Der Sumpfplanet

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 418)
A418 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der Sumpfplanet
Untertitel: Ein neuer Gast in Peleffs Schloß
Autor: Clark Darlton
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Josef Dienst (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Nomazar, Peleff, Scarta, Harkles, Morn, Ura, Pram
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Rghul-Revier (Caudin)
Zusätzliche Formate: E-Book, E-Book

Handlung

Anmerkung: Der Roman schließt an Atlan 410 an.

Nomazar wird an Bord von PELEFFS ATEM in einer Kabine angekettet. Nach dem Abflug lässt ihn Peleff in eine schönere Kabine verlegen und die Ketten lösen. Sein Gefangener ist eines der wenigen Lebewesen, in dessen Gesellschaft er keinen Widerwillen empfindet. Anstatt ihn dem Neffen auszuliefern, wo er den Tod zu erwarten hätte, könne er ihm eine sichere Unterkunft als Gast und Gesellschafter in seinem Palast auf einem unbekannten Planeten namens Caudin anbieten. Nomazar wägt ab und geht schließlich auf das Angebot ein.

Caudin ist ein Sumpfplanet. Es gibt einige kleine Meere, aber Sumpf und Urwald sind das Hauptmerkmal des Planeten. Überall im Sumpf finden sich halb versunkene Ruinen einer früheren Zivilisation. Mitten im Dominanten Morast, dem größten zusammenhängenden Sumpfgebiet, befindet sich PELEFFS SCHOSS; es wird durch Schwebeprojektoren vor dem Versinken bewahrt. Der Palast sieht aus wie ein riesiger Pilz: eine flachgedrückte Halbkugel, die mit der Schnittfläche auf einem kurzen, runden Stiel ruht. Es ist so groß wie eine mittlere Stadt.

Peleff übergibt Nomazar auf einer Landeplattform an seine Roboter, die ihm eine gut eingerichtete Unterkunft zuweisen. Innerhalb des Palastes sind Eifersüchteleien und Neid an der Tagesordnung. Jeder »Gast« möchte sich bei Peleff einschmeicheln, auch wenn die daraus resultierenden Vorteile noch nicht auf der Hand liegen. Es findet ein fortwährender Wettbewerb um Peleffs Gunst statt, in den Nomazar sofort integriert wird. Ura weist darauf hin, dass alle Gäste anfangs unzufrieden waren, aber nach einer Weile glücklich damit waren, Peleff erfreuen zu können. Lediglich Scarta, eine junge, hübsche, humanoide Frau, ist die Einzige, bei der die psychische Manipulation noch nicht gegriffen hat. Scarta suggeriert, dass sie mit ihm fliehen würde, wenn seine Analyse der Umgebung zu denselben Ergebnissen führen würden. Nomazar erbittet von P-Acht Informationen über die Ruinen und erfährt dabei, dass es jenseits des Dominanten Morasts einen Raumhafen mit wenigstens einem beschädigten Raumschiff gibt. Das musste Scarta gemeint haben.

Pram und Ura wittern in seinem Interesse an den Ruinen einen neuen Versuch, sich bei Peleff einzuschmeicheln. Sie bedrohen Nomazar und sperren ihn in einen weit entfernten Kellerraum; dort kann er zugrunde gehen, und sie haben ihn nicht aktiv getötet. Scarta vermisst ihren neuen Freund, und bei der nächsten Versammlung der »Gäste« erfährt sie in groben Zügen, was passiert ist. In derselben Nacht geht sie auf die Suche, und zusammen mit P-Acht findet sie Nomazar. Gemeinsam wollen sie sich zum Raumhafen durchschlagen, ehe der Hypnoprozess bei ihr greift. Scarta hat einen Gang unter dem Niveau des Sumpfes entdeckt, der ihrer Ansicht nach ins Freie führt. Das soll der Ausgangspunkt der Flucht sein.

Der Kellergang des Palastes geht irgendwann in einen halbhohen Gang mit roh behauenen Steinen über. Offenbar befinden sie sich auf dem Grund des Dominanten Morasts. Kriechend erreichen sie das Ende des Ganges und landen auf einer Grasinsel. Die nächste Etappe soll nachts erfolgen, um eine Entdeckung durch die Roboter des Schlosses zu vermeiden. Während sie ruhen, werden sie mehrmals von Robotern überflogen, aber nicht entdeckt. In der folgenden Nacht tasten sie sich vorsichtig auf einem schmalen Grat durch den Sumpf zur nächsten Insel. Einmal müssen sie eine größere Lücke im Grat überwinden, aber auch das gelingt. Irritierend sind die vielen Geräusche, die sie begleiten, ohne dass sie ein Tier zu Gesicht bekommen. Nach einer weiteren Nachtwanderung erreichen sie festes Land. Allerdings wird Scarta von einer Schlange gebissen. Ihr Bein schwillt an, aber nach ein paar Stunden geht die Schwellung wieder zurück. Stattdessen greift Peleffs Konditionierung bei Scarta. Mit einem Energiestrahler macht sie die Roboter auf sich aufmerksam, und die Flucht ist zu Ende. Sie werden zum Schloss zurückgebracht.

Während des Rückfluges werden Raumschiffe geortet. Scarta wird noch ins Gebäude transportiert, aber Nomazar wird auf der ersten Insel abgesetzt. Die Insel scheint sicherer zu sein, da die Raumschiffe nicht zu Peleff gehören. Und in der Tat: Zwei Organschiffe erscheinen über PELEFFS SCHOSS und zerstören ihn. Nach deren Abflug dringt Nomazar durch den Fluchttunnel in das Schloss ein, und bei der Durchsuchung findet er nur noch den im Sterben liegenden Morn. Alle anderen, auch Scarta, sind mitgenommen worden; von einem Prozess ist die Rede.

Zwei Tage später taucht Peleff in einem stark beschädigten Beiboot auf. Er ist verwundet und stößt schreckliche Verwünschungen auf den Neffen aus. Auf dem Rückflug nach Caudin hatten ihm Schergen Duuhl Larx' den Weg abgeschnitten und die PELEFFS ATEM zerstört. Nomazar pflegt ihn gesund, und kann seinen Lebenswillen wieder entfachen. In dem alten Raumhafen, den Nomazar und Scarta auf ihrer Flucht anvisiert hatten, hat Peleff in einem unterirdischen Hangar ein Organschiff namens PELEFFS RACHE versteckt. Mit ihm plant Peleff, in das Marantroner-Revier zu Chirmor Flog zu fliehen.

Der Fluchtweg wird nun ein zweites Mal beschritten. Nomazars Wegkenntnisse sind hilfreich, und nach drei Tagen stehen sie vor dem Landefeld. Ein zuvor notdürftig reparierter Roboter, der sie begleitet, wird vom Gelände aus beschossen. Im Raumhafen hat sich ein vor Jahren Geflüchteter versteckt, der sie jetzt angreift. Parentos wird überwältigt und getötet, und danach kann endlich das Raumschiff betreten werden. Der Start wird für den darauf folgenden Morgen festgelegt. Während sie warten, fühlt sich Nomazar unwohl. Etwas stimmt nicht. Als er sich umschaut, entdeckt er außerhalb des Hangars zwei Organschiffe. Peleff nutzt dieses Wissen, um seine Startplanung anzupassen. Ein Blitzstart gelingt, und der Valvke bricht mit seinem Gast zu Chirmor Flog auf.

Anmerkungen

  • Bereits in mehreren Romanen wurde erwähnt, dass es im gesamten Rghul-Revier keine Lebewesen gibt, die so aussehen wie Nomazar. Nun wird mit Scarta eine völlig humanoide Frau geschildert, die jederzeit dem gleichen Volke wie der Berserker entstammen könnte.
  • Es bleibt rätselhaft, von wem PELEFFS SCHOSS errichtet wurde. Schließlich ist Caudin nur Peleff selbst bekannt. Mit eigenen Händen gebaut wird er es aber wohl nicht haben. Entweder hat er nach den Bauarbeiten alle Zeugen eliminieren lassen, oder dem Autor ist ein Schnitzer passiert.
  • Der Untertitel lautet fälschlicherweise »Ein neuer Gast in Peleffs Schloß«, korrekt wäre »Ein neuer Gast in PELEFFS SCHOSS«

Innenillustration