Der schwarze Kontrolleur

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 364)
A364 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der schwarze Kontrolleur
Untertitel: Mit Pthor auf neuer Fahrt
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1978
Hauptpersonen: Atlan, Maysie, Dellsell, Algonkin-Yatta, Anlytha
Handlungszeitraum: 2649 und etwa 2600
Handlungsort: Golzo-Warp, Pthor (Regenfluss, FESTUNG, Blutdschungel)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

VONTHARA, der Wächter, hat mit seinem Pfeifen fast alle Bewohner und Tiere des Weltenfragments in einen komatösen Tiefschlaf versetzt. Atlan, der durch das Goldene Vlies (oder seine Mentalstabilisierung) dagegen immun ist, verlässt mit einem Zugor die FESTUNG, um sich einen Überblick über die Lage zu verschaffen. Einige Kilometer Richtung Westen entdeckt er einen orxeyanischen Händler auf einem Reittier; beide sind ebenfalls eingeschlafen. Als er sie untersucht, entdeckt er einen etwa 50 m durchmessenden Diskus, der sich ihnen nähert. Der Lordadmiral versteckt sich, wird aber entdeckt und per Roboter in die Scheibe gebracht, die er bei sich Schwarzer Kontrolleur nennt.

Maysie und Dellsell sind zwei Proluren, die sich um das Jahr 2600 in das gleiche Mädchen verliebt hatten. Die beiden Freunde wurden immer mehr zu Rivalen, bis offene Feindschaft zwischen ihnen ausbrach. Eines Tages entdeckten sie ein riesiges Gebilde, das sich aus dem Himmel auf ihre Welt Golzo-Warp senkte. Nach dem darauf folgenden Orkan und Feuersturm kamen humanoide Lebewesen und betäubten sie mit ihren Waffen. Als sie wieder zu sich kamen, befanden sie sich in einem Tiefschlafbehälter, und als sie diesen verließen, sahen sie sich einer schier unendlich großen Zahl völlig fremder Wesen gegenüber, die offenbar das gleiche Schicksal erlitten hatten. Gemeinsam fliehen sie aus der Senke der verlorenen Seelen und erreichen den Regenfluss. Sie geraten in Gefangenschaft eines wilden Eingeborenenstammes und werden an Marterpfähle gebunden. Als sie sich bereits ein schlimmes Ende nahen sehen, ertönt ein infernalisches Pfeifen, und rasch fallen ihre Feinde in einen tiefen Schlaf. Sie können sich ihrer Fesseln befreien und wandern den Fluss abwärts bis zum Dämmersee. Dort werden sie von mehreren Robotern angegriffen und nach heftiger Gegenwehr in den Schwarzen Kontrolleur gebracht.

Drinnen nimmt Atlan mit ihnen Kontakt auf und erklärt ihnen in Zeichensprache, was passiert ist, und was sie tun müssen um hier herauszukommen. Sie bewaffnen sich mit Metallstangen und erforschen das Innere. Immer wieder werden sie von den schwebenden Robotern mit ihren Greifarmen angegriffen, finden aber bald heraus, wie sie sich ihrer erwehren und sie unschädlich machen können. Atlan gelangt in die Kommandozentrale und kann das Fluggerät zum Absturz bringen. Rasch verlassen sie das Gefährt, gehen in einiger Entfernung in Deckung und warten die bald erfolgende Detonation ab. In einem hügeligen bewaldeten Gebiet erholen sie sich erst einmal. Zu essen gibt es hier genug, denn auch alle Tiere schlafen tief und fest. In der Nacht vernimmt Atlan ein fernes Rumoren und verspürt später immer wieder Vibrationen, die sich allmählich zu richtig heftigen Erdbeben verstärken, die sogar Bäume zum Umfallen bringen. Dem Arkoniden schwant Übles: vermutlich versucht Pthor zu starten und Loors zu verlassen. Seine Versuche, telepathischen Kontakt mit La'Mghor aufzunehmen scheitern. Er verlässt die Proluren und begibt sich zur FESTUNG, um einen Weg durch die Unterwelt von Pthor zu suchen, um selbst nach dem Rechten zu sehen.

Die Brangeln, die intelligenten Bewohner von Loors, beobachten, wie sich das seltsame Himmelsgebirge, das seit einigen Monaten in der Ebene Jell-Cahrmere liegt, allmählich erhebt. Unter erheblichem Schlingern und wilden Bocksprüngen entfernt es sich, bis es zu einer Scheibe und dann einem Lichtpunkt wird, der dann endgültig verblasst.

Inzwischen erreichen Algonkin-Yatta und seine Gefährtin Anlytha mit dem Kundschafterschiff (sowie der Zeitkapsel in einem Hangar) das System. Sie entdecken auf Loors einen riesengroßen Krater, der nur von Pthor verursacht werden konnte. Ihnen wird bewusst, dass dieses Weltenfragment ein schreckliches Machtmittel ist, das für das Böse eingesetzt wird und beschließen, nicht nur Atlan zu finden, sondern dieses Böse zu bekämpfen. Erneut beginnen sie den Weg Pthors zu verfolgen.

Anmerkungen

  • Der Handlungsstrang mit Algonkin-Yatta wird in Atlan 375 fortgesetzt.
  • Es dürfte Abstimmungsschwierigkeiten zwischen diesem Roman und Atlan 361 bzw. Atlan 362 gegeben haben. In den genannten Romanen hat der Kosmische Kundschafter bereits Wolcion erreicht und von Spercoiden erfahren, dass sich Atlan auf Loors befinden müsste. Auch die Koordinaten dieser Welt bekam er. Im vorliegenden Roman verfolgt er jedoch noch die Spur Pthors durch die Dimensionskorridore, erreicht erstmals Wolcion und entdeckt per Zufall das System, in dem der Planet Loors zu finden ist.
  • Ebenso verwirrend ist die Aussage, dass Algonkin-Yatta schon »vor einigen Jahren« Anlytha gerettet hätte, und sie Atlan schon seit Jahren suchten. Das passt chronologisch nicht mit den bisherigen Romanen über den Mathoner zusammen. Falls nicht ganz wesentliche Dinge verschwiegen wurden und es keine weiteren Zeitreisen mehr gegeben hat, handelt es sich dabei um einen Autorenfehler.
  • Die gelbe Sonne des Loors-Systems wird in diesem Roman als hellrot beschrieben.

Innenillustration