Koordinator der Ewigkeit (Roman)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Heftroman. Für den Titel, siehe: Koordinator der Ewigkeit.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 427)
A427 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustration
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Koordinator der Ewigkeit
Untertitel: Er verspricht die Unsterblichkeit
Autor: Peter Terrid
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Josef Dienst (1 x)
Erstmals erschienen: 1979
Hauptpersonen: Atlan, Artin, Tolfex, Därwellsknull, Kniesterbeiner
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Marantroner-Revier (Ghyx)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Auf der Flucht von Säggallo mit einem Kleinstraumschiff gelingt es Artin, auf einem der sternförmigen Raumschiffe des Koordinators der Ewigkeit anzudocken und mit ihnen unbemerkt das Sonnensystem zu verlassen. Atlan und der Scuddamore untersuchen natürlich dieses Raumschiff, aber es ist unbemannt. Wenig später landet es auf dem Sumpfplaneten Ghyx und in der Nacht schleichen sich der König von Atlantis und sein Gefährte in die nächstgelegene Stadt. Während Artin unbekannten Zielen folgt, erkundet Atlan diese Stadt und die darin lebenden Ghyxaner.

Die krötenähnlichen Ghyxaner leben in einer primitiven Gesellschaft. Es gib mehrere große Städte und ausgeprägte Rivalitäten unter diesen. Aktuell findet gerade der alljährliche Angriff der Durlaner auf Kudonaber statt. Das Kriegswesen dieses Volkes ist recht seltsam und unblutig; der Gegner wird zwar nach Möglichkeit verdroschen, aber nie getötet, da er sonst ja nicht mehr am Krieg teilnehmen könnte. Doch diesmal scheint es anders zu kommen als in den Jahrhunderten zuvor. Die Durlaner haben Schuhwerk erfunden, in welchem sie die vor der Stadtmauer Kudonabers ausgestreuten Glas-Sandfelder schmerzlos überqueren können, und Leitern mit sich, mit denen sie die bis zu 20 m hohen Stadtmauern überwinden können. Der alte Kniesterbeiner, der Anführer der Kudonaberer, befiehlt dem Kommandanten der Verteidigungstruppen, diesmal die Durlaner zu töten. Därwellsknull und seine Gefährten haben keine Ahnung wie man so etwas macht und wollen sich schon weigern, als die Schiffe des Koordinators erscheinen und vor der Stadt landen. Die Durlaner sind frustriert, dass der Koordinator erneut Kudonaber ausgewählt hat und ziehen sich nach Durl zurück.

Als Atlan Kudonaber erforscht, findet er alle Bewohner der Stadt in einem wahren Freudentaumel. Es findet ein berauschendes Fest statt, aber der alte Kniesterbeiner führt ihn gern herum und erklärt ihm alles über die Große Verheißung. Der Koordinator der Ewigkeit bringt demnach einmal pro Generation den Immerwährenden Segen nach Ghyx, der die Unsterblichkeit verheißt. Die gesegneten Ghyxaner entrücken in Ekstase und werden danach in den Vorhallen der Ewigkeit aufgebahrt, bis sie die Diener des Koordinators abholen und in seine Raumschiffe bringen. Diese bringen die Auserwählten dann zum Stern der Läuterung, wo sie die Unsterblichkeit erfahren. Selbstverständlich ist noch keiner von ihnen jemals zurückgekehrt.

Atlan ist entsetzt, denn er wittert Böses hinter dieser Religion. Zusammen mit dem abgesetzten Därwellsknull – er hatte sich erlaubt, aus Spott den Emporkömmling Niddengran vor den Mauern der Stadt hochleben zu lassen – beobachtet der Arkonide die Roboter des Koordinators Tolfex beim Segnen. Den Ghyxanern wird eine Injektion verabreicht, die sie wenige Sekunden später in den Scheintod versetzt. Bedächtig werden sie dann von anderen Bewohnern der Stadt in die Vorhallen gebracht, wo sie später von den Robotern auf wenig würdevolle Art abtransportiert werden. Därwellsknull kann von Atlan überzeugt werden, dass hier großes Unrecht geschieht, und auch Hellendhurr, seine Geliebte und gleichzeitig Tochter des alten Kniesterbeiners, glaubt ihm schließlich. Aber der Alte lässt sich nicht überzeugen. Er verrät Atlan an den Koordinator und der Arkonide wird in einem Gleiter zurück in eines der Koordinatoren-Schiffe gebracht. Hier liegen die Scheintoten schon im Korridor herum wie Abfall; verrenkt, über- und durcheinander und ganz und gar nicht mehr »entzückt«. Bevor Atlan das Raumschiff verlassen kann, startet es.

Därwellsknull und Hellendhurr sind währenddessen aus Kudonaber verbannt worden, da sie für Frevler gehalten werden. Ihre einzige Chance ist es, in Durl Zuflucht zu finden. Als sie die Stadt fast schon erreicht haben belauschen sie, dass am nächsten Tag Kudonaber überfallen und alle Bewohner getötet werden sollen. Nach den ungeschriebenen Gesetzen der Ghyxaner wäre die Stadt nun für eine Generation lang für alle Angriffe tabu gewesen, aber die Zeiten scheinen sich geändert zu haben. So schnell sie können, laufen die beiden zurück in ihre Heimatstadt, suchen den alten Kniesterbeiner auf, und Därwellsknull hält dem verbohrten Alten eine Standpauke, die die halbe Stadt mit anhören kann. Beeindruckt macht der Alte Därwellsknull zum kommissarischen Verwalter und die verbliebenen kräftigen Personen machen sich noch in der Nacht an die Arbeit. Am Morgen staunen die angreifenden Durlaner nicht schlecht, weil ein Großteil der Stadtmauer Kudonabers abgetragen ist. Därwellsknull gelingt es, den durlanischen Anführer von der Sinnlosigkeit der alljährlichen Kriege zu überzeugen und Zweifel an der Großen Verheißung zu wecken. Zusammen wollen die Bewohner Durls und Kudonabers ab nun versuchen, sich gegen zukünftige Besuche des Koordinators der Ewigkeit vorzubereiten.

Innenillustration