-37 stirbt an einem Versagen seines Klimageräts. Die beiden verbliebenen Fremden beginnen, auf ihren toten Gefährten zu feuern, um die wahre Identität vor Major Kennon geheim zu halten, der die Grossarts inzwischen erreicht hat. Nach der totalen Auflösung des Körpers konzentriert sich der Beschuss auf den USO-Spezialisten.

Die beiden Siganesen Trant Amoys und Kamla Romo greifen die beiden Fremden mit Paralysatoren an. Gerzschko-101, der schon seit längerem befürchtet, dass er seine Haut abwerfen wird, gerät immer mehr in Panik. Ausgelöst durch die Transmitterschocks, trennt sich tatsächlich seine Haut ab. Da er den Schutzanzug nicht öffnen kann, stürzt sich die aggressive Haut auf das einzige Lebewesen, das sie erreichen kann – Gerzschko-101.

Die Haut zieht sich immer enger um den Grossart zusammen und erdrückt ihn langsam. Sein Artgenosse Gerzschko-1 erlöst ihn von seinen Qualen und erschießt ihn.

Gerzschko-1 setzt seine Flucht fort, wird jedoch bald von Kennon angegriffen und in einen Kampf verstrickt. Es gelingt dem USO-Spezialisten nach hartem Kampf, den Fremden zu paralysieren.

Die drei Spezialisten fangen Funksignale von der IMPERATOR auf, die in das System der Sonnen Sherak-Lano einfliegt. Die Funkbotschaften der BISPALO sind in Quinto-Center empfangen worden, und Lordadmiral Atlan hat sich nach Porsto-Pana auf den Weg gemacht. Mit einem Beiboot werden die Spezialisten und der Fremde an Bord der IMPERATOR gebracht. In einer vorbereiteten Druckkammer wird der Schutzanzug geöffnet. Zum ersten Mal kann ein Mitglied der Lenkzentrale CONDOS VASAC untersucht werden.