Die Schwarze Galaxis

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Überblick

A400 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

Innenillustration

Serie: Atlan-Heftserie (Band 400)
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die Schwarze Galaxis
Untertitel: Atlans Flucht nach vorn
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Atlan, Thalia, Fälser, Fleuvv, Solka
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Pthor, Enderleins Tiegel
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nach langer Reise erreicht Pthor die Randgebiete der Schwarzen Galaxis und hält abrupt an. Dies ruft einige Beschädigungen auf dem Weltenfragment hervor, und sogleich trifft sich die Elite in der FESTUNG, um zu beratschlagen. Atlan hält es für sinnlos und gefährlich zu warten, was nun passiert. Er möchte mit der GRIET einen Vorstoß in die Schwarze Galaxis machen, um dabei so viel wie möglich über ihren Feind zu erfahren. Mit diesem Wissen sollte es möglich sein, das inzwischen vermutlich besetzte Pthor wieder zu befreien und die dunklen Mächte zu bekämpfen. Kaum jemand kann sich für diesen Plan begeistern, und Heimdall bezichtigt ihn sogar offen der Feigheit und des Verrats. Nur Thalia ist bereit, mit ihm zu kommen, unterstützt von 30 Dellos unter dem Kommando von Fälser und seiner drei Stellvertreter Wurdihl, Branor und Gärgo.

Sie starten also mit der GRIET, und die Galionsfigur Ganzelpohn gerät bald erneut in den Einflussbereich ihrer Konditionierung. Der Bite kämpft dagegen an, erringt aber nur einen Teilsieg. Er sieht sich gezwungen, einen Flottentender anzusteuern, unterdrückt aber eine Warnung an dessen Besatzung. Daher verlassen die beiden Unsterblichen und die Dellos das Organschiff sofort nach der Landung und dringen in den Tender ein. Dort werden sie außer Gefecht gesetzt und aller Gegenstände beraubt, die man als Waffen einsetzen könnte. Sonst kümmert sich niemand um sie, weshalb sie zu einer Erkundung ansetzen. Dabei treffen sie auf Spinnenwesen, die sie attackieren, sowie das Schleierwesen Fleuvv, das sich mit ihnen verbündet. Es ist unerkannt an Bord und auf der Suche nach dem »Zweierwesen«. Fleuvv führt sie zur Zentrale, die nur über die Außenfläche erreicht werden kann. Die Zugangsschleuse kann aber nur die Hälfte von ihnen aufnehmen, und als Atlan die Zentrale erreicht und das Kommando übernimmt, findet er von der zweiten Hälfte keine Spur mehr.

Er lässt nach ihnen suchen, und der abgesetzte Kommandant Spart ist kooperationsbereit. Er führt sie zu einem Raum, in denen Atlans Gefährten von den Spinnenwesen gefangen gehalten werden. Er kann sie befreien und kehrt mit ihnen in die Zentrale zurück.

Der Tender ist seinem Ziel Enderleins Tiegel schon sehr nahe und landet auf diesem Reparatur- und Schrottplaneten. Sofort verstecken sie sich in den endlosen Weiten an ausgeschlachteten Raumschiffsteilen, bis sie auf ein Lebewesen treffen, mit dem sie sich kaum verständigen können. Zwei Tage lang führt es sie nach Norden, wo es einen Stützpunkt gegen soll. Als sie ihn erreichen, werden sie von Solkas Männern gefangen genommen, die den Abschnitt hier beherrschen. In einem Gefangenenlager lernt Atlan den Peroppaner Fünfzehnvierzehn kennen, der ihm einen groben Überblick über die Funktion Enderleins Tiegels gibt. Hier werden Organschiffe repariert oder ausgeschlachtet, je nach Beschädigung. Auch die GRIET kommt an die Reihe, sie wird ausgeschlachtet. Der organische Anteil am Raumschiff wird dabei wiederverwertet, also eingestampft und umgeformt. Entsetzt erfahren sie, dass auch Ganzelpohn zu dieser organischen Masse gehörte.

Einer der Teeßen, die sie bewachen, nimmt Atlan das Goldene Vlies ab und fordert ihn zu einem Duell. Der König von Atlantis glaubt, dass dies Solka persönlich ist, und muss sich einem Schwertkampf stellen, den er gewinnt, indem er seinem Gegner zuerst das Goldene Vlies öffnet und ihn dann ersticht. Im darauf ausbrechenden Chaos können sie fliehen und einen riesigen spinnenartigen Transportroboter kapern. Doch sie werden verfolgt und müssen sich gegen zwei kleinere Roboter wehren, was auch gelingt. Mehrere Tage lang marschieren sie damit nach Süden, wo es einen Stützpunkt geben soll. Als sie ihn schließlich finden, müssen sie erkennen, dass er unter einem Schutzschirm liegt. Aber der stellt nur für kurze Zeit ein Hindernis dar, denn ein gepanzertes Gefährt durchdringt ihn nach außen. Sie können es erobern und damit in die Station eindringen.

Die Station wird von affenähnlichen Bratuden geführt, die rasch überwältigt sind. Einer von ihnen erklärt sich zur Zusammenarbeit bereit und hilft ihnen, ein Organschiff ausfindig zu machen, das Richtung Innenbereich der Schwarzen Galaxis fliegt. Es dauert mehrere Tage, doch dann kommt die HORIET nach Enderleins Tiegel, um hier eine neue Besatzung an Bord zu nehmen. Die will Atlan mit seiner Truppe stellen, und so brechen sie mit gepanzerten Fahrzeugen zum Raumhafen auf. Als sie den Stützpunkt verlassen, sehen sie sich mehreren spinnenartigen Transportrobotern gegenüber, und im größten befindet sich Solka. Atlan hatte nur dessen Stellvertreter besiegt. Es gelingt, zwei Roboter zu zerstören, darunter jenen mit Solka. Als ihr Kommandant stirbt, verlässt die anderen Teeßen der Mut, und sie ziehen sich wieder zurück. Atlan, die Odinstochter und die Androiden betreten die HORIET und erhalten sogleich ihren ersten Auftrag: sie sollen auf dem 120 Lichtjahre entfernten Planeten Xudon einen dort entstandenen verbotenen Markt auflösen.

Anmerkungen

  • Die Erkundungsmission, zu der Atlan aufbricht, ist das wichtigste Unternehmen seit dem Sturz der Herren der FESTUNG. Es bleibt unverständlich, warum er nicht Kennon zur Teilnahme aufgefordert hat; der USO-Spezialist ist zweifellos die kompetenteste Person auf dem ganzen Weltenfragment. Außerdem hätte Atlan damit auch weitere Kämpfe zwischen seinem Vertrauten und Grizzard unterbunden.
  • Ebenso sinnvoll wäre es gewesen, den Stimmenmagier Koratzo mitzunehmen, allein schon aus Verständigungsgründen. Überhaupt verwundert es, wie unvorbereitet Atlan aufbrach. Nicht einmal Translatoren nahm er mit. Dabei wäre es ein Leichtes für ihn gewesen, Garva-Guva von den Hunods zu erlernen bzw. die Speicher der Translatoren damit zu füllen.
  • Die Ausmaße der Schwarzen Galaxis sind noch unbekannt, müssen aber gewaltig sein. Wie Atlan da bei einem vergleichsweisen Katzensprung von 120 Lichtjahren der Meinung ist, sich damit dem Innenbereich merklich annähern zu können, ist fragwürdig.
  • Es wird nicht geklärt, was das »Zweierwesen« ist, welches Fleuvv sucht. Es handelte sich dabei jedoch um eine Galionsfigur, die auf Enderleins Tiegel den Tod fand. Warum es diese Bezeichnung hatte und warum man es »zu den Verlorenen zählte, weil Fleuvv nicht bereit war, es aufzugeben«, bleibt ein Geheimnis.

Innenillustration