Das Chaos von Lamur

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 467)
A467 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Das Chaos von Lamur
Untertitel: Duuhl Larx auf dem Weg zur Macht
Autor: Hubert Haensel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Duuhl Larx, Thamum Gha, Koratzo, Copasallior, Koy, der Trommler, Kolphyr, Balduur
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Guftuk-Revier (Pthor, Lamur)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Lamur

Koratzo steht in der Zentrale der HERGIEN und versucht, die GOL'DHOR zu entdecken, die er noch vor wenigen Stunden gesehen hat, aber vergeblich. Da nähert sich Duuhl Larx und verkündet, nicht länger warten zu wollen, bis er zum Neffen Thamum Gha vorgelassen wird. Mit einem Gleiter fliegen sie in Richtung seines Palastes auf Gaudhere, und während des Fluges landet die THEISIS am Raumhafen. Thamum Gha war bereits angekündigt worden, dass ein Gesandter des Dunklen Oheims ihn zu sprechen wünscht. Mit einem prunkvollen Gleiter reist er seinem Besucher entgegen. Duuhl Larx greift Thamum Gha sofort an, und er kann ihm tatsächlich binnen Sekunden all die im Neffen gespeicherte negative Energie absaugen. Dann zieht er sich in einem berauschten Zustand zurück.

Copasallior und Koratzo versuchen, aus dem Vorfall Nutzen zu ziehen und den sehr geschwächten Neffen des Guftuk-Reviers über den Dunklen Oheim auszufragen, als dieser wider Erwarten rasch wieder zu Kräften kommt. Das wird von seinem Gersa-Predogg Wallcorm veranlasst, der sich unbemerkt genähert hat und den Besiegten mit neuer negativer Energie versorgt. Diese Ausstrahlung schädigt alle anderen Lebewesen in unmittelbarer Umgebung, also auch die beiden Magier. Dabei vernimmt der Stimmenmagier eine Art Botschaft die besagt, dass die negativen Magier niemals in die Verbannung hätten gehen dürfen, da dadurch das Gleichgewicht der Kräfte gestört worden ist und auf Pthor eine für die Machthaber unerwünschte Veränderung hat eintreten können.

Thamum Gha befiehlt über Funk seiner Galionsfigur Krileis, die HERGIEN anzugreifen, und es entbrennt ein Kampf. Der in den beiden Magiern von Duuhl Larx verankerte Hypnoblock, durch den sie Neffen unter Einsatz ihres Lebens beschützen mussten, gibt ihnen ungeahnte Kräfte. Gemeinsam können sie Wallcorm vernichten, woraufhin die Schlacht ein unerwartetes Ende findet. Alle Angreifer ziehen spontan ab, das von Krileis gelenkte Organschiff wird abgeschossen und schlägt vor Ghas Palast schwer auf. Ein heilloses Durcheinander fliehender Ugharten löst Chaos auf ganz Lamur aus. Duuhl Larx nähert sich erneut und saugt auch die neu gewonnene negative Energie aus Thamum Gha ab, der daraufhin rasch stirbt. Der Sieger und seine beiden unfreiwilligen Helfer begeben sich zurück in die HERGIEN, die bald darauf Lamur Richtung Zentrum der Schwarzen Galaxis verlässt.

Pthor

Inzwischen reisen Koy, Kolphyr, Leenia, Fenrir, Bördo, Sator Synk und dessen 13 Robot-Guerillas von der FESTUNG zum Rande der Großen Barriere von Oth, wo ein Raumschiff gelandet sein soll. Sie hoffen, dass damit Atlan zurückgekehrt sein könnte. Als sie die Ebene Kalmlech durchqueren, merkt Synk, dass einer der Robotdiener fehlt. Der Orxeyaner vermutet sofort eine weitere eigenwillige Aktion seiner Untergebenen und stellt Diglfonk zur Rede. Aber auch der hat keine Ahnung vom Verbleib des Blechgefährten. Sie kehren zurück zu jener Stelle, an der Verschollene das letzte Mal Kontakt zu den anderen hatte, und finden ein Loch im Boden, in dem ein mehrere Meter langes Monster lebt. Es hat den Robotdiener als Beute angesehen und zu sich geholt. Gemeinsam können sie es mit einiger Mühe töten.

Anschließend nimmt Fenrir eine Fährte auf und bringt sie zu niemand geringerem als Balduur. Der Odinssohn hatte sich von seinen Brüdern verabschiedet, um in seinem Steinheim Trübsal zu blasen, als er einen Springbock entdeckte. Er jagte dieses überaus seltene Tier und geriet dabei an eine Stelle, wo eine Spaccah abgestürzt war. Hier hatte offenbar eines der längst ausgestorben geglaubten Monster aus den Horden der Nacht sein Nest errichtet, und der Nachwuchs war bereits geschlüpft. Armdicke, etwa einen Meter lange Schlangen mit spitzen Zähnen, die in Balduur sofort eine willkommene Beute gesehen hatten. Er wäre wohl unterlegen, aber nun können sie die Biester gemeinsam vernichten. Danach stellt Bördo Balduur zur Rede und bezichtigt ihn der Feigheit und des Verrats an seinen Brüdern. Es kommt zu einem Streit der schließlich in Versöhnung endet. Balduur reist mit Bördo und Fenrir zum Lichthaus, um Sigurd aufzusuchen. Leenia, Synk und die Robot-Guerillas wollen weiter gegen die Besatzer kämpfen. Koy und Kolphyr reisen in die Barriere von Oth, um nach dem Raumschiff zu suchen.

In der Großen Barriere werden sie zunächst von Grimand, einem hierher verschlagenen Ugharten, angegriffen. Eine Falle des Wettermagiers Breckonzorpf sowie der Schwertmagier Taldzane treiben diesen aber rasch in die Flucht. Taldzane bringt die beiden Besucher in eine Höhle in der Tronx-Kette. Dort beraten inzwischen zahlreiche Magier, wie sie Koratzo und Copasallior helfen könnten. Nach längerer Diskussion entscheiden sie sich schließlich, dass vier von ihnen den beiden in der GOL'DHOR folgen werden. Das sind Querllo, Taldzane, Ajyhna sowie Opkul, und außerdem Koy und Kolphyr. Glyndiszorn, Haswahu und Kolviss unterstützen diese, in das von Ugharten schwer bewachte goldene Raumschiff zu gelangen und mit ihm Pthor zu verlassen.

Sie landen damit auf dem Raumhafen von Gaudhere, wo das Chaos in gespenstische Ruhe umgeschlagen hat. Aber Koratzo und Copasallior sind nicht mehr hier. Die GOL'DHOR kann aber ihre Spur aufnehmen weshalb sie beschließen, der HERGIEN zu folgen.

Anmerkungen

  • Copasallior und Koratzo stehen unter einer Art Hypnoblock der ihnen verbietet etwas zu unternehmen, das gegen die Interessen von Duuhl Larx gerichtet ist. Und außerdem dass sie sein Leben unter Einsatz des ihren verteidigen müssen. Davon abgesehen sind sie völlig Herr ihrer Sinne und können tun und lassen, was sie möchten.
  • Es stellt sich heraus, dass Copasalliors Versuch, Koratzo davor zu bewahren, Theimor mit den Lauten der Vernichtung zu töten, indem er ihn zurück nach Pthor versetzte (siehe Atlan 466) den Stimmenmagier in die Zukunft versetzte. Da traf er auf das abgestürzte Organschiff Thamum Ghas mit der sterbenden Galionsfigur Krileis, und da sah er auch die GOL'DHOR am Raumhafen von Gaudhere stehen. Offenbar kam er wieder zurück in die Gegenwart, als er bei der Gefangennahme im Palast des Neffen das Bewusstsein verlor. Damit scheint ein neues Forschungsgebiet für den Weltenmagier entstanden zu sein, sollte er die nächsten Abenteuer überleben.
  • Thamum Gha reiste zwar mit der THEISIS, Krileis war aber auf einem anderen Raumschiff Lotse.
  • Der Handlungsstrang um Duuhl Larx und die beiden Magier Copasallior und Koratzo wird in Atlan 473 fortgesetzt.

Innenillustrationen