Die Meute der Tiermenschen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 453)
A453 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Die Meute der Tiermenschen
Untertitel: Der Bittere Fluß macht sie zu Bestien
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Grizzard/Kennon, Kroppan, Foid, Ruv, Braas, Namu
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Dorkh
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Gestrandet

Atlan, Razamon und Kennon werden von der starken Strömung des Bitteren Flusses stundenlang abgetrieben. Das Ufer ist dabei so steil, dass sie es an keiner Stelle wagen können, die Fluten zu verlassen. Als sie an einer Ruine vorbeikommen, wagen sie es trotzdem. In den halb zerfallenen Gemäuern lauern aber Horden von blutsaugenden Fledermäusen; es bleibt ihnen nichts anderes übrig, als sich erneut dem Fluss anzuvertrauen. An einer Sandbank gelingt ihnen schließlich knapp vor Einbruch der Dunkelheit doch noch die Landung. Da sie vom Bitteren Wasser nicht trinken wollten, sind sie halb verdurstet und stark geschwächt.

Atlan

Während seine Gefährten schlafen, macht sich Atlan auf die Suche nach Wasser oder Nahrungsmitteln. Dabei wird er von den pflanzenähnlichen Keljats eingefangen und kurz darauf von einigen Turganern als Sklaven abtransportiert. Diese stets in schwarze Tücher gehüllten Gestalten bezeichnen ihn als Tiermenschen und behandeln ihn, als ginge große Gefahr von ihm aus. Dabei kann sich der König von Atlantis kaum noch eigenständig bewegen. Gefesselt wird er auf ein Chreean gepackt und abtransportiert.

Vor Einbruch der Dunkelheit errichten die Turganer ein Lager, und nach einiger Zeit gesellen sich noch zwei weitere Truppen dazu. Sie hatten mehr Glück und insgesamt drei Erwachsene und zwei Kinder der Tiermenschen gefangen. Diese sehen Menschen sehr ähnlich, haben aber einige Anzeichen von Raubtieren an sich. Bevor Atlan mit einem von ihnen, Namu, ins Gespräch kommen kann, befreit sich dieser von seinen Fesseln. Er tötet mehrere Turganer und labt sich dann am Fleisch ihrer Körper, bevor er selbst getötet wird. Atlan ist schockiert, denn das hätte er den Tiermenschen trotz all ihrer Wildheit nicht zugetraut.

Am nächsten Tag reitet die Karawane mit ihren Gefangenen weiter und erreicht am Abend die Ruinenstadt Shurhan. Hier spielt sich das Leben in Tunneln und Höhlen unter der Stadt ab. Es sind schon zwei weitere Tiermenschen hier gefangen, und die neuen Gefangenen werden zu ihnen gesteckt. Der Turganer Kroppan, der Anführer jener Gruppe, die Atlan gefangen genommen hat, verkündet dem Arkoniden, dass er ihn für einige Khams gekauft hätte und er ab nun sein Sklave sei. Sobald Dorkh auf einer fremden Welt landen würde, solle er mit anderen abgerichteten Tiermenschen dorthin aufbrechen und Schätze mit zurückbringen. Als Atlan antwortet, Dorkh sei ein Weltenfragment, das schon seit langem irgendwo festsitze und keine weitere Welt mehr heimsuchen würde, triumphiert Kroppan. Er hat nämlich von den SCHLOSSHERREN den Auftrag erhalten, eine Person zu ihnen zu bringen, die der Beschreibung nach aussieht wie Atlan und verantwortlich sein soll, dass Dorkh nicht mehr vom Fleck kommt. Nur Atlan selbst weiß, dass er nicht gemeint sein kann.

Razamon und Kennon

Inzwischen sind Kennon und Razamon längst wieder zu sich gekommen und haben, dem Tode nahe, doch vom Bitteren Wasser getrunken. Nach kurzer Zeit fühlen sie sich frisch wie noch nie und voller Tatendrang. Auf der Suche nach Atlan trüben sich ihre Gedanken ein, sie zerstreiten sich und gehen getrennte Wege. Kennon entdeckt den Kadaver eines Krolocs und labt sich von dessen Fleisch. Als er von dem Tiermenschen Foid attackiert wird, kann er diesen durch einen Dagorgriff besiegen und zieht weiter nach Südosten.

Auch Razamon verliert allmählich seine Intelligenz und wird zur wilden Bestie. Aus nicht erkennbaren Gründen verspürt er grenzenlosen Zorn auf Kennon und verfolgt ihn, um ihn zu töten. Auch er kommt zu dem Kadaver des Krolocs, stillt daran seinen Hunger, wird von Foid angegriffen und besiegt den Tiermenschen. Er erreicht eine Ruinenstadt, wo er Kennon vermutet. Da der Wasserbeutel mit dem Bitteren Wasser längst leer ist, stillt er seinen Durst an einem Brunnen. Binnen weniger Minuten erkennt er, was aus ihm geworden ist und kann die Primitivität in sich wieder abschütteln. Dann stellt ihn Kennon und greift ihn an. Nur durch eine List kann auch Kennon dazu gebracht werden, das normale Wasser zu trinken und kommt wieder zu Sinnen. Gemeinsam brechen sie nach Turgan im Nordosten auf, um Atlan zu suchen (der aber im Nordwesten weilt).

Anmerkungen

  • Es ist unbekannt, ob die Krolocs, die im Hordenpferch leben, degenerierte intelligente Krolocs sind, oder noch von den halbintelligenten Vorfahren der Krolocs abstammen.
  • Im Kasten mit den Hauptpersonen des Romans wird Namu irrtümlich als Narru angeführt. An keiner einzigen Stelle des Romans taucht der Name Narru auf, auf vielen hingegen Namu.
  • Die Handlung um Atlan wird in Atlan 457 fortgesetzt, jene um Razamon in Atlan 458, und die von Kennon bereits in Atlan 454.

Innenillustrationen