Krater der toten Seelen

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Überblick
Serie: Atlan-Heftserie (Band 494)
A494 1.JPG
© Pabel‑Moewig Verlag KG, Rastatt
Innenillustrationen
Zyklus: König von Atlantis
Titel: Krater der toten Seelen
Untertitel: Fremde überschwemmen Pthor
Autor: H. G. Ewers
Titelbildzeichner: Johnny Bruck
Innenillustrator: Dirk Geiling (2 x)
Erstmals erschienen: 1981
Hauptpersonen: Atlan, Razamon, Sigurd, Bördo, Keruden, Dorkass
Handlungszeitraum: August 2650
Handlungsort: Pthor
Zusätzliche Formate: E-Book

Handlung

Nachdem sich die Lage in der FESTUNG geklärt hat, kehrt Razamon, dessen Leben sich nach dem Verlust des Zeitklumpens dem Ende nähert, nach Achternay zurück. In der Nähe des Dorfes in der Ebene Kalmlech haben sich inzwischen Tausende Monster aus den Horden der Nacht versammelt und warten auf Befehle des dahinsiechenden Berserkers. Der reagiert ratlos auf die neue Situation. Um Abstand zu gewinnen, sucht Razamon Kontakt zu seinem Volk im Taamberg-Massiv. Unterwegs entdeckt er in einer Höhle im Hang des Goscholthen den Androiden Elkohr, der kurz zuvor eine technische Anlage zerstört hatte und dabei von einem Stromschlag betäubt wurde. Nach seiner Reaktivierung erklärt der extrem menschenähnliche Roboter Razamon, dass es sich bei der Höhle um das ehemalige Versteck Utgardlokis gehandelt habe, der vor langer Zeit eine Untergrundorganisation gegen die Herren der FESTUNG und den Dunklen Oheim anführte. Der Göttersohn und Weggefährte Odins nutzte den Berg Goscholthen als riesigen PSI-Speicher, dessen Energien er gegen die negative Superintelligenz einsetzen wollte. Doch die Verschwörung wurde entdeckt und scheiterte, bevor Utgardloki den Speicher entleeren konnte. So fiel das Versteck mit der Steueranlage in die Hand der Gefolgsleute des Dunklen Oheims, der den PSI-Speicher bei der Eroberung der Milchstraße einsetzen wollte, doch dies habe Elkohr mit seinem Sabotageakt verhindert. Kurze Zeit später trifft Razamon auf einen Stamm seines Volkes, der noch unter dem Einfluss des Dunklen Oheims steht.

Sigurd und Bördo sind ins Zentrum der Ebene Kalmlech zurückgekehrt und beobachten, wie immer größere Menschenmassen zum Krater im Zentrum von Pthor strömen. Bei den Heranströmenden handelt es sich ausschließlich um Technos, Vollstrecker und ihnen verwandte Völker von allen Weltenfragmenten des künstlichen Hohlplaneten. Durch eine unvorsichtige Aktion Bördos stürzen er und sein Vater in den Krater, der mehrere Kilometer tief ist. Kurz bevor sie am Grund aufzuschlagen drohen, werden sie von Razamon aufgefangen, der auf einen fliegenden Drachen aus den Reihen der Horden der Nacht herbeigeeilt ist. Atlan verhört einen von ihm eingefangenen Techno, was ihn und sein Volk dazu treibt, sich wie die Lemminge in den Krater zu stürzen, an dessen Grund sich eine düstere, schwarze Masse befindet. So erfahren die Pthorer, dass der Dunkle Kern von Pthor mitnichten durch den Einsatz der goldenen Kugel aus Parraxynten neutralisiert wurde, sondern sich lediglich aus der geistigen Kontrolle des Dunklen Oheims befreien konnte. Der Ableger des Oheims ruft nun alle Diener der negativen Superintelligenz zu sich, um sich mit ihrer Mentalsubstanz zu stärken.

Anfangs versuchen die Pthorer mit allen Mitteln, die Technos vom kollektiven Selbstmord abzuhalten. Doch strömen diese zu Millionen heran, um sich in den Krater zu stürzen. Als selbst die Horden der Nacht unter dem Kommando Razamons es nicht schaffen, die Armee der Lebensmüden aufzuhalten, gibt Atlan auf und befiehlt, sich dem Zug der Selbstmörder nicht länger in den Weg zu stellen. Razamon lehnt dies zunächst ab, muss jedoch bald einsehen, dass er machtlos ist. Auf dem Weg zur FESTUNG stellt der Berserker erstaunt fest, dass der Dunkle Oheim seinen Fluch erneuert und ihm seinen Zeitklumpen zurückgegeben hat. Razamon ist wieder gesund, bei Kräften und relativ unsterblich, aber er ist sich nicht sicher, ob er sich darüber freuen soll.

Innenillustrationen