Pfad der Titanen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 452)
A452 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Pfad der Titanen
Untertitel: Auf dem Weg nach Turgan
Autor: Detlev G. Winter
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Kennon/Grizzard, Martok, Paltka, Topalm
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Dorkh
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Anmerkung: Die Handlung dieses Romans schließt unmittelbar an Atlan 449 an.

Nach stundenlanger Suche erreichen Atlan, Razamon und Kennon endlich jene Quellhöhle, in der der Süße und der Bittere Fluss entspringen. Die Quellen erwecken den Eindruck, künstlich erschaffen zu sein, aber für eine nähere Untersuchung fehlt die Ausrüstung. Jedenfalls riecht schon der feine Spritznebel des Bitteren Flusses ziemlich metallisch, und die Tiere an seinem Ufer wirken unruhig. Als Atlan sich ihnen zu weit nähert, werden sie immer hysterischer und greifen schließlich die drei Gefährten an. Einige werden von der starken Strömung davongetrieben, aber vielen gelingt das Übersetzen. Immer mehr Tiere unterschiedlichster Gestalt sammeln sich an und treiben sie in die Enge. Erst als sie mit ihrem Scheinwerfer in die lichtempfindlichen Augen der Tiere leuchten, verkriechen sich diese vorerst.

Mit Müh und Not erreichen die drei Wanderer den Ausgang der Quellhöhle, auf halber Höhe des Marmorbergs. Den beiden Wasserfällen können sie nicht folgen, sie müssen sich mühsam einen Abstieg über die Geröllhalden des steilen Berges suchen. Danach reisen sie weiter Richtung Süden, bis sie einem gnomenhaften Wesen begegnen, das sich vor ihren Augen einen Arm bricht. Nach anfänglich sehr großem Misstrauen wird er zugänglich. Er heißt Martok, ist ein Gorjashe und ist aus gekränktem Stolz nach einem Streit mit seiner Gefährtin Paltka davongelaufen. Nachdem Atlan den Arm verarztet hat, ist auch schon der Rest der Handelskarawane da. Gegen Übergabe ihres Scheinwerfers dürfen sie sich der Gruppe anschließen, bis sie Turgan erreichen.

Schon während der ersten gemeinsamen Nacht, die mit einem Festschmaus beginnt, entdecken sie Flugscheiben am Horizont, die vermutlich von Kuashmo ausgeschickt worden sind. Topalm, dem Anführer der Gorjashen, wird die Angelegenheit zu gefährlich, und er verweist die drei Freunde aus ihrem Lager. Aber Atlan, Razamon und Kennon folgen ihnen am nächsten Tag unbemerkt. Sie staunen nicht schlecht, als sie die Solper-Brücke erreichen, die den Süßen und den Bitteren Fluss überspannt. Das gitantische Bauwerk ist einen Kilometer breit, dutzende Kilometer lang und besteht aus riesigen Quadern aus Basalt. Das ganze Gebilde beginnt in Shurhan am westlichen Rand des Dimensionsfahrstuhls, führt mindestens bis Turgan und nennt sich Titanenpfad. Die Solper-Brücke ist nur ein kleiner Teil davon, ruht auf riesigen Stützpfeilern und überspannt ein ganzes Tal.

Der Weg an den Quadern entlang ist nicht ungefährlich. Denn darin hausen die mit geringer Intelligenz gesegneten Mirrn. Das sind Tiere, insektoide Lebewesen, die wie eine Kreuzung zwischen Ameise und Fledermaus aussehen, aber halbmeterlange Körper haben. Nach erfolglosem Kampf müssen Atlan, Razamon und Kennon aufgeben, werden durch das Höhlensystem gebracht, das sich unter den Quadern der Brücke befindet, und werden der Königin der Mirrn vorgeführt. Anschließend werden sie in ein Gefängnis gesteckt, in dem auch schon die überlebenden Mitglieder der Gorjashen-Karawane stecken. Die Mirrn behandeln sie gut und bringen in relativ kurzen Abständen reichlich Nahrung. Atlan durchschaut als erster, dass sie in einer Vorratskammer sind und gemästet werden sollen, damit sie die Königin anschließend verspeisen kann. Sie sammeln über mehrere Tage hinweg ihre Nahrung, anstatt sie zu essen. Als sie erneut gefüttert werden sollen, werfen sie das alles den unterernährten Mirrn vor die Beine. Offenbar beansprucht ihre Königin sehr viel Nahrung für sich und gibt nur sehr wenig an ihre Arbeiter weiter. Ausgehungert wie sie sind, stürzen sich die Mirrn auf die Früchte, Wurzeln und Fleischstücke. Während Atlan, Razamon und Kennon die Gunst der Stunde zur Flucht nutzen, glauben die Gorjashen, ihre Stunde der Rache sei gekommen, und ein Gemetzel beginnt. Da ihnen die Mirrn hundertfach überlegen sind, endet es vorhersehbar. Atlan, Kennon und Razamon können im letzten Moment durch das Höhlensystem entkommen und bringen den Stützpfeiler am Eingang des Höhlensystems zum Einsturz.

Die Mirrn können ihnen damit vorerst nicht folgen. Durch einen umfallenden Felsblock werden die drei Gefährten in den Bitteren Fluss gestürzt, der in einem steilen Tal schnell dahin schießt und sie sofort davonspült.

Anmerkung

  • Da die Solper-Brücke dutzende von Kilometern lang ist und ein gesamtes Tal überspannt, in welchem nur zwei nicht allzu breite Flüsse fließen, gleicht es einem Wunder, dass Atlan, Razamon und Kennon sich beim Sturz von der Brücke nicht alle Knochen brechen, sondern im Bitteren Fluss landen.

Innenillustrationen