Erinnerungen an Terra

Aus Perrypedia
(Weitergeleitet von Quelle:A454)
Wechseln zu: Navigation, Suche
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes: Die Miniaturansicht konnte nicht am vorgesehenen Ort gespeichert werden
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 454)
A454 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Erinnerungen an Terra
Untertitel: Die Horden der Nacht auf der Erde
Autor: H. G. Francis
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Grizzard / Upanak, Copasallior, Querllo, Glyndiszorn, Lebo Axton, Razamon
Handlungszeitraum: Juni 2650, ca. 8000 v. Chr.
Handlungsort: Pthor, Terra
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Anmerkung: Die Handlung dieses Romans schließt an Atlan 451 an.

In Moondrag hat Grizzard die junge Enis kennen gelernt. Sie scheint ihn sehr zu mögen, doch tatsächlich will sie durch seine Hilfe nur ein besseres Leben in der FESTUNG führen. Als er sie nach einigen Tagen wieder trifft, scheut er davor zurück, ihr seinen Körper zu zeigen. Es ist eigentlich gar nicht seiner, sondern der Projektionskörper Lebo Axtons, in den es ihn vor etwa zwei Jahren versetzt hat, ohne dass er es hätte verhindern können. Dieser Körper ist nicht nur entstellt und verwachsen, sondern beginnt zusehends zu verfaulen. Er hat mehrere Zähne verloren, die Fingerspitzen und Zehen sind schwarz, und an den Beinen und Armen beginnt sich die Haut an mehreren Stellen braun und schwarz zu verfärben. Nekrose!

Nachdem Enis ihn verlassen hat, will er in die Große Barriere von Oth, wo die Magier seine einzige Hoffnung darstellen. Aber in der Porquetor-Rüstung verliert er das Bewusstsein, stürzt auf die Steuerung und verwüstet unbeabsichtigt einen Teil der Gärten um die FESTUNG. Er kommt erst zu sich, als Copasallior vor ihm steht. Seiner Bitte ihm zu helfen, steht der Weltenmagier so lange ablehnend gegenüber bis er den Vorschlag macht, er könnte durch die Magier in seinen ursprünglichen Körper zurückversetzt werden, und dadurch in die Nähe Atlans gelangen. Der Sechsarmige nimmt ihn mit zur ORSAPAYA, wo Querllo seinen Zustand verbessert und Glyndiszorn einen Dimensionstunnel öffnet, durch den seine Seele zu seinem Originalkörper gelangen kann. Copasallior gibt Grizzard den Befehl mit, Atlan zu töten, wenn er ihn finden sollte. Die Reise dauert lange, und Grizzard wird mit bislang gelöschten Erinnerungen seiner Vergangenheit konfrontiert.

Sein wahrer Name lautet Upanak, und er ist ein Indianer, der zwei Jahre lang auf Fernreise tief im Süden des nordamerikanischen Kontinents gewesen ist. Nun kehrt er zurück zum Wolkental, wo er mit seiner Frau Alga und ihren zwei Kindern gelebt hat. Als er das Dorf betritt, wird er feindselig behandelt. Es stellt sich heraus, dass Alga in seiner Abwesenheit mit Arz vermählt worden ist und von ihm ein Kind bekommen hat. Häuptling Bersham will sich nicht mehr daran erinnern können, ihn auf diese Reise geschickt zu haben. Es bleibt ihm nur übrig, als unbekannter Jäger um Aufnahme in diesen Stamm zu bitten.
Um das zu erreichen, muss er auf die Jagd gehen. Als er hoch am Hang eines Berges ein Tier stellen will, bricht ein Erdbeben über das Land herein, und sintflutartige Niederschläge prasseln stundenlang herab. Als sich das Wetter beruhigt, kehrt er in sein Dorf zurück, aber das ist durch einen gewaltigen Tsunami vernichtet worden. Aller Freunde beraubt, sucht er Anschluss bei einem anderen Stamm am Ende des Wolkentals. Aber das scheint durch ein gewaltiges Tier zum Großteil zerstört worden zu sein. Er begibt sich auf die Jagd nach dem Monstrum und begegnet bald einem Tier, das wie ein drei Meter hoher Waschbär aussieht. Unter Lebensgefahr kann er es töten, und trennt zum Beweis seiner Tat eines der Beine ab. Dann verbringt er die Nacht im Wald.
Als er am nächsten Tag in das Dorf zurückkehrt, wird er als Lügner bezeichnet. Häuptling Omka behauptet, selbst das Biest erlegt zu haben, schließlich hat er die Ohren als Trophäe mitgebracht. Es entbrennt ein Zweikampf, und als Upanak fast schon gesiegt hat, betritt ein Fremder das Dorf. Die Krieger sind gegen seine Berserkerkraft chancenlos, und nachdem er Upanak mit Leichtigkeit besiegt hat, stellt er sich als Razamon vor. Er lässt sich zum Kadaver der Bestie bringen und verabschiedet sich von ihr wie von einem Freund. Sie finden auch noch mehrere zerstörte Dörfer der Brunnen-Sippen sowie der Weiße-Feder-Leute, von denen aber niemand überlebt hat. Razamon fordert Upanak, der von nun an als Häuptling akzeptiert wird, auf, dass sie ihr Dorf verlegen. Der Grund dafür wird bald offensichtlich; unzählige Bestien aus den Horden der Nacht verwüsten das Land, doch an einer bestimmten Stelle scheinen sie relativ sicher zu sein. Telesham wird als Wache auf dem Gipfel des Hügels aufgestellt, dann verabschiedet der Berserker sich.
Wenig später erscheint ein Zugor über der Baustelle, und Upanak vermeint, Razamon zu erkennen. Aber es handelt sich nur um ein anderes Mitglied dessen Volkes. Upanak wird gefangen genommen und in ein Lager gebracht, wo er von Technos verhört wird. Als sie erkennen, dass er seinen neuen Freund nicht verraten wird, verabreicht man ihm ein Wahrheitsserum. In diesem Zustand führt er sie durch die Wälder, bis sie Razamons Unterkunft entdecken. Der Berserker wird gefangen genommen und mit Upanak ins Lager gebracht. Für den Indianer ist Freundschaft das höchste Gut, weshalb er den Knyr überzeugen will, ihn nicht aus freien Stücken verraten zu haben. Es gelingt ihm, aus seinem Zelt zu entkommen und in jenes einzudringen, in dem Razamon gefangen gehalten wird. Aber ein Robotdiener überwältigt ihn. Erneut wird er verhört, kann sich durch Schweigen aber dagegen wehren. Zur Strafe für seine Uneinsichtigkeit wird er von den Herren der FESTUNG dazu verurteilt, als »Grizzard, der für alle schläft«, in einem Glaspalast in der Senke der verlorenen Seelen in einer Tiefschlafkapsel so lange zu verweilen, bis Pthor in der Schwarzen Galaxis angekommen ist, wo er als Galionsfigur eines Organschiffs sein Lebensende finden wird.

Nachdem diese Erinnerung zurückgekehrt ist, dringt er auch schon in seinen Originalkörper ein, der sich auf dem Weltenfragment Dorkh befindet. Das dem Körper innewohnende Bewusstsein Kennons wird dabei nicht sofort hinausgeschleudert, sondern es kommt zum Gedanken- und Gefühlsaustausch mit Grizzard/Upanak. Der Indianer informiert den USO-Spezialisten über die aktuelle Lage auf Pthor, und dass sein Projektionskörper dem Tode geweiht ist. Dann erlischt die Bindung Kennons an den Grizzard-Körper; er wird durch den Dimensionstunnel gesogen und nach Pthor transferiert. Grizzard hingegen befindet sich in der Gesellschaft Razamons zwischen Hordenpferch und Titanenpfad. Seinem einstigen Freund gibt er sich weder als Upanak, noch als Grizzard zu erkennen.

Anmerkung

  • Auch in diesem Roman wurden die Begriffe Robotbürger und Robotdiener vermischt. Während erstere stationär gebundene, positronische Kugeln von zwei Meter Durchmesser sind, können sich die Robotdiener wie alle Roboter gehend (bzw. fahrend, je nach Typ) und fliegend fortbewegen.

Innenillustrationen