Der Dunkle Oheim

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 481)
A481 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Der Dunkle Oheim
Untertitel: Im Bann der Schwarzen Ringe
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: 1980
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, der Dunkle Oheim, Yeers, Olken, Kil'Dhun, Pyrun, YEPHENAS I, YEPHENAS II
Handlungszeitraum: 2650 und Jahrmillionen vor heute
Handlungsort: Yepha, Ritiquian, Pthor
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Die SEDHYR-IT setzt den ferngesteuerten Flug fort, um die Auserwählten von Luckirph dorthin zu bringen, von wo aus ihre Bewusstseine in die Lebensblase transferiert werden sollen. Atlan und Razamon, die einzigen Lebenden an Bord, finden aber auch nach gründlicher Suche keine Möglichkeit, den Kurs zu beeinflussen. Stattdessen machen sie zwei Entdeckungen: Das schwarze Etwas, das ganz Dorkh entvölkert hat, verlässt das Weltenfragment; die Raumschiffe der Alven ergreifen vor ihm die Flucht. Es dehnt sich immer weiter aus, bis es einen Schwarzen Ring bildet, der schließlich auf den Dunklen Oheim zustrebt, der sich wie ein Band um die Sonne Ritiquian schlängelt. Und einen Schlackeklumpen aus Dunkler Materie, wie sie schon einen auf der Geisterflotte von Sotron-Belloskap entdeckt haben. Da die SEDHYR-IT den Weg des Schwarzen Rings kreuzen wird, entscheiden sie sich zum letzten Ausweg. Mit Hilfe des wie ein Fiktivtransmitter arbeitenden Schlackebrockens lassen sie sich abstrahlen und kommen im Nichts heraus. Dieses Nichts entpuppt sich als das Innere der Lebensblase, worin sich auch die beiden Körperlosen Olken und Yeers aufhalten. Zu viert nehmen sie nun die mentale Unterhaltung zwischen dem Schwarzen Ring und dem Dunklen Oheim wahr. Letzterer heißt ersten als seinen »Sohn« willkommen und erzählt aus seiner Lebensgeschichte.

Vor vielen Jahrmillionen gelangte die Superintelligenz YEPHENAS an einen Punkt, an dem ihre positiven und negativen Anteile einen inneren Konflikt miteinander ausfochten. Bald entwickelte sich daraus eine gespaltene Persönlichkeit, die sich als der positive YEPHENAS I und der negative YEPHENAS II verstanden. Und dieser negative Teil hielt nichts von Schwäche; er beeinflusste diverse Völker seiner Mächtigkeitsballung so, dass sie friedliebende Völker angriffen und versklavten. Wo dies nicht möglich war, ließ er ganze Planeten vernichten oder Völker ausrotten. Der positive Teil hatte dem nichts entgegenzusetzen; er vertraute auf Güte und Barmherzigkeit und griff nur spärlich und verdeckt in die Entwicklung der Völker ein.
Eines Tages sandten die Kosmokraten den Inselbewohner Pyrun mit dessen Partner Glymp, einem Hornigen, aus, um YEPHENAS zu raten, sich von seinen negativen Komponenten zu trennen. Er kam aber nicht ans Ziel, sondern wurde von Tapheen gefangen genommen, die das wichtigste Hilfsvolk YEPHENAS II darstellten. Als Kommandant Dirgas von ihm erfuhr, dass er von der Insel Pthor stammte, die durch Raum und Zeit reisen konnte, gab er diese Information weiter. Bald erschien ein Kontaktelement des negativen Teils der Superintelligenz, der Pyrun das gesamte Wissen absaugte und ihn damit tötete. Die Warnung der Kosmokraten wurde ignoriert, die Information über die Inseln hingegen ausgenutzt. Raumschiffe der Tapheen wurden zum Standort Pthors geschickt und der Dimensionsfahrstuhl erobert.
Eines Tages erschien ein neuer Gesandter der Hohen Mächte, der unbezwingbar war. Er drang bis zu YEPHENAS vor, der sich als Ring um das Zentralgestirn des Yepha-Systems erstreckte und forderte eine Abspaltung der negativen Bewusstseinsanteile. Andernfalls würde sich die Superintelligenz zu einer Materiesenke entwickeln. Dann zog der Gesandte wieder ab, und YEPHENAS ignorierte die Warnung erneut. Bis eine Forschungsexpedition in die Mächtigkeitsballung der verschwundenen Superintelligenz CALIS feststellte, was eine Materiequelle war. Diese Erkenntnis wirkte wie ein Schock, und YEPHENAS spaltete sich in einen positiven und einen negativen Teil auf. Der positive schlang sich als Ring um den Planeten Yepha, der negative ergriff mit Raumschiffen der Tapheen die Flucht nach Pthor. Mit diesem und einem zweiten, in der Zwischenzeit ebenfalls eroberten Weltenfragment, nämlich Luckirph, machte er sich auf, um in mehreren Etappen einen weit entfernten Winkel des Universums zu erreichen.
Als er die Flucht beendete, war er im System der Sonne Ritiquian angekommen. Auf dem ebenfalls Ritiquian genannten Planeten lebte das primitive Volk der Alven. Einen großen Teil der Inselbewohner hatte YEPHENAS II auf der Flucht töten lassen, da ihm Angst und Schmerz gut taten. Der Hornige Kil'Dhun machte sich mit einem Beiboot des auf Pthor gelandeten Pyramidenraumschiffs der Tapheen auf, um dem Planeten einen Besuch abzustatten. Geflogen wurde er vom Steuermann, einer künstlichen Schöpfung der Tapheen. Dieses kriegerische Volk trachtete bereits seit langer Zeit danach, Maschinen durch organische Bestandteile zu ersetzen und neue organische Wesen selbst zu erschaffen. Als sich Kil'Dhun unter die Alven mischte konnte er zunächst nichts entdecken, das YEPHENAS II interessieren könnte. Dieses Volk glaubte an unzählige Götter, die allesamt böse waren und bezähmt werden mussten. Wie die Götter wurden auch die Alven von Oheimen regiert, und einen von ihnen, Charran, suchte sich der Hornige als neuen Partner aus. Es dauerte nicht lange, bis andere Alven in das primitive Dorf Charrans kamen, den Oheim töteten und alle anderen verschleppten. Warum blieb vorerst rätselhaft.

Innenillustrationen