Duell der Giganten

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 482)
A482 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Duell der Giganten
Untertitel: Zweikampf um die Macht in der Schwarzen Galaxis
Autor: Marianne Sydow
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Themistokles Kanellakis (2 x)
Erstmals erschienen: Montag, 9. Dezember 1980
Hauptpersonen: Vaalyn, Kil'Dhun, Ruxur, der Dunkle Oheim, Vamyn
Handlungszeitraum: 2650 und Jahrmillionen vor heute
Handlungsort: Ritiquian, Pthor, Luckirph
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Atlan und Razamon befinden sich weiterhin in der Lebensblase und werden darin Ohrenzeugen der Lebensgeschichte des Dunklen Oheims, der mit seiner Erzählung fortfährt.

Kil'Dhun fand überall auf Ritiquian verlassene und zerstörte Dörfer vor, aber keinerlei Leichen oder Überlebende. Eines Tages sichtete er ein Boot auf dem Binnenmeer und wurde an Bord genommen. Es war mit Bleichen Alven bemannt, die Anführerin war Vaalyn von Armaklyr, und sie erfuhren von dem Hornigen etwas über YEPHENAS II. Daraufhin beschloss die Hohepriesterin, diesen als neuen obersten Gott zu akzeptieren und gab ihm den Namen »Dunkler Oheim«. Sie kehrten zurück nach Gorgossul, wo sie nach und nach eine Machtbasis aufbaute, die ihresgleichen suchte. Sie ließ dem Oheim massenhaft Opfer bringen und wollte sogar selbst in den Freitod gehen, wurde aber von einem Gersa-Predogg daran gehindert. Insgesamt 50 Jahre musste Kil'Dhun dem Treiben zusehen, und obwohl er immer wieder Widerstandsgruppen aufbaute, gab es keine Chance, dem Wahnsinn ein Ende zu bereiten. Schließlich gelangte er mit einem Raumschiff der Tapheen nach Luckirph.
Auf diesem Weltenfragment waren inzwischen alle Inselbewohner ausgelöscht worden, aber es gab noch einige versprengte Hornige. Kil'Dhun vereinte sie und schwörte sie darauf ein, dem Dunklen Oheim Widerstand zu leisten. Nicht alle waren damit einverstanden, und so drang Chemman zur Seele von Luckirph vor, um sie zu zwingen, den Treffpunkt der Inseln aufzusuchen. Doch seine Sprengladung war zu groß gewählt, die Seele wurde vernichtet und Luckirph saß fortan unverrückbar im Ritiquian-System fest. Nun beschloss Kil'Dhun, dem Dunklen Oheim auf eine andere Art Schaden zuzufügen. Er brachte einen Nachfolger hervor, der mit einem Hornigen nur mehr entfernte Ähnlichkeit hatte und beschwor alle anderen, seinem Beispiel zu folgen. Diese neuen Wesen, die sich später Rux nannten, konnten sich noch besser in Raumschiffen verstecken als sie selbst, und sollten fortan die Raumschiffe der Alven sabotieren wo sie konnten. Denn der Dunkle Oheim hatte ihnen über die Tapheen inzwischen die Raumfahrt beigebracht, und sein neues favorisiertes Hilfsvolk hatte bereits die ersten Völker unterjocht.
Im Laufe der Jahrtausende fand der Dunkle Oheim heraus, dass es die negativen Gefühle der Völker waren, die ihm gleichsam als Nahrung dienten und davor bewahrten, zu einer Materiesenke zu werden. Er betrachtete die Galaxie, in der sich Ritiquian befand, fortan als seinen Acker, den er durch die Alven nur bestellen lassen musste. Und die waren so erfolgreich, dass er irgendwann förmlich übersättigt war und einen Teil dieser negativen Energien abspaltete. Es bildete sich ein Schwarzer Ring, vorerst nichts weiter als ein absolut negativer Keim, und mit diesem und vielen weiteren wollte er in Zukunft das gesamte Universum beherrschen. Die Dimensionsfahrstühle sollten das ermöglichen, und den ersten Ring schickte er mit Pthor auf die Reise.
Vamyn war eine Körperlose, die in den Höheren Welten lebte, aber eines der jüngsten Mitglieder des Kollektivs war. Daher sehnte sie sich gelegentlich zurück an die Zeit ihrer körperlichen Existenz, und als das Bedürfnis zu groß war, half ihr Larma, vorübergehend in das Standarduniversum überzuwechseln. Von den Höheren Welten aus gab es nur einen Punkt, wo dies möglich war, nämlich in der Galaxie, die der Dunkle Oheim im Begriff war zu erobern. Da die normalen Passagen durch seine negative Ausstrahlung schon blockiert waren, kam sie auf Pthor heraus, und zwar in ihrer ursprünglichen Körperform. Wo immer sie auftauchte, löste sie Panik aus und wurde sogar bekämpft und schließlich getötet. Erst als sie erneut zurückkehrte, und zwar nur als Bewusstsein, diesmal in der Schwarzalvin Sillir, verstand sie warum: Ihr Originalkörper war ein gigantisches Spinnenwesen von der Größe eines Hauses gewesen. Mit ihrem neuen kleinen Körper fiel sie nicht weiter auf und machte eine mehrere Jahrzehnte dauernde Reise Pthors mit. Sie wurde Zeugin, als dieser erste Schwarze Ring an einen Zielplaneten gebracht wurde, aber am Ende der Reise nicht mehr existierte. Dass sich der Dunkle Oheim offenbar doch nicht vermehren konnte war für sie solch ein Freudenereignis, dass sie unvorsichtig wurde. Sie meldete das zurück ans Kollektiv, wurde enttarnt und in einen zweiten Schwarzen Ring eingesperrt, der fortan um den Planeten Ritiquian kreiste.
Doch der Dunkle Oheim ließ sich nicht entmutigen. Er spaltete immer neue Ringe ab und schickte sie auf die Reise, ließ von den Inseln dabei aber den Nährboden für eine Existenz aufbereiten, und hatte eines Tages wirklich Erfolg damit. Da er mehr Energie abspaltete als er Ringe auf die Reise schicken konnte, speicherte er sie nach und nach auch in den Sonnen der Galaxie, die deshalb eines Tages nur noch »Schwarze Galaxis« genannt wurde. Die Dimensionsfahrstühle wurden Instrumente des Schreckens und verstreuten die Saat des Oheims überall. Und noch eine zweite Rolle wurde ihnen zuteil. Die Alven, die inzwischen die langsam degenerierenden Tapheen als Favoriten des Dunklen Oheims abgelöst hatten, besannen sich nach der Eroberung ihrer Galaxie immer mehr auf Forschung. Sie setzten die Arbeiten der Tapheen fort und hatten schließlich Erfolg damit, Gegenstände durch organische Materie zu ersetzen. Es gelang ihnen, die ersten Organschiffe zu erzeugen, aber diese hatten einen große Nachteil. Sie benötigten eine Galionsfigur zur Steuerung, und diese starb, sobald man sie von ihren Verbindungen trennte. Viele Völker befreiten ihre Angehörigen, wenn sie solche Galionsfiguren waren, da der Tod die bessere Alternative war. Daher wurden fortan über die Weltenfragmente Bewohner heimgesuchter Planeten eingefangen, um als Lotsen zu dienen.
Schließlich gelang den Alven auch noch die Erzeugung der Neffen. Anfangs starben sie binnen weniger Tage, aber als man herausfand, dass sie positive Energie benötigten, um dauerhaft zu überleben, war auch dieses Problem gelöst. Vamyn erfuhr dies selbst, als der Ring, in dem sie gespeichert war, und der über all die Zeit die positive Energie der Bewohner absorbiert hatte, diese auf einen Schlag freisetzte und den Dunklen Oheim damit in Bedrängnis brachte. Sein Rückschlag war verheerend, selbst die ansich unsterbliche Körperlose wurde dabei vernichtet. Doch fortan gab es nichts mehr, dass seine Machtbasis erschüttern konnte. Die Schwarze Galaxis war erobert von den Alven, die Neffen sorgten dafür, dass stets neue negative Energie bereitgestellt wurde, und über die Dimensionsfahrstühle verbreitete sich seine Saat sogar über ferne Welten.

An diesem Punkt stoppt die Erzählung des Oheims, und er bietet dem Schwarzen Ring, dem ersten, der jemals stark geworden war, an, mit einem Weltenfragment an einen anderen Ort gebracht zu werden, wo er sich einen eigenen Machtbereich aufbauen sollte. Doch sein Ableger denkt gar nicht daran, sondern will seine Stelle einnehmen. Es beginnt ein Duell der Giganten, bei dem lange unklar ist, wer den Sieg davontragen wird. Atlan und Razamon nutzen die Gelegenheit und lassen sich von Yeers und Olken nach Ritiquian abstrahlen, um von dort zu entkommen.

Anmerkungen

  • In diesem und dem vorangegangenen Roman wird auch die Vergangenheit Pthors beleuchtet, von der Eroberung durch den Dunklen Oheim bis zu dem Punkt, an dem es auf die Reise geschickt wurde, um Schwarze Ringe auszusetzen und Schläfer einzusammeln. In diese Geschichte hat allerdings die Existenz Odins und seiner Söhne keinen Platz, ebenso die Bedeutung der Magie. Offenbar hatte sich das Konzept der Expokraten im Laufe der Jahre zu sehr geändert, um das unter einen Hut zu bringen.
  • Die Tapheen ließen sich auf Pthor nieder, degenerierten und wurden zu Berserkern. Das wurde glaubhaft vermittelt, aber warum man in ihrem Spiegelbild keine Augen sieht, bleibt nach wie vor rätselhaft.
  • Es gibt nicht den geringsten Hinweis, wie die geschilderten Ereignisse aus der Vergangenheit zu datieren sind. Man kann nur spekulieren, dass jener Zeitpunkt, zu dem die Dimensionsfahrstühle ausgeschickt wurden, um Schwarze Ringe ins Universum zu tragen, mehr als 50 Mio. Jahre zurück liegt. Das kann aus der Übersetzung von Razamons Parraxynt-Bruchstück abgeleitet werden (siehe Atlan 300)

Innenillustrationen