Der Sklavenmarkt (Atlan 460)

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Begriffsklärung Dieser Artikel befasst sich mit dem Atlan-Heftroman Nr. 460 von Horst Hoffmann. Für den Atlan-Heftroman Nr. 158 von Peter Terrid, siehe: Der Sklavenmarkt.
Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 460)
A460 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der Sklavenmarkt
Untertitel: Der König von Pthor in Ketten
Autor: Horst Hoffmann
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Grizzard, Konterfert, Seyfft, Man'Dhu'Ro
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Dorkh
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die drei korrupten Technos Siebzaht, Zinrer und Kelfyrt landen ihren Zugor um unteren Stadtteil Turgans, wo heute der Sklavenmarkt stattfinden soll. Traditionsgemäß wird er von Abgesandten des SCHLOSSES eröffnet, weshalb auch niemand Verdacht schöpft, als sie selbst einen Gefangenen zum Verkauf mitbringen. Er heißt Atlan und setzt sich beim Anketten an einen Pfahl so heftig zur Wehr, dass er kaum gebändigt werden kann. Damit hat der König von Atlantis die Aufmerksamkeit der potentiellen Käufer auf sich gezogen - aber der Sklavenmarkt ist noch nicht eröffnet. Denn es landet noch ein Zugor, und während sie die drei anderen Technos davonstehlen verlangt Konterfert, Atlan beschlagnehmen und ins SCHLOSS bringen zu dürfen. Obwohl jeder gehörigen Respekt vor den SCHLOSSHERREN hat, geht das zuweit. Turgan ist eine unberührbare Stadt, und der Sklavenmarkt ist heilig. Daher wird Konterfert mit Schimpf und Schande davongejagt und in einer Herberge in eine Art Hausarrest gestellt.

Derweilen beginnen die Sklavenverkäufe, und auch für Atlan gibt es Interessenten. Aber jedes Mal bevor es zum Kaufabschluss kommt, passiert ein Missgeschick und der Käufer verliert wieder das Interesse. Schuld daran sind sechs Narren, die unbemerkt eingreifen, und ihr Wortführer Seyfft kann einige Sätze mit dem Unsterblichen wechseln. Die Narren sind selbst Sklaven der Stadt und haben ihr Dasein satt. Sie wollen Atlan kaufen, damit dieser auf sie aufpasst und sie später aus Turgan fortschafft, damit sie in Frieden leben können. So geschickt wie sie sind, und mit all den Khams, die sie laufend zusammenstehlen, wird ihnen das wohl auch gelingen, wenn alle anderen Käufer verschwunden sind. In der Menge bemerkt Atlan immer wieder ganz kurz Grizzard, aber sein Gefährte gibt durch nichts zu erkennen, dass er ihn befreien wird. Daher bittet er am Abend die Narren, diesen zu beschatten.

Nachts ist das Betreten des Sklavenmarkts verboten, aber Atlan ist dennoch wachsam, und das zurecht. Grizzard schleicht sich an, hebt ein Messer und stößt es auf Atlan herab. Der ist aber schneller, dreht sich zur Seite und überwältigt den Gefährten. Rasch erkennt er, dass er nicht mehr Sinclair Marout Kennon vor sich hat, dessen Bewusstsein die letzten Monate in Grizzards Körper verbracht hat, sondern der rechtmäßige Besitzer desselbigen. Da bricht Grizzard psychisch zusammen und weint laut hinaus, was in den letzten Monaten passiert ist, und dass er von Copasallior den Auftrag bekommen hat, Atlan zu töten. Andernfalls müsse er in den verwachsenen Lebo Axton Projektionskörper zurück, der am Rande der Verwesung steht, und das wäre für ihn schlimmer als der Tod. Durch das lautstarke Wehklagen wird ein Sklavenhändler aufmerksam und kettet Grizzard kurzerhand an denselben Pfahl an wie Atlan; nun ist auch der Indianer ein Sklave.

Inzwischen ist Razamon über das Kanalisationssystem in die Stadt eingedrungen und hat ein großes Höhlensystem erreicht, in welchem viele Wert- und Schmuckgegenstände sowie tausende Särge aufbewahrt werden. Er gelangt in einen Saal mit vielen Götzenbildern, und in der Mitte die Statue eines vierarmigen Wesens, das in zwei gekreuzten Ringen steht. So ein Bild hat er schon in Cibola gesehen, kann es aber nach wie vor nicht einordnen. Als er Schritte und Gesänge hört, versteckt er sich hinter einer Statue und beobachtet Gläubige, wie sie der Statue von Man'Dhu Opfergaben bringen. Der Priester Man'Dhu'Ro entdeckt ihn, lässt ihn überwältigen, aber anstatt ihn zu töten verkündet er den angeblichen Willen Man'Dhus, ihn als Sklaven zu verkaufen und den Erlös dem Götzen zu opfern.

Der Priester und seine Anhänger bringen den Berserker auf den Sklavenmarkt und ketten ihn am Pfahle Atlans an. Das nächtliche Betretungsverbot gilt nicht für sie und auch nicht für die Narren. Grizzard offenbart sich auch Razamon und berichtet von ihrem ersten Kontakt, als er noch Upanak aus dem Wolkental war. Auch im Knyr scheinen sich ein paar Erinnerungsfetzen zu bilden, und auch er vergibt dem Verräter, als er von seiner Todesangst, wieder in den falschen Körper zurückversetzt zu werden, erfährt.

Der Morgen beginnt bereits zu dämmern und der Markt wird bald wieder eröffnet; der perfekte Zeitpunkt zur Flucht. Dem Berserker gelingt es binnen einer halben Minute, seine Ketten zu sprengen, und auch die beiden Gefährten zu befreien. Zusammen mit den sechs Narren um Seyfft flüchten sie zu jener Herberge, wo Konterfert festsitzt. Der stellt sich wieder einmal ungeschickt an und will Atlan, der freiwillig ins SCHLOSS gebracht werden möchte, nicht mitnehmen. Da nähern sich viele Turganer, angeführt von Man'Dhu'Ro, die die entflohenen Sklaven zurückbringen wollen. Der Priester wird mit Konterferts Waggu paralysiert; die drei Gefährten geben sich gebenüber Konterfert als Beauftragte des Dunklen Oheims aus, und er willigt ein sie mitzunehmen. Sie machen sich mit den sechs Narren mit dem Zugor auf und davon.

Außerhalb Turgans setzen sie diese wieder ab und erklären ihnen, dass sie hier unbemerkt eine neue Existenz gründen können. Da zwei von ihnen, Jeffa und Laffy, weiblichen Geschlechts sind, und sie sehr fruchtbar sind, blicken sie der weiteren Zukunft optimistisch entgegen. Konterfert kommt inzwischen zu sich und muss widerstrebend akzeptieren, Atlan als freien Mann und nicht als Sklaven ins SCHLOSS bringen zu können.

Anmerkungen

  • Die Handlung um Atlan, Razamon und Grizzard wird in Atlan 463 fortgesetzt.
  • Die drei korrupten Technos Siebzaht, Zinrer und Kelfyrt hatten die Absicht, Atlan zu verkaufen und später vom neuen Besitzer zu beschlagnahmen.
  • Es ist unklar, ob oder welche Verbindung es zwischen Man'Dhu, Lauder Vierkämpfer und den SCHLOSSHERREN gibt.

Innenillustrationen