Flucht von Dorkh

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 472)
A472 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Flucht von Dorkh
Untertitel: Eine Welt vor dem Untergang
Autor: Hans Kneifel
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Fiothra, Asparg, Stophemuk, Pantzerklag, Dovart, VarVar
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Dorkh
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Da sich die Bevölkerung von Luoccotzanto aufgrund der mentalen Wellen aus dem ehemaligen SCHLOSS gegen sie wendet, flüchten Atlan, Razamon, Fiothra, Asparg, Pantzerklag, Stophemuk sowie ein weiterer Turganer und drei Zukahartos mit den beiden Zugors. Sie steuern die Südspitze Dorkhs an, wo sich Torstadt befindet, eine wichtige Stadt der Technos. Dies ist nicht nur der am weitesten vom SCHLOSS entfernte Punkt des Weltenfragments, es gibt dort auch große Magazine mit verschiedenster Ausrüstung. Ihre Hoffnung ist es, dort ein raumtaugliches Gefährt zu finden, mit dem sie Dorkh verlassen können.

Nachdem sie gelandet sind, geben sie sich als Gesandte des SCHLOSSES aus; die ehemaligen SCHLOSSHERREN haben den Kontakt zu den Technos schon länger sträflich vernachlässigt, und so weiß noch niemand von ihrem Tod und der späteren verhängnisvollen Entwicklung. Pantzerklag mimt überzeugend einen Kontrolleur, und tatsächlich finden sie in einem der Magazine zahlreiche Zugors, von denen einer raumtauglich ist. Die Technos werden aber misstrauisch und kommen dahinter, dass sie auf eigene Faust handeln. Während sie sie angreifen wollen, ertönt Alarm; vor Torstadt haben sich tausende Tiermenschen versammelt und drohen die Stadt zu überrennen. Torstadt ist für die Horden von Dorkh eigentlich das Tor zu den heimgesuchten Planeten. Hier wurden sie mit primitiven Waffen ausgerüstet und mit Bitterem Wasser endgültig rasend gemacht, bevor man sie auf die Überlebenden der verwüsteten Planeten losgelassen hatte. Nun aber greifen sie Torstadt an, und im selben Moment schwappt die erste mentale Welle der fremden Wesenheit aus dem SCHLOSS über sie aller herein. Alle bis auf Atlan, Razamon und die beiden Magier stürzen sich in den Tod oder verfallen in Euphorie, in der sie lachend ziellos umhertaumeln. Tausende Tiermenschen stürzen sich über den Rand von Dorkh in den Wölbmantel und sterben. Schließlich fallen die Rasenden und Euphorischen plötzlich in tiefen Schlaf.

Atlan unternimmt mithilfe Fiothras eine Reise in die Träume der Betroffenen und findet heraus, dass sie im Traum Höllenqualen erleiden. Wieder erwacht, verlässt er Torstadt mit seinen Begleitern, und steuert Turgan an. Auch hier liegen alle Intelligenzwesen schlafend herum. Ein erneutes Traumexperiment bringt die Erkenntnis, dass das Wesen aus dem SCHLOSS nicht für den Zustand der Bewohner verantwortlich ist, sondern ein Plan des Dunklen Oheims dahinter stecken muss. Offenbar wird er von ihren Qualen ernährt und will sich nun ihre Seelen einverleiben.

Nun taucht eine schwarze Nebelwand auf, die Turgan fast zur Gänze einhüllt, und Asparg sowie Fiothra in den Wahnsinn reißt. Nur Razamon und Atlan können sich mit dem raumtauglichen Zugor zum Rand von Dorkh retten, wo sie verschont bleiben. Alle anderen sind tot, nachdem sich die Wand wieder zurückgezogen hat. Oder fast alle, denn einige Turganer haben überlebt, weil sie sich tief in den Höhlen unter der Stadt aufgehalten hatten. Sie ziehen nun in einer Prozession zum Rinnensteig, wo sie den Dunklen Oheim darum bitten wollen, einige Dorkher am Leben zu lassen. Und sie finden Fiothra, die mit dem alten Dovart ein wirres Gespräch führt. Ihre Psyche wurde schwer gestört, sie ist nur noch ein Schatten ihrer selbst. Dovart erzählt ihnen, dass sich der Dunkle Oheim auf einen großen Kampf vorbereitet, der bald stattfinden soll. Und dass er betrogen worden ist, weil ihm die schwarze Wand die Seelen der Dorkher gestohlen hat, wofür er sich fürchterlich rächen wird. Dann fällt er um und ist tot.

Atlan, Razamon und Fiothra suchen Schutz in einer der Höhlen unterhalb Turgans. Die Magierin wird im Schlaf vom Bandwesen VarVar getötet, und gleich danach kommt der Dimensionsfahrstuhl zum Stillstand. Der König von Atlantis und der Berserker verlassen ihn mit dem raumtauglichen Zugor, da sie auf Dorkh nichts mehr ausrichten können.

Anmerkungen

Der Handlungsstrang um die Erlebnisse von Atlan und Razamon wird in Atlan 475 fortgesetzt.

Es gibt unterschiedlichen Aussagen, wer nun für den schlafenden Zustand der Dorkher verantwortlich ist.

  • Auf Seite 42 steht: »Die Träume haben mir verraten, dass die schwarze Wand oder das schwarze Wesen nicht für den Zustand der Dorkher verantwortlich ist.« »Nicht das schwarze Wesen ist dafür verantwortlich, sondern die Phasen der Aggression und des Schlafes sind Teil eines Planes«. »Ihn hat der Dunkle Oheim ausgeheckt«
  • Auf Seite 48 hingegen: »Die Wesen schlafen ein, richten ihre Träume aus, werden von der schwarzen Wand getötet und entpersönlicht.«
  • Zitate aus Seite 49/50: »Der Dunkle Oheim ... er ist betrogen worden. Er wird sich fürchterlich rächen.« »Die schwarze Wand hat die Bewusstseinsinhalte gestohlen?« »Das hat der Dunkle Oheim verboten. Die Wand stahl ihm die Bewusstseine. Sie werden vom Oheim für einen Kampf gebraucht, der unmittelbar bevorsteht.« 

Wer oder was jetzt wirklich verantwortlich ist, konnte der Autor nicht vermitteln.

Innenillustrationen