Planet der Intrigen (Atlan 409)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Atlan-Heftroman Nr. 409 von Marianne Sydow. Für den Atlan-Heftroman Nr. 128 von Ernst Vlcek, siehe: Planet der Intrigen.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 409)
A409 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Planet der Intrigen
Untertitel: In den Schatzkammern von Achtol
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Nomazar, Kjon-Tharo, Sprak, Solta-Kurl, Leert
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Rghul-Revier (Achtol)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

(Anmerkung: Der Roman schließt an Atlan 404 an.)

Die Besatzung des Organschiffes, das Nomazar von Ximmerrähne wegbrachte, liefert die Ladung auf dem Planeten Achtol ab. Dort werden alle Schätze für Duuhl Larx klassifiziert; alles Wertvolle wird zur Hauptwelt Cagendar weitergeleitet. Da die Besatzung mit ihrem Gefangenen offenbar nichts anzufangen weiß, setzt sie ihn gleich mit aus. Gefesselt wird er dem Rauchmacher Kjon-Tharo vorgeführt.

Kjon-Tharo weiß nicht, was er von dem Ganzen halten soll. Ist dieser Fremde ein Barbar oder Teil einer Intrige eines anderen Domers oder gar etwas ganz anderes? Er sichert sich ab, indem er Nomazars Fesseln löst und ihn mit Verpflegung in einem Nachbarraum einsperrt. Nun hat er genug Muße, die frisch eingetroffene Ware zu prüfen. Die Vorstellung, dass im Abstand von wenigen Tagen mehrere Schiffsladungen Kunstwerke nach Cagendar geliefert wurden, ist für ihn Verschwendung. Trotzdem klassifiziert er weiter. Irgendwann erhält er Besuch von seinem Kollegen Steinfühler Sro-Gago. Jener sucht seinen Rat. Er hat eine Kugel aus einem hellgrünen, milchigen Material dabei, ein sehr schöner Anblick, aber Kjon-Tharo behauptet sofort, dass die Kugel wertlos ist, und legt sie auf eine Ablage. Sjo-Gago verabschiedet sich, und Kjon-Tharo wendet sich Nomazar zu.

Als Erstes erlernt Nomazar in einer Hypnoschulung die Verkehrssprache Gonex des Rghul-Reviers. Daraufhin ist Kjon-Tharo sicher, dass Nomazar mit seinen Kollegen nichts zu tun hat und er ihn als Sklaven vereinnahmen kann. Als erste Aufgabe soll Nomazar die für den Abtransport bereiten Kunstwerke über Nacht bewachen. Zwischenzeitlich hat sich sein Sklave für besondere Verwendung, der Greiner Sprak umgehört und Kjon-Tharos Einschätzung bestätigt: Niemand kennt den Neuen, niemand vermisst ihn. Als Nächstes sortiert Kjon-Tharo alle ihm besonders schön erscheinenden Objekte zu einer Seite. Nun kann die Nacht kommen. Nomazar nimmt mit einem aus der Bilh-Frucht gewonnenen erfrischenden Getränk unbemerkt ein Schlafmittel zu sich, und Kjon-Tharo zieht sich zurück.

Am darauffolgenden Morgen erwacht Nomazar mit einem Brummschädel. Er bemerkt, dass ein Stapel mit Kunstwerken verschwunden ist, und weckt sogleich seinen Herrn. Wider Erwarten tobt Kjon-Tharo nicht, sondern ermittelt detektivisch, dass der Einbrecher weiblich und ein Domer sein müsse. Angebliche Belege für die Betäubung werden gefunden. Und Nomazar hat seine nächste Aufgabe: Als Fremder wird er in jedem Haus willkommen geheißen, und jeder wird ihm gerne seine Schatzkammer zeigen. Die beste Voraussetzung, um den Dieb zu fangen.

Als Erstes wird Eisschauerin Solta-Kurl besucht. Offenbar ist sie nicht von derselben Sammelwut besessen wie Kjon-Tharo. Als sie sich nach dem Besuch der fast leeren Schatzkammer tiefer unterhalten wollen, werden sie durch Sprak gestört, der Nomazar im dringenden Auftrag Kjon-Tharos abholt. Stattdessen wird Nomazar in eine Kneipe gezerrt, und Sprak redet mit ihm Tacheles: Wenn Kjon-Tharo Nomazar zum Diener erwählt, wird Sprak frei. Wenn Nomazar allerdings seine Ermittlungen zu brachial führt, wird er dabei ums Leben kommen. Also gibt Sprak Tipps, wie am Besten vorzugehen ist. Zurück bei Kjon-Tharo, wird Nomazar zugesichert, dass er die Freiheit sowie Haus und Grundstück erhalten wird, sobald er den Dieb gefangen hat.

In der darauf folgenden Nacht steigt Nomazar heimlich in das Haus Solta-Kurls ein. Nach längerer Suche entdeckt er in einem Hohlraum einen Bruchteil der gestohlenen Ware. Passend ist Kjon-Tharo zur Stelle, um die Stücke in Empfang zu nehmen. Gemeinsam gehen sie nach Hause. Am nächsten Morgen erhält Nomazar die Freiheit sowie das versprochene Haus und ein paar Diener. Trotzdem: Etwas scheint nicht zu stimmen. Nomazar lässt sich von einem Diener Kleingeld geben, um eine Kneipe aufzusuchen. Beim Verlassen des Hauses begegnet er einer Strafprozession mit Solta-Kurl im Büßergewand. Die einzig normal reagierende Domer wird zum Gericht gebracht.

In der Kneipe vom Vortag unterhält sich Nomazar mit einem pelzigen Wesen namens Leert vom Volke der Etlevs und gibt ihm einen Sonnenwein aus. Der Etlev bietet an, zu zeigen, wo wirkliche Zerstreuung zu finden ist. Zu Nomazars Erstaunen führt ihn Leert ins Gerichtsgebäude. Beide bekommen mit, wie Solta-Kurl verbannt wird. Sie verabreden sich für Einbruch der Dunkelheit am roten Tor. Leert will dann Hinweise geben, wie Achtol zu verlassen sei.

Nomazar geht zu Kjon-Tharos Haus und wartet auf seinen ehemaligen Herrn. Er lässt sich kurz zu einem Nachbarn, Quellenführer Hasro-Gad, einladen, bleibt dort aber nicht lange. Er trifft seinen ehemaligen Herrn und konfrontiert ihn mit seinem Verdacht. Kjon-Tharo ist wenig berührt. Indem er Nomazar freigelassen hat, hat er ihm alle rechtlichen Möglichkeiten genommen, etwas gegen ihn zu unternehmen. Doch Nomazar interessiert sich nicht dafür. Er geht zum Gericht, und in dem Saal, in dem zuvor Solta-Kurl verurteilt worden ist, versucht er, die anwesenden Domer und Richter von Solta-Kurs Unschuld zu überzeugen. Er verletzt damit die Gesetze und wird kurzerhand ebenfalls verbannt.

Im Gefängnis wartet er auf den Abtransport. Da löst sich ein Quader aus der Mauer, und ein Fluchtweg öffnet sich. Leert fühlt sich ihm verpflichtet und hat ihn deshalb befreit. Er geleitet ihn durch ein Gangsystem, das von den Etlevs geschaffen wurde, um aus den privaten Schatzkammern der Domer gestohlene Ware an den Raumhafen Kuwe-Tuuhl zu schaffen, auf dass die Etlevs so ihren Tribut zahlen können. Nomazar erzählt ihm, was passiert ist, und Leert verspricht, ihm zu helfen.

Leert stellt eine Truppe von Artgenossen auf, und gemeinsam dringen sie durch unterachtolische Gänge in die Schatzkammern der Familie Tharo ein. Es ist ein gefährlicher Weg durch die verschachtelten und vollgestellten Schatzkammern, aber schlussendlich finden sie die von Kjon-Tharo gestohlene Ware. Diese Objekte, als auch die von Sro-Gago übernommene Steinkugel sowie einige normale Ware (für die eigenen Tributzahlungen) werden sicher aus der Schatzkammer entfernt, und sie verlassen unentdeckt den Kellerkomplex.

Die gestohlenen Kunstwerke werden auf einen Transporter geladen, und Nomazar steuert das Gefährt am selben Abend in den Gerichtssaal. Er erzeugt damit große Aufregung, und man will Nomazar nicht glauben. Da erkennt Sro-Gago seine Steinkugel wieder, die er in Kjon-Tharos Obhut weiß. Mit dieser Aussage werden die Beschuldigten freigesprochen und stattdessen Kjon-Tharo in die Verbannung geschickt.

Um den Störenfried Nomazar loszuwerden, verfallen die Domer auf einen Trick: Sie erklären den Unerwünschten zum Kunstwerk! Mit der nächsten Lieferung an Cagendar soll er den Planeten verlassen. Er besteigt das Organschiff RYGERKALL, das von den schon bekannten raupenähnlichen Wesen bemannt ist, und verlässt den Planeten Achtol.

Auf dem Planeten Guhrno wird die RYGERKALL bereits von Keiterzohl-Branz und Tährezzo erwartet. Sie glauben, Nomazar sei ein Spion Chirmor Flogs.

Innenillustration