Kampf um Atlantis

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 389)
A389 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Kampf um Atlantis
Untertitel: Die Invasoren kommen
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Thalia, Sigurd, Heimdall, Sator Synk, Binoos, Tagger Blyhs, Atlan
Handlungszeitraum: 2649
Handlungsort: Pthor, Korsallophur-Stau
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf Pthor ist alles so gut wie es die bescheidenen Mittel erlauben auf den unmittelbar bevorstehen­den Angriff der Krolocs vorbereitet. Das Gros der Verteidigung konzentriert sich natürlich um die FESTUNG, wo sich auch fast alle auffindbaren Zugors befinden. Ganze 14.000 an der Zahl, aber ihr Zustand ist teilweise so erbärmlich dass es fraglich ist, ob und wie weit sie werden fliegen können.

Die Verteidiger werden in zwei Luft- und Bodentruppen gegliedert. Eine Gruppe wird vom Orxeyaner Sator Synk befehligt, die andere vom Gordy Binoos. Beide können einander nicht ausstehen, aber in diesen schweren Stunden müssen sie kooperieren. Während die Invasion allmählich beginnt, tun alle Pthorer, was in ihrer Macht steht, auch wenn es nicht viel ist:

  • Der Robotbürger Kargentoff hat seine Bestandteile zu den wichtigsten Schauplätzen bringen lassen, um das kaum vorhandene Nachrichtensystem zu ersetzen.
  • Der Odinssohn Sigurd unternimmt mit elf Zugors einen Vorstoß in den Korsallophur-Stau, wo er an einer Transportspaccah zwei Energielanzen der Krolocs erbeuten und ein paar Spaccahs zerstören kann.
  • Die Orxeyaner erwarten die angreifenden Flugscheiben in ihren Verstecken und beschießen sie in einem günstigen Moment mit armdicken Metallpfeilen aus fest montierten Geschützen, sowie selbstgebastelten Molotow-Cocktails, und bringen damit einen beträchtlichen Teil der Spaccahs zum Absturz. Aber der Nachschub bleibt aufrecht, und bald geht ein Teil Orxeyas in Flammen auf.
  • Dellos, Technos und Gordys, die sich in das Hügelgebiet südlich des Taambergs zurückgezogen haben, können eine Spaccah und mehrere Energielanzen erbeuten. Sofort brechen sie damit auf, um in den Kampf einzugreifen.
  • Der Grendt Tnarccs lockt einen Landetrupp Krolocs in den Blutdschungel, wo seine Kämpfer alle Arachnoiden einzeln töten, ohne auch nur erkannt zu werden.

Aber das alles sind Nadelstiche, die dem nicht enden wollenden Strom der Angreifer keinen dauerhaften Schaden zufügen können. Lediglich in Wolterhaven stoßen die Krolocs auf ernstzunehmende Gegenwehr. Als sie die Stadt stürmen wollen, werden sie mit einem auf sie abgestimmten Pfeifton dermaßen verwirrt, dass sie auf alles schießen, was sich bewegt. Und das sind derzeit sie ganz allein – sie dezimieren die eigenen Reihen. Erst nach langem Beschuss der Kuppeln aus sicherer Entfernung treffen sie die richtige, und das Pfeifen hört auf.

Tagger Blyhs, der Kommandant der Invasionstruppen, und sein Stellvertreter Spank Vhroon, lassen in der Ebene Kalmlech eine Invasionsbasis errichten, wo ihre Truppen ungehindert aufmarschieren können. Rasch sind die Oasen der Wüste Fylln besetzt, dann folgen weitere unbedeutende und auch bedeutende Siedlungen, bis ein großer Teil des Landes unter ihrer Kontrolle steht. Lediglich in der Großen Barriere von Oth holen sie sich dauerhaft eine blutige Nase. Mehr als nur eine Hundertschaft Spaccahs kehrt von diesem Randgebirge nicht mehr zurück.

Thalia, die die Verteidigung des Weltenfragments koordiniert, schickt ihre beiden Brüder zu wichtigen Missionen los. Sigurd soll ein sagenhaftes Waffenlager suchen, das sich irgendwo zwischen Donkmoon und Aghmonth befinden soll, und angeblich dem Finder den Sieg über seinen Feind ermöglichen wird. Und Heimdall bricht mit Synk, Binoos und mehreren Dutzend Pthorern in 24 Zugors auf, um jenseits des Wölbmantels dem Feind Schaden zuzufügen.

Dazu haben sie alsbald Gelegenheit, denn nur in kurzer Entfernung zu Pthor befindet sich ein gigantischer Diskus, der etwa einen Kilometer Durchmesser aufweist: eine Brutspaccah! Unerkannt können sie mit den Zugors in das Gefährt eindringen und zahlreiche Energielanzen erbeuten, bis sie dann doch entdeckt werden. Es beginnt ein heftiger Kampf mit den Krolocs, die diese Nachschub- und Brutspaccah natürlich verteidigen wollen, aber die Pthorer kennen keinen Kompromiss. Sie zerstören die Steuereinheit und richten auch abseits davon großen Schaden an. Allmählich verschwinden die Differenzen zwischen Synk und Binoos, die beide mit gleichem Mut um dieselben Ziele kämpfen. Während des Gefechts werden nach und nach alle Zugors zerstört, und die Eindringlinge deutlich reduziert. Schließlich entschließt sich Heimdall, sich zu opfern und diese Spaccah endgültig unbrauchbar zu machen.

Doch er kann sein Vorhaben nicht mehr in die Tat umsetzen, denn ein goldenes Raumschiff erscheint – es ist Atlan mit seinen Begleitern in der GOL'DHOR. Sie haben eben erst Pthor erreicht und wurden von den aus der Brutspaccah dringenden Energiestrahlen und Qualmwolken auf einen darin stattfindenden Kampf aufmerksam gemacht. Nur 14 Pthorer können gerettet werden, darunter Heimdall, Synk und Binoos.

Unterdessen wird die FESTUNG fast vollständig von den Angreifern eingekreist. Noch bevor Blyhs den Befehl zum Angriff geben kann, wird er vom obersten Kriegsherrn Pemar Gayn angefunkt. Gayn beschuldigt ihn, die Verteidiger grob unterschätzt zu haben, denn andernfalls wäre es jenen nicht gelungen, eine Brutspaccah beinahe völlig unbrauchbar zu machen. Tagger Blyhs gelobt, den Generalangriff besser geplant zu haben, und an vorderster Stelle zu kämpfen. Dann gibt er den Angriffsbefehl, und die Invasoren rücken gegen die FESTUNG vor.

Anmerkungen

  • Dem Autor sind mehrere Fehler unterlaufen:
    • Erstmals wird geschildert, dass Zugors den Wölbmantel verlassen können und damit raumtauglich sind. Bei den bisher beschriebenen Höchstgeschwindigkeiten, die im Bereich von 100 bis 200 km/h gelegen haben müssten, wären sie wohl wochenlang unterwegs gewesen, um das Nachschubzentrum der Krolocs zu erreichen. So dumm, dieses ganz knapp am Wölbmantel zu errichten, können die an sich relativ pragmatisch denkenden Spinnenwesen eher nicht gewesen sein.
    • Es scheint auch so, dass Zugors über eigene Schwerkraftgeneratoren verfügen. Die Frage ist nur, warum sie die überhaupt besitzen – bisher haben sie wohl kaum jemals den Wölbmantel im luftleeren Raum verlassen müssen.
    • Hans Kneifel vergisst, dass im Vakuum (und auch im Korsallophur-Stau) ein Brand keine Qualmwolken verursachen kann. Dies wird aber an mehreren Stellen im Roman geschildert.
    • Unverständlich bleibt, wie es den Pthorern gleich zweimal gelingen konnte, mit Zugors (und nicht etwa erbeuteten Spaccahs) ins Nachschubzentrum der Krolocs einzudringen. Allein schon äußerlich hätten sowohl die Zugors, als auch die Pthorer, als fremdartig erkannt werden müssen.
    • Es erstaunt, dass die Krolocs zwar über hochwertige Energiestrahler verfügen, und Raumschiffe von beachtlichem Ausmaß erzeugen können, aber keine einzige Massenvernichtungswaffe haben. Ein Bombardement der Verteidiger rund um die FESTUNG mit simplen Handgranaten (dafür aber in großer Menge), hätte dem Kampf ein Ende gesetzt, bevor er begonnen hätte.
    • Kargentoff wird mehrmals als Robotbürger bezeichnet, passt aber überhaupt nicht zu ihrem Erscheinungsbild. Vielmehr wird er wie ein Robotdiener beschrieben. Vermutlich wollte der Autor damit aussagen, dass sich der Robotbürger in seine einzelnen Kugelteile zerlegt hat und an verschiedene Schauplätze verteilt wurde. Die weitere Kommunikation wäre dann direkt über einen Robotdiener erfolgt, der sich in der FESTUNG aufhielt.
    • Tagger Blyhs wird durchgehend mit dem Ehrentitel »Seine Vielbeinigkeit« bedacht, Pemar Gayn als »Seine Mehrbeinigkeit«. Noch zwei Romane davor hatte Gayn den Titel Vielbeinigkeit. Möglicherweise ist auch das ein Autorenfehler – oder es deutet auf eine etwas ungewohnte Hierarchie unter den Arachnoiden hin.

Innenillustration