Attentat auf Urgan

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 385)
A385 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Attentat auf Urgan
Untertitel: Im Labyrinth des Rechengehirns
Autor: Kurt Mahr
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Razamon, Balduur, Mursync, Peilan, Quana, Nunkapter, Quarxchs, Zeyl, Konos
Handlungszeitraum: 2649
Handlungsort: Lichtung der Eripäer (Aarl)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nach der Landung auf Aarl werden Razamon und Balduur rasch zu den Urgan-Lauschern gebracht, die sich nahe Urgan auf einer Anhöhe über der Hauptstadt Yardanso in einem Gebäude aufhalten. Als sie eintreten, sehen sie drei steinalte Eripäer, die von ihnen einfach keine Notiz nehmen und sich lieber mit altertümlich an­mutenden elektronischen Kästen beschäftigen. Nur mit Mühe können sie deren Aufmerksamkeit auf sich lenken, und Mursync, erklärt ihnen ihr Problem. Seit zwei Tagen ist Urgan, das uralte, aber sehr mächtige Robotgehirn, ausgefallen, das auch die Verteidigungsaktivitäten am Rande der Lichtung der Eripäer koordiniert hat. Nun sind er, Peilan und Quana damit beschäftigt, Urgan so weit wie möglich zu ersetzen, was natürlich kaum möglich ist. Die Angriffe der Krolocs sind zur Zeit ziemlich intensiv und fordern ihre gesamte Aufmerksamkeit. Razamon und Balduur sollen auf einem geheimen Weg ins Innere Urgans vordringen und die Ursache für den Ausfall finden – und wenn möglich beseitigen.

Damit das möglich wird, muss die Bevölkerung getäuscht werden. Als vermeintliche Gefangene werden sie mit einer Fahrzeugkolonne zum Regierungspalast Gnosier geführt, auf den aber ein Anschlag verübt wird, bei dem die beiden Pthorer an die Attentäter ausgeliefert werden müssen. Sie bekommen einen Gleiter, dazu die von Urgan programmierten Roboter Zeyl und Konos, sowie klobig wirkende Schutzanzüge, und fahren nach Perdana, einem Elendsviertel Yardansos, in dem sehr viele Nicht-Eripäer leben. In einem scheinbar leerstehenden Haus nahe der Herberge der Nächtlinge (in der sich der geheime Zugang zu Urgan befinden soll) lassen sie sich nieder. Dort stellt sie Nunkapter, ein eripäischer Hausbesitzer, und verlangt für ihren Aufenthalt einen Scheiner pro Tag, dann lässt er sie in Ruhe.

Während sich die beiden Pthorer ins Lokal »Weg zu den Vier Dunkelheiten« begeben, versucht Nunkapter ihre Besitztümer zu untersuchen, wird aber von den zur Bewachung zurückgelassenen Robotern ertappt und verdroschen. In der Kneipe lernen die Pthorer den Yakhochiter Quarxchs kennen, der sie nach einigen Gläschen Barquillen-Wein in sein Quartier einlädt, welches sich in besagter Herberge befindet. Am Grund des Gebäudes entdecken sie vier Schächte, von denen einer zum Baden und einer zur Beseitigung der Abfälle verwendet wird – die beiden anderen werden nicht genutzt. Razamon sieht sich in einem der nicht genutzten um und wird niedergeschlagen. Balduur findet ihn, und als der Berserker wieder zu sich kommt, ist Quarxchs verschwunden.

Sie holen ihre Ausrüstung und die beiden Roboter und steigen durch diesen Schacht ein. Der Weg führt durch ein fallengespicktes Labyrinth, welches sie mit einer von den Urgan-Lauschern zur Verfügung gestellten Karte sowie den beiden Robotern unbeschadet durchqueren können. An einer Stelle ereignet sich eine heftige Explosion, die sie fast tötet; nur durch Konos und Zeyl überleben sie. Während sie sich für ein paar Stunden ausruhen, stößt Quarxchs zu ihnen. Er berichtet, dass er inzwischen Nunkapter belauscht habe, der die beiden beseitigen lassen will, und begleitet sie fortan auf ihrem Weg.

Schließlich erreichen sie einen Schacht, der ins Innere Urgans führt. Razamon schickt Zeyl vor, um den Ausgang des Schachtes zu untersuchen und entdeckt inzwischen eine Wanze, die ihm an seine Kleidung geheftet wurde. Der Feind wusste also immer genau, wo sie sich befanden. Um ihn zu täuschen, lässt er diese Wanze von Konos zurück bis zur Explosionsstelle bringen, an der sie abgelegt werden soll, danach soll Konos zurückkommen. Eine Stunde später ist Zeyl von seiner Erkundung zurück und berichtet, das alles in Ordnung sei. Also begeben sich die drei Gefährten mit dem Roboter durch einen Antigravschacht nach oben und stehen in einer großen Halle mit vielen Maschinen, die teils erhebliche Schäden aufweisen. In einem Seitengang warnt Zeyl vor herannahenden Feinden und drängt sie, in einen Nebenraum zu gehen. Razamon kommt das Verhalten verdächtig vor und lässt den Roboter vorgehen und die Tür schließen, als Zeyl in einer heftigen Explosion vergeht, die sie nur dank ihrer Schutzanzüge überleben (und Quorxchs, weil sein Körper sehr dehnbar ist). Offenbar war es ihrem noch unbekannten Feind gelungen, den Roboter umzuprogrammieren.

Nach einiger Suche entdecken sie einen Geheimgang, der sie in die Kommandozentrale Urgans führt, wo sie den Grund für den Ausfall des Rechners erkennen. Er ist andauernd damit beschäftigt, eine Bestandsaufnahme zu machen und Reparaturmaßnahmen in die Wege zu leiten. Aber da die Beschädigungen andauern, wird er damit nicht fertig, und die Fehlersuche hat oberste Priorität, also lässt er alle anderen Funktionen ruhen. Nachdem sie diesen Raum wieder verlassen haben, kommt Konos zurück – in Begleitung von Mursync, Quana und Peilan. Die Urgan-Lauscher berichten, eine Nachricht Urgans erhalten zu haben, dass der Computer in Bälde wieder einsatzfähig sein werde, und bedanken sich für die große Hilfe der beiden. Diese riechen den Braten, zerstören Konos – der ebenfalls mit einer Sprengladung präpariert war – und vernichten dann die drei angeblichen Eripäer. Es stellt sich heraus, dass sie Roboterdoubles der echten Lauscher waren, denn Urgans Prioritäten waren so geschaltet, dass er keine Nachricht an sie gesendet haben konnte.

Durch die Vernichtung der Robot-Attentäter hat Urgan nun Zeit, sich selbst zu reparieren, und zwei Tage später können die Pthorer eine Verbindung mit Mursync herstellen. Mit seinen Gefährten kommt er in die Halle, zu der sie jetzt wieder Zugang haben, und bedankt sich bei ihnen für ihre große Hilfe. Sie können nun einen Agentenring ausheben, der offenbar von den Krolocs beeinflusst wird, und zu dem auch Nunkapter gehört. Quarxchs wird für seine Dienste fürstlich belohnt, dann müssen sich die Lauscher wieder an die Arbeit machen, es wird noch etwas dauern, bis Urgan die Verteidigung der Lichtung übernehmen kann. Dort sieht es inzwischen schlecht aus, denn den Arachnoiden ist ein Vorstoß bis zur Bahn des ersten Planeten gelungen, bei dem sie sich nun formieren.

Innenillustration