Auf Dykoor wartet der Tod

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 422)
A422 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Auf Dykoor wartet der Tod
Untertitel: Atlan und Thalia auf der Welt des Grauens
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Tais Teng (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Atlan, Thalia, Yärling, Verkonder
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Marantroner-Revier (Dykoor)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Gegenwart

Atlan sitzt in einer Gefängniszelle und ist dem Wahnsinn nahe. Er ist völlig zerstört, deprimiert und sieht in seinem Leben nicht mehr den geringsten Sinn. Allein schon um seine Gegner zu ärgern fasst er den Entschluss, seinem Leben ein Ende zu bereiten. Mit den Utensilien seiner Zelle erhängt er sich. Er hat damit keinen Erfolg; er wird von seinen Wärtern gefunden, bevor der Tod eintritt. Aber er entkommt seinen Häschern dennoch. Denn er überschreitet die Grenze, die ihn bisher vom Wahnsinn getrennt hat. Damit ist er für seine Gegner wertlos geworden.

Allerdings bleibt er eine Schlüsselfigur, weshalb die Scuddamoren des Stützpunkts auf Dykoor auf Säggallo um Unterstützung bitten. Ihnen wird der Havare Verkonder gesandt, der ein ganz besonderes Talent hat. Mit seinen leichten Paragaben kann er aus jedem Geist die Wahrheit herausbekommen. Und zwar selbst dann, wenn sich sein Gegenüber selbst belügt. Er bezeichnet sich deshalb als »Wahrheitsspürer«.

Als der Sonderbeauftragte eintrifft, holt ihn Yärling persönlich vom Raumhafen ab. Der ehemalige Kommandant des Mittleren Forts auf Breisterkähl-Fehr hat seine Degradierung Atlans und Thalias Tätigkeiten zu verdanken. Umso mehr stört es ihn, dass er Atlan noch nicht töten darf. Yärling erstattet Verkonder Bericht über die letzten Ereignisse, danach besucht der Havare Atlan in seiner Zelle. Aber er bekommt wegen der Mentalstabilisierung nicht an das Bewusstsein des Arkoniden heran. Anders sieht es mit Atlans Extrasinn aus. Diesen Logiksektor kann er sehr wohl erspüren und mit ihm in telepathischen Kontakt treten. Der Extrasinn berichtet weitere Einzelheiten, sodass sich Verkonder ein Bild über die letzten Tage machen kann.

Rückblick

Die OPIER brachte Atlan und Thalia nach Dykoor, um von den Wissenschaftlern verhört zu werden. Die Ärgetzos, die man ihnen auf Breisterkähl-Fehr abgenommen hatte, erzielten nämlich nicht die gewünschte Wirkung. Anstatt das Leben des Neffen Chirmor Flog zu verlängern, trat die gegenteilige Wirkung ein und die beiden mussten daran Schuld sein. Unter den Verhören erfuhren die Scuddamoren aber nicht, was sie wissen wollten. Daher zwangen sie zuerst Atlan, danach Thalia, je ein Ärgetzo zu schlucken. Während der noch immer in Atlans Brustkorb verborgene Zellaktivator diese Droge sofort kompensierte, zeigte sie bei Thalia Wirkung. Die an sich relativ unsterbliche Odinstochter alterte binnen weniger Minuten zu einer Greisin, die mehr tot als lebendig war. Daraufhin musste Atlan zunächst zwei, dann vier und fünf Ärgetzos gleichzeitig schlucken, aber es trat wiederholt keine Wirkung ein. Man entdeckte den Zellaktivator in Atlans Brust und wollte diesen operativ entfernen, aber der Arkonide behauptete, er würde danach explodieren, weil er untrennbar mit ihm verbunden sei.

Die beiden Gefangenen wurden in ihre Zelle zurückgebracht, wo Atlan einen Ausbruchsversuch über die Belüftungsschächte unternehmen wollte. Bevor er in sie eindringen konnte, wurden die aus Glassit bestehenden Fenster von den Kirnets zerstört. Dabei handelte es sich um riesenhafte Amöben, die in großen schwebenden Blasen reisten, welche Vrusvarther genannt wurden. Die Kirnets drangen in ihre Zelle ein und verteilten sich dann in den Belüftungsschächten. Atlan und Thalia konnten über das zerstörte Fenster entkommen. Rasch fanden sie eine leere Vrusvartherblase und konnten in ihr entkommen. Der leichte Wind trieb sie einfach in die schier endlosen Sümpfe Dykoors hinaus.

Nachdem sie dort eine Nacht verbracht hatten, wateten sie durch die Sumpf- und Schlicklandschaft Richtung Raumhafen, wo sie in der nächsten Nacht eintrafen. Gleichzeitig ereignete sich dort ein Großangriff der Kirnets, was die Aufmerksamkeit der Scuddamoren band. Die beiden wollten unbemerkt an Bord gelangen, um mit einem Organschiff zu entkommen. Atlan hegte die Hoffnung, dass sie Wirkung der verdorbenen Ärgetzos entweder von allein aufhörte oder er sie mit seinem Zellaktivator aufheben konnte. Aber soweit kam es nicht, denn Thalia hatte mit ihrem Leben bereits abgeschlossen. Sie wollte der Nachwelt nicht als Leiche einer Greisin in Erinnerung bleiben und suchte den Freitod. Sie rannte mit Absicht in ein sehr großes Exemplar der Kirnets und wurde von dessen ätzenden Säuren binnen Sekundenbruchteilen getötet und zu einem Häufchen Asche aufgelöst. Atlan konnte das nicht verhindern und verlor das Bewusstsein. So fand man ihn und brachte ihn in seine Zelle zurück, wo er schließlich den Verstand verlor.

Gegenwart

Es gelingt Verkonder, über Atlans Extrasinn den Arkoniden wieder aus dem Wahnsinn zurückzuholen. Er erkennt auch die Bedeutung des Zellaktivators und dass er für ihn selbst wertlos sein würde. Aber vielleicht könnte der Arkonide damit Chirmor Flog heilen, bis wieder richtige Ärgetzos produziert werden können. Davon verspricht sich der Havare einen Karrieresprung. Er informiert Säggallo darüber und fordert ein Kurierschiff an.

Anmerkungen

  • Atlan und Thalia tragen keinerlei Schuld am Zustand der verdorbenen Ärgetzos. Eine Mutation unter den Jatten auf Nergal, die das Drulery der Terzöge-Königinnen in Ärgetzos umwandelten, war daran schuld. Siehe Atlan 405.
  • Dass Thalia zwar relativ unsterblich ist, durch die falschen Ärgetzos jedoch so leicht vergiftet werden konnte, lässt erneut die Frage aufkommen, was die Ursache der Unsterblichkeit der Odinskinder ist. Denn diese müssen viele Jahrzehntausende alt sein (spätere Romane lassen sogar den Rückschluss zu, dass sie mehrere Millionen Jahre alt sein könnten). Dieses Geheimnis wird im Atlantis-Zyklus aber nicht gelüftet.
  • Atlan hat schon viele Menschen verloren, die ihm sehr nahe standen. Warum er gerade nach dem Tode Thalias absolut nicht mehr leben möchte, bleibt unklar. Beide waren zwar ein Liebespaar sowie Kampfgefährten, kannten sich aber nur etwa zwei Jahre lang.

Innenillustration