Eine Handvoll Freiheit

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 465)
A465 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Eine Handvoll Freiheit
Untertitel: Die Mission des Koordinators der Ewigkeit
Autor: Detlev G. Winter
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Tolfex, Zwertelis, Faderkyhl, Usmaender, Yeers, Olken
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Marantroner-Revier (Breisterkähl-Fehr, Cyrsic)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Tolfex, der Koordinator der Ewigkeit, hat vom Dunklen Oheim den Auftrag bekommen, von allen wichtigen Völkern des Marantroner-Reviers je ein Exemplar einzusammeln. Und zwar Personen, die von den auf über 100 Welten verteilten Völkern, die sich an die neue Umgebung noch nicht angepasst haben, also dem Ursprungsvolk am nächsten kommen. Es befinden sich bereits ein paar davon an Bord der ZIEMEN. Um seine Suche zu erleichtern, fliegt er mit dem Raumschiff (das ausnahmsweise kein Organschiff ist) nach Breisterkähl-Fehr, wo in der Kartei Gär alle Daten über die Völker des Reviers abgespeichert sind. Aber diese wurde vor ein paar Monaten zerstört (siehe Atlan 407).

Enttäuscht macht er sich auf nach Cyrsic, aber der Planet der Wissenschaftler ist durch eine Katastrophe ebenfalls nicht mehr für seine Zwecke brauchbar (siehe Atlan 423). Im Dschungel dieser Kunstwelt findet er aber ein intelligentes Lebewesen, das sich Zwertelis nennt, und lässt sie an Bord bringen. Sie nennt sich auch die Denkende, da sie im Dschungel das einzige Intelligenzwesen zu sein scheint. Sie erinnert sich nicht an ihre Vergangenheit, nur dass sie einst in einem völlig anderen Körper gesteckt haben muss, und von verbrecherischen scuddamorischen Wissenschaftlern zu einem Vierbeiner gemacht worden ist. Auf der Flucht vor Raubtieren hat sie eine Lichtung entdeckt, auf der zahlreiche halbverhungerte Dedramixxis um eine faustgroße Marmorkugel herum lagen, und so friedfertig waren, dass sie wohl bald verhungern werden. Zwertelis befreite sie von dem Stein, als sie auch schon in die ZIEMEN eingeschleust wird. Den Stein, der nichts anderes als die Große Plejade darstellt, nimmt sie mit.

Zumächst erhält sie eine Kabine und wird in die stetig wachsende Gemeinschaft der verschiedensten Volksangehörigen aufgenommen. Der Noot Faderkyhl macht als erster unfreiwillig Bekanntschaft mit der Großen Plejade, und die verschüttete Sorge, dass sie einer großen Gefahr entgegen reisen, nimmt über das ständig vorhandene Glücksgefühl überhand. Tolfex merkt, dass bei dem Noot und der Denkenden etwas nicht stimmt. Er setzt den Havaren Usmaender auf sie an; er ist ein Wahrheitsspürer. Aber Faderkyhl kann ihn entdecken, überwältigt ihn und bringt ihn in Zwertelis Kabine. Dort wird ihm die Große Plejade gezeigt, und sofort fällt auch von ihm jede Beeinflussung ab. Nicht nur das, er kann mit seinen Fähigkeiten sogar eine kurze Kommunikation mit einer Kraft führen, die dem Stein innewohnt. Zusammen mit der Denkenden macht sich Usmaender auf in jenen Bereich der ZIEMEN, in der der Koordinator der Ewigkeit verweilt, und der für alle strengstens verboten und daher mit einer unüberwindlichen negativen Aura umgeben ist. Mit dem Widerschein der Freiheit kann er diese Barriere aber überwinden.

Tolfex stellt sich als ein in einer Wanne schwimmendes Gehirn mit Augen heraus, das über diverse Leitungen an die Schiffssteuerung angeschlossen ist. Er erliegt der positiven Ausstrahlung der Plejade und stirbt. Ihm folgt postwendend der Todesbote des Koordinators der Ewigkeit auf selbige Art. Danach werden alle Reisenden von ihrem Einfluss befreit, die ZIEMEN so hergerichtet, dass sie von ihrer neuen Besatzung gesteuert werden kann, und Usmaender zum neuen Kommandanten ernannt.

In den Höheren Welten unterhalten sich die Körperlosen Yeers und Olken darüber, dass sie Kontakt zur Großen Plejade verloren haben, und wohl einen zweiten Plan aushecken müssen, um das Böse in der Schwarzen Galaxis zu besiegen. Plötzlich kommt doch wieder ein Kontakt zustande und sie erkennen, was an Bord der ZIEMEN passiert. Sie teilen Usamender mit, dass die Marmorkugel zur Ringwelt gebracht werden muss; doch der weiß vorerst noch nicht, wo das ist und wie er hinkommt.

Anmerkungen

  • Yeers und Olken sagen aus, dass die Große Plejade durch ihre Initiative vom lauten Quahrt gefertigt worden ist. Außerdem haben sie schon einen Boten losgeschickt, auf dessen eigenen Wunsch sie seinen Namen geändert und seine Erinnerung an die Vergangenheit gelöscht haben. Offenbar war diese Gedächtnislöschung zu gut, denn er scheint auch den Auftrag vergessen zu haben.
  • Der Auftrag Tolfex', von den wichtigsten Völkern ein Exemplar an Bord zu bringen und danach an einem nicht erwähnten Ort abzuliefern, dient zu nichts Anderem, als aus deren Körperteilen einen neuen Neffen zu schaffen. Denn Chirmor Flog ist inzwischen verstorben. Das wird Usmaender in der Form mitgeteilt, dass sie alle der Erschaffung eines neuen Neffen beiwohnen dürften.
  • Die Handlung um die Große Plejade wird in Atlan 474 fortgeführt.

Innenillustrationen