Spur des Todes

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 473)
A473 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt

 

Zyklus: König von Atlantis
Titel: Spur des Todes
Untertitel: Hetzjagd durch die Schwarze Galaxis
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Duuhl Larx, Copasallior, Koratzo, Koy, der Trommler, Kolphyr, Querllo, Opkul, Ajyhna, Taldzane, Quellmer Orn
Handlungszeitraum: 2650
Handlungsort: Llartas-Revier (Ornaron)
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Anmerkung: Dieser Roman schließt an Atlan 467 an.

Mit Koy, Kolphyr, Querllo, Opkul, Taldzane und Ajyhna an Bord folgt die GOL'DHOR weiterhin der Spur des Todes, welche Duuhl Larx auf seiner Reise ins Zentrum der Schwarzen Galaxis hinterlässt; seit Thamum Gha im Guftuk-Revier von ihm getötet worden ist, sind ihm weitere vier Neffen zum Opfer gefallen. Die Magier Copasallior und Koratzo befinden sich weiterhin in seinem Bann und können nichts unternehmen, was dem verrückten Neffen schaden könnte.

Sie erreichen ein weiteres Revier, das Llartas-Revier. Die HERGIEN wird an der Reviergrenze angehalten, und Larx fährt mit der bisher erfolgreichen Taktik fort. Zuerst lässt er Kontakt mit der Zentralwelt aufnehmen. Ein sehr lautes Geräusch lässt alle Besatzungsmitglieder ohnmächtig werden; nur Larx und die beiden Magier bleiben davon verschont. Am anderen Ende der Leitung ist Cydorm, der Gersa-Predogg des Neffen Quellmer Orn, und als Larx Grüße aus dem Kreis des immerwährenden Lebens überbringt, ist er kooperativ.

Duuhl Larx lässt die HERGIEN Richtung Ornaron steuern, der Zentralwelt des Reviers. Sie erhalten aber eine Eskorte aus Organschiffen. Durch Copasallior lässt der Neffe einen der Ornaren an Bord bringen, aber der ist zu perplex, um Auskunft zu geben. Der nächste wird durch Koratzo auf die Ortsversetzung vorbereitet. Er nennt sich Rayal und beantwortet alle Fragen, die ihm Larx stellt. Unter anderem berichtet er, dass die Ernte sehr erfolgreich war, und Quellmer Orn gerade seine Belohnung genießt. Dann wird auch er eingesperrt, und als die beiden Magier ihm heimlich weitere Fragen stellen, stirbt er unerwartet. Larx amüsiert sich darüber da er weiß, dass der Ornare darauf nicht hatte antworten können; eine Sicherheitsvorkehrung verhindere das. Aus der Position des Siegessicheren erklärt er den beiden, worum es sich bei der Ernte tatsächlich handelt:

Der Dunkle Oheim wünscht von seinen Untertanen keinen Gehorsam, sondern Hass. Auf ihn und alle anderen, denn das ist für ihn wie die Luft zum Atmen. Aber da er auch Nahrung braucht, lässt er die Bewusstseine der Sterbenden ernten. Der negative Teil davon wird abgetrennt, von den Neffen und Koordinatoren der Ewigkeit eingesammelt und dann zu ihm gebracht. Wo es zu wenig Hass, Furcht, Neid und andere negative Gefühle gibt, helfen die Neffen nach, indem sie so viel Druck ausüben, bis sich die unterdrückten Völker auflehnen oder indem sie selbst heimlich Revolutionen anfachen lassen.

Was an negativen Bewusstseinen zu viel geliefert wird, wird in den Sternen der Schwarzen Galaxis abgelegt und bildet deren Dunkle Kerne. Allerdings sind darin nicht nur die bloßen negativen Bewusstseinsanteile enthalten, sondern diese verändern sich darin, reifen heran und werden viel intensiver.

Nach dieser Offenbarung befiehlt Duuhl Larx Koratzo, die Raumschiffe der Ornaren zu vernichten. Da sich der Stimmenmagier in den letzten Wochen schon zu viel geleistet hat und auf der Abschussliste steht, wäre eine Befehlsverweigerung nun für ihn tödlich. Setzte er den Befehl hingegen in die Tat um, würde er den Rest seines unsterblichen Lebens darunter leiden. Daher greift Copasallior ein und vernichtet die Raumschiffe der Ornaren im Alleingang, sodass Koratzo dieser Gewissenskonflikt erspart bleibt. Larx ist darüber sehr wütend, wird aber sofort besänftigt, da auch in den Ornaren viel negative Energie gespeichert ist, die sonst nur den Neffen und Gersa-Predoggs innewohnt. Er ist wie berauscht und vergisst seine Bestrafung.

Mehrere Tage später erreichen sie Ornaron, und landen auf dem verbotenen Kontinent Argalph. Der Palast des Neffen ist von kegelartigen Bergen umgeben, die allesamt künstlich sind. Koratzo und Copasallior werden ausgeschickt sie auf mögliche Gefahren zu untersuchen, finden aber nur heraus, dass hier etwas Bestialisches vor sich geht. Humanoide Lebewesen bringen noch lebendige Ornaren hierher, um sie dann zerlegen zu lassen. Die Knochen werden in den hohlen Bergen abgelegt bis sie zu Staub zerfallen, die Organmasse wird zu einem Stern der Läuterung gebracht. Als sie wieder zurückkommen, ist Quellmer Orn bereits getötet, und Duuhl Larx saugt auch Cydorm die negative Energie ab. Bevor sie starten, erscheint die GOL'DHOR über Ornaron, aber Copasallior kann nicht auf das Raumschiff der Magier überwechseln. Immerhin gelingt es Koratzo, eine Botschaft zu übermitteln. Und auch die beiden Körperlosen Yeers und Olken nehmen mit dem Goldenen Raumschiff Kontakt auf: Sie bitten es, die Große Plejade zu bergen.

Anmerkung

  • In diesem Roman werden viele Ereignisse aus der Vergangenheit aufgenommen und in einen größeren Kontext gebracht. Von der Übersiedlung der Magier aus dem Universum der Magier in die Große Barriere von Oth angefangen, über die Ernte und die Dunklen Kerne bis hin zu den Machtverhältnissen unter den Magiern. Koratzo beginnt die Wahrheit über letzteres zu erkennen, als ihm in Gedanken die Yuugh-Katze erscheint und verhindert, den Gedanken zu Ende zu bringen.